Panikattacken Symptome: Angst-Symptome verstehen

Das Herz rast, man bekommt kaum Luft, fängt an zu zittern und schwitzt. Panikattacken-Symptome sind mehr als nur unangenehm – schließlich befürchten Betroffene oftmals, durchzudrehen, ohnmächtig zu werden oder gar zu sterben.

Und immer bleibt der Zweifel: Sind das wirklich Angst-Symptome oder steckt nicht doch etwas ganz anderes dahinter? Wie kannst Du sicher sein, dass keine andere Erkrankung dahintersteckt? Was unterscheidet psychisch bedingte Beschwerden von körperlichen Anzeichen? Kann man ohnmächtig werden oder daran sterben?

Und was für Symptome können überhaupt auftreten, wenn man Panikattacken hat? Im folgenden Artikel versuchen wir Antworten auf diese Fragen zu finden.

Angst-Symptome Erfahrungen

Ich stand und stehe in Kontakt mit tausenden Menschen, die an Panikattacken leiden. Mit Hunderten davon habe ich eng zusammengearbeitet. Ich hatte aber auch selbst eine massive Angststörung, die mit ständigen Panikattacken einherging.

Und aufgrund dieser Erfahrungen weiß ich, dass Panikattacken-Symptome große Angst machen können. Man fragt sich oftmals: “Sind das wirklich Angst-Symptome oder steckt nicht doch vielleicht was ganz anderes dahinter?”

Wir schauen uns später noch an, wie Du Dir sicher sein kannst, dass ausschließlich Angst hinter diesen Beschwerden steckt. Nun geht es zunächst einmal darum, verschiedene Angst-Symptome einmal aufzulisten. Dabei haben wir uns nicht allein auf meine Erfahrungen verlassen – wir haben auch 5.000 Menschen gefragt, welche Symptomatik sie bei sich beobachten können, wenn sie eine Panikattacke bekommen.

Angst-Symptome-Auflistung

Die Angst-Symptome, die bei einer Panikattacke auftreten können, sind sehr vielfältig. Es gibt eher typische Symptome und auch Beschwerden, die individuell sehr verschieden sein können. Doch jedes der folgenden Symptome kann einzig und allein durch Deine Psyche ausgelöst werden.

Schauen wir uns nun einmal Symptome von Panikattacken an. Dazu zählen…

  • Herz: Herzrasen / hoher Puls / Herzklopfen bis zum Hals / Herzstolpern /unregelmäßiger Herzschlag
  • Kopf: Druck im Kopf /„Watte“ im Kopf / wie im Nebel / matschiges Gefühl im Kopf / Kopfschmerzen
  • Schwindel / Gefühl bewusstlos zu werden, Gefühl umzukippen
  • Gehen  Stehen: Gangunsicherheit / Gefühl der Instabilität / weiche Knie
  • Hals / Mund: Schluckbeschwerden / Globusgefühl / trockener Hals, trockener Mund / Schmerzen im Hals
  • vermehrter Speichelfluss
  • Brust / Atmung: Engegefühl in der Brust / Brennen in der Brust, Atemnot, Gefühl, keine Luft zu bekommen, Kurzatmigkeit, hyperventilieren, Gefühl zu ersticken
  • Sehstörungen: zum Beispiel Augenflimmern / alles wie durch einen Nebelschleier sehen / verschwommenes Sehen
  • Magen und Darm: Magenschmerzen, Bauchschmerzen / Durchfall, vermehrter Stuhlgang / Verstopfung /Blähungen / Übelkeit bis hin zum Erbrechen
  • Blase: vermehrtes Wasserlassen (starker Harndrang)
  • Haut: Kribbeln / Taubheitsgefühle/ Hautjucken, Kopfjucken
  • Hitze / Kälte: Schweißausbrüche, Hitzewallungen / Kälteschauer / kalter Schweiß, Handschweiß / kalte Hände, kalte Füße
  • muskuläre Probleme: Verspannungen im ganzen Körper / Muskelzucken / Rückenschmerzen
  • Unruhe: innere Unruhe, Nervosität / körperliche Unruhe, Bewegungsdrang
  • Ohren: Tinnitus, Ohrenklingeln, Ohrensausen / Druck auf den Ohren / Gefühl, dass sich ein oder beide Ohren verschließen
  • allgemeines Unwohlsein / Schwächegefühl / Beklemmungsgefühl
  • Weinkrampf, weinen / extreme Müdigkeit, Erschöpfung (meist am Ende einer Panikattacke)
  • Konzentrationsprobleme / Sprachprobleme / Wortfindungsstörungen
  • Tunnelblick
  • Zittern am ganzen Körper
  • hoher Blutdruck / Anstieg der Körpertemperatur, erweiterte Pupillen, Nerven zum Zerreissen gespannt

