Über Sebastian

Über Angststörungs-Experte (wider Willen) Sebastian D. Kraemer

Mein Name ist Sebastian Kraemer und ich hatte einmal eine Angststörung.

Als ältester Sohn eines Lehrers und einer Krankenschwester habe ich in den 80ern das Licht der Welt erblickt. Ich lebe heute mit meiner Frau Vanessa und unseren gemeinsamen Töchtern Greta, Maila und Paulina im Rheinland.

Wenn ich nicht gerade mit meinen Töchtern spiele oder arbeite, nutze ich meine Freizeit für sportliche Aktivitäten, wie Fußball, Fitness und Joggen. Außerdem reise ich gerne und viel und versuche mein Leben zu genießen so gut es geht. Das war jedoch nicht immer so…

Warum ich heute Menschen bei Panikattacken & Co. helfe

Ich bin Diplom-Kaufmann und Bachelor of Arts im Fachbereich Steuern und Wirtschaftsprüfung, doch in diesem Beruf arbeite ich heute nicht mehr. Seit mittlerweile sieben Jahren helfe ich Menschen mit Angstzuständen und Panikattacken bei ihrem Weg aus der Angststörung in ein glückliches, zufriedenes Leben.

Ich hatte früher ständig Panikattacken

Ich habe nämlich jahrelang selber an einer massiven Angststörung gelitten. Panikattacken und Angstzustände waren mein ständiger Begleiter.
Panikattacken auf der Arbeit, auf Partys, im Restaurant, Panikattacken beim Autofahren, in Bus und Bahn, im Kino, beim Einkaufen und sogar zu Hause begleiteten mich für mehr als 3 Jahre.

Und große Angst vor Krankheiten

Zudem hatte ich große Angst vor Krankheiten (Hypochondrie). Ich war sicher, schwer krank zu sein. Jede körperliche Regung, jede noch so kleine Unregelmäßigkeit, das kleinste Stechen und Kribbeln sah ich als Beweis dafür an, schwer krank zu sein.

Ich hatte große Angst vor einer Herz-Keislauf-Erkrankung und einem möglichen Herzinfarkt und Schlaganfall, ich befürchtete Krebs oder Multiple-Sklerose zu haben.

Die Angst vor Krankheiten war so groß, dass ich nahezu täglich im Internet recherchierte, um herauszufinden, woraus meine Beschwerden resultieren könnten. Und die Beschwerden waren vielfältig:

  • Ich hatte ständig ein Flimmern vor den Augen
  • einen Tinnitus (Ohrensausen)
  • Stiche in der Brust
  • ständig „ein komisches Gefühl“ im Kopf
  • häufiger Schwindel
  • fortwährende Müdigkeit/Erschöpfung
  • Rücken- und Kopfschmerzen
  • innere Unruhe
  • und, und, und…

Und auch an Sport war zu dieser Zeit nicht zu denken. Zu groß war die Angst vor einem möglichen Herzstillstand. Und ich muss wohl kaum erwähnen, dass ich als Folge dieser Hypochondrie ständig beim Arzt war.

Und ich machte mir immerzu Sorgen

Und ich sorgte mich nicht nur um meine Gesundheit. Ich machte mir Sorgen um alles – meine Zukunft, meine Familie, im Grunde machte ich mir Sorgen um Gott und die Welt. Ich kann die schlaflosen Nächte nicht mehr zählen, die ich damals grübelnd und voller Sorgen im Bett verbrachte. Dieses Grübeln war nahezu zwanghaft.

Es gibt verschiedene Formen der Angststörung. Dabei ist es manchmal schwierig, eine entsprechende Unterscheidung zu treffen. Und oft ist es so, dass sich die Angststörung nicht auf eine Form begrenzen lässt. So war das auch bei mir.

Ich hatte einen Mix aus aus Panikstörung, Agoraphobie und Hypochondrie. Zudem war die generalisierte Angststörung Teil des Problems.

