Sind diese Symptome bei Panikattacken normal?

Symptome Panikattacken normal

Sind diese Symptome bei Panikattacken normal?

Immer wieder bekomme ich E-Mails von Betroffenen, die mich fragen, ob dieses oder jenes Symptom bei einer Angststörung noch normal ist.

Manche Symptome kann man nur schwer mit der Angststörung in Verbindung bringen und dann ist die Angst gross, dass man doch schwer krank ist.

Wir wollen uns verschiedene Panikattacken-Symptome einmal anschauen und darüber sprechen, welche Symptome “normal” sind bzw. ob bestimmte Beschwerden wirklich mit der Angststörung zu tun haben.

Ich hoffe, dass Du wieder etwas für Dich mitnehmen kannst.

Typische Panikattacken-Symptome

Wenn man Angst bekommt, steigt der Blutdruck und der Puls. Von daher ist Herzrasen fast immer bei einer Panikattacke dabei. Der Anstieg der Herzfrequenz ist vollkommen normal, wenn Du Angst bekommst.

Weitere typische Symptome bei Angstzuständen und Panikattacken sind Zittern, Kribbeln am Körper, Hitzewallungen und Schweißausbrüche, Schwindel, Schluckbeschwerden/Kloß im Hals, das Gefühl Wasserlassen zu müssen, innere Unruhe, Atemnot/Hyperventilieren, Flimmern vor den Augen und Ohrensausen.

Auch ein Engegefühl in der Brust ist keine Seltenheit, wenn man eine Panikattacke bekommt, wodurch sich die Angst vor einem Herzinfarkt oft einstellt.

Darüber hinaus kann man das Gefühl bekommen, durchzudrehen, verrückt zu werden, manche bekommen Angst, die Kontrolle zu verlieren, ohnmächtig zu werden oder gar zu sterben. Oftmals mit dabei ist auch ein allgemeines Gefühl der Überforderung.

Auch diese Symptome sind bei Panikattacken vollkommen normal, sofern man bei einer Angststörung von “Normalität” sprechen kann.

Mögliche weitere Panikattacken-Symptome

Oftmals ist es gar nicht so einfach, die eigenen Beschwerden in Worte zu fassen. Manchmal fühlt sich das alles einfach sehr konfus an.

So hatte ich oft ein komisches Gefühl im Kopf. So ein dumpfes, mattes, leicht dröhnendes Gefühl. Ich fühlte mich manchmal wie ein einer Nebelglocke und manchmal fühlte es sich an, als würde eine Lampe in meinem Kopf kurz ausgeknipst. Wirklich schwer zu beschreiben das Ganze.

Daneben gibt es viele weitere mögliche Symptome, die individuell sehr verschieden sein können. Schreibe mir einfach einen Kommentar, wenn Du wissen willst, ob ein Symptom mit der Angststörung zusammenhängen könnte.

Symptome Panikattacken normal

Ich habe alle möglichen Symptome am eigenen Leib verspürt und mittlerweile mit einer Vielzahl von Betroffenen zusammengearbeitet. Und daher kann ich eines mit absoluter Gewissheit sagen:

Es gibt kaum ein Symptom, welches nicht durch eine Angststörung bzw. die mit einer Angststörung einhergehende Anspannung ausgelöst werden könnte.

Hättest Du gedacht, dass man durch ein psychisches Problem sogar vorübergehend erblinden könnte? Diese “psychogene Erblindung” ist allerdings sehr selten und Du solltest davor wirklich keine Angst haben. Zudem wird der Betroffene wieder sehen können, wenn das Problem gelöst ist.

Ich möchte Dir nur vor Augen führen (schönes Wortspiel an dieser Stelle ;)), dass alle möglichen Symptome durch eine Angststörung hervorgerufen werden können.

Kommt das wirklich von einer Angststörung?

Ein großes Problem bei den oben beschriebenen Panikattacken-Symptomen ist es, dass solche Beschwerden auch bei (ernsten) körperlichen Problemen auftreten können.

Ein Engegefühl in der Brust, Herzrasen, Schweißausbrüche und Atemnot könnten schließlich auch auf ein Herz-Kreislauf-Problem – Kribbeln, Zittern oder Schwindel könnte auf eine neurologische Erkrankung hindeuten.

Und selbst, wenn ich diese Symptome schon zigfach gehabt hat, könnte es diesmal doch etwas anderes sein!

So habe ich damals immer wieder gedacht. Und solche Gedanken lassen die Angst weiter steigen.

Lass Dich untersuchen

Falls noch nicht geschehen, so solltest Du Dich einmal gründlich untersuchen lassen. Nicht deshalb, weil ich befürchte, dass etwas Schlimmes dahinter steckt, sondern weil das die Akzeptanz steigert, dass allein die Psyche diese Symptome auslöst.

Befürchtest Du ein Problem mit dem Herzen zu haben, so solltest Du Dich zu einem Kardiologen begeben. Ein normales EKG, ein 24 Stunden-EKG, ein Belastungs-EKG sowie eine Blutdruckmessung sind schmerzfrei und geben in den allermeisten Fällen einen Hinweis darauf, FALLS tatsächlich etwas nicht in Ordnung ist.

Solltest Du beispielsweise Herzrhythmusstörungen haben, so würden diese im 24-Stunden-EKG auffallen, Durchblutungsstörungen im Bereich des Herzen würde das Belastungs-EKG zeigen.

