Angststörung und Panikattacken loswerden

Dein Weg aus Angst und Panikattacken

Wenn Du an einer Angststörung leidest – möglicherweise mit Angstzuständen und Panikattacken zu kämpfen hast, dann bist Du hier goldrichtig.

Mein Name ist Sebastian und ich hatte selbst jahrelang eine massive Angststörung, die mit ständigen Panikattacken, Angstzuständen und großer Angst vor Krankheiten einherging. Ich hatte einen Mix aus Panikstörung, Hypochondrie und Agoraphobie. Hinzu kam eine generalisierte Angststörung, die sich in ständigen Sorgen äußerte.

Die Zeit mit dieser massiven Angststörung war die wohl schwerste Zeit meines Lebens. Angstzustände, Panikattacken, Grübeln und Sorgen bestimmten meinen Alltag für mehrere Jahre.

Heute geht es mir wieder gut. Ich kann mein Leben wieder genießen und ich helfe seit mehr als 5 Jahren Menschen mit Angst und Panikattacken dabei, ihren Weg in ein angststörungsfreies Leben zu finden.

Auch wenn dieser Weg nicht immer einfach ist – ich bin der festen Überzeugung, dass auch Du eine Angststörung überwinden und wieder ein normales Leben führen kannst. Jeder kann das!

Und dabei möchte ich auch Dir gerne helfen…

Kostenlose Tipps und Gratis-Ratgeber per Mail

Du findest auf diesem Blog Tipps und Hinweise, die Dir Schritt für Schritt dabei helfen können, die psychische Erkrankung hinter Dir zu lassen.

Ich empfehle Dir als erstes, Dich für mein kostenloses E-Mail-Coaching anzumelden. Hier bekommst Du in regelmäßigen Abständen E-Mails mit hoffentlich auch für Dich hilfreichen Ratschlägen. Außerdem bekommst Du gleich einmal die Ratgeber

  • “Erste Hilfe bei Angst und Panikattacken”
  • “Psychisch krank: Das sollten Sie wissen”

per E-Mail zugesandt. Und das alles vollkommen gratis. Das solltest Du Dir nicht entgehen lassen. Klicke dafür hier.

Über meine E-Mails wirst Du auch immer mal wieder auf den einen oder anderen Artikel in diesem Blog geführt. Das ist der einfachste und effektivste Weg, die vielfältigen Infos aufzunehmen und Schritt für Schritt Deinen Weg aus der Angststörung zu finden.

Nutze die Kommentarfunktion

Zudem würde ich mich freuen, wenn Du die Kommentarfunktion am Ende der Artikel nutzen würdest und mir mitteilst, was Du darüber denkst. Auch Fragen und Anregungen sind immer willkommen. Ich antworte immer!

Du kannst übrigens einen Fantasienamen wählen oder nur Deinen Vornamen angeben. Deine E-Mail-Adresse wird nicht angezeigt. Ich freue mich auf Deinen Kommentar!

Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie Du Dich fühlst, wenn Dir eine Angststörung das Leben zur Hölle macht.

Ich weiß aber auch, dass es möglich ist, ohne diese übertriebene Angst zu leben und das sollte Dir Mut und Kraft geben. Mittlerweile habe ich Hunderte Leute auf ihrem Weg aus Angst und Panik begleitet.

Menschen, die Dich verstehen

Und hier sind Leute, die Dich verstehen. Für Menschen, die Panikattacken und Angstzustände nicht kennen, sind diese Ängste sehr schwer nachzuvollziehen. Wie oft habe ich zu hören bekommen: „Ja, was soll dir denn da passieren?“

Menschen, die nie eine Angststörung hatten, können das einfach nicht verstehen: Diese Todesangst – die Angst, ohnmächtig zu werden und durchzudrehen.

PSOG – Der PSyche-blOG kann auch Angehörigen die Möglichkeit geben, etwas besser zu verstehen, was in Betroffenen vorgeht.

Panikstörung, generalisierte Angststörung, die Angst vor der Angst, Hypochondrie und Burnout-Syndrom, um mal mit ein paar Begriffen um mich zu schmeißen, die im Rahmen einer Angststörung immer wieder auftauchen, müssen nicht das alleinige Thema bleiben.

Du bist nämlich weit mehr als die Angststörung an sich und es gibt sicher einiges, was Du über Dich erzählen könntest, wenn Du denn magst. Auch dafür bieten diese Seiten Platz.

Ich möchte Dich dazu einladen, diesen Blog aktiv zu gestalten. Nutze die Kommentarfunktion, löchere mich mit Fragen und teile Deine Gedanken mit uns. Das kannst Du, wie gesagt, vollkommen anonym tun.

Und jetzt stöbere doch ein bisschen herum und vergiss nicht, Dich für mein kostenloses E-Mail-Coaching anzumelden. Es lohnt sich! 😉

Wir lesen uns dann hoffentlich gleich in meiner ersten E-Mail.

Beste Grüße.

Sebastian

PS: Mir ist ganz wichtig zu erwähnen, dass diese Seiten kein Ersatz für eine Therapie sein können. Siehe diesen Blog vielmehr als sinnvolle Ergänzung an.
PPS: Alleine auf dieser Startseite gibt es schon über 700 Kommentare, insgesamt sind es tausende. Ich würde mich auch über einen Kommentar von Dir freuen. Ich antworte sicher.