Das alles führte nicht nur zu Panikattacken und ständig vorherrschender Angst – ich war unglaublich angespannt und von einer extremen Müdigkeit erfüllt. Die Bewältigung des Alltags stellte für mich bereits eine enorme Herausforderung dar, der ich mich kaum gewachsen fühlte. Eigentlich war mir alles zuviel.

Kreisrunder Haarausfall

Und wie das im Leben oft so ist – wenn, dann kommt es knüppeldick. Als ob Angstzustände und Panikattacken nicht ausreichten, fielen mir auch noch die Haare aus und zwar am ganzen Körper. Diagnose: Kreisrunder Haarausfall.

Und so hatte ich nicht nur mit meiner Angststörung zu kämpfen, sondern musste auch noch mit Glatze und ohne Augenbrauen durchs Leben. Das Leben war besch…Aber:

Heute geht es mir wieder gut

Heute bin ich meine Angststörung los und mir geht es wieder gut. Wenn Du eine Angststörung hast, weißt Du genau, dass Angstzustände und Panikattacken die Hölle sind und ich möchte das nicht noch einmal durchleben müssen. Und trotzdem bin ich heute dankbar dafür.

Bei allen Hochs und Tiefs, die im Leben eines jeden Menschen vorkommen, bin ich heute glücklicher und zufriedener als vor meiner Angststörung. Ich fühle mich vollkommender und führe ein erfüllteres Leben, als je zuvor.

Mehr dazu in meinem Buch

In meinem Buch „Exfreundin Angst – Wie ich die Panik in die Wüste schickte“ kannst Du meine ganze Geschichte lesen. Hier beschreibe ich im Detail, was mir dabei geholfen hat, diese lebensbeeinträchtigende Angststörung zu überwinden.

Dieses Buch haben schon viele tausend Menschen gelesen und Anregungen für ihren eigenen Weg aus Angst und Panik erhalten, worauf ich mächtig stolz bin.

Ich freue mich über jeden einzelnen Leser. Das tue ich wirklich und ich lese jede einzelne Rückmeldung zum Buch, das mir so viel bedeutet. Wenn Du es also ebenfalls lesen magst, dann würde mich das sehr freuen. Hier erfährst Du mehr zum Buch.

Darüber solltest Du nachdenken

Der Weg aus der Angststörung ist alles andere als einfach – der Weg ist anstrengend, selten geradlinig und manchmal schmerzvoll. Ich bin diesen Weg gegangen und habe inzwischen tausende Menschen auf ihrem Weg begleitet. Und daher WEIß ich, dass man eine Angststörung loswerden kann.

Der Weg unterscheidet sich zwischen den Betroffenen, doch eines haben alle gemeinsam: Man muss etwas anders machen. Ohne Veränderungen kann sich nichts verändern

Es ist normal, dass man manchmal am Boden zerstört ist, wenn man ständig Angst und Panik hat, so wie ich damals. Und man darf und sollte durchaus Verständnis für sich zeigen. Meiner Überzeugung nach muss man dann aber auch wieder aufstehen und etwas tun. Jammern bringt uns nicht weiter.

Wir sehen in der Angststörung gerne den alleinigen Grund dafür, warum das Leben nicht so ist, wie wir uns das wünschen. Natürlich hindert uns übermäßige Angst daran, ein normales Leben zu führen. Es gibt jedoch in der Regel Gründe für die Angststörung und darum müssen wir uns kümmern, wenn wir die Angststörung loswerden wollen. Wir müssen hinter die Angst schauen.

Mein Geschenk an Dich…

Ich möchte Euch wirklich helfen. Wie kann ich das am besten?

Du findest auf meinem Blog mittlerweile eine ganze Menge Beiträge. Du kannst hier stundenlang lesen. Der beste Einstieg ist mein kostenloses E-Mail-Coaching, an dem schon über 36.000 Leute teilnehmen und teilgenommen haben.

