Panikattacken Symptome

Dieser Artikel bezieht sich auf Panikattacken-Symptome. Ich selbst habe eine Vielzahl von Symptomen erlebt, manche davon fast immer, während andere nur sporadisch vorkamen.

Doch eines hatten alle gemeinsam: Sie machen Angst! Das geht wohl allen Menschen so, die unter Panikattacken leiden. Man fragt sich unwillkürlich: „Sind das wirklich Panikattacken Symptome? Könnte nicht doch etwas ganz anderes dahinter stecken?“

Immer wieder erhalte ich Kommentare oder E-Mails, die mir die Frage stellen: „Ich habe dieses oder jenes Symptom. Wird das wirklich durch eine Panikattacke ausgelöst? Ist das normal?“

Es fällt mir manchmal schwer eine Antwort darauf zu geben. Was heißt normal? Regelmäßige Panikattacken in Form einer Panikstörung sind sicherlich nicht ungewöhnlich, viele Menschen leiden darunter, aber normal? Ich betrachte es als das, was es ist: Eine psychische Erkrankung, die man überwinden sollte.

Teufelskreis der Angst

Wenn man allerdings eine Panikstörung aufweist, sind Symptome normal. Das ist so! Panikattacken entstehen meist durch Angst vor einer Situation, vor einem Objekt oder vor der Angst selbst.

Angst bringt einen natürlichen Prozess in Gang. Hormone werden ausgeschüttet, wodurch sich der Blutdruck erhöht und der Herzschlag beschleunigt. Der Körper wird darauf vorbereitet, zu kämpfen oder zu fliehen. Soviel in aller Kürze. Ausführlich wird dieser Prozess hier beschrieben.

Panikattacken-Symptome
sind nicht bei jedem Menschen gleich. Sie variieren nicht nur von Mensch zu Mensch, sondern manchmal auch von Panikattacke zu Panikattacke.

Mir ist aufgefallen, dass die meisten Menschen bestimmte Leitsymptome haben, die (fast) immer auftreten. Während der eine vor allem mit Hyperventilation zu kämpfen hat, ist es beim anderen hauptsächlich Schwindel.

Diese Symptome machen Angst, aber irgendwie gewöhnt man sich mit der Zeit daran. Wenn man bei Panikattacken immer Atemnot bekommt, macht diese zwar noch immer Angst, aber man kennt dieses Symptom.

Kommt dann ein Symptom hinzu, was neu ist, kommt sofort wieder der Gedanke: Ist das normal. Sind das wirklich noch Panikattacken-Symptome? Auch das ist übrigens nicht ungewöhnlich.

Panikattacken-Symptome

Schauen wir uns nun einmal verschiedene Panikattacken-Symptome an, wobei es sicherlich noch mehr gibt.

  • Hyperventilation / Atemnot
  • Herzrasen / hoher Puls / Herzklopfen
  • Schwindel
  • Gefühl der Unwirklichkeit / Derealisation
  • Schluckbeschwerden / trockener Hals
  • hoher Blutdruck
  • Enge in der Brust
  • Sehstörungen
  • Tinnitus / Ohrenklingeln
  • Schweißausbrüche
  • Taubheitsgefühle / Kribbeln
  • Übelkeit
  • Zittern

Neben diesen körperlichen Panikattacken-Symptomen, gibt es zusätzlich Symptome auf der gefühlsmäßigen und gedanklichen Ebene, welche die Angst weiter verstärken. Zu diesen gehören:

  • Angst vorm Sterben
  • Angst körperlich schwer krank zu sein
  • Angst durchzufrehen / verrückt zu werden
  • Angst die Kontrolle zu verlieren
  • Angst vor Ohnmacht

Angst vor Ohnmacht

Zu der Angst vor Ohnmacht möchte ich noch kurz ein paar Worte verlieren, da ich immer wieder gefragt werde: „Ich habe so große Angst vor der Ohnmacht, Angst umzukippen. Was soll ich tun?“

Mir ist kein Fall bekannt, bei dem eine Panikattacke zur Ohnmacht geführt hat. Ich bin kein Mediziner, aber Panikattacken und Ohnmacht widersprechen sich im Grunde. Eine Ohnmacht entsteht dann, wenn das Gehirn plötzlich nicht mit genug Blut und Sauerstoff versorgt wird.

