Die generalisierte Angststörung – Der Pessimist schlechthin

Was hat die generalisierte Angststörung mit Pessimismus zu tun? Und wie können diese Erkenntnisse dabei helfen, die generalisierte Angststörung zu überwinden? Damit befasst sich der folgende Artikel.

generalisierte Angststörung – was heißt das?

Die Angst ist bei der generalisierten Angststörung nicht auf eine bestimmte Situation gerichtet. Vielmehr können Angstzustände und Panikattacken immer und überall auftreten.

Die generalisierte Angststörung äußert sich vor allem in einem hohen Angstpegel, ständigen Sorgen und Grübeleien, zum Beispiel die unbegründete Sorge, etwas würde mir oder anderen geliebten Menschen passieren. Auch die Angst, körperlich schwer krank zu sein, ist häufig zu beobachten.

Weitere Informationen zur generalisierten Angststörung bekommst Du in diesem Beitrag.

Jetzt und hier soll es darum gehen, warum Menschen mit einer generalisierten Angststörung in der Regel sehr pessimistisch sind und wie es Dir gelingen kann, optimistischer zu werden und damit der Angststörung ein Schnippchen zu schlagen.

Was ist Pessimismus und was hat das mit einer generalisierten Angststörung zu tun?

Kurz und knapp: Pessimisten erwarten von der Zukunft nichts gutes, sondern befürchten oft das schlimmste.

Die generalisierte Angststörung ist unter anderem durch übertriebene, unnötige Sorgen gekennzeichnet. Sorgen sind ein düsteres Bild der Zukunft. Also kann man sagen, dass jeder Betroffene durch und durch Pessimist ist.

Wenn es uns gelingt, diesen Pessimismus abzubauen und Dich sogar zum Optimisten zu machen – dann machst Du einen großen Schritt nach vorne auf Deinem Weg aus der Angststörung.

Wie Du optimistischer wirst…

Um zu verstehen, wie es gelingen kann, mehr Optimismus in Dein Leben zu bringen, müssen wir verstehen, weshalb man überhaupt zum Pessimisten wird.

Zum einen kann Pessimismus anerzogen sein. Wenn man Dir immer wieder eintrichtert, dass das Leben nicht Gutes für Dich bereit hält, glaubst Du irgendwann daran.

Zum anderen entsteht Pessimismus – genauso wie auch Optimismus – durch sich wiederholenden Erfahrungen. Hat man (in der letzten Zeit) viele schlechte Erfahrungen gemacht, kommt man oft zu dem Schluss, dass es das Leben eh nicht gut mit Dir meint.

Und wenn Du davon ausgehst, dass das Leben hart ist, dass Dich nichts gutes erwartet und Du vom Pech verfolgt wirst, dann wirst Du recht behalten. Deine Befürchtungen bestätigen sich, Du machst weitere negative Erfahrungen und wirst immer mehr zum eingefleischten Pessimisten.

Und es gibt ganz logische Gründe dafür, weshalb Du kaum eine Chance hast, positive Erfahrungen zu machen, wenn Du immer davon ausgehst, dass Dir nichts Gutes geschehen wird. Und diese Gründe haben nichts damit zu tun, dass es das Leben tatsächlich nicht gut mit Dir meint.

Das ist vollkommener Blödsinn. Das alles ist hausgemacht. Schauen wir uns an, warum Du blödermaßen recht behalten wirst:

