Mein Weg aus der Angst vor der Angst

Möchtest Du Dein Leben wieder in den Griff bekommen? Möchtest Du etwas verändern? Bist Du auf der Suche nach Tipps zum Umgang mit Panikattacken & Co?

Dann bist Du hier genau richtig!

Massive Panikattacken, eine generalisierte Angststörung und eine hypochondrische Störung, kurzum die Angst vor der Angst zwangen mich eine zeitlang in die Knie. Diese psychischen Probleme haben mein Leben lange Zeit maßgeblich beeinflusst. Ich habe eine ambulante Therapie und einen sechswöchigen Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik hinter mir. Heute geht es mir wieder gut.

Meine Erfahrungen möchte ich gerne weitergeben, um so anderen Betroffenen zu helfen, ihre Panikattacken, ihre generalisierte Angststörung und andere psychische Erkrankungen in den Griff zu bekommen. Die Tipps und Ratschläge, die Du hier findest beruhen auf meinen eigenen Erfahrungen sowie dem regen Austausch mit anderen (ehemaligen) Betroffenen.

Ich möchte darauf hinweisen, dass meine Geschichte nicht 1 zu 1 auf andere übertragen werden kann. Allerdings finden sich in verschiedenen Lebensgeschichten immer wieder Gemeinsamkeiten. Zudem hat mir bei meiner Genesung der Austausch mit anderen Betroffenen ein ganz wichtiger Punkt.

Dieser Blog soll eine Plattform für alle Betroffenen von Panikattacken & Co. und alle Interessierten bieten und einen Austausch über derartige Probleme ermöglichen.

Während meiner Psychotherapie habe ich viel über mich erfahren und habe gelernt, mich so anzunehmen wie ich wirklich bin. Während des stationären, psychosomatischen Aufenthalts habe ich in den zahlreichen Gruppentherapien die Erfahrung gemacht, dass ich dazu in der Lage bin, nicht nur ziemlich genau ausdrücken zu können, was mich beschäftigt, sondern auch das, was andere versuchen zu sagen. Ich möchte Dir dabei helfen!

Bei Panikattacken bzw. einer Panikstörung, bei Hypochondrie, bei einer generalisierten Angststörung, der Angst vor der Angst, teilweise auch bei Depressionen handelt es sich ja meist um irrationale Empfindungen. Und doch sind diese für den Betroffenen so real wie der Stuhl auf dem sie sitzen. Es ist nicht so einfach diese Empfindungen auszudrücken.

Für Menschen, die nie unter Panikattacken etc. gelitten haben, Menschen, die die Angst vor der Angst nie kennen gelernt haben, sind diese Ängste sehr schwer nachzuvollziehen. Wie oft habe ich zu hören bekommen: „Ja, was soll Dir denn da passieren?“ Menschen, die diese Ängste nicht kennen, können das gar nicht richtig verstehen. Dieser Blog soll auch Angehörigen von psychisch Kranken die Möglichkeit geben, uns mit unseren Ängsten ein wenig zu begreifen.

Für mich war der Austausch mit Menschen, die mich verstehen, der mit Abstand größte Faktor für meine Genesung.

Panikattacken, Angststörungen, die Angst vor der Angst und Depressionen sollen allerdings hier nicht das alleinige Thema bleiben. Ich bin mir relativ sicher, dass die Gruppe der psychisch Erkrankten im Durchschnitt überproportional intelligent und sensibel ist. Menschen, die unter Panikattacken und anderen seelischen Erkrankungen leiden, machen sich oftmals (zu) viel Gedanken über Gott und die Welt.

Ich denke immer noch sehr viel über alles Mögliche nach. Hier sind deshalb alle Menschen willkommen, die Lust an einem regen Austausch zu einer Vielzahl tiefsinniger Themen haben.

Die übermäßige Sensibilität, die in dieser Gruppe oftmals herrscht, dürfen wir nicht als Schwäche sehen. Diese Sensibilität müssen wir als große Stärke begreifen. Sie befähigt uns, uns in unsere Mitmenschen hineinzuversetzen und zu helfen.

Zugegebenermaßen habe ich das lange nicht so gesehen. Ich habe diese weiche, sensible Seite an mir oftmals verteufelt. Ich machte unter anderem diese Sensibilität für meine Panikattacken, die Angst vor der Angst, die Hypochondrie und die Angststörung verantwortlich.

Mir ist ganz wichtig zu erwähnen, dass diese Seiten kein Ersatz für eine Therapie sein können. Siehe diesen Blog vielmehr als sinnvolle Ergänzung an. Ich bin kein Psychologe, Psychiater oder Psychotherapeut, sondern lediglich interessierter Laie und (ehemaliger) Betroffener. Dennoch möchte ich noch einmal betonen, wie sehr es zu meiner Genesung beigetragen hat, mich mit Menschen, die eine ähnliche Problematik aufweisen, austauschen zu können.

Jeder psychisch Kranke ist übrigens weit mehr als nur die Krankheit an sich. Wenn Du derzeit mit Panikattacken, der Angst vor der Angst, oder Angststörungen zu kämpfen hast, eine soziale Phobie hast, unter Depressionen oder einem Burnout leidest, wenn auch Du momentan Angst vor der Angst hast: Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man mit diesen Dingen schon allein genug beschäftigt ist und Dir alle Energie raubt!