Bei Panikattacken steigt der Blutdruck. Das Blut schießt quasi durch den Körper, so dass eine Unterversorgung des Gehirns nahezu unmöglich ist. Die Angst vor Ohnmacht bei Panikattacken ist im Grunde unbegründet.

Ob Dir dieses Wissen etwas nützt? Denn eines steht fest. Panikattacken-Symptome sind ungefährlich, wenn sie tatsächlich durch Panikattacken ausgelöst werden (treten beispielsweise aus heiterem Himmel isolierte Taubheitsgefühle, würde ich mir schon einmal von einem Facharzt bestätigen lassen, dass es sich hierbei um Panikattacken handelt).

Panikattacken-Symptome sind also ungefährlich. Das wusste ich im Grunde immer schon. Genützt hat es wenig, Angst gemacht haben mir diese trotzdem. Dennoch tut es gut zu wissen, dass man damit nicht allein ist, dass diese Symptome nicht ungewöhnlich sind und tatsächlich durch Panikattacken hervorgerufen werden.

Was kann man gegen Panikattacken-Symptome tun?

Nun, gegen die einzelnen Panikattacken-Symptome selbst etwas zu unternehmen ist oft schwierig. Bei Hyperventilation kann man beispielsweise in eine Tüte atmen oder sich darauf konzentrieren, länger aus- als einzuatmen, da man aufgrund des schnellen und tiefen Einatmens zuviel Sauerstoff in den Lungen hat und dem auf diese Weise entgegen gewirkt werden kann.

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Panikattacken Symptome
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Ich wünsche Ihnen alles Gute und bin zuversichtlich, dass Ihre Panikattacken-Symptome in naher Zukunft Geschichte sein werden.

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26 Kommentare

  1. Aldina sagt:

    Ich habe es momentan seit ein paar Tagen wieder schlimmer. Ich habe seit Monaten schon keine richtige Attacke mehr gehabt mit Herzrasen, Todesangst und Atemnot. Bei mir ist das Problem mir ist die ganze Zeit zum heulen, ich habe die ganze Zeit das Gefühl ich bekomme schlechter Luft und habe so n Druck in Brust und Rücken, besonders wenn ich aufstehe und laufe. Auch im Hals zwischendurch. Wenn ich manchmal wirklich mal abgelenkt bin fällt mir auf das ich nichts habe aber sobald mir das auffällt treten die Symptome wieder auf. Je nachdem wie stark die Symptome jetzt sind Steiger ich mich auch mehr rein und die Angst und Nervosität wird stärker. Ich bekomme den Drang tief einzuatmen . Ich hab es schon etwas im Griff (denke ich zumindest) aber es belastend mich wahnsinnig.
    Ich habe seit der Störung aber auch immer den Gedanke ich habe bei Lebensmitteln eine Unverträglichkeit, Allergien. Traue mich manchmal nicht die Lebensmittel zu essen oder zu trinken. Ich weiß eigentlich das ich keine Unverträglichkeit habe, weil es Sachen sind die ich schon 1000 mal getrunken oder gegessen habe.
    Ich bin momentan aber auch nur zuhause und liege überwiegend nur rum. Vermute das es dadurch wieder schlimmer ist das es mir wieder so schlecht geht.
    Auch schwirrt mir momentan der Gedanke im Kopf ich hätte eine Katzenallergie obwohl ich keine habe. Ich denke es auch erst seit dem wir uns vor ein paar Tagen eine geholt haben. Denke auch immer ich bekomme schon hlechter Luft wenn ich sie gestreichelt habe. Das macht mich verrückt. Kennt das noch jemand. Ich bin ja schon paranoid. Manchmal mehr manchmal weniger und manchmal gar nicht.

    • Sebastian sagt:

      Du schreibst ja selbst, dass die Symptome dann auftauchen, wenn Dir auffällt, dass alles in Ordnung ist. Von daher scheinst Du die Symptome selbst hervorzurufen. Vielleicht gibt es ja in Deinem Leben etwas, womit Du derzeit extrem unzufrieden bist. Manchmal bieten derartige Symptome auch eine willkommene Ablenkung. Und was die Allergien angeht: Du kannst bei einem Allergologen schnelle herausfinden, ob du eine Allergie hast…

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