Höllenfeuer

Heute möchte ich Euch ein Buch empfehlen, das mich so gefesselt hat, dass ich es bis heute Nacht um 3 Uhr zu Ende gelesen habe. Hier handelt es sich nicht um einen Ratgeber, sondern einen Roman. Wo aber lässt sich besser entspannen, als bei einem guten Buch?

Vor allem, wenn man unter einer Angststörung oder anderen psychischen Erkrankung leidet, ist es enorm wichtig, zwischendurch abzuschalten. Ein Buch hilft da manchmal Wunder.

Bei dem Buch handelt es sich um „Höllenfeuer“ von Jack Lance.

Handlung

Das Leben von Jason Evans, einem recht erfolgreichen, jungen Mann Anfang dreißig, wird auf den Kopf gestellt, als er ein Foto von einem alten Friedhof erhält, auf dessen Rückseite geschrieben steht „Du bist tot“. Kurz danach folgen eine zweite und dritte Nachricht: „Du glaubst, dass du lebst, doch du existierst nicht“ und „Der 18. August. Dein Todestag“.

Jason bekommt Angst. Will ihn jemand umbringen? Was soll das bedeuten „Du existierst nicht?“ Zusammen mit seiner Frau versucht er dem Rätsel auf die Spur zu kommen und macht sich auf die Suche nach dem Friedhof. Zunächst beginnt er an Reinkarnation zu glauben. Hat er schon einmal gelebt?

Jason leidet seit seiner Kindheit an Pyrophobie, einer panischen Angst vor Feuer jeglicher Art. Diese Phobie, die er glaubte im Griff zu haben, flammte wieder auf. Irgendetwas musste in seinem Leben passiert sein, dass er diese panische Angst vor Feuer hatte, er konnte sich jedoch an keinen derartigen Vorfall erinnern. Auch das versucht er herauszufinden.

Seine Frau Kayla hingegen hat große Angst vor dem Tod, seit sie ihre erste große Liebe durch einen plötzlichen Herzstillstand verlor. Sie kommt nur sehr schwer mit diesen Nachrichten zurecht und würde sie am liebsten verdrängen. Jason hingegen scheint wie besessen davon zu sein, alles andere wird zur Nebensache. Zudem bekommt er unheimliche Visionen, von denen eine ihm letztlich sogar das Leben rettete…

Fazit

Dieses Buch beschäftigt sich also auch mit unterschiedlichen Angsterkrankungen, wobei in diesen Fällen verschiedene Traumata als Ursache herhalten. Die Botschaft diesbezüglich lautet in diesem Buch: „Stelle Dich Deinen Ängsten, um sie zu überwinden.“

Ich habe ja bereits häufiger anklingen lassen, dass auch ich der Meinung bin, man sollte sich seinen Ängsten stellen, sich nicht dagegen wehren. Davon bin ich fest überzeugt. Ich möchte an dieser Stelle nur kurz darauf hinweisen, dass man es irgendwann auch gut sein lassen sollte. Man kann sich auch zu viel mit seinen Ängsten beschäftigen. Aber dazu ein anderes Mal mehr.

Auch philosophische Themen wie „Vorherbestimmung“ finden Einklang in „Höllenfeuer„. „Höllenfeuer“ ist ein Psychothriller der besonderen Art. Der Autor lebt in den Niederlanden.Dort hat er bereits Kultstatus erreicht.

Wer auf der Suche nach einem guten, spannenden Buch ist, das zum Nachdenken anregt und dennoch leicht zu lesen ist, wird mit „Höllenfeuer“ fündig. Hier gehts zum Buch.

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