Angststörung wie helfen? – Tipps für Angehörige

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  1. Hallo. Ich habe meine Panik Angststörung vor c. A 1.5 Jahren aus dem nichts bekommen. War im Krankenhaus nichts beim Hausarzt nichts beim Neurologe nichts. Als ich dann beim psychiatrischen Ärzte Team war….. Sie haben eine Panik Angststörung. Habe 1 Jahr Sertralin genommen. Verhaltens Therapie hinter mir. Wollte sogar in die Klinik. Habe mich da sogar Vorgestellt und die meinten ich wäre dafür zu stabil. Obwohl mir es richtig schlecht ging. Jetzt bin ich 5 Monate ohne Tabletten und soweit war alles gut. Mir ging es ne lange Zeit zu 80%soweit gut… Dann bums von einem auf dem anderen Tag wieder. Son enge Gefühl in der Brust… Gefühl als würde man mir den Hals zu schnürren und dann kommt noch mehr Angst mit Grübeln und mir geht’s noch schlechter… Ich werde verrückt Gefühle und dieses man muss weinen Gefühl… Aber nix kommt….. Dass mehrmals an paar Tagen. Dann bin ich wieder so leicht depri… Kommt mir aufjedenfall so vor. Weniger Lebensfreude viel ernster angespannter nervöser und für Kleinigkeiten aggressiver und schreckhafter. Und dass alles nu vor meinem croatien Urlaub am Freitag.. Wo die Freude drauf auch mehr weg ist. LG würde mich auf Antwort freuen vom Sebastian und von anderen die auch sowas kennen oder Tipps dagegen haben.

    1. Hallo Pascal,
      sorry für die späte Antwort. Könnte das mit deinem Urlaub zusammenhängen? Bist du noch dort oder wieder zuhause? Wie war es?

  2. Vielen Dank für diesen guten Text. Ich habe einen Mann kennengelernt, der unter einer massiven Angststörung leidet (viele Medikamente, viele Klinikaufenthalte). Er hat nie ein Geheimnis daraus gemacht. Jedoch merke ich, wie auch ich inzwischen irgendwie gegen diese besch…. Krankheit kämpfen muss. Ich habe das Gefühl wir beide ziehen an diesem Mann. Auf der einen Seite die Krankheit, auf der anderen Seite ich. Dass er diese Krankheit hat, das stört mich zwar in dem Sinne nicht, als dass es für mich ein „no Go“ wäre eine Beziehung einzugehen, aber ich werde kaum fertig damit, dass Er sich immer wieder komplett zurückzieht, unerreichbar ist, auf nichts reagiert, mich nicht sehen will. Ich beziehe das in meiner Unsicherheit auf mich und verzweifle schier daran. Dann ist alles wieder wunderbar und er versucht mit das zu erklären und dass ich nicht an seiner Zuneigung zweifeln soll, aber das ist sehr schwierig. In unserer Stadt gibt es eine Selbsthilfegruppe für Angehörige psychisch Erkrankter. Vielleicht probiere ich das aus. Jedoch machen mir auch solche Texte wie deiner Mut.

  3. Hallo Sebastian !
    Herzlichen Dank für den Artikel !
    Als selbst betroffene Person musste ich sogar ein paar Tränen weinen, weil es gut tut,
    a) etwas Verständnis hier heraus zu lesen
    b) endlich etwas in der Hand zu haben, das mir Hoffnung gibt, die mir „helfen“ wollenden Personen etwas aufzuklären, das mir einige Dinge im Umgang mit Ihnen überhaupt nicht gut tun !!! sondern mich zurückwerfen und mir schaden, und zwar massiv schaden !!!
    Konkret handelt es sich dabei um die Familienpflegerin, die mich unterstützen soll, aber leider fachlich (traurigerweise !) offensichtlich überhaupt nicht ausgebildet ist im Umgang mit Menschen / Behandlungskriterien im Umgang mit Klienten mit 1. Angststörungen; 2. Depressionen; 3. posttraumatischen Belastungsstörungen; 4. AD(H)S bei Erwachsenen.
    Es wäre mir eine tolle Hilfe, diesbezüglich möglichst auch für Laien verständliche Informationen zu finden, da ich mich mit dieser Helferin sowie mit dem soz.- psychiatrischen Dienst sowie Ämtern und Behörden auseinander setzen muss.
    Gerne können Sie mich unter meiner Email- Adresse kontaktieren !herzliche Grüße ! C.
    Ich

  4. Über dieses Thema könnte ich inzwischen ein Buch schreiben. Wir leiden als Familie inzwischen seit über 15 Jahren unter der generalisierten angststörung und Panik unserer Tochter. Aktuell ist sie zum zweiten Mal aus einer Klinik entlassen worden mit dem Ergebnis, dass sie noch mehr „kaputt “ therapiert wurde. Nach ca 8 Therapeuten, 2 klinikaufenthalten, antidepressiva,Tavor haben wir einen Haufen Elend -nicht alleine lebensfähig – vor uns. Alle die tollen Vorschläge nutzen nichts, da unsere Tochter in ihrer Not nicht mitarbeitet -dadurch auch keine Verbesserung eintritt. Angst vor der Angst – betroffene kennen das. Das hauptübel ist aber auch -keine Unterstützung für Angehörige in 15 Jahren. Inzwischen sind wir im Ruhestand, unsere Tochter wird jetzt 30 Jahre alt, wir werden wohl bis 90 damit alleine klar kommen müssen. —–das ist meine kurzversion zum Thema.

    1. Ich kann mir vorstellen, wie sehr Euch das alle belastet. Habt Ihr selbst nie eine Therapie gemacht? Ihr solltest darüber nachdenken, denn wie ich im Beitrag schon sage: Auch für Angehörige ist das ein schwieriges Thema, mit dem man erst einmal klar kommen muss.

    1. Danke! Das muss letztlich jeder für sich selbst entscheiden. Antidepressiva können hilfreich sein, auch wenn ich mich dagegen entschieden habe (siehe hier). Von Benzos wie Tavor halte ich hingegen wenig. Warum, das kannst Du hier lesen.

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