730 Kommentare

  1. Cindy sagt:

    Hallo! Hast du jemals Antidepressiva genommen? Ich nahm einen Tag Sertralin… Nach 2 Monaten habe ich Cipralex bekommen, da habe ich nun seit 2 Tagen total Kopfweh, will sie auch nicht mehr nehmen. Kann ich die verstärkten Panikattacken 1 Monat nach Einnahme einer einzigen halben Sertralin davon abbekommen haben?

  2. Jule sagt:

    Hallo Sebastian
    Ich leide jeden Tag unter Ängste mir könnte etwas passieren. Innere Unruhe , Schwitzen, Schwindel ect. Körperlich ist alles in Ordnung. Warum ? Ich stell mir die Frage . Ich habe eine tolle Familie und einen super Job . Fühle mich dabei nicht überfordert .
    Was kann ich tun damit die innerliche Unruhe weniger wird und ich mein altes Leben zurückbekomme ?

    • Sebastian sagt:

      Hallo Jule, du findest hier auf diesem Blog und in meinem Newsletter so einige Tipps, die Dir helfen können, herauszufinden, woher das Ganze kommt. Gegen Unruhe helfen Entspannungstechniken, wie PMR oder Meditation sowie Sport sehr gut.

  3. Jan sagt:

    Hallo Sebastian,

    auch ich durchlebe eine sehr ähnliche Leidensgeschichte wie du damals. Erste Panikattacken erlebte ich schon früher (eher unbewusst) im Studium, aber erst im vergangenen November kamen sie während einer extrem stressigen Klausurenphase an der Uni häufiger und bewusster. Dazu hatte ich parallel über diesen Zeitraum von sechs Wochen ein Gefühl der Derealisierung, verschwommenes Sehen, leichten Schwindel und starke Rückenschmerzen. Der erste Arzt identifizierte bei mir einen viralen Infekt und verschrieb mir Massagen.

    Da es dadurch aber natürlich nicht besser wurde, fing ich an zu googlen – ein großer Fehler, wie du ja in deinem Buch auch schreibst. Ich hatte schon immer relativ große Angst vor Krankheiten und bei den Symptomen werden nunmal die verrücktesten Diagnosen ausgestellt. Ich war mir irgendwann so sicher, dass ich eine schlimme Krankheit habe, dass natürlich weitere Symptome und Panikattacken aufgrund des Stresses eintraten. Besonders schlimm wurde es aber in den Tagen nach der Klausurenphase, als ich eigentlich dachte, den Stress los zu sein. Ich googlete was das Zeug hält und steigerte mich immer weiter hinein. Dann bin ich zum nächsten Hausarzt gegangen, der mich erstmals auf das Thema Panikstörung und Hypochondrie hinwies. Natürlich wollte ich das erstmal nicht wahrhaben. Eigentlich dachte ich bis dahin, total glücklich zu leben und würde die Zeit davor auch jetzt noch als erfüllend bezeichnen. Ich habe nicht selten 80 Stunden die Woche mit Uni und Arbeiten verbracht, daneben eine glückliche Beziehung geführt, tolle Freunde und eine funktionierende Familie gehabt. Ich ging gerne feiern und spielte auch leidenschaftlich gerne Fußball – im Prinzip ein Leben unter Starkstrom, das mir aber auch viel ermöglichte.

    Nach der Klausurenphase hatte ich dann meinen Bachelor und ging für drei Monate ins Praktikum, in dem ich aber auch viel Freizeit hatte. Die Panikattacken wurden zwar deutlich weniger, aber ich versuchte sie zu unterdrücken. Irgendwann ging es dann natürlich einfach nicht mehr und ich gestand mir mehr und mehr ein, dass es doch ein psychisches Problem sein könnte. Ich stieß beispielsweise auf dein (wirklich hervorragendes) Buch und weitere hilfreiche Ratgeber. Ich begriff die Krankheiten und dass ich etwas in meinem Leben verändern muss. Allerdings wusste ich nicht so recht, wo meine Problem liegen soll, da mir das Studium (bei allem Aufwand) beispielsweise viele Türen für Berufe eröffnet, die mir Spaß machen. Im privaten Umfeld konnte ich ebenfalls keine Anhaltspunkte festmachen. Am Ende habe ich trotzdem das enorme Pensum für die Uni und die mangelnde eigene Persönlichkeitsentwicklung dafür verantwortlich gemacht. Außerdem habe ich mit PME begonnen und auf eigene Faust versucht, eine Art Verhaltenstherapie durchzuführen. D.h. ich habe mir vor allem ein Leben vorgestellt, wie es für mich und mein Seelenleben erfüllend ist und dies dann durchgespielt. Außerdem habe ich mein Pensum extrem runtergefahren und lese mittlerweile sogar wieder Bücher, die ich nicht für meine Uni oder den Beruf brauche.

    Das mache ich seit mittlerweile zwei Monaten, bislang mit herausragendem Fortschritten. Ich hatte (auch dank deinem Buch und deinen Anregungen) keine einzige Panikattacke mehr. Allerdings fängt nun mein Master an und ich habe natürlich Sorge, dass alles wird wie früher. Generell habe ich das ganz große Problem, dass ich die Gedanken an die Krankheit einfach nicht los werde. Ich denke mir teilweise in schönen Momenten wirklich Dinge wie: “Du kannst als Depressiver doch garnicht fröhlich sein”, obwohl ich eigentlich so gut wie keine Anzeichen für eine Depression habe. Dieses ständige Gedankenkreisen um das Vorhandensein einer psychischen Krankheit sind für mich ein riesiger Stein, den ich bislang nicht über den Hügel rollen konnte. Wie sind da deine Erfahrungen, bzw. was würdest du empfehlen, um dieses Kreisen dauerhaft zu durchbrechen? Hier überschneiden sich viele Ansätze, vom Zulassen bis zur Stop-Techniken ist hier ja alles dabei.

