Hier und Jetzt II

Ausgangspunkt meiner Überlegungen ist also wie in Hier und Jetzt I zu lesen, dass die Zeit scheinbar verfliegt. Was können wir also dagegen tun?

Hier kommt mein erster Tipp:

Zunächst einmal können wir häufiger mal etwas Neues ausprobieren, um zu verhindern, dass unser Alltag nur von grauer Routine bestimmt wird. Geh einmal in den Kletterwald, auch wenn Du schon sechzig bist! Geh Sie tauchen, surfen oder fangen mit dem Malen an! Versuche öfter mal etwas Neues! Das wird schon einmal ein wenig dazu beitragen, dass wir weniger das Gefühl haben, die Zeit würde rasen. Zudem hält das jung.

Was trägt noch dazu bei, dass die Zeit verfliegt?
Ein weiterer Grund scheint mir in unserer heutigen Zeit zu liegen. Diese Zeit, in der alles immer so schnell geht, nicht zuletzt dank Computertechnologie. Schneller ist besser, Zeit ist Geld.
Wir können uns dem vielleicht nicht vollständig entziehen. Wir können uns allerdings hin und wieder eine Auszeit nehmen. Du wirst jetzt vielleicht sagen: »Sechs Wochen im Jahr nehme ich mir eine Auszeit. Dann habe ich nämlich Urlaub. «

Das gleiche habe ich mir auch gesagt, bis ich feststellen musste, dass ich auch dann immer erreichbar war. Neben meinem Studium war ich Werkstudent und hatte deshalb auch gar nicht soviel Freizeit, wie man meint.
Mein Mobiltelefon war mein ständiger Begleiter. Auch im Urlaub habe ich mehrfach täglich meine E-Mails abgerufen. Schließlich könnte ich etwas Wichtiges verpassen. Ist das wirklich so? Halte ich mich nicht für ein wenig zu wichtig? Denke ich wirklich, mein Arbeitgeber, meine Freunde oder Familie kämen eine gewisse Zeit nicht ohne mich aus?

Also einfach mal Handy ausschalten, nicht immer erreichbar sein und schon haben wir nicht mehr so sehr das Gefühl, die Zeit würde rasen.

Dass diese Artikelreihe den Titel “Hier und Jetzt” trägt, mag noch ein wenig verwundern. Im nächsten Teil wirst Du jedoch sehen, dass ich den Titel “Hier und Jetzt” keinesfalls zufällig gewählt habe.

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