Panikattacken bei Hitze

Angst vor HitzeHitze macht vielen Menschen zu schaffen. Leute mit Angst und Panikattacken haben nicht selten große Angst vor den heißen Tagen, die es hin und wieder auch in unseren Breitengeraden gibt. Wenn es sehr heiß ist, dann treten Panikattacken oftmals vermehrt auf.

Wie entsteht diese übermäßige Angst vor Hitze? Und was kannst Du dagegen tun? Die Antworten auf diese Frage liefert dieser Artikel.

Angst vor Hitze

Wenn das Thermometer über die 30-Grad-Marke steigt, treibt dieser Anblick vielen Menschen mit einer Angststörung den Angstschweiß auf die Stirn. Dabei ist die Hitze in der Regel alles andere als lebensbedrohlich.

Sicherlich sind hohe Temperaturen für niemanden auf Dauer angenehm. Wenn man dann noch in einem überfüllten Bus sitzt, ins heiße Auto steigen muss oder in einem nicht klimatisierten Büro seinem Job nachgeht, ist wohl jeder froh, wenn man wieder zu Hause ist.

Menschen mit Angst und Panikattacken reagieren jedoch wie so oft auf „Unangenehmes“ mit übertriebener Angst. Sie bekommen Große Angst vor Hitze.

Dabei ist nicht alles, was unangenehm ist, auch gefährlich. Wenn man nicht gerade schwer chronisch krank, ein kleines Kind oder sehr alt ist, stecken die meisten Leute die heißen Tage problemlos weg.

Warum aber reagieren viele Menschen vor allem im Sommer bei extremer Hitze mit Panikattacken?

Hohe Temperaturen belasten unser Herz-Kreislauf-System. Der Herzschlag beschleunigt sich, der Blutdruck steigt und wir schwitzen vermehrt, um unsere Körpertemperatur im Zaum zu halten. Das ist ganz normal.

Menschen mit einer Angststörung reagieren ohnehin auf körperliche Veränderungen sehr sensibel und bewerten diese fälschlicherweise oft als gefährlich.

Symptome ähneln einer Panikattacke

Hinzu kommt, dass diese körperlichen Veränderungen sehr häufig auch mit Panikattacken einhergehen. Beschleunigter Herzschlag, steigender Blutdruck und Schweißausbrüche sind typische Panikattacken-Symptome. Der Betroffene fühlt sich schnell an altbekannte Angstzustände erinnert und so ist es nicht verwunderlich, dass man Angst vor der Angst bekommt.

Panik in Paris

Vor einigen Jahren habe ich mit einem Freund zwei ehemalige Klassenkameradinnen besucht, die dort studiert haben. Es war August und es herrschten Temperaturen von über 35 Grad.

Es war bereits extrem unangenehm, als wir ein kurzes Stück an einer viel befahrenen Hauptstraße entlanggegangen sind. Die ekelhaften Abgase bei dieser extremen Hitze – nicht schön!

Als wir dann in die Metro eingestiegen sind, bekam ich große Angst. Dichtgedrängt standen wir Haut an Haut mit anderen fremden Menschen. Es waren (gefühlte) 50 Grad und eine Luftfeuchtigkeit, die den meisten Dampfbädern Konkurrenz machen könnte.

Ich habe trotz meiner Angststörung nur selten etwas vermieden (und bin ja auch eingestiegen), aber nach zwei Stationen musste ich dort raus. Diese Hitze trieb mich zu einer Panikattacke und meine Begleiter konnten das gut verstehen.

Diese Situation war für jeden extrem unangenehm und es ist typisch für jemanden mit einer Angststörung, dass er auf eine unangenehme Situation mit übertriebener Angst reagiert.

Das war bei weitem nicht die einzige Situation, in der heisses Wetter Auslöser für eine Panikattacke war. Ich hatte das immer und immer wieder.

Bevor wir dazu kommen, was Dir wirklich gegen die Angst vor Hitze hilft, kommen wir zu ein paar kurzen Tipps gegen hohe Temperaturen.

Tipps gegen die Hitze

Mach langsam: Es ist ratsam, sich bei extremer Hitze körperlich ein wenig zu schonen und alles etwas langsamer anzugehen. Sport solltest Du auf den frühen Morgen oder späten Abend verlegen.

Ausreichend trinken: Wenn es heiss ist, schwitzen wir vermehrt. Deshalb solltest Du genug trinken, um die so verlorene Flüssigkeit wieder aufzufüllen. Besser ungekühlte als eiskalte Getränke, ein lauwarmer Früchte- oder Ingwertee tut gut.