Aber: Du bist weit mehr als nur diese Krankheit und solltest Dich nicht ausschließlich damit beschäftigen.

Und auch, wenn es Dir im Moment vielleicht unmöglich erscheint: Du wirst wieder gesund! Dazu ist es jedoch wichtig, sich mit den wirklich wichtigen Dingen zu beschäftigen. Herauszufinden, welche Dinge das sind, halte ich für enorm wichtig. Auch dabei bin ich Dir gerne behilflich.

Ich behaupte, dass wir uns deshalb nicht nur mit Themen wie Panikattacken, der Angst vor der Angst, Depressionen, Hypochondrie usw. beschäftigen sollten. Das ist nur ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Genesung.

Lass uns also auch über andere Dinge reden!

  • Warum ist die Welt so wie sie ist?
  • Wie können wir diese besser machen?
  • Was bewegt Menschen so oder so zu handeln?
  • Warum verfliegt die Zeit rasend schnell?
  • Wie kommen wir mit dem Altern klar?
  • Wie können wir im Hier und Jetzt leben?

Diese Fragen stehen nur beispielhaft für eine Vielzahl möglicher Fragen. Selbstverständlich muss man nicht unter Panikattacken leiden, um sich mit solchen Fragen zu beschäftigen. Deshalb soll es in diesem Blog auch nicht nur um Panikattacken, Angststörungen, der Angst vor der Angst, Hypochondrie, Burnout oder Depressionen gehen.

Ich möchte Dich einladen, diesen Blog aktiv mitzugestalten! Teile uns mit, was Dich beschäftigt, stelle  Fragen. Schildere Deine Erlebnisse und gib anderen Betroffenen Tipps.

Ich freue mich auf Dich!

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  1. jacky
    4 Wochen ago

    Hallo….ich bin neu hier und wollte mich mal mit Leuten austauschen denen es vielleicht ähnlich geht wie mir …alles fing vor ca zwei Monaten an ich hatte eine schlimme panikattacke und wusste zunächst nicht was ich davon halten soll ….von da an wurde alles schlimmer erst dachte ich mit meinem Herz stimmt was nicht …zweimal im kh gewesen ,alles ok …..dann fing mein bauch an immer an anderer stelle Schmerz ziehen drücken usw …angst eine schlimme Krankheit zu haben ….blutergebnisse bis auf etwas hohe leberwerte (wird noch abgeklärt)alles ok darmspiegelung ohne befund magenspiegelung steht noch an ……trotzdem immer andere Beschwerden und neue Angst ….nun soll ich abends mirazepin nehmen ,paroxetin habe ich nicht vertragen nach zwei tagen abgesetzt !ende des Monats gehe ich in eine tagesklinik….es ist sehr schwer mit der ständigen Angst umzugehen …was macht ihr dagegen ? Oder wie lebt ihr damit ? Ich habe eine kleine Tochter ,die auch schon unter meinem Zustand leidet ….das kann doch nicht ewig so weiter gehen ich bin manchmal schon am verzweifeln :(


    • Sebastian
      4 Wochen ago

      Hallo Jacky,
      Deine Geschichte, wie es mit den Panikattacken angefangen hat, ist recht typisch. Es ist gerade zu Beginn schwer, zu akzeptieren, dass diese Panikattacken-Symptome keine körperliche Ursache haben. Schließlich sind diese körperlichen Veränderungen, die mit Panikattacken einhergehen, spürbar. Hohe Leberwerte hatte ich übrigens auch schon einmal – waren dann plötzlich wieder im Normalbereich.

      Beste Grüße.

      Sebastian


  2. Mario
    2 Monate ago

    Hallo!
    Ich habe seit 2012 ständige Angst und Panik!
    2013 war ein gutes Jahr… Konnte fast alles wieder machen: Allein sein, rausgehen, ein bisschen Urlaub machen – ich war fast wieder gesund!
    Und heuer Ende Februar überkam es mich wieder: Konnte nicht mehr in den Sessellift steigen und habe bis heute wieder starke Angst und Panikattacken… Ich hätte nicht gedacht dass es mir diesbezüglich wieder so mies gehen könnte… Jetzt fahren wir morgen Urlaub und ich hab keine Ahnung wie ich das schaffen soll…kann nicht mal 30min von zu Hause weg sein, wie soll ich da 5Std. durchhalten??:(
    Bin auch seit 4 Wochen nur noch nervös, die letzten Tage nur noch am Weinen (richtige Weinkrämpfe!!) und ich würde so gern mitfahren, aber ich KANN wirklich nicht mehr!! :(
    Ich habe schon so vieles geschafft: Waschzwang komplett bezwungen, Depressionen bekämpft und mir ein gesundes Selbstwertgefühl erarbeitet! Mit den Angstzuständen kam auch Derealisation, die ich ebenso bezwungen habe! Aber ich habe so extreme Angst vor der Angst… Hättest du einen Tipp für mich? :/ Wie schaff ich es diese Angst so zu “akzeptieren” dass sie mir nichts mehr ausmacht? Meine Derealisation kommt auch wieder öfters vor… -.- Es scheint als hätte ich nie die Ursache meiner Angst bekämpft, sondern sie einfach nur “weggeschoben”… Ich weiß nicht … Hat es Sinn in dem Zustand Urlaub zu fahren? :/
    LG


    • Sebastian
      1 Monat ago

      Hallo Mario,
      sorry, die Antwort kommt etwas verspätet, da ich ebenfalls ein paar Tage Urlaub gemacht habe. Es hat in jedem Fall Sinn in den Urlaub zu fahren. Man sollte nach Möglichkeit nichts vermeiden. Ich habe mir in solchen Situationen immer die Frage gestellt, ob ich vor meiner Angststörung Freude dabei empfunden hätte. Konnte ich diese Frage bejahen, habe ich es gemacht.