(Bei Abklärung von Symptomen wie Zittern, Schwindel, Ohrensausen und Kribbeln wäre der Neurologe bzw. der HNO-Arzt der richtige Ansprechpartner)

Nun ist eine solche Untersuchung immer nur eine Bestandsaufnahme. Und es gibt keine Garantie dafür, dass nicht einen Tag später doch Rhythmusstörungen oder Probleme in der Durchblutung auftreten, auch wenn das EXTREM unwahrscheinlich ist.

Und das kann man einfach nicht wegdiskutieren. Diese absolute Garantie gibt es einfach nicht. Du müsstest schon den ganzen Tag, 365 Tage im Jahr am Überwachungsgerät hängen. Und das willst Du sicher nicht.

Also bleibt einem nur übrig, mit diesem Rest an Ungewissheit zu leben.

Und dennoch möchte ich Dir einige Hinweise geben.

Wichtige Hinweise

1. Symptome, welche durch ein ernstes körperliches Problem auftreten, verschwinden nicht einfach, solange die Ursache noch besteht. Sie werden in der Regel schlimmer.

2. Treten die Symptome nur in bestimmten Situationen auf (die Dir Angst machen), ist das ein wichtiges Indiz dafür, dass kein körperliches Problem dafür verantwortlich ist.

3. Manche Betroffene haben einen ständig hohen Angstpegel, der sich nicht auf bestimmte Situationen beschränkt und längst nicht immer gipfelt die Angst in Panikattacken – beispielsweise, wenn die generalisierte Angststörung im Spiel ist. Die ständige Anspannung kann ebenfalls vielfältige Symptome hervorrufen, wie Nervosität, innere Unruhe, Kopfschmerzen, Schwindel, Ohrensausen, Flimmern vor den Augen oder Stiche in der Brust, die von Rückenverspannungen hervorgerufen werden.

Wenn Du aufwachst und Dir nichts weh tut…

…dann kannst Du sicher sein, Du bist tot. Kennst Du diesen Spruch, der gerne mal im Zusammenhang mit voranschreitendem Alter und körperlichen Wehwehchen genannt wird?

Was ich Dir damit sagen will? Jeden Menschen sticht es mal, es zwickt mal hier und kribbelt mal dort. DAS IST VOLLKOMMEN NORMAL.

Du bist ein Lebewesen und keine Maschine. Zum Problem werden diese Wehwehchen erst dadurch, dass Du diese körperlichen Regungen als gefährlich interpretierst – diese dramatisierst.

Was Du für Dich mitnehmen solltest

Es kam vor, dass bei einem meiner Klienten tatsächlich ein körperliches Problem festgestellt wurde. Mal hat man ein kleines Schilddrüsenproblem festgestellt oder eine leichte Herzklappenschwäche. Bislang war es nie etwas ernstes und nichts, was die (alleinige) Ursache für die Symptome war.

Und aus dieser Erfahrung kann ich sagen, dass die Wahrscheinlichkeit für eine ernste körperliche Erkrankung im Allgemeinen sehr, sehr gering ist.

  • Es gibt kaum ein Symptom, welches nicht durch die Psyche ausgelöst werden.
  • Lasse diese Symptome ärztlich abklären, um Dir die notwendige Sicherheit zu holen.
  • Lerne mit einem gewissen Restrisiko zu leben.

Welche Symptome hast Du? Warum machen Dir die Symptome so große Angst? Was befürchtest Du, könnte statt einer Angststörung dahinter stecken?

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95 Kommentare

  1. Rahmi sagt:

    Hallo,
    ich hatte vor ca. 2 Monaten auch ein komisches Erlebnis gehabt. Da waren wir mit Freunden im Kino.
    Der Film war so witzig, dass ich durch das Lachen auf der linken Magenseite Krämpe bekomme habe.
    Plötzlich wurde der Film immer leiser, ich hatte extremes Ohrensausen gehabt, meine Beine fingen an weich und taub zu werden, zudem wurde mir schwarz vor den Augen und mein Herz raste, als ob ich Marathon gelaufen wäre. In dem Moment kreiselten sich Unmengen an Gedanken herum. Was ist wenn Prinzip…
    Nach 20 Minuten Todesangst, ging es wieder, allerdings war ich dadurch leicht benebelt.
    Seitdem habe ich auch jeden Tag leichte Schmerzen im linken Arm und mir ist eigentlich dauerhaft schwindelig. Ich war 3x im KH, war beim Hausarzt, EKG, Großes Blutbild, Röntgen der Lunge, alles ohne Befund.
    Die Ergebnisse waren alle Top.
    Nur verstehe ich nicht, warum es immer wieder andere Symptome sind, mal fängt mein Magen an zu schmerzen, zudem bekomme ich ein brennen im Rückenbereich und siehe da, Todesangst !
    Nachdem das alles verschwindet, zittert mein Körper für 10-15min. und dann klingt es wieder ab.
    Allerdings die Schmerzen im linken Arm, habe ich schon seit längerem, seit der Attacke konzentriere ich mich nunmehr auf den Schmerz und bekomme dadurch mehr und mehr Unwohlsein und innerliche Unruhe am Körper.
    Ich verstehe es nicht.
    Zu mir: Ich bin 25 Jahre alt,treibe viel Sport,bin glücklich verheiratet, haben einen Sohn und einen tollen Job als Niederlassungsleiter, was wiederum viel mit Stress verbunden ist,.
    Wieso schmerzt nur mein linker Arm immer wieder, kommt das wirklich nur durch die Psyche?? Es schmerzt regelrecht jeden Tag wodurch sich die Angst generalisiert. Seitdem habe ich auch kein Spaß mehr irgendetwas zu machen, meine Konzentration auf der Arbeit lässt nach. Ich vergesse mehrere Sachen und fixiere mich immer mehr auf die körperlichen Symptome, war vor 3 Monaten nicht mal der Rede wart waren.
    Hat noch jemand die Symptome im linken Arm? Wenn man versucht, die Probleme mit anderen zu teilen, versteht das aus unserem Umkreis leider keiner. Ein guter Freund, der 1 Jahr jünger war als ich, ist vor zwei Jahren gestorben. Keiner wusste die Ursache, was mich zzgl. nach der Attacke auch noch extrem belastet.
    Vielleicht ist das auch die Ursache für meine Attacken.
    Ich bedanke mich jetzt schon mal im Voraus, für eure Geduld und es gibt einem Kraft zu wissen, dass man mit den Sachen nicht alleine da steht auch wenn das blöd klingt… ;-(