Du siehst, dass die Symptome bei Panikattacken den ganzen Organismus betreffen können und außerordentlich vielfältig sein können. Neben diesen körperlichen Angst-Symptomen, gibt es zusätzlich Symptome auf der gefühlsmäßigen und gedanklichen Ebene, welche die Angst weiter verstärken. Zu diesen gehören:

  • Fluchtgedanken / “Ich weiß nicht, wohin mit mir!”
  • Angst körperlich schwer krank zu sein
  • Angst durchzudrehen / Angst verrückt zu werden
  • Angst vor Herzinfarkt
  • Gefühl der Unwirklichkeit / Derealisation
  • Angst die Kontrolle zu verlieren
  • Angst in Ohnmacht zu fallen
  • Angst zu Sterben

Diese Gedanken und Gefühle befeuern die Panikattacke.

Das passiert, wenn Du Angst bekommst

Bevor wir dazu übergehen, zu besprechen, warum typische Panikattacken-Symptome auftreten, müssen wir uns kurz den Teufelskreis der Angst anschauen.

Wenn Du Angst bekommst (egal wovor), werden Hormone ausgeschüttet, wodurch sich der Blutdruck erhöht und sich der Herzschlag beschleunigt. Die Pupillen weiten sich, die Muskeln sind angespannt.

Alle verfügbare Energie wird dem Körper bereitgestellt, um ihn in die Lage zu versetzen, zu kämpfen oder zu fliehen. Das macht ja auch Sinn, wenn man sich vorstellt, Du befindest Dich wirklich in einer gefährlichen Situation. Bei einer Panikattacke befindest Du Dich in der Regel nicht in einer gefährlichen Lage und nutzt diese Energie nicht.

Du bemerkst diese körperlichen Veränderungen und deutest sie als etwas Gefährliches, wie den Vorboten eines Herzinfarkts. Vielleicht interpretierst Du sie auch als Angstsymptome, hast aber Angst vor der Panikattacke selbst.

Wie dem auch sei: In jedem Fall erzeugen die Symptome, welche durch die anfängliche Angst ausgelöst werden, noch mehr Angst. Die Symptome verstärken sich und neue kommen hinzu. Das wiederum wird oft als Bestätigung dafür angesehen, dass was Schlimmes dahinter steckt und geboren ist eine Panikattacke vom feinsten. Das bezeichnet man auch als “Teufelskreis der Angst”.

Typische Panikattacken-Symptome

Jetzt haben wir schon eine Erklärung für einige typische Symptome von Panikattacken. Wenn man Angst bekommt, steigt der Blutdruck und der Puls. Von daher ist Herzrasen fast immer bei einer Panikattacke dabei.

Auch der Anstieg des Blutdrucks und der Körpertemperatur sowie  damit einhergehende Schweißausbrüche und Hitzewallungen sind direkt durch die Angst erklärbar. Und die Anspannung der Muskulatur bringt weitere Beschwerden mit sich wie körperliche Unruhe, Verspannungen und Muskelzucken.