    Vielen Dank schon mal für dein Feedback und vor allem für dein tolles Buch!

    Jan

    • Sebastian sagt:

      Hallo Jan,

      schön, dass Dir mein Buch gefallen hat. Lass es gerne auch Amazon wissen. 😉

      Ein Leben unter Starkstrom fordert irgendwann seinen Tribut, vielleicht warst du auch zu leistungsbezogen und die Angststörung hat Dich darauf besinnen lassen, was noch wichtig ist. Du hast scheinbar die richtigen Schlüsse daraus gezogen, Dich mit Dir beschäftigt und einen Ausgleich gefunden. Das hast Du aus meiner Sicht richtig gemacht. Mein Kompliment dafür.

      Aber zu Deiner eigentlichen Frage: Es macht in vielen Fällen Sinn, die Gedanken zu Ende zu denken. Handelt es sich dabei aber um Horrorszenarien oder Probleme, die nicht lösbar (oder in Deinem Fall noch gar nicht vorhanden) sind, dann ist es aus meiner Sicht sinnvoll, diese Gedanken zu unterbrechen.

      Unterbrich die Gedanken mit (einem lauten) “Stopp”. Tipp: Mit der Konzentration auf das Hier und jetzt und alle Deine Sinne sind Sorgen und Gedanken übrigens im Nu passé, auch wenn ein wenig Übung dafür erforderlich ist.
      Dann kannst Du diesen Gedanken mit positiven Affirmationen begegnen, zum Beispiel: “Es ist alles gut. Ich bin stark, glücklich, fröhlich und vollkommen gesund”. Ziel des Ganzen ist es, diese automatisierten Gedanken zu stoppen und durch solche zu ersetzen, die Dir gut tun.

      Und zu Deiner Sorge, dass es mit dem Masterstudium wieder losgehen könnte: Dir kann der Gedanke helfen, dass Dich die Angststörung lediglich darauf aufmerksam machen wollte, dass Du Dich mit Dir und Deinen Werten (nicht nur Zielen) befasst und Dir zwischendurch Pausen gönnst. Habe Vertrauen in Dich. Wenn Du die Angststörung nicht brauchst, kommt sie nicht. Und wenn doch, dann hat das seinen Grund und Du kannst dankbar dafür sein. Letztlich ist unsere Psyche ja ein Teil von uns, der das beste für uns will und nicht unser Gegner.

      Lieben Gruß.

      Sebastian

  4. Edyta Körner sagt:

    Hallo Sebastain,
    Hallo Leser dieser Blogseite,

    ich bin mit den Panickattacken und der beginnenden Angsstörung zum ersten Mal vor ca. einem Monat d.h. Ende Januar 2018 “beglückt” worden. Es klingt sarkastisch, ist auch erstmal zu gemeint, weil ich mir zum jetzigen Zeitpunkt beim besten Willen noch nicht vorstellen kann, was bei Todesangst und den ganzen weiteren Missempfindungen und Beschwerden gut sein sollte? Tatsächlich denke ich aber, dass man dieses erst dann einschätzen kann, wenn man den Weg, die Beschwerden und die Veränderungen, die nun passieren sollen, erfolgreich gemeistert hat.
    Heute Sebastian habe ich an Deinem Seminar teilgenommen und es ist Dir sicherlich nichts Neues, wenn ich sage, dass ich mich in vielen Inhalten wiedergefunden habe und den von Dir geäußerten Schlussfolgerungen weitgehend zustimmen kann. Die Tipps waren zutreffend, ich bin auf ein Buch gespannt und darauf, wie ich meinen Weg aus dem Loch schaffe. Ich bin zwar verängstigt und eingeknickt und von einer (so dachte ich zumindest) starken Frau, die voll mit beiden Beinen im Leben stand innerhalb 4 Wochen zu einem hilflosen und verängstigten Häufchen Elend geworden. Dennoch muss ich Dir Recht geben und mir selbst zugestehen, dass ich mir meinen jetzigen Zustand zum grössten Teils selbst zuzuschreiben habe. Auch ich musste fesstellen, dass ich, die sich schon deutlich früher ankündigenden Katastrophe schön, brav ignortierte und mit Vollspeed weitermachte. Jetzt nach einem Monat sitze ich auf der Couch des Psychoanalitykers und versuche herauszufinden, an welchem Punkt meines Lebes etwas schief gelaufen ist. Ich habe starke Hoffnung es herauszufinden und verändern zu können. Diese Hoffnung wünsche ich allen Betroffenen und danke Dir dafür, dass Du den leidenden Menschen einerseits knall hart die Fakten vor dem augen führst und andererseits Mut und Hoffnung spendest. Dafür ist man gerne bereit ein wenig Geld zu bezahlen, bezahlen für etwas was eigentlich unbezahlbar ist……. die Seelensruhe. Ich bin auf die Akademie gespannt und auch darauf, was ich daraus für mich Gutes entnehmen kann.

    viele liebe Grüße

    Edyta Körner

    • Sebastian sagt:

      Liebe Edyta,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Es freut mich sehr, dass Du den Weg hierher gefunden hast.

