Das Burnout-Syndrom – Die gesellschaftlich anerkannte Erkrankung

Anders als Panikattacken, Depressionen, die Angst vor der Angst oder andere psychische Erkrankungen, erscheint mir das Burnout-Syndrom gesellschaftlich wesentlich anerkannter zu sein. Geht es Ihnen auch so?

Sicherlich ist es für Viele auch ein Eingeständnis von Schwäche, zugeben zu müssen, dass man unter einem Burnout-Syndrom leidet. Aber mit einem Burnout-Syndrom suggeriert man doch eine (zu) hohe Arbeitsbelastung, Leistung. In unserer Leistungsgesellschaft hat man doch irgendwie Verständnis für das Burnout-Syndrom. Für Viele ist es schließlich eine Manager-Krankheit.

Man muss sich jedoch auch für eine andere psychische Erkrankung, für die Angst vor der Angst, Panikattacken, eine Angststörung, Depressionen usw. nicht schämen!

Oder schämen Sie sich für eine Grippe? Es ist keine Schwäche an einer psychischen Erkrankung zu leiden. Es erfordert im Gegenteil eine große Portion Stärke zuzugeben, dass man unter Panikattacken, der Angst vor der Angst, an einer sozialen Phobie oder Depressionen leidet. Es erfordert Stärke sich das selbst erst einmal einzugestehen.

Und genau das ist der erste Schritt auf dem Weg zur Genesung! Wenn Sie an einer psychischen Erkrankung leiden: Gestehen Sie sich das ein!

Sagen Sie sich: “Ja, ich habe eine Angststörung! Ja, ich habe Angst vor der Angst! Ja, ich leide unter Panikattacken oder Depressionen! Ja, ich leide am Burnout-Syndrom!” Das ist gar nicht so einfach, jedoch enorm wichtig. Davon bin ich überzeugt.

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