      Selbst wenn Dich Angstzustände und Panikattacken im Urlaub plagen sollten, wirst Du es wesentlich mehr bereuen, nicht zu fahren. Ich hoffe, Du bist gefahren!


  3. Kokolino
    2 Monate ago

    Hallo alle!

    Ich litt 6 Jahre lang an generalisierter Angst, hatte alle Phasen, alle Symptome. Manchmal (wenn ich verliebt war, oder gerade erfolgreich im Beruf) war alles super, aber ganz schnell ging wieder alles los.
    Den Höhepunkt erreichte ich als meine Oma einen Schlaganfall hatte. Ich hab 2 Wochen lang nur heiss und kalt vor mich hingeschwitzt und hyperventiliert, bin gegen Sachen gelaufen, Schwindel, Alpträume, ect.. Ich hab permanent an den Tod gedacht, an den ewigen Abschied, meinen und den von Anderen. Als ich dachte es geht nicht mehr habe ich plötzlich angefangen zu schluchzten, am Anfang hyperventilierend, dann immer stärker, ohne Ende, ohne Halt. Irgendwann war gut und ich hab mich gelöst und entspannt gefühlt.
    Seitdem muss ich in Situationen, in den ich früher Angst hatte, immer nur noch weinen. Abends im Bett zum Beispiel, statt Panik nur noch Tränen. Es fühlt sich viel besser an und seitdem bin ich zwar traurig aber nicht mehr ängstlich. Ich glaube hinter jeder Angst steckt tiefe Trauer und wer es schafft zu dieser durchzudringen hat mit der Angst abgeschlossen. (Das ist nur meine Geschichte und Erfahrung, vielleicht ist es bei Euch anders, und ich hab mich eine Menge mit der Angst konfrontiert, und kein Thema vermieden) Ich wünsch euch allen viel Erfolg.
    lieber Gruß Koko


  4. Manuela
    2 Monate ago

    Hallo an alle!
    Ich 48, leide seit letztes Jahr April an einer Panikstörung. bei mir ist es die Angst vor der Angst. Ausgelöst wurde sie durch den Tod meines Mannes. Ich bin seit September 2013 in Therapie und verzichte auf Angsthemmer. Ich habe natürlich auch schon alle Programme durch wie, Langzeit EKG, Leingzeit Blutdruck, Belastungs EKG, Herzkatheteruntersuchung und MRT. Alles ohne Befund. Meine Panikattaken äußern sich unterschiedlich. Mal bekomme ich Herzstolpern und mal Herzrasen. Meist passiert es nachts wenn ich schlafe. Mir macht das ganz schön Angst. Ich hatte jetzt auch lange Zeit keine heftigen Anfälle mehr aber seit ich vermehrt Stress habe und in meinem Leben gerade Dinge passieren, die mich ärgern oder nicht gut tun, häufen sich diese Anfälle wieder und kommen in kürzeren Abständen. Jetzt wurde bei mir auch noch Astham diagnostiziert.Ehrlich gesagt nervt es langsam. Ich habe seit den Panikattaken eh ein unruhiges Herz behalten. Bemerke jede Extrasystole und fühlt sich oft an als würde ein Schmetterling mit seinen Flügeln an mein Herz schlagen. Also so ein unruhiges Flattern. Mal mehr mal weniger. Jede Erschütterungen, die in meiner Nähe passiert, bekommt mein Herz mit. Das nervt. Natürlich hilft mir die Therapie schon aber irgendwie muss doch mal das Übel an der Wurzel gepackt werden und es müsste aufhören. Ich wäre schon zufrieden, wenn ich mal einen Monat keine bekommen würde aber das scheint wohl eine Wunschvorstellung zu sein. Hört das irgendwann auf oder muss ich damit leben bis ich nimmer bin. Darauf hätte ich keinen Bock.
    Gruß Manu


  5. jana
    2 Monate ago

    @ CHAOSFLUMMI75 – Ich hoffe Du liest das!