Wasserspray: Ein wenig Abkühlung bietet Wasserspray, das Du in jedem Drogeriemarkt bekommst. Auch ein kalter Waschlappen in den Nacken zu legen, kann gut tun.

Hilfe! Ich bekomme keine Luft.

Ich hatte bei großer Hitze damals das Gefühl, keine Luft zu bekommen. Heute weiß ich: Auch warme Luft enthält genügend Sauerstoff. Du brauchst also keine Angst haben, keine Luft zu bekommen. Diese warme Luft in unseren Lungen ist allenfalls unangenehm, aber nicht gefährlich.

Wenn Du Dir diese Punkte immer wieder vor Augen führst, kann Dir das vielleicht ein wenig bei Deinen Panikattacken im Sommer helfen.

Was geht da eigentlich ab?

Schauen wir uns das alles noch einmal zusammenfassend an. Die Angst vor Hitze ist nämlich ein gutes Beispiel dafür, wie eine Panikattacke oftmals entsteht.

Es ist heiss und irgendwie unangenehm. Du schwitzt, Dein Blutdruck steigt und Dein Herz schlägt etwas schneller. Und das ist ganz normal. Große Hitze belastet den Organismus. Das ist anstrengend für uns und Dein Körper reagiert entsprechend.

Anstatt diese nicht ganz angenehme Situation einigermaßen entspannt hinzunehmen, interpretieren wir unsere körperliche Reaktion als gefährlich. Du dramatisierst und machst die Situation schlimmer als sie ist.

Du bekommst Angst umzukippen, einen Kreislaufzusammenbruch oder gar einen Herzinfarkt zu bekommen. Diese Gedanken schüren die Angst und es entstehen weitere Symptome.

So entsteht eine Panikattacke. Würdest Du das Ganze gelassen hinnehmen, würde nichts passieren.

Das ist einfacher gesagt als getan. Das weiß ich sehr wohl. Und doch möchte ich dir klarmachen, dass das nur deine Gedanken sind.

DAS PASSIERT…

  • Du fokussierst dich auf die unangenehme Hitze.
  • Du bewertest die körperlichen Reaktionen auf die hohen Temperaturen als gefährlich.
  • Du bekommst Angst.

Nur dadurch entstehen Panikattacken bei Hitze.

Die Reaktionen deines Körpers vermischen sich mit Panikattacken-Symptomen

Ich habe es bereits angesprochen. Die Reaktion deines Körpers auf die Hitze sind: Schwitzen, schnellerer Herzschlag und leicht steigender Blutdruck. Diese Symptome treten auch auf, wenn man Angst bekommt.

Und man fühlt sich an eine Panikattacke erinnert und bekommt daher vielleicht auch deshalb Angst. Man kann oft gar nicht mehr auseinanderhalten, was Reaktionen auf das heiße Wetter sind und was Panikattacken-Symptome.

Du solltest Dir jedoch bewusst machen, dass die oben genannten körperlichen Veränderungen ganz normal und keineswegs gefährlich sind. Wenn Du körperlich gesund bist, kann Dir die Hitze nichts anhaben.

ALLES IST IN ORDNUNG!

Hinweis: Ich gehe regelmäßig in die Sauna. Dort herrschen Temperaturen von 80 oder 90 Grad. Und man überlebt das. Das ist sogar gesund. Kurzfristig steckst du daher Temperaturen von 30 oder 40 Grad locker weg.

GANZ EASY.

Panikattacken bei Hitze – Was tun?

Eigentlich habe ich überhaupt keine allgemeinen Tipps zur Abkühlung geben wollen. Ein kalter Waschlappen in den Nacken zu legen, hilft sicherlich um mit den hohen Temperaturen besser zurecht zu kommen. Es ist ratsam, sich zu schonen und körperliche Anstrengungen auf ein Minimum zu reduzieren. Und vor allem solltest du ausreichende trinken.

Diese Tipps lösen jedoch nicht das generelle Problem.

Ob Panikattacken bei Hitze auftreten, im Flugzeug, beim Bahnfahren, in der Arbeit oder Shopping ist eigentlich relativ egal.

Es spielt eine eher untergeordnete Rolle, in welchen Situationen Du Angstzustände und Panikattacken bekommst. Wie immer gilt, dass Du die angstauslösenden Situationen keinesfalls vermeiden solltest. Ansonsten schränkst Du Deinen Bewegungsradius immer weiter ein.