  • Sich selbst erfüllende Prophezeiung: Wenn ich immer Schlechtes erwarte, passiert mir Schlechtes. Diese sich selbst erfüllende Prophezeiungen geben die Bestätigung für die Richtigkeit seiner Befürchtungen. Dabei sind es die Befürchtungen, die zum unerwünschten, aber befürchteten Ergebnis führten. Ich spreche hier nicht von Karma, Schicksal und dergleichen. Es ist viel banaler! Wenn Du zum Beispiel glaubst, Du bist nicht in der Lage eine bestimmte Aufgabe zu meistern – wie motiviert gehst Du wohl daran? Du wirst allein aufgrund dieser Einstellung kein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen.
  • Realistischere Einschätzung: Die meisten Pessimisten halten sich für Realisten. Wie wir gesehen haben, führen die Befürchtungen manchmal zum erwarteten negativen Ergebnis. Bei der generalisierten Angststörung verhält es sich ein wenig anders. Die generalisierte Angststörung kennzeichnet unter anderem, dass sich die Betroffenen extrem um sich und Angehörige sorgen. Sie haben große Angst davor, dass etwas Schlimmes geschieht. Wie bei jedem Menschen hält das Leben immer mal wieder Unangenehmes und auch den einen oder anderen Schicksalsschlag bereit. Diese wirklich schlimmen Befürchtungen treten jedoch in den meisten Fällen glücklicherweise nicht ein. Versuche deshalb einmal festzuhalten, wie viele Deiner Befürchtungen tatsächlich so eintreten. 5 %, 10 %? Wer ist nun der Realist?
  • Selektive Wahrnehmung: Pessimisten nehmen negative Erlebnisse viel eher wahr, als positive. Das geht teilweise soweit, dass man bereits kleinste Negativerlebnisse als Beweis dafür ansieht, sein Leben stehe unter keinem guten Stern. Immer wählt man zuerst den falschen Schlüssel am Schlüsselbund, nie findet man einen Parkplatz vor der Tür. Während der Pessimist mit sich und seinem Schicksal hadert, freut sich der Optimist, noch etwas frische Luft tanken zu können.
  • Pechvögel gibt es nicht: Wie bereits erwähnt hadern Pessimisten oft mit dem Schicksal. So hat man noch nie bei einem Preisausschreiben gewonnen. Der wahre Grund liegt jedoch darin, dass man so gut wie nie daran teilnimmt, da man ohnehin davon ausgeht, nicht zu gewinnen. Auch in anderen Bereichen werden Chancen nicht wahrgenommen. Auch hier wird deutlich, dass sich nur die Einstellung zwischen „Glückspilzen“ und „Pechvögeln“ unterscheidet.
  • Vertrauen: Man fühlt sich oft für anstehende Aufgaben nicht gewappnet, weil man an sich und seinen Fähigkeiten zweifelt. Ein wichtiges Thema scheint mir hier auch ein mangelndes Vertrauen insgesamt zu sein: Nicht nur auf das Selbstvertrauen bezogen, es fehlt auch das Vertrauen in meine Mitmenschen und das Leben im Allgemeinen. Dieses Vertrauen gilt es aufzubauen. [/black_arrow_list]

Wir halten also fest, dass…

  • Du kein Pechvogel bist
  • Deine Befürchtungen alles andere als realistisch sind
  • sich manche Befürchtungen nur deshalb bewahrheiten, weil Deine Einstellung ein anderes Ergebnis verhindert
  • Du positive Ereignisse oft kaum wahrnimmst und die Wahrnehmung stattdessen auf negative Erlebnisse richtest.

Der Pessimismus selbst hält die pessimistische Grundhaltung aufrecht. Es ist Schwachsinn, dass es das Leben nicht gut mir Dir meint. Deine pessimistische Einstellung verhindert positive Erfahrungen.

Generalisierte Angststörung loswerden durch mehr Optimismus

Wenn Dir eine generalisierte Angststörung zu schaffen macht, dann sind unnötife, übertriebene Sorgen ein großes Problem. Deine Befürchtungen sind nicht realistisch. Deine Sorgen verhindern, dass Du Dich gut fühlen kannst. Psychische Probleme sind die logische Folge.

Bestimmte Entspannungstechniken können helfen, die Ängste ein wenig zu lösen. Des Weiteren habe ich hier bereits einige Tipps dazu gegeben, wie man eine generalisierte Angststörung loswerden kann.

Psychische Erkrankungen, wie die generalisierte Angststörung machen den Betroffenen das Leben schwer. Aber es gibt immer Lösungen und diese liegen nahezu ausschließlich in Dir. Das bedeutet auf der einen Seite „Arbeit“ und ist anstrengend. Auf der anderen Seite hast Du und nur Du allein, die einmalige Chance, etwas zu verändern. Das sollte Dir immer klar sein.

Auch wenn Du keine Schuld daran trägst, dass Du diese generalisierte Angststörung, eine Panikstörung, Agoraphobie, ein Burnout-Syndrom oder was auch immer hast: Du bist verantwortlich dafür, dass sich alles zum Guten wendet.

Die Einsicht ist wie immer schon der erste Schritt zur Besserung. Allein dass Du nun weißt, warum Du ständig schlechte Erfahrungen machst und allein Deine Einstellung schöne Erlebnisse verhindert, kann Dir dabei helfen, optimistischer in die Zukunft zu blicken.

Wie kannst Du jetzt ein Optimist werden?

