Angststörung loswerden – Die besten Tipps im Netz

Angststörung loswerden – Die besten Tipps
Experte Angststoerung

Deine Hilfe bei Angst und Panikattacken

Wenn Du an einer Angststörung leidest – möglicherweise mit Angstzuständen und Panikattacken zu kämpfen hast, dann bist Du hier goldrichtig. Auf diesen Seiten dreht sich alles um das Thema Angst und Panik.

Mein Name ist Sebastian Kraemer und ich hatte selbst jahrelang eine massive Angststörung, die mit ständigen Panikattacken, Angstzuständen und großer Angst vor Krankheiten einherging. Ich hatte einen Mix aus Panikstörung, Hypochondrie und Agoraphobie. Hinzu kam eine generalisierte Angststörung, die sich in ständigen Sorgen äußerte.

Hinweis: Ich habe Dir die entsprechenden Begriffe verlinkt. Du musst also nur anklicken, wenn Du über eine bestimmte Form der Angststörung mehr erfahren willst.

Die Zeit mit dieser massiven Angststörung war die wohl schwerste Zeit meines Lebens. Angstzustände, Panikattacken, Grübeln und Sorgen bestimmten meinen Alltag für mehrere Jahre.

Heute geht es mir wieder gut. Ich kann mein Leben wieder genießen und ich helfe seit mehr als 7 Jahren Menschen mit Angst und Panikattacken dabei, ihren Weg in ein angststörungsfreies Leben zu finden.

Auch wenn dieser Weg nicht immer einfach ist – ich bin der festen Überzeugung, dass auch Du eine Angststörung überwinden und wieder ein normales Leben führen kannst. Jeder kann das!

Mehreren hundert Betroffenen habe ich nachweislich geholfen und dabei möchte ich auch Dir gerne helfen…

Kostenlose Tipps und Gratis-Ratgeber per Mail

Du findest auf diesem Blog Tipps und Hinweise, die Dir Schritt für Schritt dabei helfen können, die psychische Erkrankung hinter Dir zu lassen.

Ich empfehle Dir als erstes, Dich für mein kostenloses E-Mail-Coaching anzumelden. Hier bekommst Du in regelmäßigen Abständen E-Mails mit hoffentlich auch für Dich hilfreichen Ratschlägen. Außerdem bekommst Du gleich einmal die Ratgeber

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Über meine E-Mails wirst Du auch immer mal wieder auf den einen oder anderen Artikel in diesem Blog geführt. Das ist der einfachste und effektivste Weg, die vielfältigen Infos aufzunehmen und Dir Schritt für Schritt dabei helfen, die Angststörung loswerden zu können.

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Zudem würde ich mich freuen, wenn Du die Kommentarfunktion am Ende der Artikel nutzen würdest und mir mitteilst, was Du darüber denkst. Auch Fragen und Anregungen sind immer willkommen. Ich antworte immer!

Du kannst übrigens einen Fantasienamen wählen oder nur Deinen Vornamen angeben. Deine E-Mail-Adresse wird nicht angezeigt. Ich freue mich auf Deinen Kommentar.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie Du Dich fühlst, wenn Dir eine Angststörung das Leben zur Hölle macht.

Ich weiß aber auch, dass es möglich ist, ohne diese übertriebene Angst zu leben und das sollte Dir Mut und Kraft geben. Mittlerweile habe ich Hunderte Leute auf ihrem Weg aus Angst und Panik begleitet.

Menschen, die Dich verstehen

Und hier sind Leute, die Dich verstehen. Für Menschen, die Panikattacken und Angstzustände nicht kennen, sind diese Ängste sehr schwer nachzuvollziehen. Wie oft habe ich zu hören bekommen: „Ja, was soll dir denn da passieren?“

Menschen, die nie eine Angststörung hatten, können das einfach nicht verstehen: Diese Todesangst – die Angst, ohnmächtig zu werden und durchzudrehen.

PSOG – Der PSyche-blOG kann auch Angehörigen die Möglichkeit geben, etwas besser zu verstehen, was in Betroffenen vorgeht.

Panikstörung, generalisierte Angststörung, die Angst vor der Angst und Hypochondrie, um mal mit ein paar Begriffen um mich zu schmeißen, die im Rahmen einer Angststörung immer wieder auftauchen, müssen nicht das alleinige Thema bleiben.

