Stress

Fühlen Sie sich auch dauernd gestresst? Damit stehen Sie nicht alleine da! Laut einer Umfrage empfinden 80 % ihr Leben als stressig, etwa 30 % gaben sogar an unter Dauerstress zu leiden, bei 20 % schlägt sich der Stress auf die Gesundheit.

Stress steht wohl auch in Zusammenhang mit dem Burnout-Syndrom. Gegenüber 2003 stieg die Zahl der Krankheitstage wegen einem Burnout-Syndrom um 17 %.

Die Befragten gaben an, dass der größte Stressfaktor der Job ist. Jeder Dritte leidet unter Informationsüberflutung un darunter, ständig erreichbar sein zu müssen.

Doch nicht nur im Berufsleben stehende Menschen, sondern auch Schüler leiden bereits unter Stress. So gaben 90 % der Schüler an Stress zu haben. Nahezu 40 % werden von Zukunftsängsten gequält un dhaben Angst keinen Job oder Studienplatz zu finden.

Am stärksten unter Stress stehen jedoch Hausfrauen (95 %). Die Hälfte von ihnen sorgt sich um die Altersvorsorge und leidet darunter eigene Interessen häufig zurück stellen zu müssen.

Wir scheinen immer größere Probleme damit zu haben, richtig abschalten zu können. Das scheint mir das Hauptproblem zu sein. Gelegentlicher Stress ist sicherlich nicht schlimm. Stress muss nicht zwangsläufig negativ sein. Stress kann durchaus positive Wirkungen haben, zu höherer Motivation führen und uns zu besseren Leistungen animieren. Negativer Stress kann jedoch weitreichende negative Folgen führen und zu ernsthafter Erkrankung führen.

Stress wird dann zum Problem, wenn die dadurch verursachte Anspannung zum Dauerzustand wird. Wir müssen Wege finden nach entsprechner Anspannung wieder entspannen zu können. Mir hat Sport immer ganz gut geholfen, um zu entspannen. Laufen oder Fußball spielen hat mich wieder herunter gebracht. Problematisch bei mir war, dass es mir lange Zeit nicht mehr gelang, regelmäßig Sport zu machen. Die Hypochondrie, meine Angst vor Krankheit hinderten mich daran.

Entspannungstechniken wie Yoga, progressive Muskelentspannung oder autogenes Training eignen sich ebenfalls gut, um zu entspannen. Eine gewisse Regelmäßigkeit bei diesen Entspannungsübungen ist jedoch von großer Bedeutung. Aktives Entspannen erfordert einige Übung. Gehen Sie nicht zur ersten Yogastunde in der Erwartung sofort in den Zustand extremer Entspannung zu gelangen.

Vielleicht helfen Ihnen auch andere regelmäßige Hobbies zu entspannen: Malen, Werken, ein Musikinstrument, Sauna oder was auch immer. Probieren Sie aus, was Ihnen liegt und Ihnen Spaß macht und machen Sie es regelmäßig! Mindestens einmal wöchentlich für zwei Stunden!

Legen Sie sich einen festen Tag in der Woche zu. Zum Beispiel jeden Mittwoch Abend von 2o:00 bis 22:00 Uhr. Auch wenn Sie hin und wieder keine Lust haben und lieber auf der Couch sitzen würden. Zwingen Sie sich zu Ihrem Glück. Sie werden Freude daran haben, wenn Sie erst einmal angefangen haben. Mit der Zeit werden Sie merken wie gut es Ihnen tut, einem  regelmäßigen Hobby nachzugehen. Ihr Stress wird nachlassen.

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