Extreme Hitze belastet den Organismus. Und natürlich sollten wir uns an extrem heissen Tagen alle ein wenig schonen und darauf achten, genug zu trinken. Aus Angst vor einer Panikattacke das Haus nicht mehr zu verlassen, ist aber keine gute Idee.

Aber noch einmal: Es ist egal, in welchen Situationen Du Panikattacken bekommst. Wir müssen uns um die generelle Problematik kümmern.

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Behalte trotz der Hitze einen kühlen Kopf! 😉 Ich freue mich auf Deinen Kommentar

Noch ein paar Gedanken zu Panikattacken bei heißem Wetter aus Florenz

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Beste Grüße.

Sebastian

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20 Kommentare

  1. Sarah sagt:

    Hallo zusammen,

    sehr erleichternt zu lesen, dass es anderen auch so geht. Ich leide ebenfalls an Panikattacken, primär an Panik vor Wärme aber auch vieles anderes ist momentan nicht mehr möglich. 🙁 ich kann kaum noch alleine bleiben geschweigedenn Auto fahren…. Ich habe Freitag mit einer Therapie in der Tagesklinik begonnen, da ich nicht einmal mehr arbeiten gehen kann ohne Angst zu sterben oder unzukippen 🙁 Ich bin 23 Jahre und jeder sagt mir Mensch Sarah du bist gesund… aber was ist wenn die Ärzte sich täuschen? Ich fühle mich nirgends sicher und hoffe so sehr das es irgendwann aufhört 🙁 habe zum 1.9. Meine eigene Wohnung und denke die ganze Zeit darüber nach was ich alleine machen soll 🙁 habe vor 6 Monaten auf der Arbeit die Attacke meines Lebens bekommen und der Arzt wurde gerufen
    … Die haben nichts gefunden. Ich weiss bis heute nicht ob es der Kreislauf oder einfach eine Attacke war in die ich mich so reingesteigert habe….. Fakt ist, dass war das Schlüsselerlebnis was mich zu dem gemacht hat was ich jetzt bin: unsicher und verängstigt !!!! Ich will endlich wieder leben können! Meint ihr Ich kann es besiegen ? :(((

    • Sebastian sagt:

      „Besiegen“ ist der falsche Ausdruck. Eine Angststörung wird man nicht überwinden können, indem man dagegen ankämpft und das müsse man ja, wenn man etwas oder jemanden „besiegen“ will. Du scheinst vor einem Umbruch in deinem Leben zu stehen: Eigene Wohnung etc. und das kann verunsichern und ängstigen.

      Leider hat man manchmal das Gefühl, man dürfe das nicht und gesteht sich diese Verunsicherung nicht zu. Könnte das ein Grund dafür sein, dass die Angststörung gerade jetzt in dein Leben kommt? Zudem möchte ich dir mit auf den Weg geben, dass es die absolute Sicherheit, gesund zu sein, nicht gibt. Es passiert ja tatsächlich, dass Ärzte sich täuschen. Nach einer gründlichen Untersuchung aber ist das selten. Und dazu kommt noch dein junges Alter. Auch das macht es unwahrscheinlich, dass du schwer krank bist. Aber letztlich müssen wir alle lernen, mit diesem „Restrisiko“ zu leben…

  2. Manuela sagt:

    Danke für die Info

  3. Jan sagt:

    Vielen dank für diesen Artikel. Schon um 11 ist es heute hier unerträglich heiß. Dieses Wetter macht mich fertig. Aber es ist vollkommen richtig, dass man das überleben wird. Unangenehm ist es trotzdem.

  4. Linea sagt:

    Liebe Diana,

    ich kenne das mit dem Spielverderber sein. Meine Freundinnen lieben den Hochsommer, fahren gern mit offenen Autofenstern und lauter Musik irgendwohin, während ich mich nebendran auf meine Atmung konzentrieren muss. Aber ich habe es aufgegeben zu glauben, dass jeder das verstehen könnte. Manche aber schon.
    Trotzdem finde ich mich langweilig und bin manchmal echt wütend auf mich, wenn ich zuhause hinter Rolladen sitze, während alle das Leben geniessen. Ich glaube aber, man muss das durchsetzen, was sich für einen selbst gut anfühlt. Ich bin zu oft mitgegangen, obwohl ich schon im Vorfeld gemerkt habe, dass ich nicht fit bin und dann habe ich wirklich hyperventiliert und mich dazu noch geschämt. Das kommt nicht mehr in Frage. Lieber „nein“ sagen.