    • Sebastian sagt:

      Es ist oft nicht so leicht, die Ursachen für eine Angststörung auszumachen. Oftmals sind es mehrere Faktoren, die zu einer Angststörung beitragen. Der unerwartete (nicht verarbeitete) Tod Deines Freundes könnte einer dieser Faktoren sein. Dabei ist der Auslöser meist nicht mit der Ursache identisch (wie bei einem Trauma).
      Schmerzen im Arm könnten auf Verspannungen zurückzuführen sein.
      Wenn Du Dich auf bestimmte Symptome konzentrierst, empfindest Du diese immer mehr als unangenehm und indem Du etwas Gefährliches hineininterpretierst, macht das Angst. Das wiederum führt zu Ver- und Anspannung. Das wäre ein möglicher Erklärungsansatz. Versuche mal mit Entspannungsmethoden wie PMR mögliche Spannungen zu lösen. Auch Sauna, Bewegung, Faszientraining können hilfreich sein. Zudem habe ich persönlich mit Osteopathie gute Erfahrungen gemacht.

      Lieben Gruß.

      Sebastian

  2. Mila sagt:

    Hallo,
    bei mir hat alles vor vier Monaten angefangen. Ich saß auf der Couch und spürte ein komisches Gefühl im Hals( pochen, druch). Habe mir nichts dabei gedacht und machte mir auch keine Gedanken darüber. Auf der Arbeit erzählte ich es einer Arbeitskollegin, das war glaube ich der Fehler. Sie sagte mir ich sollte meine Schilddrüse untersuchen, oder die Halsschlagadern die eventuell verstopft sein können. Ab da an machte ich mir große Sorgen. Habe ständig meine Finger an die Halsschlagader oder an den Kehlkopf gehalten ob ich meinen Puls noch erspüre. Es war die Hölle ausgebrochen in meinem Körper. Mehr Symptome kamen dazu. Zwerchfell schmerzen, wo ich dachte es sei Zwerchfellriss oder die Aorta. Eines Tages musste ich einen Kollegen zur Pause ablösen,ich saß alleine an der Kasse und weit und breit kein Kunde und kein Kollege in der Nähe. Ich saß vor dem Computer und verspürte ein komisches Gefühl aus dem Bauch, meine Beine wurden taub, ich bekam keine Luft und mein Herz raste. Ich dachte das ich sterben werde und keine würde mir helfen, weil niemand da ist. Diese Angst hielt mehrere Minuten an, bis ich einen Kollegen sah, da verspürte ich eine Erleichterung. So fing diese Hölle bei mir an. Ein Ärzte Marathon wurde eingeleitet. Ich wollte die Gewissheit haben, das ich gesund bin. Das schlimme ist, bis man einen Termin bei den Ärzten bekommt durch die langen Wartezeiten, hat man schon neue Symptome in die man sich rein steigert. So wurde es immer schlimmer und immer schlimmer bei mir. Blut( alles ok), mrt Schädel( alles ok), 24 Stunden ekg( außer vier herzstolperer nach einnander alles ok),durch die vier herzstolperer die auf einander folgten, machte ich mir große Sorgen. Habe im Internet gelesen das ab drei es gefährlich werden kann, so bekam ich eine Herzneurose, habe jeden Herzschlag gespürt und es tat schon am Hals weh. Mein Hausarzt sagte mir es sei nichts gefährlich bei der Sache, ich sollte mich darauf nicht so konzentrieren. Jeden Morgen stand ich mit Herzrasen auf. Ich bekam keine Ruhe und ab zum Kardiologen, Herz Ultraschall.(gesundes Herz, alles ok) . Seit da an spüre ich nur noch sehr selten meinen Herzschlag, es sei den ich konzentriere mich zu sehr darauf.
    Zur Zeit habe ich starke Verspannungen im Rücken und Nacken und mein Kopf fühlt sich unter Strom an. Mein Gesicht wird auf der re.seite kribbelig und mein Ohr schmerzt. Alle sagen es kommt von der Verspannung im Nacken, nur man selbst kapiert es nicht. Man wird so Überempfindlich auf Schmerzen und Symptome das ist echt unglaublich. Ich hasse meinen Körper ab Brust aufwärts. Ich hasse dieses Gefühl im Kopf, als sei das Gehirn unter Dauer Stromschlag gestellt und es wird einem schwindelig. Meine Schwester die unter Panikattacken litt ,ungefähr sechs Monate lang, sagte mir: ich soll umgekehrte Psychologie machen. Immer wenn ein schlimmer Gedanke oder Symptom kommen sollte, dann muss ich mir immer das Gegenteil einreden. So würden die Symptome immer weniger und weniger. Es braucht seine Zeit aber es wird besser. Es ist immer leicht für einem Außenstehenden das zu sagen, aber da meine Schwester das schon durch hatt. Glaube ich ihr und ich werde mich bemühen so zu machen. Ich möchte nicht Tag ein Tag aus, aus Angst mein Leben nicht zu leben müssen. Wir haben nur das eine leben und wir sind alle Gäste hier die eines Tages gehen müssen. Ich möchte nicht sitzen und auf den Tod warten, denn es kann erst in 60 Jahren passieren und 60 Jahre mich ängstigen Tag für Tag das ich sterben werde: nein danke. Ich will da raus.