Weitere typische bzw. sehr häufig auftretende Symptome bei Angstzuständen und Panikattacken sind Zittern, Kribbeln am Körper, Schwindel, Schluckbeschwerden/Kloß im Hals, innere Unruhe, Atemnot, hyperventilieren, Flimmern vor den Augen und Ohrensausen.

Auch ein Engegefühl in der Brust ist keine Seltenheit, wenn man eine Panikattacke bekommt, wodurch sich die Angst vor einem Herzinfarkt oft einstellt.

Darüber hinaus kann man das Gefühl bekommen, durchzudrehen, verrückt zu werden, manche bekommen Angst, die Kontrolle zu verlieren, ohnmächtig zu werden oder gar zu sterben. Oftmals mit dabei ist auch ein allgemeines Gefühl der Überforderung.

Diese Symptome sind bei Panikattacken sehr häufig zu beobachten und vollkommen normal, sofern man bei einer Angststörung von “Normalität” sprechen kann.

Angst-Symptome können in unterschiedlicher Ausprägung auftreten. Einige Betroffene haben immer wieder die gleichen Beschwerden, während diese bei anderen variieren. Und dass die Symptome mitunter variieren, macht es nicht besser. Man fragt sich unwillkürlich: “Sind das wirklich Panikattacken Symptome? Könnte nicht doch etwas ganz anderes dahinter stecken?” Zu diesem Punkt gleich mehr.

In jedem Fall gibt es kaum ein Symptom, welches nicht durch eine Angststörung bzw. die mit einer Angststörung einhergehende Anspannung ausgelöst werden könnte.

Panikattacken-Symptome Dauer

Wie lange dauert eine Panikattacke?

Die Dauer einer Panikattacke kann stark variieren. Manchmal ist man in der Lage, sich relativ schnell zu beruhigen, manchmal dauert es etwas länger. In den meisten Fällen ist die Panikattacke nach etwa 30 Minuten vorüber. Ich selbst habe aber auch schon deutlich längere Panikattacken durchleben müssen.

Einige Betroffene sprechen sogar von stundenlangen Panikattacken. Das liegt meist daran, dass ein dauerhaft hoher Angstpegel besteht, der ebenfalls starke Symptome mit sich bringen kann. Eine echte Panikattacke liegt in der Regel nicht vor, man befindet sich eher kurz davor, was für Betroffene manchmal noch belastender ist, als eine Panikattacke selbst. Einige empfinden eine Panikattacke dann sogar als Erleichterung, da die Angst danach endlich abflaut.

Die Angst-Symptome können in solchen Fällen stundenlang bestehen und es fühlt sich so an, als hätte man eine ewig lange Panikattacke.

Und Panikattacken-Symptome danach?

Ist die Panikattacke vorüber, normalisiert sich der Herzschlag, der Blutdruck sinkt und die Pupillen sind nicht mehr so stark geweitet. Meist stellt sich eine extreme Müdigkeit und Erschöpfung ein. Betroffene fühlen sich wie gerädert. Auch die Müdigkeit kann weitere Beschwerden wie Konzentrationsprobleme oder ein Zittern mit sich bringen.

Außerdem sind danach immer wieder Symptome zu beobachten, die der extremen Anspannung und dem mit der Angst einhergehenden Stress geschuldet sind: Kopf- und Rückenschmerzen, Ohrensausen (Tinnitus), Flimmern vor den Augen, innere Unruhe, Schwächegefühl und Magenprobleme.

Dabei besteht die Gefahr, dass diese Symptome wiederum als nicht normal interpretiert werden und Angst hervorruft. Betroffene haben in diesem Falle manchmal das Gefühl, als würde die Angst bzw. die Panikattacke nicht vorübergehen.

Sind das wirklich Angst-und-Panikattacken-Symptome?

Sind diese Symptome bei Panikattacken normal?

Immer wieder erhalte ich Kommentare oder E-Mails, die mir die Frage stellen: “Ich habe dieses oder jenes Symptom. Wird das wirklich durch eine Panikattacke ausgelöst? Ist das normal?” 

