Angststörung loswerden – gute Vorsätze für 2014

Alle Jahre wieder nehmen wir uns vor, dass sich im kommenden Jahr etwas zum Besseren verändern soll. Wie wäre es damit, sich vorzunehmen, der Angststörung im kommenden Jahr Lebewohl zu sagen? “Was für ein lächerlicher Vorsatz – wenn das nur so einfach wäre Angst und Panikattacken loszuwerden”, magst Du vielleicht denken.

Wie es Dir gelingen kann, Angst und Panik hinter Dir zu lassen und 2014 zu Deinem Jahr zu machen – das erfährst Du in diesem Artikel. Nimm Dir 10 Minuten Zeit. Es lohnt sich!

Aktivität ist unabdingbar

Es gibt verschiedene Formen einer Angststörung – Panikstörung, Generalisierte Angststörung, Agoraphobie, Hypochondrie und eine Unmenge spezifischer Phobien, wie Platzangst, Höhenangst oder die Angst vor bestimmten Tieren. Ganz egal, um welche Art der Angststörung es sich handelt – um diese loszuwerden, musst Du aktiv werden. Einfach darauf zu warten, dass sich das Problem von allein löst, bringt überhaupt nichts.

Vorsätze haben das Ziel, etwas zum Besseren zu verändern. Und eine wirkliche Verbesserung ist immer mit Aktivität verbunden und zwar ganz egal, um welche Art der Veränderung es sich handelt. Aktivität wiederum erfordert Anstrengungen und Entbehrungen und zwar nicht nur über 2, 3 Wochen.

Was Abnehmen und eine Angststörung gemeinsam haben

Schauen wir uns das Ganze an einem Beispiel an. Mehr als jede zweite Frau und beinahe 70 % der Männer in Deutschland sind zu dick. Der Vorsatz Nummer 1 der Deutschen dürfte es somit sein, im kommenden Jahr weniger auf die Waage zu bringen. Vollkommen egal, welchen Ernährungsratgeber man sich durchliest – es läuft letztlich immer auf das gleiche hinaus: Nimmst Du weniger Kalorien zu Dir, als Du verbrauchst, so nimmst Du ab.

Also bietet es sich an, die Kalorienanzahl zu reduzieren und gleichzeitig den Kalorienverbrauch zu erhöhen. Zur Reduzierung der Kalorien, genügt es oft schon, sich bewusster zu ernähren. Einen Riegel Schokolade statt eine ganze Tafel, keine Kohlenhydrate (Brot, Nudeln, Kartoffeln…) nach 17 Uhr und Wasser statt Cola & Co. Das reicht meist schon aus, um die Kalorien deutlich zu reduzieren.

Um den Kalorienverbrauch zu erhöhen, sollten wir mehr Bewegung in unseren Alltag bringen. Mein Vorschlag: 2 Mal die Woche Krafttraining für 45 bis 60 Minuten und 2 Mal die Woche Herz-Kreislauftraining, wie Jogging, Nordic-Walking oder Schwimmen für 30 bis 60 Minuten. Das sind insgesamt 3-4 Stunden Sport pro Woche, was für jeden machbar sein dürften.

Eigentlich dürfte das kein Problem sein. Die Wahrheit ist jedoch, dass nur ein verschwindend geringer Anteil seine Vorsätze in die Tat umsetzt. Die Fitnessstudios erleben zu Beginn eines jeden Jahres einen Boom, die meisten sieht man allerdings schon im Februar nicht mehr.

Durchhaltevermögen ist gefragt

Und warum ist das so? Weil die meisten schon diese relativ kleinen Veränderungen nicht durchhalten. Die Reduzierung der Kalorien bedeutet Verzicht, Sport heißt Anstrengung. Beides ist schmerzhaft. Dabei erwarten wir in der heutigen Zeit für jede Anstrengung und Entbehrung eine sofortige Belohnung. Bei den wichtigen, nachhaltigen Veränderungen bleibt diese jedoch immer aus.

Nur weil Du zwei Wochen Sport machst und auf die eine oder andere Nascherei verzichtest, wirst Du nicht zum Modellathleten. Das braucht seine Zeit. Und durchzuhalten, wenn die sofortige Belohnung ausbleibt, das schaffen nur die Wenigsten.

Mit einer Angststörung verhält es sich genauso. Wollen wir Angst und Panikattacken loswerden, müssen wir etwas verändern und zwar in unserer Einstellung, unserem Denken und unserem Verhalten. Es kann sich nichts verbessern, wenn wir so weitermachen, wie bisher. Und das ist ebenfalls mit Schmerz verbunden, denn Aktivität ist anstrengend. Das ist immer so.