      Natürlich kann man nicht dankbar für eine Angststörung sein, während man dort “drin steckt”. Um die Angststörung zu überwinden, muss man etwas verändern und sich weiterentwickeln. Nur so überwindet man diese Krise. Und wenn man das Ganze hinter sich gelassen hat, ist man “anders” bzw. “weiter” und dann kannst Du dankbar dafür sein, dass Du durch die Angststörung zu dieser Entwicklung gezwungen wurdest.
      Auch glaube ich, dass es wenig ratsam ist, von Attributen wie “stark” und “schwach” zu sprechen. Du hast Deine Stärken und Schwächen wie jeder andere Mensch auch. Und so bist Du ganz bestimmt auch heute noch “stark”, darfst Dir auf der anderen Seite aber auch erlauben, mal “schwach” zu sein.

      Letzten Endes tragen wir auf die eine oder andere Weise immer zur Entstehung einer Angststörung bei, selbst wenn äußere Einflüsse mit hineinspielen. Das Schöne daran ist, dass wir es dann auch selbst in der Hand haben, die psychische Problematik hinter uns zu lassen. Aber bitte verwechsle das nicht mit “Schuld” und mache Dir Vorwürfe. Ausgesucht hast Du Dir das nämlich sicher nicht.

      Viel Spaß beim Lesen des Buches und einen guten Start in der Anti-Angst-Akademie.

      Lieben Gruß.

      Sebastian

  5. Tim sagt:

    Hallo Sebastian,

    schön das es Seiten gibt wie diese. Ich leide seit ca. 4 Jahren an einer somatoformen Störung in Verbindung mit Angst- und Panikstörung. Nachdem ich von Mai – Dezember des letzten Jahres keinerlei Probleme hatte und dachte, das Ganze sei überwunden, ist zum Jahreswechsel wieder alles anders gekommen. Seitdem ständig wechselnde Symptome im Herz-, Magen-, Darm-, Hautbereich, dazu ab und an ein Flimmern vor den Augen und dieses elendige Schwächegefühl. Man traut sich nichts mehr zu und versucht sich körperlich zu schonen, zieht sich auch sozial wieder zurück. Auf Arztbesuche und Symptomsuche bei Dr. Google hab ich größtenteils verzichtet, da ich mir einrede, das alles an der Psyche hängt. Außerdem verzichtet mein Arzt fast auf alle Untersuchungen, um „meine Angst nicht weiter zu schüren“. Auch im Familienkreis gibts zu großen Teilen nur Unverständnis.

    Aus deinem Ratgeber hab ich nun schon ein paar nützliche Tips gefiltert und versuche sie anzuwenden. Beim Webinar angemeldet und dein Buch auch bestellt, um dort eventuell weitere Möglichkeiten zu erkennen. Denn so wie es grad ist, macht’s zur Zeit wenig Spaß.

    Vielen Dank das du versuchst mit deinen Erfahrungen den Leuten zu helfen. Hier fühlt man sich verstanden!

    Tim

    • Sebastian sagt:

      Hallo Tim,

      vielen Dank für Deine Worte. Das freut mich sehr. Ich kenne diese Beschwerden leider nur zu gut. Dein Arzt scheint sich ziemlich sicher zu sein, dass nichts Körperliches vorliegt, sonst würde er sicher Untersuchungen vornehmen. Vielleicht haben Angehörige etwas mehr Verständnis, wenn sie diesen Artikel lesen, wobei man sagen muss, dass es kaum nachvollziehbar ist, wenn man das nicht selbst erlebt hat.
      Es ist übrigens normal, dass es mal hier sticht und dort zwickt. Das Problem ist die Interpretation dieser körperlichen Veränderungen als etwas Gefährliches und der Fokus auf diese unangenehmen Körperempfindungen. Meiner Erfahrung nach steckt meist etwas ganz anderes dahinter. Versuche einmal die Frage zu beantworten, was Du tun müsstest, wenn Du Dich nicht mit diesen Ängsten befassen würdest.

      Lieben Gruß.

      Sebastian

  6. Tanni sagt:

    Guten Morgen Sebastian
    Herausgefunden habe ich das recht schnell. Nur den Absprung zu schaffen und mehr an mich zu denken dauert oft etwas länger. Ich bin alleinerziehend mit 2 Kndern( 1 Pupertier welches zeitweise nicht zuhause gelebt hat und die unterschwellige Angst, das dies wieder geschieht muss ich tagtäglich bearbeiten).
    Ich bin voll berufstätig in einer Suchteinrichtung und in letzter Zeit ist mir der Abstand zu den Bewohnern nicht mehr so leicht gefallen . Und wenn es mir nicht so gut geht, ich starkem Stress ausgesetzt bin weil die Anforderungen auf allen Gebieten zunehmen, schlägt mein Helfersyndrom verstärkt zu und meine Balance kippt. Aktuell geht es mir wieder besser. Und dein Blog und deine Emails sind für mich eine gute Lektüre um zu schauen wo ich stehe und wo ich nicht mehr hin möchte.

    • Sebastian sagt:

      Das kann ich gut verstehen. Da Du so genau weißt, was los ist, kann ich Dir eigentlich nur raten, Dir nicht zu viel zuzumuten. Achte auf Dich, sorge für Dich. Gerade in stressigen Zeiten ist das wichtig. Nimm Dir Auszeiten, tu Dir zwischendurch was Gutes! Lieben Gruß.

  7. Tanni sagt:

    Lieber Sebastian
    Ich habe seit 18 Jahren Panikattacken und Angstzustände und bin schon vor einiger Zeit auf deinen Blog gestoßen. Die letzten 3 Jahre war ich attackenfrei aber seit geraumer Zeit merke ich das das Kämpfen wieder beginnt. Mit deinen Tipps und Ratschlägen fühle ich mich gut gewappnet, denn neben der ärztlichen Versorgung ist das Wissen von und um Gleichgesinnte ein großer Eckpfeiler der Genesung. Vielen Dank dafür!!!
    PS:Auch in meiner Arbeit als Pflegefachkraft und in meinem privaten Umfeld hat uns deine Seite schon zu viel Unterstützung und auch Verständnis füreinander verholfen.