Du bist nämlich weit mehr als die Angststörung an sich und es gibt sicher einiges, was Du über Dich erzählen könntest, wenn Du denn magst. Auch dafür bieten diese Seiten Platz.

Ich möchte Dich dazu einladen, diesen Blog aktiv zu gestalten. Nutze die Kommentarfunktion, löchere mich mit Fragen und teile Deine Gedanken mit uns. Das kannst Du, wie gesagt, vollkommen anonym tun.

Und jetzt stöbere doch ein bisschen herum und vergiss nicht, Dich für mein kostenloses E-Mail-Coaching anzumelden. Es lohnt sich! 😉

Wir lesen uns dann hoffentlich gleich in meiner ersten E-Mail.

Beste Grüße.

Sebastian

PS: Mir ist ganz wichtig zu erwähnen, dass diese Seiten kein Ersatz für eine Therapie sein können. Siehe diesen Blog vielmehr als sinnvolle Ergänzung an.
PPS: Alleine auf dieser Startseite gibt es schon über 700 Kommentare, insgesamt sind es tausende. Ich würde mich auch über einen Kommentar von Dir freuen. Ich antworte sicher.

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743 Kommentare

  1. Sebastian D. Kraemer Sebastian D. Kraemer sagt:

    Hallo Nicki,
    nimmst Du bereits an meinem E-Mail-Coaching teil? Hier arbeiten wir an diesen Dingen…
    Lieben Gruß.
    Sebastian

  2. Nicki sagt:

    Hallo zusammen.
    Auch ich habe eine Angststörung mit Panikattacken vor allem morgens…
    Hatte das jetzt für ein halbes Jahr ganz gut im Griff aber es fängt wieder an…trotz 5mg cipralex und einer therapie…
    Ich weiß einfach nicht was ich tun soll weil ich absolut nicht weiß woher das kommt.
    Klar hatte ich nicht IMMER eine tolle Kindheit und seit 6 Jahre keinen Kontakt zu meinem Vater…aber ich kann Geschehenes nicht ungeschehen machen also warum immer wieder diese Angst und Depression???
    Ich will das einfach nicht mehr…

  3. Sebastian Sebastian sagt:

    Hallo Monika,

    ich freue mich auch, dass Du hier gelandet bist. Ich kenne diese unterschwellige extrem unangenehme Angst, verbunden mit innerer Unruhe ebenfalls. Es ist gut möglich, dass dabei ein niedriger Blutdruck für diese Benommenheit mit verantwortlich ist. Diese wird dann von Dir als gefährlich interpretiert, was Angst hervorruft und dann mitunter in einer Panikattacke mündet.
    Versuche den Fokus nicht auf die unangenehme Symptomatik zu richten. Lakritz oder auch ein Kaffee kann Dir helfen den Blutdruck auf Trab zu bringen. Vor allem Ausdauersport halte ich für sehr hilfreich. Vielleicht hilft Dir das zumindest für den Anfang ein wenig weiter.

  4. Monika sagt:

    Hallo, ich danke Gott das ich auf deine Seite gestoßen bin. Hier trifft es das Thema sehr genau. Habe mich sonst immer im Google über die Med_foren Seiten durchgelesen… Hatte meine erste Panikattacke vor 2.5 Jahren und habe körperlich und geistig jede Achterbahn auf dieser Welt durch :=) Habe vor ein paar Tagen die Diagnose bekommen PanikundZwangsstörung….. Was mich noch sehr beschäftigt ich habe die Gefühle wie jetzt werde ich ohnmächtig oder ich werde verrückt sehr körperlich gespürt ich meine das ich das Gefühl gehabt habe das mein Blutdruck sehr nieder ist immer begleitet mit Schwankschwindel… So blöd das klingen mag, ich finde die Panikattacke mit Herzrasen, Schweissausbrüche etc.. störend doch für mich ist es eine Erleichterung wenn ich eine habe Weil ich den ganzen Tag eine Benommenheit verspüre, innere Unruhe, Druck im Kopf, die mich Wahnsinnig machen die aber meistens nach einer Panikattacke komplett verschwinden. Kennt das jemand? Mich plagen die Symptome über den ganzen Tag…..würd mich über Antwort freuen lg

