Zielsetzung

Was ist eigentlich die Zielsetzung dieses Blogs? Was will ich damit erreichen?

In erster Linie möchte ich anderen Menschen dabei helfen, mit ihren Problemen (egal ob es die Angst vor der Angst, Burnout-Syndrom, Panikattacken, eine soziale Phobie, Hypochondrie oder Depressionen ist) klar zu kommen bzw. dazu anregen, sich mit sich selbst zu beschäftigen, damit Sie diese (psychischen) Probleme erst gar nicht bekommen.
Oftmals nehmen wir uns in dieser schnelllebigen Zeit, wenig Zeit, uns mit uns selbst zu beschäftigen, sich darüber klar zu werden, wer wir sind und was wir wollen. Hier möchte ich eine Plattform bieten, sich darüber auszutauschen.

Es fällt oft nicht nur schwer sich gegenüber seinen Mitmenschen so zu zeigen, wie wir wirklich sind, sondern auch uns so zu akzeptieren wie wir sind. Wir machen oftmals nicht nur anderen, sondern auch uns selbst etwas vor.
Das sehe ich unter anderem als meinen Auslöser für meine Panikstörung, meine Hypochondrie, meine Angst vor der Angst und meine Angststörung.
Wir gehen oftmals davon aus, dass es den meisten Menschen besser geht als uns, da fast niemand offen darüber spricht. Es ist uns peinlich zuzugeben, dass wir manchmal traurig sind, nicht weiterwissen oder sich bereits psychische Krankheiten eingeschlichen haben. Es fällt vermutlich vielen leichter sich in der Anonymität des Internets auszutauschen, ohne sich verstellen zu müssen.

Deshalb habe ich diese Plattformen www.psog.de und www.wirsindmaenner.de ins Leben gerufen. Wirsindmaenner.de unter anderem deshalb, da nach meiner Erfahrung insbesondere Männer oftmals in diesem Dilemma stecken und auch ich als Mann lange Zeit benötigte, um mir meine Schwächen einzugestehen. Ihr könnt gerne mal vorbeischauen. Auch Frauen sind herzlich willkommen.
Ich habe einen ganz erheblichen Wandel in letzter Zeit durchgemacht, so dass es mir inzwischen deutlich besser geht. Ich bin gerade dabei ein Buch zu schreiben, was allerdings noch etwas Zeit in Anspruch nimmt.
Es gibt so viele Menschen mit derartigen Problemen, wie ich in letzter Zeit mehr und mehr auch in meinem Freundeskreis feststellen musste.

So manch einer wird sich wundern, wie viele die Angst vor der Angst, Panikattacken, Depressionen, Burnout, Hypochondrie und andere psychische Erkrankungen kennen, was sich einem allerdings meist erst dann offenbart, wenn man selbst offen damit umgeht. Plötzlich wird einem bewusst, dass man so gar nicht allein damit ist.

Falls auch Sie unter der Angst vor der Angst leiden, Panikattacken haben, Hypochonder sind, eine soziale Phobie aufweisen oder unter einer anderen psychischen Erkrankung leiden: Es ist ganz wichtig sich damit intensiv auseinanderzusetzen und vor allem sich die richtigen Fragen zu stellen!
Gehen wir es an!

7 Kommentare

  1. Heike sagt:

    Hallo,
    habe gerade eure Beiträge gelesen und möchte mich mal einklinken…dieses neben sich stehen und dieses Angstgefühl schien vor Wochen besser zu werden,nun kurz vor meinem Rehaaufenthalt,hab ich das Gefühl die Angst wird schlimmer und ich weiss manchmal nicht mal wovor..aber sie ist innerlich da..begleitet mich und das mahc müde und strengt an…ich leide an einem leichten Burnout und bin früher schon an Panikattaken erkrankt nachdem meine Mutter starb..aber eigentlich würd ich mich am liebsten im Moment nur da verkriechen wo ich mch wohlfühle nämlich zu hause,manchmal wird alles zuviel einkaufen und rausgehen,Lautstärke..damit wächst der Frust….weil ich mir ständig gedanken mache,worüber andere wohl im traum nicht denke…der Tod beschäftgit mich sehr…das schlimme ist,heute hü und morgen hott…wisst ihr was ich meine,aber ich gebe nicht auf und hoffe auf und arbeite weiter .Wünschen allen eine Gute Zeit und alles Liebe

    • admin sagt:

      Hallo Heike,

      ich weiß genau was Du meinst. Meinst Du mit Reha, einen Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik? Da wird Dir bestimmt geholfen. Hast Du mein Buch Exfreundin Angst eigentlich mittlerweile gelesen?