    • Sebastian sagt:

      Liebe Mila,

      ich kann Dich so gut verstehen. Es ist nicht einfach, zu akzeptieren, dass diese körperlich spürbaren Symptome keine körperliche, sondern eine psychische Ursache haben sollen.

      Es ist sicher ratsam, etwas gegen eine Angststörung zu tun. Dabei halte ich es für wichtig, sich selbst gegenüber auch etwas Milde walten zu lassen. Zeige Verständnis für Dich, anstatt Dich dafür zu hassen. Mit positiven Affirmationen wie (“Alles ist gut. Ich bin gesund….”) gegenzusteuern ist sicherlich keine schlechte Idee.

      Lieben Gruß.

      Sebastian

  3. M sagt:

    Hallo! Ich weiß absolut nicht, ob ich eine Panikattacke hab oder was das ist…meine Hauptsymptome sind: Plötzlich gaaaanz furchtbar schlechtes Gefühl, Verzweiflung, will alleine sein und schlafen. Kribbeln und Hitze am Rücken und Nacken. Dauert ca 5 bis 10 Min und kommt hauptsächlich in Ruhe. Es ist so unangenehm, auch wenns relativ schnell wieder vergeht. Hab keine Angst oder Atemnot dabei.

  4. Michael sagt:

    Ach ja, hier weitere Symptome:

    – nasse Hände
    – Kopf vernebelt
    – Übelkeit
    – nervös und angespannt
    – Gefühl durchdrehen zu müssen
    – alles dreht sich nur noch um die Angst…..kann am Leben nimmer teil nehmen
    – Zärtlichkeiten durch Risperidon und der Angst grundsätzlich nicht möglich
    – keine Konzentration
    – 2-3 Stunden Schlaf – mehr geht nicht
    – keine Freude
    – Gefühl depressiv zu sein oder zu werden

  5. Michael sagt:

    Hallo,

    ich habe nach einem schweren Bandscheibenvorfall (Okt. 2017) eine Angststörung davon getragen.
    Hatte mich so rein gesteigert, dass ich sogar für 4 Wochen in die Klinik musste.

    In der Klinik ging es erst richtig los………Panikattacken, Angstzustände und eine nachfolgende Depression.

    Nachdem ich medikamentös richtig eingestellt wurde ( Antidepressiva sowie Risperidon) ging es mir von Januar bis Mitte Juni recht gut. In Absprache mit meinem Neurologen wollte ich Risperidon ausschleichen.
    Es ging in die Hose…..selsbt die “alte” Dosis wirkt nicht mehr.
    Nehme jetzt die doppelte Dosis – bekommen jetzt 2mg Risperidon, doch es hilft nichts!

    Ich habe rund um die Uhr Angst…….wache Nachts auf mit Angst, steige aus dem Bett mit Angst, gehe arbeiten mit Angst……………………….die Angst geht kpl. nicht mehr weg!

    Bin kurz davor in die Klinik zu gehen…….aber das bringt mir auch nichts. Im Büro ist es ein Kraftakt.

    Habe schon 10kg abgenommen……denn wer hat schon Hunger bei Angst?
    Habe bereits schon das Gefühl, dass mein Kopf vernebelt ist und ich nimmer klar denken kann.

    • Sebastian sagt:

      Hallo Michael,

      diese Symptome kenne ich alle auch. Ich weiß, wie zermürbend das ist. Du solltest darauf achten, dass du ausreichend und gut isst. Zwinge dich notfalls dazu. Um kurzfristig aus diesem Tal herauszukommen, kann dir Sport und eine Entspannungstechnik wie PMR helfen. Ich halte es für wichtig, diesen Teufelskreis zu unterbrechen und das kann eben auch durch Maßnahmen auf körperlicher Ebene geschehen (eben Sport und PMR zum Beispiel). Ansonsten würde ich mich um eine ambulante Therapie bemühen. Medikamente ohne weitere Maßnahmen halte ich nicht für ausreichend. Und wenn es ganz schlimm ist, wende Dich bitte an Deinen Hausarzt. Und Kopf hoch – das wird wieder!