Sind das wirklich Symptome einer Angststörung? Ich kann diese Frage sehr gut nachvollziehen, da ich mir diese viele Mal selbst gestellt habe.

Ich hatte in meinem Leben wahrscheinlich hunderte von Panikattacken. Und irgendwie war mir schon klar, dass ich diese überstehen würde, schließlich habe ich das viele Male durchgemacht. Doch IMMER war die Panik mitsamt ihrer Symptomatik schlimm, jedes Mal wieder aufs Neue.

Und immer wieder habe ich daran gezweifelt, ob es nicht doch eine körperliche Ursache dafür gab. Auch nach unzähligen Angstzuständen war der leise Zweifel dabei, ob Herzrasen, Schweißausbrüche, Schwindel und Zittern nicht doch Anzeichen für etwas Ernstes waren. Diesmal könnte es ja doch vielleicht was anderes sein!

Ja, es ist ein großes Problem, dass die Im Zuge von Panikattacken auftretenden Beschwerden auch bei (ernsten) körperlichen Problemen auftreten können.

Ein Engegefühl in der Brust, Herzrasen, Schweißausbrüche und Atemnot könnten schließlich auch auf ein Herz-Kreislauf-Problem – Kribbeln, Zittern oder Schwindel könnte auf eine neurologische Erkrankung hindeuten.

Du musst doch langsam wissen, dass das nichts Ernstes ist!

Viele Betroffene bekommen diesen gut gemeinten Ratschlag. Wenn man diese Panikattacken-Symptome doch schon so oft erlebt hat, weiß man doch, dass man sie überleben wird. Ja und nein…

Natürlich sagt man sich schon irgendwie: “Das ist nur Angst und Du wirst das auch diesmal überstehen.” Es bleibt aber immer ein leiser Zweifel, denn wer kann uns denn GARANTIEREN, dass es diesmal nicht anders ist? Und auch wenn man sich der Angst bewusst ist, fürchtet man manchmal dass andere die Panik bemerken oder die Kontrolle zu verlieren.

Erschwerend hinzu kommt, dass die Angstattacken-Symptome nicht immer identisch sind. Sie variieren nicht nur von Mensch zu Mensch, sondern manchmal auch von Panikattacke zu Panikattacke.

Es gibt vielleicht bestimmte Leitsymptome, die (fast) immer auftreten. Während der eine vor allem mit Hyperventilation zu kämpfen hat, ist es beim anderen hauptsächlich Schwindel. Aber wie gesagt: Die Symptome können verschieden sein oder fühlen sich manchmal anders an und das verstärkt die Unsicherheit.

Aber wie findet man jetzt heraus, ob nichts anderes dahinter steckt?

Angstattacken-Symptome oder doch etwas anderes?

Es bleibt immer ein Hauch von Unsicherheit. Schließlich gibt es keine Garantie dafür, dass nicht diesmal doch ein Herzanfall oder was anderes Ernstes dahinter steckt, auch wenn das sehr unwahrscheinlich ist. Folgende Fragen können Dir dabei helfen, herauszufinden, ob das alles wirklich nur Angst ist.

  • Befindest Du Dich in einer Situation, in der Du Dich oftmals unwohl fühlst oder sogar immer wieder Panikattacken bekommst?
  • Hattest Du ursprünglich vor einem bestimmten Objekt (z.B. einer Spinne) Angst?
  • Ist der Angst ein Gedanke vorausgegangen, der die Panik ausgelöst hat (z.B. hoffentlich sage ich in dieser Situation nichts Dummes)?
  • Hast Du eine bestimmte körperliche Veränderung bemerkt (z.B. ein Stechen, Ziehen, Kribbeln) und das als gefährlich interpretiert (das ist bestimmt was Schlimmes!)?

Beantwortest Du nur eine dieser Fragen mit “ja” ist die Wahrscheinlichkeit riesig, dass es sich um Angst-Symptome handelt.