      Die Angst vor dem Tod ist hier ein wichtiges Thema und könnte helfen. Schau Dir auch einmal diesen Artikel an: Angst vor dem Tod.

      Viele Grüße. Sebastian

  2. Alexandra sagt:

    Hallo

    ich mache sozusagen gerade meine ersten Erfahrungen mit der Angst. Angefangen hat alles einmal mit einer Sehschwäche, nur das ich damals (schon länger her) gar nicht wusste das es eine war. Ich habe im Alltag nur Sympthome gemerkt. Mir war oft schwindelig, ich fühlte mich wie in Watte gepackt etc. Anfangs dachte ich, dass etwas mit meinen Blutwerten nicht stimmt und habe daraufhin einen Test gemacht, der aber ohne Befund ausfiel. Irgendwann habe ich dann gemerkt dass ich auch nicht mehr so scharf sehe und bin zum Augenarzt. Und das war dann auch der Grund für die Sympthome. Mit Kontaktlisen gingen diese weg, eine Unsicherheit blieb allerdings. Unsicherheit, weil ich mich aufgrund der Sehschwäche + Sympthomen in der Öffentlichkeit oft hilflos und unsicher gefühlt hatte. Zum Glück ging das mit der Zeit etwas zurück und ich habe nie wirklich eine Panikattacke gehabt.

    Jetzt war ich gerade vor 2 Wochen arbeiten. Ich musste einen Parfumtest mit freiwilligen Testpersonen machen. Saß zwei Tage lang / 8 Std. in einem kleinen Kabuff eingenebelt von Parfum. Am ersten Tag hatte ich gleich Kopfschmerzen. Die blieben dann mehrere Tage verbunden mit Watte im Kopf und mir ging es nicht gerade gut. Einen Tag nachdem es mir wieder so halbwegs ging bin ich wieder raus zu meinem Hobby das etwas weiter entfernt von meinem Wohnort ist. Als ich da angekommen bin ging es los, dass ich quasi neben mir stand. Meinte noch zu meiner Kursleiterin dass ich wsh Kreislaufprobleme habe und hab dann den Sport trotzdem fast bis zum Ende mitgemacht. Aber das Gefühl irgendwie neben mir zu stehen blieb und dann musste ich noch mit dem Aute den langen Rückweg fahren. Da bekam ich Angst. Ich weiß nicht ob ich das schaffe, ich bin hier ganz allein und vor allem Angst weil ich gar nicht wusste was mit mir eigentlich nicht stimmt. 2 Tage ausgeruht, dann schien mir alles wieder okey.
    Anschließend musste ich wieder zur Arbeit. Schon auf dem Hinweg habe ich mir Sorgen gemacht und mich nicht gut gefühlt. Im Laufe des Tages kam dann auch die Situation dass ich Angst bekommen habe. Einfach Angst davor dass es mir wieder schlecht geht, das ich jetzt nicht weg kann weil ich noch 5 Std. arbeiten muss, meine Konzentration war weg, mein Herz pochte etc.. Zum Glück hatte ich jemand auf der Arbeit an den ich mich wenden konnte und der hat mich dann auch beruhigt. Nach einer halben Stunde ging es wieder, ich konnte den Rest des Tages zu Ende arbeiten.
    Aber häufige Gedanken um das Problem blieben. Und heute morgen habe ich schon wieder grundlos Angst bekommen. Ich bin halt „leider“ auch eine Person die sich eher zu viele Gedanken macht, als zu wenig.