    ‘Wie hört man mit dem zuviel Denken auf und wie kann man es schaffen, in einer Welt “normal” und “richtig” zu leben in der (in meinem Umfeld – nicht nur privat) gut 90 % der Menschen einfach sinnfrei und egoistisch vor sich hinleben ohne Bezug zur Natur und dem Großen Ganzen und munter Alles um sich rum zerstören und nicht mal nach Erklärungen die einfachsten Zusammenhänge begreifen – und schlimmer, es vielleicht begreifen und trotzdem nichts anders machen???? Angstzustände sind bekanntermaßen immer auch eine Frage des Vertrauens in die Menschen und die Umgebenden Systeme – wie zum Geier soll das, bei dem was so verzapft wird überhaupt machbar sein???? ‘

    Du hast damit einen sehr wichtigen – und entscheidenden Punkt angesprochen. Einen ganz, ganz wichtigen Punkt! Ich kenn das alles zu gut – diese Gedanken und möchte Dir in erster Linie sagen, dass sie zu 100 % berechtigt sind – hey, aber Du lässt Dich halt nicht vom wahnsinnigen Shoppingrausch ablenken! Du hinterfragst! Hast Deine Augen offen! Nimmst Deine Umgebung wahr! Versuche das als Stärke zu sehen! Ich weiß, es ist verdammt schwer – und es zieht einen immer wieder runter. Aber versuche Deine Sensibilität und Wahrnemhung nicht zu hassen, sondern als was Gutes zu sehen!!! Du bist jetzt schon einen großen Schritt gegangen. ;) Viel größer als andere, finde ich. Sei froh, dass du das alles (noch) so siehst. Wirklich. Versuche es anzunehmen – und wenn Du es angenommen hast, wirst Du wahrscheinlich nicht mehr so doll die anderen dafür “verurteilen”, dass sie sich immer weiter vom Menschsein entfernen. du wirst vielmehr Deinen Weg finden. Dich finden – und ich bin mir sicher, dass alles andere dann von allein kommt. Denn ein Mensch, der so denkt, der wird einen sinnvollen Weg gehen. Egal wie lange Du dahin brauchst. ;) Und wenn Du Sinn für Dich gefunden hast und DICH selbst angenommen hast, wirst Du auf Menschen treffen, die auch so sind. So denken. so sehen. so wahrnehmen.

    Die gibt es noch. ;) Glaube mir.

    Ich wünsche Dir viel KRAFT!

    P.S: es ist etwas sehr sehr Positives und Schönes, das Du angesprochen hast. Traurig eigentlich, dass die Wenigsten überhaupt noch sowas ansprechen!


  6. Alina
    2 Monate ago

    Hallo,
    Ich leide auch unter Angstzuständen. Es ging schon ganz gut bis ich Probleme mit meinen Rücken bekam. Ich hatte schon immer mal einen Drang nach rechts oder links. Seit den Angstzuständen hat es sich verschlimmert. Ich habe mittlerweile schon sehr viel erreicht. Jedoch bekomme ich immer wieder Angst wenn der Drang nach Recht oder Links verstärkt auftritt. Ich bekomme Angst davor umzufallen. Hat jemand eine Idee wie ich nur damit klar komme. Hab schon einen Termin beim Heilpraktiker, der mir hoffentlich die Blockaden raus holen wird. Aber bis dahin ist noch etwas Zeit.
    Vielen Dank.


  7. Chaosflummi75
    2 Monate ago

    Hallo:-)

    Faszinierend, ich bin jetzt seit 20 Jahren (round about) Angstpatientin und habe schon an etlichen Therapien (verschiedenster Arten) teilgenommen und war schon des Öfteren im Krankenhaus und auch in Kur….ich bin auch als geheilt entlassen worden – nur besser fühle ich mich nur Phasenweise, es kommt immer nach einer Zeit zurück:-(

    Das was hier geschrieben steht, kenne ich also teilweise auch von mir,….jetzt die entscheidende Frage: Wie hört man mit dem zuviel Denken auf und wie kann man es schaffen, in einer Welt “normal” und “richtig” zu leben in der (in meinem Umfeld – nicht nur privat) gut 90 % der Menschen einfach sinnfrei und egoistisch vor sich hinleben ohne Bezug zur Natur und dem Großen Ganzen und munter Alles um sich rum zerstören und nicht mal nach Erklärungen die einfachsten Zusammenhänge begreifen – und schlimmer, es vielleicht begreifen und trotzdem nichts anders machen???? Angstzustände sind bekanntermaßen immer auch eine Frage des Vertrauens in die Menschen und die Umgebenden Systeme – wie zum Geier soll das, bei dem was so verzapft wird überhaupt machbar sein???? Für gewöhnlich bin ich die Person, die für Andere die Lösungen findet, meine Angst ist, was ist, wenn ich mal nicht so kann??? Mir fehlt einfach das Vertrauen in die Menschen um mich herum, EGAL BEI WAS….

    Dass das wahrscheinlich eine vollkommen bescheuerte Ansicht und höchstgradig selbstschädigend ist, weiss ich,…nur fehlt mir der Ansatz an dem ich in diesem Teufelskreis einen Ausgang finde.

    Für eine Idde einer alternbativen Ansicht wäre ich echt dankbar:-))

    Übrigens fehlt bei mir der Aspekt der Depression völlig, ich behaupte ehr ist es Frust und Ohnmacht….

    Grüße aus Oberhausen

    Judith


  8. T-punkt
    3 Monate ago

    Hallo Sebastian !