    • Sebastian sagt:

      Das freut mich sehr. Vielen Dank für das Feedback, das mich immer wieder darin bestärkt, weiterzumachen! Wenn das “Kämpfen” wieder beginnt, wie Du es nennst – vielleicht kannst Du herausfinden, was sich verändert hat, sodass die Angststörung wieder vermehrt Raum einnimmt…

  8. Falco sagt:

    Hallo,
    es ist toll das es diese Seite gibt.
    Meine Name ist Falco und ich brauche einfach noch ein paar gute Tipps um den Kampf endlich für mich zu entscheiden.
    Ich leide seit gut 2 Jahren an Angst-und Panikstörung. Damit verbundenen sind viel körperliche Symptome wie Schwindel, Kippgefühl, Ohnmachtsgefühl, plötzlich kommende Müdigkeit und Erschöpfung oder Hungergefühl. Trifft Müdigkeit, Erschöpfung oder Hunger ein, dann löst es die Angst oder Panik gerne auch aus.
    Organisch wurde alles für normal befunden.
    MRT, EKG, EEG war ohne negative Befunde.
    Psychotherapie läuft in der 20. Stunde und hilft nur bedingt. Ich habe zwar viel Wissen darüber erlangt aber es bringt den normal Zustand nicht zurück.
    Der Einsatz von 20mg Citalopram wurde ärztlich angeordnet. Es gibt ein bisschen Kraft und beschwerdefreie Zeit zurück aber auch nur teilweise.
    Ich habe durch dieses Erlebnis sehr viel Angst vor dem Tod entwickelt und es schafft mich Tag für Tag.

    Ich möchte doch nur mein alten Zustand wieder.
    Können Sie mir in irgendeiner Form helfen?

    Danke.

    Mit freundlichen Grüßen.

    • Sebastian sagt:

      Lieber Falco,
      du findest auf diesen Seiten allerhand Tipps und Anregungen. Zudem empfehle ich, dass Du Dich für das kostenlose E-Mail-Coaching anmeldest.

      Zur Angst vor dem Tod findest Du hier einen Beitrag. Vielleicht hilft dir dieser schon etwas weiter. Melde Dich, wenn Du weitere Fragen hast.

      Lieben Gruß.

      Sebastian

  9. Johanna sagt:

    Hallo, ich bin seit über 20 Jahren Angstpatientin – Panik/generalisierte Angststörung und habe viele Jahre ein SSRI genomme, um meinen Alltag meistern zu können. Seit 4 Jahren bin ich regelmäßig in größeren oder kleineren Abständen bei einer Psychoterapheutin und betrachte viele Dinge anders , obwohl ich oft denke – die Therapeutin sollte mal in die Realität draußen gehen — . Vor ca. 1 1/2 Jahren wurde meine Schildrüse entfernt und die Einstellung auf das L Thyroxien erstellt sich schwierig . Auch nehme ich seit dieser Zeit keine SSRI mehr , diese habe ich über einen sehr langen Zeitraum hinweg ausgeschlichen. Nun habe ich seit dieser Zeit – über ein Jahr — massive Schlafstörungen. Ich erwache regelmäßig alle 2 Stunden gefolgt von einer Mischung aus Angst, Magenschmerzen, starkes Schwitzen, Gedankenkreisen dann. Irgendwann schlafe ich wieder ein und bin am Tage dann auch entsprechend müde – vor allem ganz dolll nach dem Essen – obwohl nur kleine Mahlzeiten . Sport , Atemübungen etc. alles schon probiert , pflanzliche Mittel – es ist wie es ist . Was kann ich tun ?

    • Sebastian sagt:

      Es verwundert nicht, dass du müde bist, wenn du ständig aufwachst. Allerdings ist es nicht so ungewöhnlich, dass man in den Leichtschlafphasen am Ende eines Schlafzyklus mal wach ist (ein Schlafzyklus dauert in der Regel 1,5 Stunden; käme ja in etwa hin, wenn du anschließend etwas Zeit benötigst, um einzuschlafen). Ich nehme an, organisch ist alles abgeklärt? Was sagt dein Arzt zu dem Schilddrüsenhormonen? Kann es damit zusammenhängen? Schwitzt du zuerst oder ist das eher eine Reaktion auf die Angst? Wie verhält es sich mit den Magenschmerzen? Hat sich im letzten Jahr – seitdem du diese Schlafstörungen hast – sonst etwas in deinem Leben verändert?

    • Johanna sagt:

      Hallo, organisch ist alles abgeklärt. Im Prinzip habe ich diese Nachtattacken, seitdem ich den SSRI vollständig abgesetzt habe. Dieses abrupte Erwachen ist wie eine Panik , wobei der Puls etwas hochschießt bis max. 100 , sich aber wieder normalisiert ( liegt sonst bei 60 ) . Ich benötige mitunter fast eine Stunde um wieder runter zu kommen und wieder einzuschlafen . Am Morgen ist es dann mitunter am heftigsten . Meine Überlegung ist , das es eine Spätfolge von der Jahrelangen SSRI Einnahme sein könnte — es liegen vereinzelte Berichte im Netz vor , wo es ähnlich ist . Es liegen aber keine Langzeitstudien zu den SSRI vor ! Die Botenstoffe im Gehirn wurden Jahrzente manipuliert und nun muss es sich von selber wieder regulieren. Nach über einem Jahr dachte ich sollte es so sein — aber – aber — / ausgeschlichen habe ich ein 3/4 Jahr. Die Schildrüsenwerte einzustellen gestaltet sich schwierig , da kein Wohlfühlfaktor erreicht wird. Ob sich was verändert hat, nun es verändert sich stetig was , nur diese Attackten sind täglich und immer im selben Zeitfenster und Muster. Nicht sporadisch oder nach Stress oder Aufregung — jede Nacht …