    Ich habe jetzt schon einen Termin für ein Gespräch bei einer Psychotherapeutin die Verhaltenstherapie praktiziert.
    Ich möchte das Problem quasi angehen bevor es wirklich ein großes Problem und schlimmer wird. Dadurch erhoffe ich mir Besserung. Weiterhin kann ich auch jetzt schon sagen, dass Mediation hilft, weil man dadurch Entspannung lernt und auch mit sich selbst in Einklang kommt.

    Ich möchte auch dazu ermutigen sich mit dem Problem auseinanderzusetzen und es nicht zu verteufeln. Ich wünsche viel Kraft und Durchhaltevermögen.

    Liebe Grüße
    Alexandra

    • admin sagt:

      Hallo Alexandra,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Ein großes Problem vieler Menschen, die an Panikattacken und anderen psychischen Erkrankungen leiden, ist es, dass sie zuviel und vor allem zu negativ denken. Es ist sicherlich nicht verkehrt, sich schon zu einem frühen Zeitpunkt Hilfe zu holen. Die meisten Menschen warten zu lange damit…

    • Julie sagt:

      Liebe Alexandra,
      als ich von deinem Gefühl, neben dir zu stehen, las, ist mir gleich ein Gedanke dazu gekommen, den ich dir gerne mitteilen würde. Ich lese gerade in dem spirituellen Buch „Erzengel-Energiemedizin“ von Elisabeth Constantine. Darin schreibt sie u.a., dass das Gefühl „neben sich zu stehen“, „auf Wolken zu gehen“, etc. oft auf mangelnde „Erdung“ (mangelnde Verbindung mit der Erde selbst, weil zu kopflastig, zu viel im Geist beschäftigt) zurückzuführen ist. Gute Erdung kann erreicht werden durch: Genügend Schlaf, frische Luft, ausreichend Bewegung (zB Tanz), gesunde Ernährung, Duschen (durch das Wasser wirst du von belastenden Energien gereinigt), Musik, Kristalle, Räuchern, Gärtnern, Kochen, Malern, Töpfern etc….Es würde mich freuen, wenn ich dir vielleicht ein wenig weiterhelfen konnte. Alles Liebe, Julia

  3. Tanja sagt:

    Hallo…

    Ich möchte Euch gerne meine Erfahrungen mit der Angst und Panik mitteilen…

    Vor 5 Jahren habe ich meine Tochter zur Welt gebracht und dann fing alles an. Sie hörte Nachts auf zu atmen und daraufhin hatte sie ein sauerstoffgerät bekommen. Alles ging gut, bis ich einen Morgen aufwachte und mir übel war, Schwindelanfälle hatte mit Herzrasen. Dauraufhin holte ich den Notarzt, kam ins Krankenhaus und wurde untersucht. Alles ohne Befund!!! Daraufhin meinte ein Arzt zu mir das ich Angstzustände hätte und ich eine Psychologin aufsuchen sollte. Das tat ich dann auch.

    Bei der Verhaltenstherapie habe ich zum ersten mal verstanden was ich überhaupt habe. Die Therapie tat mir sehr gut und wie man sieht lebe ich heute noch. (Was ich damals nicht dachte!)

    Mittlerweile bin ich 35 Jahre und meine Tochter kommt nächstes Jahr in die Schule.
    Habe glernt mit der Angst zu leben und kann auch wieder alleine einkaufen gehen usw. Manchmal kommt die Angst noch und wenn ich die Symptome habe wie Atemnot, Herzrasen, Übelkeit und Pudding in den Beinen, dann sage ich mir : Der Körper reagiert auf deine Gedanken und das ist normal!!! Lenke mich danach ab und meistens geht es dann auch wieder!!

    Also lasst den Kopf nicht hängen denn das Leben geht weiter!!!!!!!!!!

    GLG Tanja

    • admin sagt:

      Hallo Tanja,

      vielen Dank für Deine lieben Mut machenden Worte. Viele Menschen mit psychischen Erkrankungen verzweifeln und resignieren, da die Heilung manchmal lange auf sich warten lässt. Ich bin sicher, dass sie gerne lesen, dass andere ihren Weg gefunden haben, auch wenn dieser nicht immer in einer vollständigen Heilung besteht, aber immerhin in einem wieder lebenswerten Leben!

      Viele Grüße.

      Sebastian

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