Wie kann es gelingen durchzuhalten, wenn die kurzfristige Belohnung ausbleibt?

Das ist wohl die wichtigste Frage, wenn es darum geht, seine Vorsätze in die Tat umzusetzen.

Wir müssen uns die Vorteile, die unsere Anstrengungen und Entbehrungen mit sich bringen, immer wieder vor Augen führen. Wir müssen uns mit aller Macht klar machen, wie sich unser Leben verbessert, wenn wir unser Ziel erreichen. 

Um zum Beispiel der Gewichtsabnahme zurückzukommen: Du fühlst Dich fitter, beugst schwerwiegenden Erkrankungen, wie Herz-Kreislauferkrankungen oder Diabetes vor, kannst Rücken- und Gelenkbeschwerden in den Griff bekommen, Du siehst besser aus usw.

Und genauso solltest Du Dir im Detail vorstellen, wie sich Dein Leben verbessert, wenn Du Deine Angststörung los wirst.

  • Du hast wieder Freude am Leben
  • Du hast wieder mehr Energie
  • Du  kannst den Tätigkeiten wieder nachgehen, die Dir früher immer Spaß gemacht haben und zwar ohne Angst
  • Dich erwartet ein glücklicheres Leben
  • und vieles mehr

Tipp: Fertige eine Zielcollage an.

Ich bin meine Angststörung losgeworden. Ich leide nicht mehr unter Panikattacken, der Angst vor Krankheiten, ständigen Sorgen und Grübeleien und doch habe ich natürlich Ziele. Um seine Ziele zu erreichen, muss man IMMER durchhalten. Und das ist oft anstrengend.

Und deshalb arbeite ich in verschiedenen Bereichen mit einer Zielcollage. Diesen Tipp möchte ich auch Dir zur Überwindung Deiner Angststörung ans Herz legen.

Schneide Bilder aus Zeitungen aus oder drucke Dir Bilder aus dem Internet aus, die ausdrücken, wie sich Dein Leben verbessert, wenn Du Angst und Panikattacken hinter Dir gelassen hast. Diese Bilder sollten eine Sehnsucht nach einem besseren Leben ausdrücken und Dich motivieren können. Klebe diese Bilder auf ein Stück Pappe im DIN A3 oder DIN A2-Format und hänge sie dort auf, wo Du Deine Zielcollage immer mal wieder vor Augen hast.

Wie Du Deine Angststörung in 2014 loswirst

Der Vorsatz, Deine Angststörung loszuwerden, mag Dir noch immer wie ein schlechter Scherz vorkommen. Denn dieser Vorsatz bedeutet nichts, wenn man keinen Plan hat. Ganz egal, welches Ziel Du erreichen willst, Du brauchst immer einen Plan.

Wenn Du abnehmen willst, habe ich Dir bereits einen groben Plan vorgegeben. Dieser kann sicher noch verfeinert werden. Wenn Du jedoch 3 bis 4 Stunden pro Woche Sport machst und Deine Kalorienanzahl reduzierst wirst Du damit Erfolg haben. Ohne jeden Zweifel. Vorausgesetzt Du hältst durch.

Eine Angststörung ist ein komplexeres Problem. Es ist sicher notwendig, dass Du Dich den Situationen stellst, die Dir Angst machen. Das ist unabdingbar, wenn Du Angst und Panik loswerden willst. Erfahrungsgemäß reicht das aber nur in den wenigsten Fällen aus, um Angst und Panikattacken zu überwinden. Da bedarf es schon ein wenig mehr.

Eine psychische Erkrankung tritt nicht ohne Grund auf

Eine psychische Erkrankung, wie eine Angststörung sucht sich seine Opfer nicht wahllos aus. Sie scheint zufällig zu sein, ist es aber nicht, ist es nie! Wir alle haben mit Schicksalsschlägen zu kämpfen, wir alle müssen Krisen durchstehen. Die einen kommen damit besser zurecht, andere reagieren zum Beispiel mit einer Angststörung darauf.

Es sind aber nicht immer solch offensichtliche Situationen, die eine psychische Erkrankung hervorrufen. Und auch dann sind diese oft nur der Auslöser, selten der alleinige Grund. In den meisten Fällen gibt es große Defizite in wichtigen Lebensbereichen – im beruflichen Bereich oder in Sachen Partnerschaft und Familie zum Beispiel.

Außerdem weisen die Betroffenen bestimmte Eigenschaften auf, die ich immer wieder beobachte. Viele Menschen mit einer Angststörung haben ein Problem damit, “Nein” zu sagen, neigen zu Perfektion und stehen unter einem gewaltigen Druck. Viele haben Angst vor der Zukunft und neigen zu Pessimismus. Auch fällt es den meisten Betroffenen schwer, echte Entscheidungen zu treffen. Und ihnen fehlt eben auch eine gewisse Beharrlichkeit, die es ermöglicht, durchzuhalten.