  5. Sina sagt:

    Hallo Leute!
    Ich habe/Leide an hypochondrie.
    Für ein halbes jahr.
    Vor ein paar Wochen ist mir aber die Lage erst bewusst geworden. Da aber Ferien waren hatte ich viel zu viel Zeit zum googlen. Kurzatmigkeit, kleine rote flecken, blaue flecken, Stechen in der Brust. In den letzten wochen “hatte” ich viele Krankheiten: Läukemie, Rheuma, Tollwut (obwohl es sie in DE nicht gibt), lungen Krebs, Lungen Entzündung, Trombose.
    In einer Nacht als ich plötzlich einen blauen fleck hatte konnte ich nicht mehr. Ich habe einer Freundin ALLES erzählt. Früher hab ich ihr auch geschrieben ob ich Krebs hab dies oder das hat und sie meinte mach dich nicht verrückt aber sie hat mich trzdm erndt genommen. Aufjedemfall hatte ich ihr alles gebeichtet meine Ängste mein Googlen hab ihr die liste an krankheiten mit Daten geschickt und hab ihr gesagt Ich bin krank ich brauch Hilfe. Und plötzlich gieng es mir gut. Der durchfall wurde weniger, Symptome verschwanden, blaue flecken oder andere Sachen waren nicht mehr schlimm. Klar ist manchmal noch die angst da. Deshalb gehe ich zur Hautkrebs vorsoge und mache einmal im Jahr einen Blut test. Es raunt euch viel Kraft und Zeit die Hypochondrie… Ich ermutige euch ihr könnt es schaffen!!!!

  6. Sebastian Sebastian sagt:

    Liebe Ana,

    Du bekommst ganz sicher ausreichend Luft. Du kannst nicht einfach falsch atmen. Wenn Du das tun würdest (beispielsweise durch Hyperventilieren) würdest Du im schlimmsten Fall tatsächlich kurz ohnmächtig, damit sich die Atmung wieder reguliert. Also: Egal, was Du tust oder nicht tust – Nichts führt dazu, dass Du keine Luft mehr bekommst. Vielleicht beruhigt Dich das ein wenig.
    Hast Du außerdem schon einmal über eine Therapie nachgedacht?

  7. Ana sagt:

    Hallo ich leide seid dem ich 9 Jahre bin an angststörung , früher war es zwar noch viel schlimmer mit einschleusen nicht raus gehen und nur weinen immer mit dem Gedanke werde gleich sterben wie wird der tot sein ? Jetzt seid 2016 bekomm ich wieder immer öfter diese Panik , Unruhe , zittern , und dieses Gefühl kein Herzschlag zu haben , keine Kraft was zu heben oder ggf. Schlaganfälle zu bekommen . Seid ein paar Monaten leide ich darunter meinen Atem zu atmen jeder zug von Luft bringt mich zum nachdenken bekomm ich genug Luft , was ist wenn ich keine Luft mehr bekomme und einfach umfalle ? Habe einfach kein lachen mehr und keine Motivation das einzigste was mich zum Lächeln bringt sind die alten Menschen mit denen ich in der Pflege zusammen arbeite dort habe ich solche Problemen nur selten weil ich weiß hier ist jemand der mir helfen kann . Ich Versuch ohne Medikamente zu leben und selbst raus zu kommen aber diese Depression und angst machen mein Leben einfach schwer und bringt mich dazu keine Lust auf irgendwas zu haben .

  8. Sebastian Sebastian sagt:

    Objektiv betrachtet sind die Ängste im Zuge einer Angststörung alle irgendwie unverständlich. Was soll an einem Update, Supermarkt oder Clowns gefährlich sein? Und doch ist es bei einer Angststörung eben so. Kannst Du sagen, weshalb Du Dich vor Softwareupdates fürchtest? Dass Dein Handy oder Computer anschließend nicht mehr funktioniert?

  9. Sebastian Sebastian sagt:

    Das tut mir leid! Es ist mutig, dass Du Dich Situationen stellst, obwohl sie Dir Angst machen. Super! Kann es sein, dass Du bestimmte Dinge in den letzten Jahren noch nicht verarbeitet hast, wenn Du schreibst, dass Du viel durchmachen musstest? Kannst Du Dir vorstellen, dass es Dir unbewusst lieber ist, Angst zu haben, als Dich mit diesen oder anderen unangenehmen Dingen zu befassen?