Lass Dich untersuchen…

Die meisten Menschen mit einer Angststörung haben schon alle möglichen Untersuchungen vornehmen lassen. Falls aber noch nicht geschehen, so solltest Du Dich einmal gründlich untersuchen lassen. Nicht deshalb, weil ich befürchte, dass etwas Schlimmes dahinter steckt, sondern weil das die Akzeptanz steigert, dass allein die Psyche diese Symptome auslöst.

Befürchtest Du beispielsweise ein Problem mit dem Herzen, so solltest Du Dich zu einem Kardiologen begeben. Ein normales EKG, ein 24 Stunden-EKG, ein Belastungs-EKG sowie eine Blutdruckmessung sind schmerzfrei und geben in den allermeisten Fällen einen Hinweis darauf, FALLS tatsächlich etwas nicht in Ordnung ist.

Bei Abklärung von Symptomen wie Zittern, Schwindel, Ohrensausen und Kribbeln wäre der Neurologe bzw. der HNO-Arzt der richtige Ansprechpartner.

Eine gründliche Untersuchung kann Dir zumindest etwas Sicherheit geben und hilft Dir, Dich im Falle einer Panikattacke beruhigen zu können. Die absolute Garantie gibt es aber leider nicht. Du müsstest schon den ganzen Tag, 365 Tage im Jahr am Überwachungsgerät hängen. Und das willst Du sicher nicht.

Also bleibt einem nur übrig, mit diesem Rest an Ungewissheit zu leben. Bitte behalte folgendes im Kopf:

  1. Symptome, welche durch ein ernstes körperliches Problem auftreten, verschwinden nicht einfach, solange die Ursache noch besteht. Sie werden in der Regel schlimmer.
  2.  Treten die Symptome nur in bestimmten Situationen auf (die Dir Angst machen), ist das ein wichtiges Indiz dafür, dass kein körperliches Problem dafür verantwortlich ist.
  3. Manche haben einen ständig hohen Angstpegel, der sich nicht auf bestimmte Situationen beschränkt und längst nicht immer gipfelt die Angst in Panikattacken – beispielsweise, wenn die generalisierte Angststörung im Spiel ist. Die ständige Anspannung kann ebenfalls vielfältige Symptome hervorrufen, wie Nervosität, innere Unruhe, Kopfschmerzen, Schwindel, Ohrensausen, Flimmern vor den Augen oder Stiche in der Brust. Darum solltest Du einen Weg finden, um die mit Angst immer verbundene Anspannung zu reduzieren, beispielsweise durch das Erlernen einer Entspannungstechnik wie die progressive Muskelentspannung oder Meditation.

Wenn Du aufwachst und Dir nichts weh tut…

…dann kannst Du sicher sein, Du bist tot. Kennst Du diesen Spruch, der gerne mal im Zusammenhang mit voranschreitendem Alter und körperlichen Wehwehchen genannt wird?

Was ich Dir damit sagen will? Jeden Menschen sticht es mal, es zwickt mal hier und kribbelt mal dort. DAS IST VOLLKOMMEN NORMAL.

Du bist ein Lebewesen und keine Maschine. Zum Problem werden diese Wehwehchen erst dadurch, dass Du diese körperlichen Regungen als gefährlich interpretierst – diese dramatisierst. Erst diese Interpretation erzeugt Angst, was mitunter zu Angstattacken führt.

Die Angst vor Ohnmacht

Ich habe Angst ohnmächtig zu werden!

Zu der Angst vor Ohnmacht möchte ich noch kurz ein paar Worte verlieren, da ich immer wieder gefragt werde: “Ich habe so große Angst ohnmächtig zu werden oder Angst umzukippen. Was soll ich tun?”

Mir ist so gut wie kein Fall bekannt, bei dem eine Panikattacke zur Ohnmacht geführt hat. Ich bin kein Mediziner, aber Panikattacken und Ohnmacht widersprechen sich im Grunde. Eine Ohnmacht entsteht dann, wenn das Gehirn plötzlich nicht mit genug Blut und Sauerstoff versorgt wird.