    Diese Seite trifft meine Problematik auf den Punkt. Bei mir trifft dies Angstörung phasenweise auf. Bin ich komplett Beschwerdefrei, gehts es mir prächtig. Ich bin dann psychisch absolut gut dabei. Sobald ich allerdings mit seltsamen Symptome spüre (und da habe ich schon so ziemlich den ganzen Körper durch) trifft mich sofort die Panik. Grübeln, recherchieren usw. Ich suche sogar gezielt nach harmlosen Ursachen, welche dann auch anzutreffen sind stosse dabei auch auch immer auf fatale Diagnosen (Cyberhochder). Ich “hatte” schon einen Hirntumor, Leukämie, ALS, Parkinson, Magenkrebs, Hodenkrebs und Lupus (derzeit aktuell) bzw eine Autoimmunkrankheit. Tatsächlich leide ich unter vielen Allergien und Hautproblemen wie seborrhoidischen Ekzemen (die phasenweise auftreten). Mein Problem wird dadurch erweitert, wenn nahe Angehörige oder anderen Menschen, die mir was bedeuten, irgendwelche Symptome haben ich sozusagen für die die Panik “übernehme”. Dadurch habe ich teilweise sehr kurze Intervalle zwischen den Panikzeiten. Die Zeit der Panik mündet bei mir immer ein eine depressive Verstimmung. Ob ich es Depression nennen kann, weiß ich noch nicht, da ich die Aufgaben des Alltags immer bewältige (wenn auch wie ein Zombie). In zwei Wochen kann ich endlich eine Psychotherapie beginnen. Mal sehen, was es bringen wird.

    Viele herzliche Grüße


    • Sebastian
      3 Monate ago

      Das kenne ich gut, dass man hinter harmlosen Symptomen gleich das Schlimmste vermutet. Dabei ist das Gott sei dank in den meisten Fällen harmlos. Wichtig ist auch die Abgrenzung zu anderen Menschen, was nicht leicht fällt, wenn diese einem nahe stehen. Man muss sich klar machen, dass das nicht Du bist. Ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deiner Therapie!


  9. Christina
    3 Monate ago

    Hi Sebastian,

    ich leide an einer generalisierte Angststörung seit etwa 5 Jahren (so weit ich das weiß). Nach meiner Erfahrungen bin ich heute der Meinung nach, dass die Glauben selbst ein viel größer Effekt bzw. vielmehr wirken können als die psychische Störung (Angst in diesem Fall) an sich. Wenn man glaubt, dass man nicht die genügende Ressourcen verfügt, um die tägliche Aufgaben hinzukriegen, wird man wirklich nichts schaffen. Daher wird Stress zunächst vorkommen und aufdauer kann dies zu einer psychischen Störung fuhren. Deswegen finde ich essenziell, die Glauben des Mensches erstmal zu kennen und dann versuchen, sie zu verändern, denn man glaubt, wahrnimmt, denkt, entscheidet und schließlich handelt.
    Wie man die Realität interpretiert, wie man die Ressources kennt und nutzt. All das ist sehr wichtig, um die verschiedenen schwierigen Situationen erfolgreich zu bewältigen, ohne Panik- bzw. Angstattacken zu bekommen.
    Die Ursache zu entdecken und die Störung rechtzeitig zu erkennen ist ja auch sehr wichtig. LG.


  10. Anja B.
    3 Monate ago

    Hallo.. Mir geht es momentan überhaupt nicht gut. Ich bin alleinerziehende Mutter zweier Kinder und bemerke schon lange das ich total ausgebrannt bin und egal wie kraftlos ich war ich habe weil ich musste immer weiter gemacht. Keine Nacht konnte ich bisher schlafen weil ich jede aufstehen musste weil eines der Kinder nicht schlafen konnte.war daraufhin jeden Tag müde und manchmal gereizt. Ich hatte sehr wenig Unterstützung. Dann lernte ich einen Mann kennen der mich auf andere Gedanken gebracht hat und zum Lachen. Leider fing er dann an alles schlecht zu machen was ich tat und hatte. Nach
    Streit,er schuppste und wurde handgreiflich drohte er mir mit Jugendamt und setzte mir psychisch sehr zu. Nach dem Terror ließ ich mich leider wieder auf ihn ein und nach zwei Tagen hatte ich plötzlich eine große und eine kleine Pupille und Angst einen Schlaganfall oder Hirntumor zu haben. Bekam ein Ct ohne Befund. Googelte im Netz und überall stand Mrt wäre sicherer. Steigerte mich extrem hinein. Abend bekam ich plötzlich Herzrasen usw und Todesangst. Ich dachte ich Sterbe. Die Ärztin tippte auf Panikattacke. Hausarzt überwies mich zur Psychologin. Die Psychologin stellte zuerst keine Depression fest und bestand vor Therapie auf das MRT. Schon steigerte ich mich wieder rein und bekam plötzlich ein stromartiges kribbeln in der linken Körperhälfte. Ich sagte zu meinen Eltern das ich sterbe. Sie riefen Krankenwagen und ich landete auf Neurologie und alles was durchgeführt wurde neurologisch kerngesund


    • Sebastian
      3 Monate ago

      Hallo Anja,

      wenn Du derart auf den Kopf gestellt wurdest, spricht eigentlich alles für eine psychische Problematik. Du nennst ja sogar einige Gründe für eine mögliche Angststörung. Um etwas mehr zu entspannen, rate ich Dir zu einer Entspannungstechnik, wie die Progressive Muskelentspannung. Zudem halte ich Sport/Bewegung für sinnvoll.