Die Frage ist einfach zu beantworten. Indem Du positive Erfahrungen machst. Wenn Du mehr und mehr positive Erfahrungen machst, gewinnst Du nach und nach die Erkenntnis, dass das Leben ja doch ganz schön ist.

Die Durchführung ist da schon etwas schwieriger. Da das Ganze nicht in zwei, drei Sätzen zu beantworten ist, gibt es einen eigenen Artikel, der Dir zeigt, wie Du ein Optimist werden kannst.

Diesen findest Du hier: OPTIMIST WERDEN

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14 Kommentare

  1. andrea sagt:

    Auch ich leide seit Jahren an generalisierter Angststörung mit Panikattacken und bin wie alle mit dieser Scheißerkrankung auf der Suche nach Erlösung. Habe schon etliche Ratgeber gekauft und gelesen aber die wirkliche Lösung leider noch nicht gefunden. Erlebe meine Höhen und Tiefen , aber wirklich gut gehts mir nie. Deshalb bin ich auch skeptisch ob dein Buch mir helfen kann und hab es auch noch nicht gekauft .

    • Sebastian sagt:

      Hallo Andrea,
      danke für Deine ehrliche Rückmeldung. Mein Buch „Exfreundin Angst“ ist sicher keine Wunderwaffe und nicht einmal ein Ratgeber. Es ist ein Erfahrungsbericht, der Mut machen und Hoffnung geben soll und auch wichtige Anregungen für den Leser gibt, was er tun kann, um seine Angststörung hinter sich zu lassen. Es ist übrigens meine volle Überzeugung, dass man eine Angststörung nur los wird, wenn es gelingt – fernab der Angsterkrankung – sein Leben zu verbessern.

      Beste Grüße.

      Sebastian

  2. Banshee sagt:

    Danke für die aufbauenden Sätze.
    Es stimmt, es trifft fast alles mit dem überein was Sie hier geschrieben haben.Realismus und Pessimismus liegen zu nah aneinander das man selbst in mancher Situation nicht erkennen kann welches der beiden nun zu trifft und solche Seiten bringen einen dann wieder auf den richtigen Weg.
    Ich möchte hier noch einen tipp für die anderen mit auf den weg geben.
    Musik passt sich der Stimmung an bzw die Stimmung der Musik. Ist man depri hört man eher Negatives und meist bleibt man dann auf dem lvl umgekehrt hört man positives bleibt man dies dann auch. Darum wenn man mal wieder merkt man ist schlecht drauf nicht unbedingt auf sein Gefühl hören und die Musik mehr nach der Logik richten.

    MFG Banshee

  3. sarah Oeltze sagt:

    schöner Artikel was du da schreibst trifft genau auf mich zu !

  4. Arno sagt:

    Hallo Sebastian,
    seit ca. einem Jahr besuche ich regelmäßig deine Seite. Bisher habe ich nur eingesogen und nicht´s zurück geschrieben. Ich leide schon ca. 30 Jahre an Angststörungen aller Art. In 2011 hatte ich den Höhepunkt mit starken suizidgedanken die mir weitere Angst bereiteten. Glücklicherweise war ich im Anfang einer Psychtherapeutischen Behandlung und hatte eine Reha in Aussicht. Ums etwas abzukürzen:
    Dein Buch Exfreundin Angst, mein Therapeut, die Reha und das Buch Sorge dich nicht, Lebe von Dale Carnige haben mich fast geheilt. Ab und an bekomme ich noch Angst, aber ich habe gelernt damit um zu gehen. Ich möchte allen hier Hoffnung machen, dass die Chance gesund zu werden besteht.
    ES IST ALLERDINGS AUS MEINER SICHT GENAU SO WIE SEBASTIAN SCHREIBT NUR MÖGLICH WENN

    DU DEINE SICHTWEISEN VERÄNDERST
    NUR DU SELBST HAST ES IN DER HAND
    NUR DU BIST FÜR DICH SELBST VERANTWORTLICH
    NUR DU ENTSCHEIDEST FÜR DICH
    DU DICH ÜBER KLEINE ERFOLGE FREUST
    DU FEST AN BESSERUNG GLAUBST

    LG
    Arno

    • Sebastian sagt:

      Hallo Arno,
      das ist doch das beste Beispiel dafür, dass selbst nach 30 Jahren Angststörung durchaus Hoffnung besteht. Toll! Auch bei mir waren es ja letztlich mehrere Faktoren, die zum Erfolg geführt haben, wie Du sicher gelesen hast. Schön, dass auch „Exfreundin Angst“ seinen Anteil daran hat, dass Du „fast geheilt“ bist.