Meiner Überzeugung nach reichen verhaltenstherapeutische Maßnahmen alleine nicht aus, um eine Angststörung vollständig zu überwinden. Wir müssen uns auch darum kümmern, Dein Denken und Dein Verhalten in bestimmten Bereichen grundlegend zu verändern.

Dann hast Du die einmalige Chance, die Angststörung komplett hinter Dir zu lassen und nicht nur das: Du hast die Möglichkeit, Dich vollkommener zu fühlen als je zuvor und endlich glücklich zu werden.

Die Anti-Angst-Akademie

Um Deine Angststörung ein für alle Mal zu überwinden, bedarf es eines Plans. Und die Anti-Angst-Akademie beinhaltet diesen Plan.

Die Anti-Angst Akademie ist eine Plattform, die aus zahlreichen Videolektionen besteht, die verschiedene Methoden beinhalten, um Angst und Panik deutlich zu reduzieren und besser damit zurechtzukommen.

Ziel ist es aber nicht, zu lernen, mit der Angststörung zu leben, sondern diese vollkommen zu überwinden. Dass das möglich ist, beweist nicht nur meine eigene Geschichte. Ich habe in den letzten Jahren zahlreiche Betroffene bei ihrem Weg aus der Angst begleitet- durch persönliches Coaching, meinen Blog, E-Mail-Kontakt und jetzt eben auch in der Anti-Angst-Akademie.

Deshalb kümmern wir uns um Verbesserungen in nahezu allen Lebensbereichen. Auf diese Weise wird der psychischen Erkrankung ein erheblicher Teil der Nahrungsgrundlage entzogen. Dadurch kann nicht nur die Angststörung überwunden werden – als Nebeneffekt erwartet Dich ein glücklicheres und zufriedeneres Leben.

Ohne Aktivität geht es aber auch hier nicht. Deshalb erfährst Du hier, die notwendige Motivation, die Dich bei allen Anstrengungen auch durchhalten lässt.

Die Anti-Angst-Akademie kannst Du 30 Tage lang testen. Klicke hier für weitere Informationen.

Dein Vorsatz, Angst und Panikattacken loszuwerden, kann mithilfe der Anti-Angst-Akademie in 2014 Realität werden. Und auch wenn es gerade März oder Oktober ist – für einen guten Vorsatz ist doch immer der richtige Zeitpunkt, oder? 😉

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5 Kommentare

  1. Stoffel38 sagt:

    Hallo,

    ich muss zugeben, dass dieser Artikel voll auf mich zutrifft. Mir fällt es immer schwer, etwas durchzuhalten. Den Tipp mit der Collage werde ich auf jeden Fall umsetzen.

    Danke dafür.

  2. Manu sagt:

    Ich bin auf jeden Fall bei der Anti-Angst-Akademie dabei und bin guter Dinge, dass sich 2014 etwas ändert.

    Lieben Gruß.

    Manu

  3. Ruth B. sagt:

    Danke für diesen tollen Artikel. Habe mich angemeldet und hoffe, dass ich die Angststörung im nächsten Jahr loswerden.

  4. Svenja sagt:

    hallo Sebastian,leider frisst mich die angst immer mehr auf und das seit jahren.
    es heisst ja immer,man solle sich der angst stellen.
    ich habe seit Kindheit an Todesängste und diese Sterbensängste seit 7 jahren im stück.
    ich habe alles ausprobiert,sport,kreativität,natur,mich mit freunden treffen und dennoch hat mich die angst so sehr im griff.ich habe keine angst vorm fliegen,keine angst im tunnel,keine Höhenangst und keine angst vor “bösen” Tieren,all diesen Ängsten kann man sich stellen.
    nur wie geht das mit der Todesangst,die inzwischen schon körperlich geworden ist?
    liebe grüsse und ein schönes sylvester.

    • Sebastian sagt:

      Hallo Svenja,

      hast Du schon einmal versucht, herauszufinden, woraus diese Todesangst resultiert? Manchmal ist es ja auch die Angst vor dem Leben.

      Hast Du “Exfreundin Angst” gelesen? Hier meine ich insbesondere das “Todesritual”? Das könnte etwas für Dich sein, möchte allerdings darauf hinweisen, dass Du Dich zuvor mit einem Fachmann darüber unterhältst, um zu beurteilen, ob Du stabil genug dafür bist.

      Viele Grüße.

      Sebastian

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