      Ansonsten geht es sicher darum, entscheidende Veränderungen in Deinem Leben vorzunehmen. Und übrigens sollte kein Mann gegenüber einer Frau handgreiflich werden.

      Beste Grüße.

      Sebastian


  11. Scheherazade
    4 Monate ago

    Hallo Sebastian,

    als Teenager hatte ich schon öfter mal Probleme damit, dass ich Angst vor Krankheiten hatte. Irgendwann waren diese aber verschwunden und alles war gut. Ich war zwar immer ängstlicher als andere bei dem Thema, aber mehr auch nicht.
    Vor 2 Wochen ging es dann aber wieder los. Ich saß alleine im Büro und mich überkam eine Panikattacke. Wobei ich es nicht als solche gedeutet habe, sondern dass da irgendwas in meinem Kopf aussetzt und ich einen Hirntumor o.ä. habe. Seitdem befinde ich mich wieder in dieser ätzenden Spirale. Ich habe Angst ins Büro zu gehen und beobachte meinen Körper auf jede Unregelmäßigkeit. Ich war bei meinem Hausarzt am Mittwoch, wo ich dann wieder eine kleine Attack hatte. Er hat mich beruhigt, Blut abgenommen (Ergebnis TOP) und mich für den Rest der Woche krankgeschrieben. Das hätte er nicht tun dürfen. Denn gestern hatte ich dann zu Hause meinen Höhepunkt. Eine Freundin musste kommen und mich beruhigen, wir waren kurz etwas spazieren und ich habe dann doch eine der Tabletten genommen, die mir mein Therapeut für Notfälle mitgegeben hat. Demnach war die Nacht ruhig und ich sitze jetzt tatsächlich seit heute Morgen im Büro. Zwar kommen immer wieder Angstgefühle auf, aber bisher schaffe ich es, damit umzugehen. Ich hatte in den letzten Monaten sehr sehr viel privaten Stress, habe mich vor 3 Wochen von der Vorstellung trennen müssen, dass meine große Liebe und ich nie ein Paar werden, Unterforderung im Job und eine Kollegin, die mich mobbt. Aber eigentlich ging es mir bis zu der Attacke vor 2 Wochen “gut”…. ich kontrolliere permanent mein Gedächtnis, habe manchmal Versprecher und denke dann direkt wieder an eine Störung im Kopf. Ich will einfach nicht wieder in diesen Angstkreislauf kommen. Dachte, das Thema wäre durch… :-(( Da habe ich mich wieder an Deine Seite erinnert. Es tut gut zu lesen, dass man nicht alleine ist und dass die Symptome – wahrscheinlich – nur von der Angst kommen. Mach weiter so!!


    • Sebastian
      4 Monate ago

      Danke für Deinen Kommentar und das Lob. Versprecher kenne ich genauso wie Wortfindungsprobleme oder Konzentrationsstörungen. Ich war damals mal wieder beim Neurologe, weil auch ich davon überzeugt war, schwer krank zu sein. Er wies mich darauf hin, dass es sich dabei um typische Stresssymptome handelt. Dafür sprechen ja auch die Panikattacken und Du sprichst selbst von großem privaten Stress. Ich möchte Dich dahingehend also ein wenig beruhigen.


  12. Fred
    4 Monate ago

    Hallo,

    ich habe hier endlich Leute gefunden, die mich und meine Probleme vollkommen nachvollziehen können. Endlich fühle ich mich nicht mehr allein.

    Bei mir fing es vor 4 Jahren an. Ich bin von der Arbeit nach Hause gefahren und stand im Stau. Plötzlich bekam ich Herzrasen und Panik – aus mir völlig unerfindlichen Gründen. Ich rief bei meinem Schatz in, in der Hoffnung, dass er mich beruhigen könne. Doch das ganze Gegenteil trat ein. Mein Zunge fing an zu kribbeln, ich hatte das Gefühl, ich bekommen keine Luft mehr… Dann krampften meine HÄnde und Finger und ich hatte plötzlich diese Pfötchenstellung. Ein (sehr netter Herr) der das alles mitbekam rief den Krankenwagen und setzte mich zu sich ins Auto, wo er mir erstmal Wasser gab (was ich aber aufgrund der Krämpfe mehr verkippte als trank). An den Krankenwagen selbst kann ich mich nicht mehr erinnern. Ich bin plötzlich im Krankenhaus erst wieder zu mir gekommen. Diagnose: ich habe hyperventiliert.

    Nach diesem Anfall wuchs in mir mehr und mehr die Angst vor dem Autofahren, sodass ich irgendwann den Weg an die Arbeit nicht mehr schaffte und mich krank schreiben lies. Damit fing alles erst an. Meine Ängste wurden immer schlimmer und ich wusste nicht woher diese kamen. Ich war fast täglich bei meinem Arzt und ließ mich auf Herz und Nieren untersuchen. Ergebnis: Angststörung. Ich habe mir auf Anraten meines Arztes in eine Tagesklinik begeben, mit dem Ergebnis, dass ich Tabletten nehmen musste und mich vollends mit meiner Mutter verkracht habe (die Therapeuten waren der Meinung meine Angstzustände rühren aus früher Kindheit her).