Hier bekommst Du für mehrere Wochen hilfreiche Tipps, um eine Angststörung zu überwinden. Ich führe Dich dazu auch immer mal wieder auf den einen oder anderen Blogartikel.

Du kannst auf diese Weise strukturierter an Deinem Weg aus der Angststörung arbeiten.

Es würde mich freuen, auch Dich hier begrüßen zu dürfen. Auch wenn es kostenlos ist – es lohnt sich. Melde Dich daher am besten jetzt an. Klicke hier.

Ich freue mich über einen Kommentar

Ansonsten würde es mich sehr freuen, wenn Du Dich rege beteiligst. Nichts ist für einen Blogger schlimmer als eine One-Man-Show. Hinterlasse doch einfach einen kurzen Kommentar. Dabei wird die E-Mail-Adresse nicht angezeigt und Du brauchst auch nicht Deinen richtigen Namen verwenden.

Beste Grüße.

Sebastian Kraemer

345 Kommentare

  1. Ilka Elisa sagt:

    Vielen Dank, der Text über das Flimmerskotom ist sehr gut geschrieben. Ich habe heute eines (vermutlich das 2te in meinem Leben) erlebt.
    Auch ohne Angststörung tut es gut zu lesen, daß jmd. anderes genau diese Erfahrung bereits gemacht hat und wiedererkennbar gut beschrieben hat.
    Ich bin Ärztin und der Artikel hat mir geholfen 🌞

    • Sebastian D. Kraemer sagt:

      Hallo Ilka Elisa,

      danke dir für dein Feedback. Es freut mich sehr, dass dir der Artikel geholfen hat. Auch ohne Angststörung kann das Flimmerskotom beängstigend sein.

      Lieben Gruß und alles Gute.

      Sebastian

  2. Julia Franz sagt:

    Lieber Sebastian!
    Ich finde es toll, dass du es dir zur Aufgabe gemacht hast, anderen Menschen in ihrer schwierigen Lebenssituation zu helfen! Keiner weiß besser über das beinahe tägliche Leid Bescheid als jemand, der genau in solch einer Situation selbst einmal war.
    Ich habe seit nun fast 3 Monaten Muskelzuckungen am ganzen Körper, dazu Atemprobleme und viele viele weitere Symptome. Ich habe so starke Angst vor einer schlimmen neurologischen Erkrankung, dass es mir manchmal richtig den Magen zuschnürt, wenn ich nach „Erklärungen“ meiner Symptome suche und dann wieder nur auf DIESE Krankheit stoße. Mein größtes Problem ist, dass ich den Ärzten einfach nicht glauben kann, wenn sie mir sagen, dass im Grunde alles in Ordnung ist. Warum, das weiß ich eigentlich selbst nicht. Ich hoffe sehr, dass ich mich bald in derselben Situation befinde wie du…geheilt von meinen Ängsten und eine Bereicherung für alle, die noch tief in ihrer Angstwelt gefangen sind.
    Alles Liebe, Julia

    • Sebastian D. Kraemer sagt:

      Hallo Julia,

      das kann ich so gut verstehen! Ich glaube, ich weiß auch, welche Krankheit du meinst. Wenn alles organisch abgeklärt ist, dann versuche einmal trotz dieser Symptome dein Leben zu überdenken und etwas zu verändern. Wenn es dir auf diese Weise besser geht, wirst du nach und nach zur Überzeugung gelangen, dass deine Symptome psychischen Ursprungs sind oder dann waren.

      Lieben Gruß.