  10. Ilona sagt:

    Hallo ich leide seit einem Jahr wieder an Angst und Panikattacken hab einfach vor allem Angst geh aber trotzdem arbeiten obwohl mir das manchmal sehr schwer fällt fühle mich zu Hause am wohlsten sicher und jetzt bei der Hitze hab ich auch Angst raus zu gehen weil ich Angst habe ich schaff das nicht in der Hitze zu arbeiten sprech mir dann immer selbst gut zu es passiert nix ist dich eh alles nur in deinem Kopf und doch immer diese Gedanken dieser Teufelskreis ich möchte es schaffen wieder da raus zu kommen und ein normales Leben zu führen ohne diese Angsterkrankungen ich hatte das schon Mal und zwar fast 20 Jahre war Glücklich als ich da raus kam hatte fünf Jahre Ruhe bis letzen Juli 2017 da kam alles wieder ich muss sagen ich hatte die letzten Jahre auch viel erlebt und durch gemacht LG Ilona

  11. Tina sagt:

    Hallo! Ich leide seit 4 jahren unter panikattacken am anfang war es so schwer weil ich nicht wusste was es war hab gedacht ok jetzt sterbe ich ohhh gott ein schrekliches gefühl bis dan der arzt mir sagte das ich unter panikattacke leide. Wochen litt ich bis ich beim einem psychiater gangen bin und er half mir sehr viel bis jetzt seit par monaten bekomm ich immer wieder! Ich dachte ich hatte das im griff und konnte das kontrollieren aber es ist wieder so schlimm das ich einfach kein bock mehr zu leben habe!! Es macht mein leben einfach kaputt und weis nicht wie ich das verschwinden lassen soll und das schlimmste ist einfach ich hab ein sehr glückliches leben es gibt kein grund panikattacken zu bekommen … liebe grüsse

  12. Daniela sagt:

    Hallo.
    Ich habe auch eine generalisierte Angststörung. Nur ist sie bei mir zwangsläufig. Ich habe quasi vor harmlosen Dingen angst, die andere als völlige Routine sehen z. B. Habe ich angst vor einer Anfrage eines Softwareupdates. Ich weiß das hört sich lächerlich an, doch das ist ernst. Bei soeiner Angststörung bin ich sofort unruhig, schwitze (vorallen an den Händen) und weis nicht was ich machen soll.
    Der Grund, wieso ich bei dies oder das angst kriege ist eigentlich immer die schlechten Erfahrungen in der Vergangenheit. Vorallem bin ich da immer blockiert, doch wenn ich bei anderen hilfe holen will z. B. Bei meinem Vater, dann kommt mir das Problem wieder so lächerlich vor. Ist ja eigentlich auch lächerlich.

    Vielleicht gibt es ja tipps dafür

  13. Sebastian Sebastian sagt:

    Hallo Sandy,
    eine Panikattacke ist zwar sehr unangenehm, aber nicht wirklich gefährlich. Du wirst nicht durchdrehen oder verrückt werden. Du machst Dir nicht in die Hose und fällst nicht um. Auch dauert diese nicht ewig. Eine Panikattacke hat irgendwann den Höhepunkt erreicht und flacht wieder ab.
    Und ja, es ist möglich ohne diese übertriebenen Ängste zu leben. Es ist übrigens nicht ungewöhnlich, dass du bestimmte Situationen aus Angst vermeidest. Du solltest vielleicht zunächst die Frage beantworten, was Du tun kannst, um das Leben, das Du Dir eigentlich wünschst, zu leben…