  10. Danielle sagt:

    Hallo Sebastian, hallo alle Panikgeplagten,
    ich bin 50 Jahre und habe seit meiner Kindheit eine Angst- und Panikstörung. Ich habe sehr viel Therapie gemacht, nie Medikamente genommen (nicht weil ich so toll bin, sondern weil ich davor auch zu große Angst hatte), viel darüber gelesen. Tagsüber bin ich so gut wie geheilt. Mein Problem sind gerade die Nächte. Ich wohne seit 1 Jahr alleine, kann aber nicht alleine schlafen, weil ich dann sehr häufig Panikattacken bekomme, wo mich vor allem das Herzrasen schwer beunruhigt und veranlasst den Notarzt oder eine Nachbarin anzurufen. Ich gebe ihr Geld für jeden nächtlichen Anruf, das beruhigt mein schlechtes Gewissen aber ich kann mir das auf Dauer auch nicht leisten. Mein Puls steigt im Liegen auf 170. Ich traue mich dann auch nciht aufstehen, weil ich befürchte, dass der Puls dann noch höher wird und ich ohnmächtig werde. Liege also wie ans Bett gefesselt. Nicht schön. Kardiologe sagt, es ist ein normaler Sinusrhythmus, also nichts krankhaftes, wobei so hoch war der Puls beim LangzeitEKG natürlich nicht. Meine Bitte nun: was gibt es für Tipps,wie ich das Herzrasen alleine überstehen könnte…also ohne Hilfe rufen zu müssen. Ich habe schon lesen und singen und massieren mit dem Igelball versucht, aber die Panik ist zu groß. Würde mich gerne mit darüber austauschen wie andere das hinbekommen. Steht ihr trotzdem auf? Wie hoch ist euer Puls?

    Freundliche Grüße

    Danielle

    • Sebastian sagt:

      Hallo Danielle,

      bist Du denn sicher, dass Dein Puls so hoch ist? Wie misst Du diesen? Ohnmächtig wird man in der Regel ja bei einem höheren Puls und Blutdruck nicht. Möglicherweise könnte Dir die progressive Muskelentspannung helfen. Diese kannst Du auch im Liegen machen.

      Bitte schau auch einmal hier, da sich dieser Beitrag mit nächtlichen Panikattacken beschäftigt: Panikattacken nachts.

      Lieben Gruß.

      Sebastian

    • Conni sagt:

      Hallo an alle hier…
      Ich bin Conni, 46 Jahre und leide seit Mai an plötzlich auftretenden Panikattacken meist nachts. Herzrasen, Schweissausbruch, Übelkeit, Schwindel, starke innere Unruhe und hoher Blutdruck sind die Symptome die mir dann große Angst bereiten. Alles kam plötzlich, ich war im Urlaub und entspannt. Seit dem kommt “es” in regelmäßigen Abständen. Ich habe mich belesen und für mich versucht einiges herauszufinden was mir in der akuten Situation helfen könnte… Ich sage nur bewusst, dass es “NUR” eine Attacke ist welche vorüber geht, ich atme bewusst in den Bauch… Mittlerweile nehme ich Calmvalera… Dies ist ein pflanzliches Mittel aus der Passionsblume und ich bilde mir ein es gibt mir Ruhe… Seit 2 Wochen nach ich Yoga und eine Anmeldung zum autogenen Training ist ab Ende August getätigt. Trotz allem ist mittlerweile die Angst vor der Angst da. Ganz schlimm ist es, wenn mein Lebensgefährte mal ein Wochenende zu seiner Tochter fährt. Da mag ich fast nicht ins Bett gehen. Eine innere Unruhe begleitet mich dann am Tag. Biss zum Beginn im Mai habe ich eine Zeit allein immer sehr genossen.
      Ich freue mich sehr diese Seite hier gefunden zu haben und ich muss zugeben, dass es etwas beruhigend ist zu lesen, dass es anderen auch so geht. Zeitweise habe ich das Gefühl ich werde verrückt. Darf man Hoffnung haben, dass das wieder aufhört? Diese Frage stellt sich mit nun immer wieder mal.

      LG an alle Betroffene hier… Conni

    • Sebastian sagt:

      Liebe Conni,

      vielen dank für deinen Erfahrungsbericht. Vieles von dem, was du schreibst, kommt mir sehr bekannt vor. Es ist super, dass du aktiv geworden bist und angefangen hast, mit Entspannungstechniken zu arbeiten. Hast Du dich schon fürs E-Mail-Coaching eingetragen? Dort sprechen wir unter anderem auch darüber, wie man hinter die Angst blickt, um sein Leben auf den Prüfstand zu stellen. Das erscheint mir für dich ebenfalls wichtig zu sein. Und ja: Du darfst Hoffnung haben, dass du die Angststörung überwindest. Es kann sogar besser werden als vorher. Von daher solltest du den Mut nicht verlieren.

      Lieben Gruß.

