Angst als Beifahrer

Angst als BeifahrerIch hatte damals nicht nur Angst vorm Autofahren – mich plagte auch die Angst als Beifahrer. Ich fühlte mich eingesperrt. Es wäre mir peinlich gewesen, den Fahrer zu bitten anzuhalten, weil mich eine Panikattacke quälte.

Und das war auch einer der Gründe, weshalb es dann tatsächlich immer wieder zu Panikattacken als Beifahrer kam.

Tipp 1 – Erzähle von Deiner Angst: Bei einer geplanten Tour mit Freunden nach Hamburg hatte ich schon wochenlang vorher Angst. Ich konnte kaum an etwas anderes denken und beschloss schließlich in die Offensive zu gehen und meine Befürchtungen preiszugeben.

Ich war überrascht und erfreut von den Reaktionen meiner Freunde. Sie konnten meine irrationale bzw. übertriebene Angst vorm Autofahren vielleicht nicht nachvollziehen, zeigten jedoch Verständnis, was dazu führte, dass es mir während der Autofahrt erheblich besser ging, als erwartet. Anflüge von Panikattacken hatte ich zwar trotzdem, allerdings waren diese im Vergleich zu vorherigen Autofahrten harmlos.

Deshalb empfehle ich Dir, dem Fahrer von Deinen Ängsten zu erzählen. Das nimmt Dir den Druck, Dich verstellen zu müssen.

Tipp 2 – Entspannende Musik: Du kannst einen mp3-Player mit beruhigender Musik dabei haben oder den Fahrer bitten, eine CD mit entsprechender Musik einzulegen. Das entspannt und gibt Dir ein gutes Gefühl.

Tipp 3 – Schaue in den Spiegel und lächle: Dein eigenes, vertrautes Gesicht wirkt beruhigend auf Dich. Schau Dich deshalb im Spiegel an. Wenn Du dabei noch lächelst, gibt Dir das ein gutes positives Gefühl. Probiere es einmal aus.

Tipp 4 – Das positive Ende vorwegnehmen: Stelle Dir vor, wie Du am Ziel ankommst und Du wohlbehalten und sicher aus dem Auto steigst. Das wirkt den Katastrophengedanken entgegen, die einer der Gründe für die Angst als Beifahrer sein können.

Ich hoffe, dass Dir diese Tipps eine Hilfestellung sein werden, um die Angst als Beifahrer zu verlieren.

Lesetipp: Zur Angst beim Autofahren findest Du hier einen hilfreichen Artikel.

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