  6. Sandy sagt:

    Hallo! Nein, am 2.3. war der laute Knall, dann hatte ich MRT, aber noch keine körperlichenchen Symptome… Die sind alle erst in den letzten 3 Monaten neu aufgetreten… Ich steigerte mich aber auch höllisch rein… Jetzt habe ich nicht mehr wegen dem Knall Angst, sondern nur noch wegen der Symptome…. und es kommt immer etwas Neues dazu…

  7. Sandy sagt:

    Hallo! Ich habe schon eine Reihe von Symptomen hinter mir. Leider bekomme ich kein Schädel MRT mehr, das mir Sicherheit geben würde. Nachdem ich vor 6 Monate einen lauten Knall im Kopf hörte, finfen meine Angstzustände an. Die Ärzte konnten alle nichts finden und ich bildete mir ein, sie haben etwas übersehen. Nun stellten sich unzählige Symptome ein und kein Arzt nimmt mich mehr ernst… “ist die Angst heißt es generell“
    Seit 2 Wochen habe ich “Kopfsausen“ und ich sehe auch plötzlich alles wie in Nebel und mit dieser Erkenntnis wird mir schwindelig und weich in die Knie. Kennst du das?
    lg

    • Sebastian sagt:

      Hallo Sandy,

      ja, das kenne ich als Symptome der Angststörung. Was bedeutet, Du bekommst kein MRT MEHR? Hast du vor kurzem noch eines gehabt? Letztlich kann man ja nicht alle paar Monate ein MRT machen. Waren die Symptome schon vor dem letzten MRT da, dann würde eine erneute Untersuchung ja auch nichts bringen.

  8. Mimi sagt:

    Hi, ich leide seit fast 20 Jahren an Panikattacken immer mit Unterbrechungen . Mittlerweile generalisiert
    Aaaaber DAS hatte ich noch nie, deshalb denke ich natürlich dass ich dieses Mal richtig krank bin. Ich habe ein Problem mit dem Leerschlucken und wenn es dann ganz schlimm wird kann ich auch nicht essen. Es geht dann einfach nicht, dauert ein paar sec. in denen ich denke ich sterbe und dann ist es weg. Dadurch kommt dann im Anschluss das nicht essen können . Erklärt mich für verrückt aber habe Angst dass ich ALS habe. HNO sagt alles ok
    😥😥😥

    • Sebastian sagt:

      ALS ist eine sehr seltene Krankheit. Vermutlich konzentrierst Du Dich auf das Schlucken extrem. Dabei ist das ein automatischer Vorgang. Es ist darüber hinaus nicht ungewöhnlich, dass Menschen mit einer Angststörung Kloßgefühle und ähnliche Schluckbeschwerden haben.

  9. Pia Klug sagt:

    Ich stoße auch an meine Grenzen.
    Es kommt der Tag an dem es für ein paar Wochen Bergauf geht und dann kommt der Tag an dem alles wieder zusammenbricht. Auf einmal ist es wieder da, das schwere Atmen gegen widerstand, das ständige Husten müssen, der unerträgliche Druck im Kopf, das brennen am hinterkopf, die spannungskopfschmerzen. Ich frage mich selber: was wollt ihr wieder, es lief alles so gut. Und schwupps bin ich fast bettlägerig. Entspannungs Verfahren usw mache ich seit langem regelmäßig. Es scheint hoffnungslos. Seit 2 jahren ein auf und ab. Ich denke: juhu es wird besser aber es hält immer nur kurz.

    • Sebastian sagt:

      Liebe Pia,
      ich kann verstehen, dass Du verzweifelt bist, doch hoffnungslos ist das ganze sicher nicht. Vielmehr gehe ich davon aus, dass es noch die eine oder andere “Baustelle” gibt, die Dich daran hindert, die Angststörung loszulassen. Hast Du eine Idee, was das sein könnte?