Bei Panikattacken steigt der Blutdruck. Das Blut schießt quasi durch den Körper, so dass eine Unterversorgung des Gehirns nahezu unmöglich ist. Die Angst vor Ohnmacht bei Panikattacken ist im Grunde unbegründet.

Allenfalls, wenn man hyperventiliert könnten die Lichter kurz ausgehen. Da man beim Hyperventilieren durch schnelles und tiefes Atmen immer mehr Sauerstoff in die Lungen pumpt, ist irgendwann eine Grenze erreicht. Durch eine Ohnmacht normalisiert sich die Atmung, man kommt wieder zu sich und das wars es.

Um das zu verhindern, kannst Du in eine Papiertüte atmen. Hast Du keine zur Hand, dann achte darauf, dass Du länger aus- als einatmest. Zähle beim Einatmen bis 2 und beim Ausatmen bis 5. So sorgst Du dafür, dass sich sich Co2 oder Sauerstoff wieder im Gleichgewicht befinden.

Angst durchzudrehen oder verrückt zu werden

Ich habe Angst durchzudrehen und Angst verrückt zu werden!

Auch die Angst durchzudrehen oder verrückt zu werden, ist unbegründet. Eine Angststörung führt nicht zu einer Psychose, Schizophrenie oder Wahnerkrankungen. Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Es ist richtig, dass Menschen mit diesen Vorerkrankungen verstärkt Angst haben. Du löst aber durch die Angststörung keine solche Erkrankung aus.

Und ich kann die Angst durchzudrehen sehr gut nachvollziehen. Wenn man Panikattacken hat, kann man kaum einen klaren Gedanken fassen und sich nur schwer auf die Umwelt konzentrieren. Man weiß einfach nicht, wohin mit sich und denkt: “Ich halte das nicht mehr aus!” Du wirst aber nicht durchdrehen und die Kontrolle verlieren. Auch wenn diese Angst nachvollziehbar ist: Du wirst die Panikattacken immer überstehen.

Panikattacken sind furchtbar, aber ungefährlich. Dir passiert nichts. Egal was Du tust, Du wirst die Panik überstehen und vor allem Du wirst sie überleben.

Was Du für Dich mitnehmen solltest

Es kam vor, dass bei einer kleinen Zahl meiner Klienten tatsächlich ein körperliches Problem festgestellt wurde. Mal hat man ein kleines Schilddrüsenproblem festgestellt oder eine leichte Herzklappenschwäche. Bislang war es nie etwas ernstes und nichts, was die (alleinige) Ursache für die Symptome war.

Und aus dieser Erfahrung kann ich sagen, dass die Wahrscheinlichkeit für eine ernste körperliche Erkrankung im Allgemeinen sehr, sehr gering ist. Merke:

  • Es gibt kaum ein Symptom, welches nicht durch die Psyche ausgelöst werden.
  • Du wirst nicht durchdrehen oder verrückt werden und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nicht in Ohnmacht fallen.
  • Lasse diese Symptome ärztlich abklären, um Dir die notwendige Sicherheit zu holen.
  • Lerne mit einem gewissen Restrisiko zu leben.
  • Panikattacken sind nicht gefährlich.

Die Garantie dafür, dass es sich bei den Beschwerden ausschließlich um Symptome handelt, die durch Angst ausgelöst werden, bekommt Ihr, wenn mit der Angststörung auch die Symptome verschwinden und dabei möchte ich Euch helfen…

Was kannst Du gegen Panikattacken-Symptome tun?

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Panikattacken-Symptome werden durch Panikattacken hervorgerufen, die wiederum (meist) Teil einer Angststörung sind. Um die Symptome loszuwerden, heißt es, die Angststörung zu überwinden.