      Es ist nicht weiter schlimm, wenn man hier hauptsächlich passiv mitliest. Man stelle sich nur vor, jeder Besucher würde auch nur einen Kommentar verfassen. Das wären dann bis zu 1.000 Kommentare PRO TAG. 😉 Aber ich freue mich natürlich über jeden Kommentar und am meisten freue ich mich, wenn meine Artikel und mein Buch helfen. Vielen Dank für die Rückmeldung!

  5. Ela sagt:

    Hallo Sebastian,

    Du hattest ja geschrieben, dass ich dich mit meinen Fragen zu diesem Artikel inspiriert habe. Vieles stimmt bei mir auf jeden Fall – kein Urvertrauen!!!!! und auch kein Selbstvertrauen. Bei mir ist es allerdings nicht so, dass ich mir Sorgen um andere Menschen mache oder das mir oder jemandem konkret was passiert, das betrifft eigentlich immer nur mein Innenleben und was in mir abgeht zB bezüglich meiner Beziehung, bezüglich Depression und Angst überhaupt und was ich für eine Hoffnung im Leben habe mit all dem, was und wie ich bin und immer war; diese unkontrollierbaren Gedanken und Gefühle und sonst auch Pessimismus bezüglich meiner psychischen Erkrankung und wie psychotisch bin ich eigentlich und wo um Himmels Willen soll ich nur hin, weile s SO VIELE FACETTEN sind, wo ich ansetzen müsste, dass ich schon allein bei dem Gedanken: Nur ICH kann was tun, ich MUSS was tun in Panik gerate und völlig durchdrehe, weil, egal, was ich anfange, ich es nicht schaffe und viel zu krampfhaft daran gehe, es ist viel zu viel Druck in mir, dass ich am Ende gar nichts mehr machen kann – erst recht keine Entspannungsübungen, denn dann werd ich richtig unruhig und wollte schon dem PMR-Mann auf meiem MP3-Player den Hals umdrehen, wenn er noch einmal „….ganz locker, gelöst und ent-spannt…“ sagt… 😀 Und mich selbst auszutricksen mit Autosuggestion find ich auch schwierig, weil ich sowieso nicht dran glaube oder die Realität anders erlebe und kein Vertrauen habe, dass ich Festlegungen treffen könnte, die dann auch so bleiben, wenn du verstehst, was ich meine. Das Stichwort Selbstverantwortung ist wichtig und das muss ich verstehen, aber es überfordert mich auch total, weil ich dann wieder in Panik gerate, was das jetzt genau heißt und was ich jetzt tun MUSS und ob ich dem gewachsen bin, ob ich jetzt mit Macht Sachen entscheiden und durchboxen muss, die ich nicht kann, will oder die nicht funktionieren…Stress, Druck, negativer Antrieb… Ich weiß einfach immer nicht, was JETZT in DIESEM Moment der richtige Weg ist, mit all den Gedanken und Gefühlen umzugehen – drauf eingehen, sie „widerlegen“ aber dadurch in endlose Gedankendiskussionen geraten, sie ignorieren, wegdrücken und dadurch eigentlich noch größer machen, bis es wieder platzt, irgendwie nur überleben und immer einfach nicht wissen, was ich tun kann!! und sich völlig überfordert fühlen und die ganze Zeit durchdrehen, weil es so unerträglich ist… Ach, ich könnte noch so viel dazu schreiben, aber ich vermute, das wird nur total wirr. Eins meiner größten Probleme ist auch eine extremst ausgeprägte Selbstreflexion und dass ich mich so krass beobachte, dass eigentlich gar nichts wirkt – denn sobald ich bemerke, wie sich etwas gut anfühlt oder löst, blockiert da was und.. es geht einfach nix mehr. Ich meine, was heißt den Selbstverantwortung?! Dass ich pausenlos alle hinterfrage und mir überlege, was wie ist und was ich will und wohin es geht und ständig mein ganzes Leben umwälzen will — dabei willich einfach mal durchatmen…und das JETZT leben… oder wo fängt man genau an, dies hier zu erreichen und umzusetzen, ohne diesen krassen Krampf…:

    „Psychische Erkrankungen, wie die generalisierte Angststörung machen den Betroffenen das Leben schwer. Aber es gibt immer Lösungen und diese liegen nahezu ausschließlich in Dir. Das bedeutet auf der einen Seite “Arbeit” und ist anstrengend. Auf der anderen Seite hast Du und nur Du allein, die einmalige Chance, etwas zu verändern. Das sollte Dir immer klar sein.“