  10. Anonym sagt:

    Hallo Sebastian,
    Ich hatte mal einen derealisationsgefühl als ich cannabis geraucht habe,bevor dieses Gefühl kam hatte ich einen lachanfall ohne Grund.
    Beim Lachen wurde mir für eine Sekunde schwarz vor Augen und ich habe mein Umfeld komplett anders gesehn, es sah alles einfach “fremd” aus. Ich bekam Panik, alles was ich gesagt hatte kam mir verrückt vor so als würde ich es so nicht gesagt haben wollen.
    Mit der Zeit verschwand dieses Gefühl und somit auch die Angst. Ich nahm an das es einfach ein High gefühl war und es mich nicht so gut bekommen hat,ich hatte also mein leben normal weitergelebt.(Es war nur gras, nichts gestreckted oder so da es meinen Freunden gut ging die mit geraucht hatten.)
    Nach einen Monat wollte ich dann nochmal einen Joint rauchen, ivh war erstmal misstrauisch weil ich angst hatte nochmal dieses Gefühl zu bekommen. Aber es ging alles gut, Ich hatte dann das bedürfnis später noch einen zu rauchen , ich hatte bei diesen mal jedoch einen leichten Hustenanfall, und ich bekam angst wieder dieses fremdheitsgefühl zu bekommen, ich merkte wie ich mich mit meiner angst immer mehr reinsteigerte und ich daran dachte wie ich dieses Gefühl wieder bekomme, und wie das Schicksal so will hab ich wieder dieses Derealisationgefpühl empfunden. Um nochmal kurz dieses Gefühl zu beschreiben, es bildet sich eigentlich dadurch das ich weiß das es dieses Gefühl gibt deshalb denke ich dran und bilde dadurch eine angst dabei kriege ich so ein leichtes ziehen am kopf,Bin ich in diesen Gefühl “drin” sehe ich alles um mich herum fremd und so scharf, dabei fühle ich mich so hilflos und denke ich hab die Kontrolle über mich verloren und könnte dinge nicht mehr richtig ausführen wie z.B normal mit leuten reden oder so, einfach dieses hilflose gefühl. Aber auch dieses Mal ist mit der Zeit verschwunden.
    Um jetzt auf das eigentliche zu kommen, ich habe nun seit 2 Monaten herausgefunden das ich dieses Gefühl auch ohne high sein bekommen kann, ivh habe es herausgefunden als ich in der Schule über dieses Gefühl nachgedacht hatte und ich mir dann dachte was wäre wenn es nivht von high sein kommt sondern von mir selber, daraufhin habe ich dran gedacht dieses gefühl hier und jetzt in der Schule zu bekommen, und wer hätte es gedacht ich hab dieses Gefühl bekommen, nivht lange nur ein paar sekunden dann war es weg.
    Jetzt ist meine frage wieso kann ich dieses Gefühl bekommen, nochmal zu mir
    Ich bin 17 jahre alt
    Hatte nie eine schwere krankheit oder sonstiges
    Ich habe keine Familie und bekannte die je eine schwere psychische krankheit haben wie (schizophrenie,Psychosen sonstiges)
    Bevor ich diese Symptome seit meinen Cannabiskonsum habe
    hatte ich auch nie stress angst oder sonstiges.
    Mein leben war Perfekt.
    Seit ich weiß das ich dieses Gefühl auch ohne high sein bekommen kann fühle ich mich anders wie ein anderer Mensch so als könnte ich mich nicht mehr mit dem leben vor dieser ganzen Sache identifizieren. Ich bilde mir ganze Zeit Ängste ein die doch garnicht der wahrheit entsprechen wie zum beispiel schizophrene zu sein oder sonstiges ich check mich dauernd selber ab und hab das gefühl irgendwas stimmt nicht mit mir,ausserdem denke ich das ich mir das alles einbilde und verrückt werde.
    Diese 2 Monate waren die Hölle für mich und ich bin bereit ein schlussstrich zu ziehen, ich habe gelernt das es nur die Angst ist jedoch ist jetzt meine Frage damit ich mit ganzen Sache abschliesen kann ob Sie mir dieses Gefühl erklären können und ob ich vll doch noch zu einen Psychologen muss ( das es vll doch zu einer Psychose oder schizophrenie führt ?). Um noch kurz was anzumerken, zwischen den Abstand des ersten und zweiten derealisation dingsdabumbsda Gefühl ging es mir gut hatte kaum ängste ,nichts ,mein leben war wie immer erst als ich wusste das es ohne high sein kommen kann gehts mir nun so wie oben beschrieben.
    Ich danke schonmal für ihre geduld das Sie diesen Text durchgelesen haben und hoffe auf eine Antwort.

    • Sebastian sagt:

      Hallo,

      es kommt nicht so selten vor, dass Cannabiskonsum mit Angstzuständen einhergeht. Daher solltest Du das schon einmal sein lassen, da es Dir offensichtlich nicht gut geht. Das Erlebnis hat jedenfalls bleibenden Eindruck hinterlassen und Du fürchtest Dich davor, dass es wieder kommt. Dieses Unwirklichkeitsgefühl kann man “herstellen”, wenn man sich nur stark genug darauf konzentriert. Es ist also alles erklärbar und ich empfehle Dir, einmal einen Psychologen aufzusuchen. Wahrscheinlich genügen schon ein paar Gespräche. Du bist noch sehr jung und ich glaube, dass das der richtige Weg wäre. Mit Schizophrenie oder einer Psychose hat das Ganze aus meiner Sicht nichts zu tun.

  11. Celline sagt:

    Hallo. Ich habe eine schilddrüsenunterfunktion und habe das gefühl ich bin nicht richtig eingestellt. Als ich anfing die pille zu nehmen (april 2017 ) bekam ich angstzustände. Jedoch dachte ich dass ich dadurch eine schilddrüsenüberfunktion bekommen habe und setzte meine tabletten ab. (125mikrog.) Was sich als fehler herausstellte, da ich schlimmen schwindel bekam. Einige monate später beim steigern hatte ich ca. 3 monate keine angstzustände mehr. Jedoch kommt es langsam wieder.. also wenn ich meine tabletten nehme ist bis 13 uhr ca alles ok aber gegen 3 bekommen ich wieder diese innere anspannung und den schwindel. 🙁 kann das noch an der pille liegen? Ich hoffe sie können mir helfen. 🙁 also ich gehe montag zum arzt wegen blutbild da besprechen wir ob da was ist . Ich bin weiblich und 18 Jahre

    • Sebastian sagt:

      Hallo Celline,

      danke für Deine Nachricht. Hormone können bei einer Angststörung tatsächlich eine Rolle spielen. Sowohl die Pille als auch die Unterfunktion können eine Rolle spielen. Ich empfehle Dir, das offen bei Deinem Arzt anzusprechen. Zum Zusammenhang zwischen Schilddrüse und einer Angststörung habe ich vor ungefähr einem Monat einen Spiegel-Artikel auf meiner Facebook-Seite verlinkt. Vielleicht ist das interessant für dich.