    Zudem ist mein Freund in genau dieser Zeit schwer verunglückt und wir wussten die ersten Stunden nicht ob er überlebt. Seit dem habe ich tagtäglich Angst vor dem Sterben und nehme jedes kleine “Zipperlein” meine Körpers wahr mit dem Ergebnis, dass ich sofort wieder beim Arzt sitze. Ich habe unzählige Gespräche mit Therapeuten hinter mir.

    das letzte halbe Jahr ging es mir richtig gut und ich dachte, ich hätte es endlich hinter mir. Nun habe ich wieder ständig Angst und Herzrasen, der Brustkorb sticht, ich bin unruhig, kann nicht schlafen,… Was soll das? Es läuft gerade alles so perfekt. Ich habe endlich die Erfüllung in meinem Job gefunden, werde heiraten, wir planen ein Baby…

    Mein Arzt meint, ich soll mich wieder in Behandlung begeben. Ich habe aber echt keinen Nerv mehr, wieder meine komplette Lebensgeschichte aufzurollen.

    Was meint ihr? Noch einmal versuchen????

    Danke für eure Meinung und liebe Grüße….


    • Sebastian
      4 Monate ago

      Hallo Fred,
      die Entstehung der Angststörung klingt erst einmal recht typisch. Beim Unfall Deines Freundes hast Du vermutlich erkannt, dass wir der Willkür des Lebens auf gewisse Weise ausgesetzt sind. Für mich war das damals auch schwer zu ertragen. Meine Verhaltenstherapeutin hat mich damals immer gefragt, für wie wahrscheinlich ich es erachte, dass hinter einem bestimmten Symptom tatsächlich eine schwere Krankheit verbirgt. Ich habe das durchaus realistisch einschätzen können und die Wahrscheinlichkeit nicht als besonders hoch eingeschätzt. Dabei hat aber schon die vage Möglichkeit ausgereicht um mich verrückt zu machen. Denn selbst ein unwahrscheinlicher Fall tritt schließlich manchmal ein.

      Und das kann man nicht wegdiskutieren. Wir können nicht alles kontrollieren. “Scheiße passiert manchmal”, wie man so schön sagt. Uns bleibt nichts übrig als das zu akzeptieren. Die größtmögliche Sicherheit bietet ein Leben auf der Intensivstation. Selbst wenn das machbar wäre…willst Du so wirklich leben? Wir können nicht alles verhindern. Sollten wir stattdessen nicht lieber das Beste aus unserem Leben machen?

      Du solltest für Dich beantworten, was Dir geholfen hat und weshalb es Dir nun wieder schlechter geht. Traust Du diesem “perfekten” Leben vielleicht nicht? Glaubst Du unbewusst vielleicht, das nicht verdient zu haben? Fürchtest Du Dich vor der Verantwortung, die ein Baby mit sich bringt? Die Beantwortung dieser Fragen könnte Dich weiter bringen.

      Viele Grüße.

      Sebastian


  13. Elvi
    4 Monate ago

    Man sollte sich immer genau untersuchen lassen wenn man an Ängsten oder Panickattacken leidet. Bei mir hing es auch mit der Schilddrüse zusammen. Ich leide an Hashimoto, einer Autoimunerkrankung. Dies wurde lange nicht erkannt, mein Hausarzt sagte immer es ist alles ok. Bis ich mal zu einem Endokrinologen ging. Der hat das dann festgestellt. Seit ich mit Tabletten gut eingestellt bin, geht es mir wunderbar.


  14. Thomas
    4 Monate ago

    Hallo,

    ich habe meine ähnlich gelagerten Erfahrungen bereits in Comment http://www.psog.de/wer-schreibt-hier/comment-page-5/#comment-74031 dargestellt. Möchte nur kurz ergänzen.

    Meine diffusen Ängste haben in letzter Zeit zugenommen, kann nicht mal mehr ein Video anschauen. Inzwischen bin ich auch tatsächlich ausgebrannt (extrem müde, kraftlos,…). Auf meiner langjährigen Ursachensuche habe ich Krankheiten nie ausgeschlossen, mich aber immer wieder auf die Problemanalyse auf Seiten der Psyche/Seele konzentriert, mit ärztlicher Hilfe. Ich habe manche Dinge herausgefunden, aber in meinen Augen alles keine KO-Kriterien für solch extreme somatoforme Beschwerden, wie ich sie spüren mußte und muß. Besonders belastet mich die Migräne, der Spannungskopfschmerz immer wieder vom Nacken ausgehend, die Benommenheit und gestörte Wahrnehmung. Ich hatte immer mehr Zweifel an der Diagnose. Nun endlich durchgeführte Untersuchungen der Kopfgelenke (Upright MRT) ergaben dort defekte Bänder. Die “frei” beweglichen Gelenke komprimieren zeitweilig das Rückenmark, Nerven und Gefäße. Jeder der Panikattacken und deren Urachen und Zusammenhänge kennt, weiß um den aktivierten Sympathikus (Stress-, Kampf- und Fluchtsystem). Und das ist nur ein Bruchteil des Gesamtproblems. Ursache für die defekten Bänder sind kleine und große Schleudertraumata (KFZ-, Rad-, Ski-, Sportunfall, OP mit Narkose…), die auch schon recht lange zurück liegen können. Hab da so einiges bei mir gefunden. Sehe nun auch einen Zusammenhang zu meiner ersten Panikattacke,