      Sebastian

  11. Sunny sagt:

    Hallo Sebastian
    Ich leide seit 3 jahren an einer immer mehr zunehmenden Hypochondrie. Ausgelöst durch eine Fehldiagnose in der Familie was sich später als gott sei dank weniger schlimme Erkrankung rausstellte. Ich habe schon vieles gemacht, Tiefenpsychologie, Hynosen, Antidepressiva die null geholfen haben und jetzt mache ich eine Verhaltenstherapie die zum allen übel es auch noch massiv verschlimmert hat. Ständig kontrolliere ich meinen Körper und schrecke bei jeder kleinsten Veränderung auf und habe sofort Angst vor Krebs. Bin wöchentlich bei Ärzten. Deine E-mails machen mir Mut und ich hoffe so sehr das ich wieder ein unbeschwertes Leben führen kann. Hast du vielleicht noch weitere Tips? Ich will einfach keine Angst mehr haben mich im Spiegel anzusehen, und mich selber am Hals oder so anzufassen ohne das ich Angst habe ich könnte wieder irgenteinen Lymphknoten tasten….es ist so furchtbar

    • Sebastian sagt:

      Hey Sunny,

      schön, dass dir meine E-Mails gefallen!

      Auslöser und Ursache sind übrigens oftmals nicht identisch. Du findest auf diesem Blog sicher den einen oder anderen Tipp gegen Hypochondrie. Hast du dir dieses Ebook heruntergeladen? Wenn nicht, so solltes du das unbedingt tun. Zudem empfehle ich Dir, dich zu meinem kostenlosen Online-Seminar anzumelden. Klicke dafür hier.

      Lieben Gruß.

      Sebastian

  12. Karoline Schmeckenbecher sagt:

    Hallo Sebastian,
    schon seit einiger Zeit bekomme ich deine E-Mails zugeschickt, die ich ganz interessant finde!
    Ich entdeckte deine Seite, da ich ein merkwürdiges Phänomen habe, nach dem ich auch schon gegoogelt habe, aber immer noch um Dunkeln tappe, was es sein könnte. Auf jeden Fall ist es aber wohl eine Art der Panikattacke. Ich beschreib es mal kurz: ganz häufig nach dem Einschlafen, etwa 30 Min. oder auch 20 Min. nach dem Einschlafen, wach ich panisch auf, weil ich da im Hals etwas Großes spüre, wie einen Fremdkörper. Und wenn ich den nun herunterschlucke, dann bin ich erstickt. Das ist dann meine Panik, es dauert vielleicht 1 Min. bis ich vollends erwacht bin, und dann merke, dass alles okay ist. Ich habe dann wahnsinniges Herzrasen und bin völlig fertig, eben wegen dieser, ja, praktisch Todesangst. Wenn ich mich beruhigt habe, so nach 10 Min. schlafe ich dann auch wieder ein und es tritt nicht mehr auf. Das kenne ich eigentlich schon sehr sehr lange, aber so die letzten Jahre tritt es immer häufiger und extremer auf. Ich habe schon meinen Mann aus dem Bett gezerrt, und geschrien, er muss mir helfen, denn ich sterbe ja gleich oder ich hau um mich, ein anderes Mal wach ich einfach nur auf und fühl da etwas im Hals und merke dann wenig später, dass alles normal ist. Aber bei den heftigeren Anfällen bin ich danach fix und fertig.
    Du kannst Dir sicher vorstellen, dass man schon Panik hat vor dieser Panik hat, wie es die kommende Nacht wieder sein wird.
    Am Tag habe ich keinerlei Probleme.
    Ich habe mich auch schon mal eine Nacht ins Schlaflabor begeben, dort ist es natürlich nicht aufgetreten, und die haben auch nichts Auffälliges entdecken können bei meiner Atmung.
    Hast Du in der Richtung schon mal etwas gehört, was es sein könnte.

    Ich würde mich über eine Antwort freuen.
    Liebe Grüße
    Karoline

    • Sebastian sagt:

      Hallo Karoline,

      ich vermute ganz stark, dass da nichts wirklich im Hals ist. Wenn man das jedoch denkt, dann ist es ja nicht verwunderlich, wenn man Panikattacken bekommt. Schau Dir doch einmal diesen Beitrag, zum Thema “Panikattacken nachts” an. Klicke hier.
      Und lies Dir mal die Punkte “Schlaflabor” und “Siehst du Fratzen” durch. Dann wird vielleicht einiges klarer.

      Lieben Gruß.

      Sebastian

  13. Sandra sagt:

    Hallo Sebastian,
    Mir geht es genauso wie du es gechrieben hast. Ich kann mit meiner Familie oder Freunden nicht in Restaurants gehen oder sogar mit Freundenkbar auf Partys aus Angst alleine da zustehen.
    Vermutlich liegt es daran das ich 5 Jahre lang schweres mobbing durch gemacht habe sowie sexuelle Misshandlungen und Vergewaltigung.
    Ich habe dies 4 Jahre lang verdrängt und als iCh in der Psychiatrie letztes jahr war kam alles wieder hoch. ICh wusste das es an der Zeit war offen drüber zu reden und bin auch noch weiter in einer psychosomatischen traumaambulanz.
    Nur leider werden meine ängste und panikattaken nicht behandelt.
    Jeden Abend leide ich jnter herzaussetzter, übelkeit, schmerzen im brust Bereich und vieles mehr. Auch auf arbeit ist es mittlerweile so das mir zwischendurch schwindlig wird und ih mich benommen fühle. Ich frage mich ob es von dem mirtazapin 30mg kommt welche ich in der Psychiatrie bekommen habe( diese aber durch die herzaussetzter verringert habe auf 15mg) und dies nun de nebenwirkungen davon sind oder von der angst störung selber…
    Ganz extrem hat es bei mir auf ein Konzert angefangen wo ca. 1000 Menschen waren und ich mich gefühlt habe als würde ich gleich sterben da mein Puls auf 180 war.
    Nun bin ich bereit dafür zu kämpfen diese ängste und panikattaken los zu werden.