    • Diana sagt:

      Liebe Linea,
      da hast Du Recht. Nur mit anderen mitzumachen, damit die nicht enttäuscht sind, das mache ich auch nicht mehr. Ich rede offen über meine Probleme und sage auch, wenn sie mit mir nicht rechnen können. Denn ich habe auch die Erfahrung gemacht, wenn ich Dinge tue, die nur andere wollen, ich aber nicht, geht es mir auch nicht gut. Und ich bin nicht auf dieser Welt, um die Erwartungen anderer zu erfüllen. Nächste Woche soll es kühler werden, da fange ich dann an, Spaß zu haben. Meine Kolleginnen sagen auch immer, ich solle mich da nicht so reinsteigern. Aber es ist unwahrscheinlich schwer für mich, weil ich mit meinen Gedanken, was alles passieren kann, viel weiter bin. Manchmal lebe ich gerade bei solchen Temperaturen nicht im Hier und Jetzt. Ich habe schon Angst vor der Angst. Es mag auch nicht richtig sein, gewisse Situationen zu meiden, aber wenn es mir dabei gut geht, ist es für mich okay. Ein anderes Mal gehe ich anders damit um, vielleicht.

      Liebe Grüße Diana

  5. Diana sagt:

    Und auch ich reihe mich hier ein. Hitze ist für mich der pure Horror. Ich schaue jeden Tag den Wetterbericht, oftmals schon für 16 Tage in der Hoffnung, dass es endlich kühler wird. Gerade erst vorhin schrieb mir meine Kollegin, dass es noch 14 Tage so bleiben soll. Morgen ist mein erster Urlaubstag und ich fühle mich jetzt schon wie eine Gefangene im eigenen Haus. Nächstes Wochenende wollen wir auf ein Motorradtreffen fahren. Es sollen über 30 Grad werden. Meine Gedanken kreisen nur noch darum. Mein Mann wäre traurig, wenn ich nicht mitkommen würde. Er kann sich nicht in mich hineinversetzen, ist ja auch klar. Aber ich fühle mich als Spielverderber. Ich steigere mich total rein, so dass ich völlig abwesend wirke. Früher war es noch schlimmer, meine Symptome haben sich verlagert. Damals hatte ich ständig das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen, heute hyperventiliere ich oder mein Kreislauf spielt einfach nicht mit. Ich kann auch einfach nicht abschalten.
    Ich weiß auch nicht, wie ich aus diesem Teufelskreis rauskommen soll. Ich beneide die Leute, die sich bei den Temperaturen wohlfühlen. Ich freue mich schon auf den Herbst und Winter.

  6. Enrico sagt:

    Nun geht es pünktlich zu meiner neuen Arbeit wieder los mit der Wärme, bin total am Ende, habe Angst es nicht zu schaffen. Die absolute Panik und ständig angespannt. Was macht ihr gegen diese Anspannung?

  7. Linea sagt:

    Ich habe seit zwei Jahren keine Attacken mehr aber immer im Sommer kriecht das typisch mulmige Gefühl in meinem Bauch hoch. Ich kann mittlerweile gut aus dem Angstkreislauf aussteigen, bevor ich zusammenklappe aber jetzt, deshalb bin ich auch hier gelandet, dauert die Hitze zu lang an, die Wohnung ist total aufgeheizt und die warme Luft ist schwerer zu atmen. Jetzt spüre ich deutlich, dass ich mich sehr schonen muss. Das geht auch, weil ich Urlaub habe aber beim Arbeiten hätte ich jetzt ein Problem. Ich zwinge mich vormittags und abends raus. In der Mittagshitze in ein Auto zu steigen käme jetzt nicht mehr in Frage. Ich weiss, Vermeidung ist die schlechteste Idee aber ich kanns einfach nicht.
    Ich beobachte mich einfach sehr bewusst und sage mir immer wieder: „Aha, interessant- jetzt geht’s also wieder los, weil es zu lange zu heiss ist.“ Und dann sage ich mir, dass es ok ist und ich auch das noch bewältigen werde irgendwann.

    • Michelle sagt:

      Linea, Du sprichst mir aus der Seele. Nur habe ich keinen Urlaub und dann wohnen wir auch noch in einer Dachwohnung. Wir sind extra für ein verlängertes WE in die Berge, dort war es herrlich und es ging mir wieder so gut wie vor der Hitze. Dann gestern wieder nach Hause. Und ich dachte ich müsste sterben, wenn ich irgendeinen Weg gefunden hätte dann wäre ich geblieben. Heute war es komischerweise viel besser, mal schauen wie die Nacht wird (die sind am schlimmsten, weil die Hitze momentan einfach nicht aus der Wohnung zu beingen ist und ich wach liege und ins Grübeln komme).