      Sebastian

  3. Monika Haase sagt:

    …..habe ich ganz vergessen…
    Viele liebe Grüße an alle hier
    Mo

  4. Monika Haase sagt:

    Hallo Sebastian, soeben habe ich die letzten Seiten deines Buches gelesen und ich muss ehrlich gestehen, ich war etwas enttäuscht.
    „Hier beschreibe ich im Detail, was mir dabei geholfen hat, diese lebensbeeinträchtigende Angststörung zu überwinden.“ So deine Ankündigung.
    Du hast hauptsächlich deinen Klinikaufenthalt in vielen Einzelheiten beschrieben.
    Ich selber war auch schon in 3 Kliniken, daher kenne ich das alles. Das einzig Gute an diesen Klinikaufenthalten ist, weg von Zuhause, die neue Gemeinschaft und das verständnisvolle Miteinander.
    Zu mir: Ich hatte schlimme Panikattacken, konnte nicht mal mehr aus dem Haus. Ich war mit den Nerven am Ende. Dazu kamen Essstörungen (Panik nach dem Essen) und Zwangsstörungen.
    Mein Mann hatte kein Verständnis, er reichte die Scheidung ein.
    Das ist nun viele Jahre her und ich bin bis auf ein paar Reste wieder gesund. Geblieben ist die Angst vor der Autobahn. Wenn ich einen Beifahrer habe, fahre gut. Nur alleine wage ich es nicht, auf die Autobahn.
    Nicht überall gibt es Seitenstreifen oder es könnte ein Stau kommen. Dann bin ich „gefangen“.
    Ebenso mag ich nicht mit der Fähre fahren, nicht mit einem Fahrstuhl, nicht mit Bus oder Bahn. Ich habe schon so viel geschafft, aber hier weiß ich alleine nicht weiter. Kannst Du mir einen Rat geben?

    • Sebastian D. Kraemer sagt:

      Hallo Monika,

      vielen dank für deinen Kommentar und dein ehrliches Feedback. In meinem Buch habe ich doch beschrieben, wie es mir gelungen ist, die Angststörung zu überwinden. Sind für dich Fragen offen geblieben? Hast du meinen Nachtrag zum Buch gelesen? Falls nicht: Hier wird noch einmal einiges erklärt. Diesen findest du im Premiumbereich. Falls du aber auch noch ganz konkrete Fragen hast: Immer gerne!

      Letzten Endes kann ich sehr gut verstehen, dass dir bestimmte Situationen Angst machen, aus denen du nicht ohne Weiteres flüchten kannst. Du „magst“ es nicht zu fahren. Machst du es dennoch oder meidest du diese Situationen komplett?

      Lieben Gruß.

      Sebastian

  5. Linda Heidrich sagt:

    Hallo Sebastian, ich hoffe, du kannst mir helfen. Angefangen hat alles vor vier Jahren. Panikattacken, generalisierte Angststörung. Alles gut mit Hilfe meiner Therapeutin in den Griff bekommen. Was geblieben ist, ist die Herzneurose. Mit den Extrasysrolen komme ich gut klar. Manchmal spüre ich aber meinen Herzschlag ganz doll, manchmal nur für Minuten. Und dann habe ich das Gefühl, er schlägt unregelmäßig oder schnell, was aber gar nicht so ist. Kennst du Das?
    Viele Grüße Linda

  6. Manuela Hellermann sagt:

    Hallo,ich heisse manuela.Ich habe das selbe wie du gehabt hast.Mache mir ständig sorgen um alles,und dann diese angstgefühle.Manchmal denk ich bin verrückt. Keiner glaubt mir.Kann manche tage nicht rausgehn ,dieangst läuft immer mit.Der körper zittert ,kopfschmerzen,nackenschmerzen, antriebslos und habe seit über 20jahre augenflimmern mit zickzackformen mal mit kopfschmerzen mal ohne die anfälle dauern meistens so 10 bis 60minuten ,manchmal auch kürzer.sie kommen fast jeden tag,waren aber 3jahre schon weg.Hängt das mit der angststörung zusammen?Würde mich freuen wenn du mir antwortest. Lässt mir keine ruhe

    • Sebastian D. Kraemer sagt:

      Hallo Manuela,

      danke für deine Nachricht. Ich kann dich sehr gut verstehen. Auch ich hatte bzw. habe hin und wieder mit diesem Augenflimmern zu tun. Du findest einen umfangreichen Beitrag hier. Ich glaube, das erklärt einiges.

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