  14. Sandy sagt:

    Hallo. Ich hab ja auch schon sehr lange eine generalisierte Angststörung. Eine Panikattacke hatte ich noch nicht wirklich, ich habe eben große Angst davor .Wie werde ich mich während einer Attacke verhalten. Falle ich um oder mache ich mir in die Hose , oder werde ich verrückt. Oder die Panik dauert ewig und ich Grieg mich ewig nicht mehr ein. Das schlimmste wäre mich in so einem Anfall total zu blamieren, oh Gott was denken die anderen Leute dann ? Ich bin eben der Fluchttyp, wenn ich glaube jetzt könnte eine Panikattacke entstehen Verlasse ich den Ort wie zb Kino oder steige früher aus der Strassenbahn aus .So kann ich nie die Erfahrung machen das dass ganze vllt. Doch nicht so schlimm ist .
    Ich bin auch fest davon überzeugt das ich diese Agoraphobie und die ganzen Ängste habe weil ich eigentlich nicht das Leben lebe so wie ich es möchte, sondern wie andere es erwarten .Natürlich spielt auch die schlechte Kindheit mit rein .
    Ich glaube meine ganze Familie hat mehr oder weniger Angststörungen, das ist dann auch erblich bedingt bei mir oder ? Ich kann mir nicht vorstellen wie es ist ohne diese ganzen Ängste zu leben und ist dies denn überhaupt möglich? Die Schilddrüse spielt dabei sicher auch eine Rolle das übermässige Ängste da sind. Ich mache auch eine Therapie aber ich hab das Gefühl es bringt nicht viel bzw versteht sie mich nicht wirklich. Zu wechseln dauert ewig bis zu 2 Jahre. Weil zb eine Übung auf der Brücke dies auszuprobieren eine Stunde da stehen zu bleiben. Da hab ich wieder Angst das ich durchdrehe auf der Brücke wenn ich da ewig stehe und eine panikattacke bekomme. Weil da ist ja dann niemand der mich beruhigt oder so .Ja ich weiß am effektivsten ist es sich seinen Ängsten zu stellen am besten ganz allein ohne jegliche Ablenkung. Sehr schwierig .
    Danke erstmal
    Viele Grüsse Sandy

  15. Sebastian Sebastian sagt:

    Hallo Kathi,

    ich kann gut verstehen, dass Dich der Krampfanfall deiner Mutter mitgenommen hat. Du scheinst noch jung zu sein und ich halte es für sinnvoll, wenn Du dich in therapeutische Behandlung begibst, um diesen Vorfall zu verarbeiten. Als Kind ist es nicht Deine Aufgabe, deinen Eltern keine Sorgen zu bereiten. Ich als Vater würde wissen wollen, wenn meine Tochter etwas bedrückt. Bitte vertraue Dich jemandem an. Das können Deine Eltern sein, ein Vertrauenslehrer oder auch Dein Hausarzt. Diese Angst, die Du seit einigen Wochen hast, ist sehr gut behandelbar.

    Lieben Gruß und alles Gute.

    Sebastian

  16. Katharina sagt:

    Hallo zusammen!
    Ich glaube das ich an dieser Krankheit leide denn ich habe eine nicht so schöne Erfahrung gemacht. Es ist jetzt schon circa 6 Wochen her das meine Mutter einen Krampfanfall hatte. Ich War mit ihr im Zimmer und habe es mit eigenen Augen gesehen. Ich musste die Rettung rufen und mein Vater hat sie aufgefangen und die Atmung überprüft.
    Ich will erlich gesagt nicht viel darüber sprechen ich merke das es mir schon beim Schreiben die Angst wieder hervorbringt das ich glaube ich habe auch sowas.
    Ich brauche dringend Ratschläge denn ich habe so Angst davor es auch zu bekommen. Es ist so beängstigend ich habe immer Angst irgendwo hinzugehen und das auch zu bekommen. Meine Eltern waren schon ein paar mal bei einem Mann der mir Tropfen mit Blüten(oder sowas) gegeben hat und ich harte endlich wieder Mut und Kraft aber am nächsten Tag hatte ich Zweifel und ich habe sie zwar noch genommen War aber der Meinung das es nichts mehr bewirkt. Ich dachte das ich es vergessen würde was passiert ist aber nach unglaublichen 6 Wochen glaube ich es immer noch.
    Meine Eltern wissen nichts davon das ich hier schreibe und sie meinen ich bin nur zu sensibel aber ich weiß es ich es habe und brauche unbedingt aber Tipps damit ich meinen Eltern nicht noch mehr Sorgen bereite.
    Ich hoffe das das hier keine Website ist wo man mich beobachten oder haken kann. Tut mir leid für meine Unsicherheit aber ich War bis jetzt noch nie auf so einer Website.
    LG Kathi

  17. Cindy sagt:

    Hallo! Hast du jemals Antidepressiva genommen? Ich nahm einen Tag Sertralin… Nach 2 Monaten habe ich Cipralex bekommen, da habe ich nun seit 2 Tagen total Kopfweh, will sie auch nicht mehr nehmen. Kann ich die verstärkten Panikattacken 1 Monat nach Einnahme einer einzigen halben Sertralin davon abbekommen haben?