    Zu deinem Blog :
    Du hast meinen vollsten Respekt und ich finde es super das du anderen Menschen dabei hilfst.

    • Sebastian sagt:

      Hallo Sandra,

      es tut mir leid, was dir widerfahren ist. Mit deartigen traumatischen Erlebnissen habe ich leider keine Erfahrung. Ich vermute, dass zunächst Dein Trauma in der Therapie zunächst aufgearbeitet werden muss. Bitte sprich Deine Bedenken in der Therapie an, ob nicht gleichzeitig eine Behandlung der Angststörung Sinn macht.

      Alles Gute.

      Sebastian

  14. Daniela sagt:

    Hallo Sebastian
    Ich leider schon seit meiner Kindheit an vielen Ängsten und Panikattacken, doch bis her könnte ich einigermaßen damit leben ohne Medikamente. Als ich 17 wahr habe ich 1,5 Jahre eine Gesprächstherapie gemacht um den sexuellen Missbrauch in der Kindheit zu verarbeiten. Dann lebte ich lange Zeit stabil. 2011 passierte etwas was meinen Glauben an mein schönes Leben zerstörte.Es dauerte noch bis 2014 dann kämmen die ersten Panikattacken und Ängste die mich immer mehr einschränkten.Ich kämpfte mich erneut selber herraus.Die Panikattacken waren weniger und ich konnte wieder etwas durchatmen. Besorgt und nervös war ich aber immer……Am 10.12 .16starb unser 4 Monate AlterEnkel am plötzlichen Kindstot und 10 Tage später kippte meine Schwiegermutter dann auch noch tot um,meine Tochter erlitt schwere Panikattacken und ich war mit allem überfordert. Erst konnte ich noch helfen doch dann breitete sich die Angst immer weiter in mir aus.Weder einkaufen noch Auto fahren ist noch möglich. Mein Mann verliert noch seinen Job weil er sich ständig um mich kümmern muss.In den letzten 3 Wochen war ich 3 mal in der Not Aufnahme, Herzrasen,Schwindel ,keine Luft.Alles ohne Befund bzw Verdacht auf Angststörung. Ich merke mittlerweile wie die körperlichen Symptome kommen wenn die Angst wieder hoch kriecht,schlafen geht kaum noch und wenn ich dann mal ruhig bin hab ich Herzausetzer.Wie komme ich nur aus diesem Kreislauf herraus?Morgen habe ich zum ersten Mal seit 25 Jahren ein Termin bei einem Phychotherapeuten obwohl Ich kaum glaube das es mir besser geht wenn er sich mein Elend anhören muss.Ich komme mir so schlecht vor und es tut mir so leid das ich alle Menschen nur belaste….Ich möchte so gerne wieder für meine Familie da sein

    • Sebastian sagt:

      Hallo Daniela,

      vielleicht sind diese ganzen Erlebnisse der letzten Jahre einfach ein bisschen viel für Dich. Du solltest Dir auch zugestehen, mal halblang zu machen. Indem Du Dich als eine Belastung für andere Menschen siehst, bürdest Du Dir zusätzlichen Druck auf.

      Lieben Gruß.

      Sebastian

  15. Anna sagt:

    Hallo, ich lese heute erstmals hier und habe auch ein paar Fragen. Ich habe (wahrscheinlich) eine massive Angststörung betreffend Gesundheit, Zukunft, Umfeld. Nach meiner Scheidung vor 7 Jahren hatte ich erst schlimme Depressionen mit Panikattacken, die ich m.E. ganz gut mit dem Therapeuten (und Fluoxetin) in den Griff bekam. Ich kann allerdings behaupten, dass ich meine vorherige “Stärke” niemals wieder erlangte. Nach mehreren Tiefschlägen beruflicher Art und Beziehungsende vor drei Monaten stehe ich nun alleine und ohne Arbeit da, inzwischen Hartz4-Empfängerin, und aus meinen ganz “normalen” Sorgen um meine Zukunft ist inzwischen eine echte und fürchterliche Angst geworden. Ich habe Nacken- und Brustkorbschmerzen, die ich gar nicht beschreiben kann und die bis in die Arme gehen. Lunge wurde zwei mal geröntgt. Beim ersten Mal beginnende Lungenentzündung und kleiner Erguss (?) – beim zweiten Mal überhaupt nichts… innerhalb von 3 Tagen. Was stimmt da? Ich ängstige mich zu Tode. Und ich habe niemanden, der mich da versteht. Man fordert mich auf, mich zusammen zu reißen. Nichts lieber als das, aber wie? Meine Hausärztin hat mir nun Sertralin 50mg verschrieben. Und ich? Habe alle Beurteilungen im Internet gelesen und habe Angst die Tabletten zu nehmen….. Kann mir jemand helfen?

    • Sebastian sagt:

      Hallo Anna,

      die Tiefschläge von denen Du sprichst, müssen erst einmal verarbeitet werden. Möglicherweise hält Dich die Angststörung derzeit davon ab, die Sorge, wie es nun weitergehen soll und die damit einhergehende Hilflosigkeit zu spüren. Und vielleicht kommt Dir das unbewusst ganz gelegen. Das ist nur so eine Idee.

      Hast Du schon über eine erneute Therapie nachgedacht?

      Lieben Gruß.

      Sebastian

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