    • Sebastian sagt:

      Hallo Ela,

      wow. Man merkt schon an Deinem Kommentar, dass die Gedanken kreisen und wie wild durch Deinen Kopf rasen. Da möchte man laut rufen: „Stopp! Mach mal ne Pause!“ und das möchte ich Dir auch erst einmal ans Herz legen. Meiner Erfahrung nach sind sich die meisten Betroffenen nicht bewusst, dass der Schlüssel zu einem besseren Leben in ihnen selbst liegt. Diese Erkenntnis bedeutet Arbeit und Verantwortung und bietet eine große Chance. Man sollte sich damit aber nicht unter Druck setzen.

      In Deinen Gedanken herrscht wenig Struktur, zumindest kommt das für mich so rüber. Es ist wichtig, verschiedene Maßnahmen auszuprobieren, da nur nur so herausfindest, was Du willst. Und jede Maßnahme sollte man auch über einen gewissen Zeitraum durchhalten. Wenn Du 3 Tage mal ein wenig Autosuggestion betreibst, dann zur nächsten Maßnahme übergehst, bringt das wenig. Du setzt überall an, meinst alles auf einmal machen zu müssen und verlierst die Übersicht.

      Ich rate Dir, Deinen Gedanken Struktur zu geben, indem Du diese zu Papier bringst und dann eins nach dem anderen. Ich halte es für alle Lebensbereiche ratsam, sich einen Plan zu machen, wie man bestimmte Ziele erreichen will. Diese bricht man auf einzelne Maßnahmen herunter und arbeitet diese NACHEINANDER ab. Nicht alles auf einmal. Das funktioniert so nicht.

      Deshalb einfach mal durchatmen, runterkommen und für den Moment einfach mal akzeptieren, dass die Angst da ist. Die Angst ist da und das ist momentan auch okay. Bist Du ein wenig zur Ruhe gekommen, fängst Du an, Struktur reinzubringen und zwar schriftlich. Du kannst auch einfach mal anfangen, Tagebuch zu schreiben, ganz ohne Druck, ohne mit dem Hintergedanken, Du müsstest jetzt vorankommen.

      PS: Ob Du an Autosuggestion glaubst oder nicht, spielt für Dein Unterbewusstsein kaum eine Rolle. Manchmal muss man einfach mal machen, ohne alles zu hinterfragen.

  6. christa schwarz sagt:

    hallo sebastian

    da ich selbst eine gruppenanalytische ausbildung gemacht habe und gesprächstherapie durchführe, weiss ich, dass ihre artikel für die betroffenen menschen äußerst !!! hilfreich sind…..
    mir geht es 100% so!!! wir alle wissen, dass man sich schlecht helfen kann wenn man selbst betroffen ist, auch wenn man von der materie vielleicht etwas mehr wissen hat….ich lese ihre artikel regelmässig und kann von ihren „praktischen tipps“ viel umsetzen und profitieren…

    danke dafür….

  7. Blümel sagt:

    Kenn ich irgendwie, auch wenn ich keine Angststörung hab. Auch meine Mutter mit ihren negativen Einstellung zu allen anderen Menschen finde ich hier wieder
    . … finde deine Überlegungen, an diesen Einstellungen zu Arbeiten sehr erfolgversprechend – auch wenn der anstrengendere Teil wohl das „Durchhalten“ im Alltag ist, bis man damit die ersten guten Erfahrungen macht. Aber was ist schon einfach… 😉

  8. Holger Meyer sagt:

    genau so siehts aus , man muss immer wieder kämpfen und sein Unterbewusstsein „umpolen“ , trotz Rückschlägen , dann wird man bald glücklicher Leben.

  9. Ute Pilz sagt:

    Hallo Sebastian,
    das ist wirklich wahr, ich kann es nur bestätigen. Es ist sehr schwer, aus den alten Mustern herauszukommen und daran zu arbeiten, in den Dingen das Gute zu sehen. Auch wenn man in die richtige, positive Richtung steuert, bedarf es sehr viel Energie und Mühe, sich nicht durch irgendwelche neuen negativen Erfahrungen wieder runterziehen zu lassen.

  10. Feldmann Jacqueline sagt:

    Hallo Sebastian. Für mich ist es die Hölle und mir geht es total beschissen gerade. Ich kann nicht mehr

  1. 13. September 2015

    […] In diesem Artikel haben wir gesehen, wie Pessimismus entsteht. […]

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