  18. Sebastian Sebastian sagt:

    Hallo Jule, du findest hier auf diesem Blog und in meinem Newsletter so einige Tipps, die Dir helfen können, herauszufinden, woher das Ganze kommt. Gegen Unruhe helfen Entspannungstechniken, wie PMR oder Meditation sowie Sport sehr gut.

  19. Jule sagt:

    Hallo Sebastian
    Ich leide jeden Tag unter Ängste mir könnte etwas passieren. Innere Unruhe , Schwitzen, Schwindel ect. Körperlich ist alles in Ordnung. Warum ? Ich stell mir die Frage . Ich habe eine tolle Familie und einen super Job . Fühle mich dabei nicht überfordert .
    Was kann ich tun damit die innerliche Unruhe weniger wird und ich mein altes Leben zurückbekomme ?

  20. Sebastian Sebastian sagt:

    Hallo Jan,

    schön, dass Dir mein Buch gefallen hat. Lass es gerne auch Amazon wissen. 😉

    Ein Leben unter Starkstrom fordert irgendwann seinen Tribut, vielleicht warst du auch zu leistungsbezogen und die Angststörung hat Dich darauf besinnen lassen, was noch wichtig ist. Du hast scheinbar die richtigen Schlüsse daraus gezogen, Dich mit Dir beschäftigt und einen Ausgleich gefunden. Das hast Du aus meiner Sicht richtig gemacht. Mein Kompliment dafür.

    Aber zu Deiner eigentlichen Frage: Es macht in vielen Fällen Sinn, die Gedanken zu Ende zu denken. Handelt es sich dabei aber um Horrorszenarien oder Probleme, die nicht lösbar (oder in Deinem Fall noch gar nicht vorhanden) sind, dann ist es aus meiner Sicht sinnvoll, diese Gedanken zu unterbrechen.

    Unterbrich die Gedanken mit (einem lauten) “Stopp”. Tipp: Mit der Konzentration auf das Hier und jetzt und alle Deine Sinne sind Sorgen und Gedanken übrigens im Nu passé, auch wenn ein wenig Übung dafür erforderlich ist.
    Dann kannst Du diesen Gedanken mit positiven Affirmationen begegnen, zum Beispiel: “Es ist alles gut. Ich bin stark, glücklich, fröhlich und vollkommen gesund”. Ziel des Ganzen ist es, diese automatisierten Gedanken zu stoppen und durch solche zu ersetzen, die Dir gut tun.

    Und zu Deiner Sorge, dass es mit dem Masterstudium wieder losgehen könnte: Dir kann der Gedanke helfen, dass Dich die Angststörung lediglich darauf aufmerksam machen wollte, dass Du Dich mit Dir und Deinen Werten (nicht nur Zielen) befasst und Dir zwischendurch Pausen gönnst. Habe Vertrauen in Dich. Wenn Du die Angststörung nicht brauchst, kommt sie nicht. Und wenn doch, dann hat das seinen Grund und Du kannst dankbar dafür sein. Letztlich ist unsere Psyche ja ein Teil von uns, der das beste für uns will und nicht unser Gegner.

    Lieben Gruß.

    Sebastian

  21. Jan sagt:

    Hallo Sebastian,

    auch ich durchlebe eine sehr ähnliche Leidensgeschichte wie du damals. Erste Panikattacken erlebte ich schon früher (eher unbewusst) im Studium, aber erst im vergangenen November kamen sie während einer extrem stressigen Klausurenphase an der Uni häufiger und bewusster. Dazu hatte ich parallel über diesen Zeitraum von sechs Wochen ein Gefühl der Derealisierung, verschwommenes Sehen, leichten Schwindel und starke Rückenschmerzen. Der erste Arzt identifizierte bei mir einen viralen Infekt und verschrieb mir Massagen.