  8. Michelle sagt:

    Ich kann das so nachvollziehen. Ich hatte jahrelang praktisch keine Attacken mehr. Nun seit die Hitzewelle angefangen hat ist alles anders. Ausserdem hat mich noch eine Biene gestochen und darauf hab ich auch recht stark reagiert. Nun könnte ich weinen, schreien, davonlaufen und wünsche mir einfach mein Leben zurück 🙁

  9. Sabrina sagt:

    Mir geht es leider genauso. Am Wochenende, wenn ich frei habe bin ich jedoch total relaxed da ich weiß wenn mir die Hitze zuviel wird, dann verzieh ich mich ins kühle Haus.
    Jedoch muss ich unter der Woche arbeiten, und da wir keine Klima haben bin ich ab 10:00 Uhr fertig mit den Nerven. Mir wird total übel und ich habe das Gefühl verschwommen zu sehen bzw. zittere ich und mein Kreislauf spielt verrückt.
    Ich versuche mich auch immer wieder dieser Angst zu stellen, jedoch leidet meine Arbeit schon sehr darunter.
    Der Text hat mir jedoch wirklich gezeigt das ich nicht allein bin mit meinen Problemen.
    Meine Panikattacken hab ich schon sehr gut im Griff nur „Extremsituation“ wie diese Hitze machen mir noch immer zu schaffen.
    Vielen Dank für die Tipps!

  10. Johnny sagt:

    hallo, ja es ist grade das bis jetzt heisseste wochenende des jahres und bin wieder in diesem zustand der angstneurose, habe seit laengerer zeit agoraphobie und deren aktuellste erscheinung bei mir ist die angst vor der hitze. ich denke mir wenn jetzt schon so heiss ist auf der strasse und ich eine panikattacke bekomme , dann krepiere ich sicherlich an herzinfarkt oder so. ich verstecke mich in der wohnung am nachmittag und schaue die wetterprognosen 100 mal am tag und verfalle in diesem depressiven zustand in angst vor den nexten tagen wo es 39 sein soll. ich bin mir bewusst , dass ich die angst nicht unterdrucken soll, sondern mich entgegenstellen, aber es ist schwer, weil die vorstellung einer panikattacke bei 40 grad der reinste horror fuer mich ist. ah das aergert mich, bin mir die irrationalitaet dieser reaktionen bewusst und dass ich es mir selber verursache, kann aber trotzdem nicht damit umgehen. solche artikel helfen aber einen zu beruhigen.

    • Sebastian sagt:

      Hallo Johnny,

      statt Dich der Angst „entgegenzustellen“, solltest Du einmal versuchen, sie zuzulassen. Wenn Du Dich dagegen wehrst, macht es das Ganze nur schlimmer. Wenn es vor allem um Panikattacken bei heissen Temperaturen geht, kann man langfristig versuchen, die Angst vor der Hitze zu verlieren, indem man regelmäßig in die Sauna geht (wenn es wieder etwas kühler wird).

      Beste Grüße.

      Sebastian

  11. Anja sagt:

    Mir geht es genauso wie euch. Ich arbeite im Büro und hier steht die Luft. Ich habe immer das Gefühl keine Luft zu bekommen und dann ist das Herzrasen wieder da.

  12. Chris sagt:

    Danke für diesen Beitrag. Der hat mich echt beruhigt. Immer wieder toll, zu sehen, dass Du uns verstehst.

  13. Nuri sagt:

    Ich habe vermehrt Panikattacken bei dieser Hitze. Du hast schon recht: Es ist unangenehm, aber nicht gefährlich. Bin ja noch jung und eigentlich körperlich gesund.

    Nur leider fühlt man sich mit einer Angststörung nicht immer so. 😉

    Danke für diesen Blog und Deine Hilfe. Ich finde es ganz toll was Du machst.

    Liebe Grüße.

    Nuri

    • Sarah sagt:

      Hallo zusammen,
      Ich dachte das es nur mir so geht mit der Angst vor der Hitze!
      Ich muss auch echt sagen das es mir im Herbst und Winter besser geht!

    • Sebastian sagt:

      Nein, das geht vielen Menschen so. Ist in den heissen Tagen übrigens der meistgelesene Artikel des gesamten Blogs. 😉

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