      Lieben Gruß.
      Sebastian

  12. Martin sagt:

    Hallo Sebastian! Beim googeln bin ich auf dieser Seite gelandet. Im Oktober letzten Jahres hat es bei mir angefangen. Ich war im Urlaub und hatte plötzlich aus dem nichts einen heftigen Schwindelanfall mit allem drum und dran. Zudem fühlte sich mein Gehirn/Kopf taub an. Neben dem Schwindel fühlte sich mein Brustraum eng an und ich hatte Atemnot. Zu allem übel hatte ich dann auch noch schmerzen im linken Arm. Ich dachte wirklich, das wars für mich. Am nächsten Tag, als ich wieder zuhause war, ging ich direkt in den Spital und habe meine Symtome geschildert… Die haben sofort mein Herz überprüft und ich musste in die Röhre. Sie haben zum Glück nichts gefunden. Seit dem kommt und geht es. Mal schmerzt der linke arm, mal habe ich Schwindel, mal hab ich wieder das Gefühl ich kriege gleich einen Hirnschlag und mal habe ich starke Brustschmerzen. Leider habe ich bis heute noch nicht herausgefunden was mein Problem ist. Ich denke auch mein Problem hat mit Angst zu tun und zwar mit Versagensangst. Denn häufig wenn ich mit Freunden unterwegs bin, fangen aus unerklärlichen Gründen meine Hände an zu kittern wenn ich nach einem Glas fassen möchte. Sehr speziell das Ganze. Und das obwohl ich unter Freunden bin und eigentlich nichts zu befürchten habe. Ich denke dass das alles einen Zusammenhang hat. Bin gespannt auf deine Meinung/Kommentar.

    • Sebastian sagt:

      Hallo Martin,
      danke für Deinen Kommentar. Ich könnte mir folgendes vorstellen: Aus irgendeinem Grund war Dein Kreislauf im Keller und Dir wurde schwindlig. Alles folgenden Symptome waren Angst-Symptome. Es ist ja auch nicht verwunderlich, dass Du Angst bekommst, als Du diesen Schwindelanfall hattest. Das würde den meisten Menschen so gehen. Du wurdest untersucht und es wurde keine bestehende Ursache gefunden. Dann hat sich das Ganze verselbständigt, denn so eine Panikattacke hinterlässt Eindruck. Du scheinst nun sehr auf körperliche Veränderungen fixiert zu sein und in bestimmten sozialen Situationen macht sich das Ganze durch Zittern bemerkbar. Das ist nur eine Theorie, die vielleicht nicht haltbar ist, vielleicht aber doch. 😉 Findest Du Dich darin in etwa wieder?

  13. Stefanie sagt:

    Guten Abend!Ich leide seid 10.Jahren unter Herzrassn.Mit einem Plus von bis zu 200 Schlägen pro Minute. Mit Schweiß Ausbruch,Kälte Schauern und krippel Gefühl am ganz oder nur bestimmten Stellen in Körper. Wie zum Beispiel Arme,Beine und Kopf. Mein Herz wurde gründlich untersucht.Von Langzeit EKG bis Herz Ultraschall. Und so weiter. Alles wa zum Glück in Ordnung. Muss aber trotzdem ein Betablocker einnehmen,Da ich ein Pulz von 200 Schlägen habe. Drei Jahre hatte ich überhaupt keine Probleme. Habe in den drei Jahren auch keine Medikamente mehr nehmen müssen. Nach der Geburt meines zweiten Kindes 2016.Wa das Herzrassn plötzlich wieder da. Alles ging von vorne los. Wieder wurde mein Herz genau untersucht. Alles Soll in bester Ordnung sein. Zum ersten mal wurde die Elektrik von Herzen untersucht.(Herzkatheter) Auch da alles in Ordnung. Nehme aber wieder Betablocker. Bin wie auch damals schon wieder ständig in der Notaufnahme und Ruf denn Notarzt wenn ich schlimmes Herzrassn habe. Ich habe Panik und Angst zu sterben. Seit letztem Jahr in der dritten Schwangerschaft ist Herzstolbern da zu gekommen. Das macht sich bei mir immer in Hals bemerkbar. Da habe ich immer ein Gefühl was sich schwer erklären lässt. Wa drauf hin wieder bein Hausarzt und Kardiologe. Es wurde wieder Langzeit EKG gemacht. Es wurden zwei kleine systolen festgestellt. Das wäre aber nichts schlimmes. Soll Sport machen. Mehr wurde nicht gesagt. Seit der Geburt meines dritten Kindes im Januar habe ich mal mehr und mal weniger Herzstolbern. Manchmal auch Herzrassn. Seit ein paar Tagen habe ich vermehrt Herzstolbern und das richtig schlimm. Dann habe ich wieder paar Tage Ruhe. Jetzt gerade ist es richtig schlimm mit dem Herzstolbern. Seit Stunden habe ich es mehr mals hinter ein anderer. Dann ist kurz ruhe und geht dann wieder los. Ich habe gerade panische Angst das ich doch was am Herzen habe. Weil auch Herzrassn mit da bei ist. Ich kann einfach nicht schlafen. Habe gerade Angst ein Herzinfarkt zu bekommen oder einfach so zu sterben. Weiß nicht so richtig ob ich doch noch mal zum Arzt gehen soll!!?Oder lieber denn Krankenwagen Rufe jetzt. Habe drei wundervolle Kinder die mich brauchen.Und ich groß Ziehen möchte. Durch das Herzrassn und Herzstolbern traue ich mich vieles schon seid Jahren nicht mehr. Weil ich ständig Angst habe mir Passiert was. Selbst allein sein mit dem Kindern Macht mir immer wieder Angst. Weil ich immer im Kopf habe um zu kippen oder ein Herzinfarkt zu bekommen. Trotz das ich immer wieder mal in Psychologischer Behandlung bin,kann ich es einfach nicht in den Griff bekommen. Meine letzte Therapie wa jetzt erst zu ende.
    Kennt das Problem noch jemand?Oder kann Mir Tipps geben es doch irgendwie in den Griff zu bekommen?