    Da es dadurch aber natürlich nicht besser wurde, fing ich an zu googlen – ein großer Fehler, wie du ja in deinem Buch auch schreibst. Ich hatte schon immer relativ große Angst vor Krankheiten und bei den Symptomen werden nunmal die verrücktesten Diagnosen ausgestellt. Ich war mir irgendwann so sicher, dass ich eine schlimme Krankheit habe, dass natürlich weitere Symptome und Panikattacken aufgrund des Stresses eintraten. Besonders schlimm wurde es aber in den Tagen nach der Klausurenphase, als ich eigentlich dachte, den Stress los zu sein. Ich googlete was das Zeug hält und steigerte mich immer weiter hinein. Dann bin ich zum nächsten Hausarzt gegangen, der mich erstmals auf das Thema Panikstörung und Hypochondrie hinwies. Natürlich wollte ich das erstmal nicht wahrhaben. Eigentlich dachte ich bis dahin, total glücklich zu leben und würde die Zeit davor auch jetzt noch als erfüllend bezeichnen. Ich habe nicht selten 80 Stunden die Woche mit Uni und Arbeiten verbracht, daneben eine glückliche Beziehung geführt, tolle Freunde und eine funktionierende Familie gehabt. Ich ging gerne feiern und spielte auch leidenschaftlich gerne Fußball – im Prinzip ein Leben unter Starkstrom, das mir aber auch viel ermöglichte.

    Nach der Klausurenphase hatte ich dann meinen Bachelor und ging für drei Monate ins Praktikum, in dem ich aber auch viel Freizeit hatte. Die Panikattacken wurden zwar deutlich weniger, aber ich versuchte sie zu unterdrücken. Irgendwann ging es dann natürlich einfach nicht mehr und ich gestand mir mehr und mehr ein, dass es doch ein psychisches Problem sein könnte. Ich stieß beispielsweise auf dein (wirklich hervorragendes) Buch und weitere hilfreiche Ratgeber. Ich begriff die Krankheiten und dass ich etwas in meinem Leben verändern muss. Allerdings wusste ich nicht so recht, wo meine Problem liegen soll, da mir das Studium (bei allem Aufwand) beispielsweise viele Türen für Berufe eröffnet, die mir Spaß machen. Im privaten Umfeld konnte ich ebenfalls keine Anhaltspunkte festmachen. Am Ende habe ich trotzdem das enorme Pensum für die Uni und die mangelnde eigene Persönlichkeitsentwicklung dafür verantwortlich gemacht. Außerdem habe ich mit PME begonnen und auf eigene Faust versucht, eine Art Verhaltenstherapie durchzuführen. D.h. ich habe mir vor allem ein Leben vorgestellt, wie es für mich und mein Seelenleben erfüllend ist und dies dann durchgespielt. Außerdem habe ich mein Pensum extrem runtergefahren und lese mittlerweile sogar wieder Bücher, die ich nicht für meine Uni oder den Beruf brauche.

    Das mache ich seit mittlerweile zwei Monaten, bislang mit herausragendem Fortschritten. Ich hatte (auch dank deinem Buch und deinen Anregungen) keine einzige Panikattacke mehr. Allerdings fängt nun mein Master an und ich habe natürlich Sorge, dass alles wird wie früher. Generell habe ich das ganz große Problem, dass ich die Gedanken an die Krankheit einfach nicht los werde. Ich denke mir teilweise in schönen Momenten wirklich Dinge wie: “Du kannst als Depressiver doch garnicht fröhlich sein”, obwohl ich eigentlich so gut wie keine Anzeichen für eine Depression habe. Dieses ständige Gedankenkreisen um das Vorhandensein einer psychischen Krankheit sind für mich ein riesiger Stein, den ich bislang nicht über den Hügel rollen konnte. Wie sind da deine Erfahrungen, bzw. was würdest du empfehlen, um dieses Kreisen dauerhaft zu durchbrechen? Hier überschneiden sich viele Ansätze, vom Zulassen bis zur Stop-Techniken ist hier ja alles dabei.

    Vielen Dank schon mal für dein Feedback und vor allem für dein tolles Buch!