    Ich glaube, sowas ist weitverbeitet und bleibt oft unerkannt. Wer hat nicht schon mal einen Ball an den Kopf bekommen, war benommen, hat das dann aber nicht weiter beachtet oder untersuchen lassen?! Bei meinem Radunfall wurde auch nur der gebrochene Arm behandelt, die Schürfwunde am Kopf wurde nicht weiter beachtet. Wie sehr sich das zeitlich strecken kann, mußte ich selbst erfahren. Dann immer wieder Therapieansätze mit ADs und und und, teils auch leichte Verbesserungen und wieder Hoffnungen, doch nie ein akzeptabler und stabiler Zustand. Weiß nun endlich auch warum!

    Gruß
    Thomas


  15. Elvi
    4 Monate ago

    Ich will noch etwas ergänzen. Ich habe auch ein Jahr lang Opipramol und Mirtrazapin genommen. Ich habe in dieser Zeit gemerkt das ich nicht mehr ganz ich selbst war und habe die Medis langsam abgesetzt. Meine Psychotherapeutin sagte auch zu mir, dass ich lernen muss ohne Medis mit der Angst umzugehen. Ich hatte anfangs Bammel davor, weil ich nicht wollte das es wieder so schlimm wird. Aber es ging und ich habe es geschafft.


  16. Elvi
    4 Monate ago

    Ich finde deinen Blog wirklich gut. Ich leide an einer generelasierten Angststörung und habe auch das alles was hier schon beschrieben wurde ,hinter mir inklusive einem Aufenthalt in der Psychiatrie, weil ich diese Symptome der Angst irgendwann, nicht mehr ausgehalten habe. Ich muss sagen, das mir der Aufenthalt in der Klinik sehr geholfen hat und es soll sich niemand scheuen diesen Schritt auch zu machen. Viele haben eine ganz falsche Vorstellung davon wie es ist sich in einer Klinik behandeln zu lassen. Man kann es sich vorstellen wie in einer Rehaklinik. Es gibt viele Sportangebote, Gesprächsrunden, Maltherapien usw. und man lernt sehr viele Gleichgesinnte kennen die nicht “verrückt” sind. Ich war erstaunt darüber wieviele Studenten und Menschen in einer Leitungsposition mit mir in der Klinik waren. Ich habe vor zwei Jahren mit einer Verhaltenstherapie begonnen, diesr hat mir sehr geholfen. Ich konnte letztens sogar meine Psychotherspeutin anrufen im ihr zu sagen das ich ihre Hilfe nicht mehr brauche. Ich habe immer noch Phasen in denen die Angst in mir hoch steigt. Dann sage ich zu mir ” ich bin stärker als meine Angst. Die Symptome sind harmlos und gehen bald vorbei” und ich bleibe erst Recht in der Situation und flüchte nicht. Und es geht immer vorbei so schlimm es ist. Das Wichtigste was ich jedem auf seinen Weg geben kann ist. Nehmt eure Angst an, sie gehört zu euch und lauft nie weg oder verkriecht euch nicht, auch wenn es noch so schlimm ist. Es kann einem nichts passieren und MAN KANN NICHT DARAN STERBEN. Ich wünsche jedem von euch viel Kraft. LG Elfi


  17. samy
    4 Monate ago

    Egal wir sich mein körper verändern kleine flecken kurzes jucken oder mal ein kleines husten, ich beziwlehe alles auf Krankheiten ich bilde mor ein das ich nur die schlimmsten krankheiten habe und ich weiss nicht wie ich es den menschen in meinem umfeld oder überhaupt jemandem erzählen soll ich habe angst vor dem tod egal was passiert ich denke das ich sofort von einer unheilbaren
    krankheit befallen bin, wie geht das wieder weg wie werde ich wieder normal???


  18. melina
    4 Monate ago

    Hallo. Ich leide auch ganz schrecklich und bin mir nicht bewusst warum genau. Es gibt ganz vielr faktoren in meinem leben, die dazu beitragen könnten… ich bin mit 19 auzgezogen war alleine in einer fremden stadt. Hab die falsche ausbildung hinter mir das falsche studium.. arbeite zur zeit. Die arbeit ist schrecklich ich bin total überfordert. Ich habe schreckliche angst vorm tod. Uns davor meinen freund zu verlieren. Ich leide an schlimmen psyhosomatiaschen störungen. Mein fuß mwin beim mein kopf irgendetwas ist immer taub. Also nicht richtig taub ich habe gefühlsempfindungen aber ich weiß es nicht besser zu beschreiben. Manchmal leide ich unter tausend nadelstichen in meinem körper uns kribeln… auch kopfschmerzen und migräne mit aura machen mein leben zur qual. Ich habe ständig angst, dass es noch schlimmer wird oder dass ich szerben könnte…. ich weine sehr oft und weiß nicht mehr was ich tun kann, damit ich mich wieder gut fühle…. nehme seid gestern passionsblumenkraut tabletten. Allerdings habe ich bislang keine wirkung bemeekt… sorry wegen der fehlee. Schreibe vom handy. Melina