    Vielen lieben dank schon mal

    • Sebastian sagt:

      Liebe Stefanie,

      danke für Deinen Kommentar. Vorab: Ich bin kein Arzt. Ein Puls von 200 ist wirklich hoch. Ich kann verstehen, dass Dich das beunruhigt. Allerdings sollten die Ärzte wissen, wie und ob behandelt werden muss. Herzstolpern haben sehr viele Menschen. Auch ich habe Extrasystolen, dieich spüren kann, wenn ich mich darauf konzentrieren. Diese sind allerdings in den meisten Fällen harmlos. Im Langzeit-EKG wird man gesehen haben, dass das auch bei Dir nicht gefährlich ist.Das Problem ist, dass Du Dich darauf konzentrierst und das als gefährlich interpretierst.
      Mit den Betablockern sollte Dein Puls aber doch heruntergehen, oder tut er das nicht? Schau Dir bitte auch diesen Beitrag an: https://www.psog.de/herzneurose

      Lieben Gruß.
      Sebastian

  14. Lisa sagt:

    Hallo, ich habe seit 3 Monaten Spannungskopfschmerz, manchmal habe ich Angst verücktzuwerden wenn komische Gedanken kommen und ich Angst habe vergessen zu Atmen und keine Kontrolle über mich zu haben, komisches Gefühl im Magen , innere Unruhe, herzrasen, Benommenheit
    Normales Leben nicht mehr möglich!
    Ich habe Angst das ich irgendwann in dee Psychiatrie lande.

    • Sebastian sagt:

      Hallo Lisa,
      gegen Spannungskopfschmerzen helfen Entspannungstechniken und Sport ganz gut, vielleicht kannst Du damit die Kopfschmerzen lindern. Atmen geschieht ganz automatisch. Da musst Du nicht dran denken. Du kannst ja mal versuchen, die Luft anzuhalten und Du wirst merken, dass Du nach kurzer Zeit wieder nach Luft schnappst und atmest. Herzrasen, flaues Gefühl im Magen, innere Unruhe…all das sind typische Symptome einer Angststörung. Die Angst, verrückt zu werden, kenne ich auch, doch das wird nicht passieren. Hast Du schon einmal über eine Therapie nachgedacht?

  15. Philipp sagt:

    Hallo,
    ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube ich leider auch an einer Angststörung.
    Alles hat damit angefangen, dass ich Anfang diesen Jahres (an meinem ersten Arbeitstag nach dem Urlaub) eine heftige Panikattacke hatte, mit Herzrasen etc. Angst zu sterben in dem Moment, weil ich gar nicht wusste was abgeht. Das ganze hat mit einer Krankenwagenfahrt geendet. Im Krankenhaus meinten die dann mit mir sei alles in Ordnung und ich durfte wieder gehen. Seit dem fühle ich mich zeitweise komisch. Kommt und geht. Meistens wenn ich nichts zu tun habe oder wenn es extrem stressig wird (zu laut in der Öffentlichkeit oder auf der Arbeit) Meine Hände und Füße fangen immer extrem an zu schwitzen und alles was ich anfasse oder wahrnehme ist irgendwie komisch. Laufen fühlt sich zeitweise auch komisch an. Außerdem habe ich Angst davor nochmal so abzukacken (sorry für die Wortwahl). Ab und zu, wenn ich in der Komischen Phase bin mahle ich mir aus ich könnte ja irgendwas haben, da ich der Meinung bin, dass ich eigentlich Psychisch stabil bin. Ich nehme mir dann auch immer wieder vor zum Arzt zu gehen, aber sobald es besser wird, denke ich mir wie komisch das ist jetzt zum Arzt zu gehen, ich fühl mich ja ganz normal. Mittlerweile hat es abgenommen und kommt eher seltener wieder. Mein Arzt hat mir Tranxilium verschrieben, diese Tabletten nehme ich ein wenn ich merke es wird extrem heftig, das hilft mir wieder runterzukommen. Irgendwie glaube ich auch dass mir die Tabletten nur weil ich sie habe mir ein wenig Sicherheit geben. Eigentlich wollte ich mich nur mal mitteilen, weil sonst erzähle ich eigentlich keinem davon (komme mir dabei dumm vor).

    • Sebastian sagt:

      Lieber Philipp,

      vielen Dank, dass Du uns an Deinen Erfahrungen teilhaben lässt. Es gibt keinen Grund, sich dumm vorzukommen. Sehr viele Menschen kennen das, was Du durchmachst. Es spricht nur kaum jemand darüber. Tust Du denn sonst etwas für Dich außer bei Bedarf diese Tabletten zu nehmen?

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