    Jan

  22. Sebastian Sebastian sagt:

    Liebe Edyta,

    vielen Dank für Deinen Kommentar. Es freut mich sehr, dass Du den Weg hierher gefunden hast.

    Natürlich kann man nicht dankbar für eine Angststörung sein, während man dort “drin steckt”. Um die Angststörung zu überwinden, muss man etwas verändern und sich weiterentwickeln. Nur so überwindet man diese Krise. Und wenn man das Ganze hinter sich gelassen hat, ist man “anders” bzw. “weiter” und dann kannst Du dankbar dafür sein, dass Du durch die Angststörung zu dieser Entwicklung gezwungen wurdest.
    Auch glaube ich, dass es wenig ratsam ist, von Attributen wie “stark” und “schwach” zu sprechen. Du hast Deine Stärken und Schwächen wie jeder andere Mensch auch. Und so bist Du ganz bestimmt auch heute noch “stark”, darfst Dir auf der anderen Seite aber auch erlauben, mal “schwach” zu sein.

    Letzten Endes tragen wir auf die eine oder andere Weise immer zur Entstehung einer Angststörung bei, selbst wenn äußere Einflüsse mit hineinspielen. Das Schöne daran ist, dass wir es dann auch selbst in der Hand haben, die psychische Problematik hinter uns zu lassen. Aber bitte verwechsle das nicht mit “Schuld” und mache Dir Vorwürfe. Ausgesucht hast Du Dir das nämlich sicher nicht.

    Viel Spaß beim Lesen des Buches und einen guten Start in der Anti-Angst-Akademie.

    Lieben Gruß.

    Sebastian

  23. Edyta Körner sagt:

    Hallo Sebastain,
    Hallo Leser dieser Blogseite,

    ich bin mit den Panickattacken und der beginnenden Angsstörung zum ersten Mal vor ca. einem Monat d.h. Ende Januar 2018 “beglückt” worden. Es klingt sarkastisch, ist auch erstmal zu gemeint, weil ich mir zum jetzigen Zeitpunkt beim besten Willen noch nicht vorstellen kann, was bei Todesangst und den ganzen weiteren Missempfindungen und Beschwerden gut sein sollte? Tatsächlich denke ich aber, dass man dieses erst dann einschätzen kann, wenn man den Weg, die Beschwerden und die Veränderungen, die nun passieren sollen, erfolgreich gemeistert hat.
    Heute Sebastian habe ich an Deinem Seminar teilgenommen und es ist Dir sicherlich nichts Neues, wenn ich sage, dass ich mich in vielen Inhalten wiedergefunden habe und den von Dir geäußerten Schlussfolgerungen weitgehend zustimmen kann. Die Tipps waren zutreffend, ich bin auf ein Buch gespannt und darauf, wie ich meinen Weg aus dem Loch schaffe. Ich bin zwar verängstigt und eingeknickt und von einer (so dachte ich zumindest) starken Frau, die voll mit beiden Beinen im Leben stand innerhalb 4 Wochen zu einem hilflosen und verängstigten Häufchen Elend geworden. Dennoch muss ich Dir Recht geben und mir selbst zugestehen, dass ich mir meinen jetzigen Zustand zum grössten Teils selbst zuzuschreiben habe. Auch ich musste fesstellen, dass ich, die sich schon deutlich früher ankündigenden Katastrophe schön, brav ignortierte und mit Vollspeed weitermachte. Jetzt nach einem Monat sitze ich auf der Couch des Psychoanalitykers und versuche herauszufinden, an welchem Punkt meines Lebes etwas schief gelaufen ist. Ich habe starke Hoffnung es herauszufinden und verändern zu können. Diese Hoffnung wünsche ich allen Betroffenen und danke Dir dafür, dass Du den leidenden Menschen einerseits knall hart die Fakten vor dem augen führst und andererseits Mut und Hoffnung spendest. Dafür ist man gerne bereit ein wenig Geld zu bezahlen, bezahlen für etwas was eigentlich unbezahlbar ist……. die Seelensruhe. Ich bin auf die Akademie gespannt und auch darauf, was ich daraus für mich Gutes entnehmen kann.

    viele liebe Grüße

    Edyta Körner

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