Dabei kann Dir mein E-Mail-Coaching helfen. Du kannst Deine E-Mail-Adresse hier eintragen und bekommst von mir kostenlos hilfreiche Tipps per E-Mail. Gleich nach der Anmeldung kannst Du die 2 kleinen Ebook-Ratgeber “Erste Hilfe bei Angst und Panikattacken” sowie Psychisch krank – Das sollten Sie wissen” herunterladen. Alles vollkommen gratis.

Klicke hier und lass uns gemeinsam daran arbeiten, Panikattacken und ihre Symptome zu überwinden.

Ich freue mich darauf.

Welche Symptome hast Du? Warum machen Dir die Symptome so große Angst? Was befürchtest Du, könnte statt einer Angststörung dahinter stecken?

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Ich freue mich auf Deinen Kommentar!

Sebastian D. Kraemer

Sebastian D. Kraemer

Als ehemaliger Angstpatient helfe ich seit sieben Jahren Menschen mit übermäßiger Angst und Panikattacken auf ihrem Weg aus der Angststörung. Mehr als 20.000 Menschen nehmen an meinem kostenlosen E-Mail-Coaching teil und ich freue mich über jeden einzelnen, dem ich zu einem angststörungsfreien Leben verhelfe.

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205 Kommentare

  1. AvatarKimi sagt:

    Hallo Sebastian,

    Danke für diese detaillierte Aufführung über Panikattacken. Ich kenne die Gefühle sehr und weiß auch genau, dass bei mir absolut nichts körperliches dahinter steckt..jedes Mal, wenn ich eine Panikattacke hatte und es mir danach wieder besser geht, habe ich meine Bestätigung, somit muss ich mich auch keinem Ärztemarathon unterziehen, was einen zwar hinterher Gewissheit verschafft, aber währenddessen auch nervenaufreibend ist. Der Schlüssel zu allem ist, es durchzustehen..ne andere Option gibt es nicht..und dazu die richtige Atmung und Entspannung…

    Danke, dass ich endlich das Gefühl habe, dass man und Menschen mit Angst und Panik auch ernst nimmt.

    Liebe Grüße ☺️

    • Sebastian D. KraemerSebastian D. Kraemer sagt:

      Vielen Dank, Kimi, für Dein Feedback und das Teilhaben an Deinen Erfahrungen. Panikattacken sind und bleiben jedesmal aufs Neue “nervenaufreibend”. Dass Du diese immer wieder durchstehst, erfordert viel Mut. Darauf darfst Du stolz sein…

  2. AvatarEngelchen sagt:

    Hallo Sebastian,
    schön Deine Seite gefunden zu haben. Ich leide seit ein paar Wochen wieder an heftigen Panikattacken. War in den letzten Jahren schon 3 mal stationär im Krankenhaus, immer ohne Befund. Das heißt ich bin eigentlich herzgesund. Die neuerlichen Attacken haben mich wieder zum Kardiologen gebracht. EKG, Puls von 167 und Extraschläge. Und wieder sagt der Arzt, dass es extrem unangenehm ist, aber nicht gefährlich. Ich soll bei schlimmen Attacken jetzt ein Rythmusmedikament und Diazepam einnehmen.

    Ich finde einfach keine Erklärung für meine Angst. Ich bin zwar alleinerziehend, habe zwei Trennungen und den Tod eines Elternteils zu verkraften, aber alles in allem geht es mir gut.

    Ich komme einfach mit der Angst nicht klar, das hinter den Herzattacken nicht doch was schlimmes steckt. Wie kann ich nur daraus kommen? EKG, Langzeit EKG, Belastungs EKG und Herzecho wurden schon mehrfach gemacht.

    Bin jedenfalls froh nicht die einzigste zu sein, die darunter leidet.

    LG

    • Sebastian D. KraemerSebastian D. Kraemer sagt:

      Hallo,

      ich bin zwar kein Arzt, aber soweit ich weiß gibt es eben auch gutartige Herzrhythmusstörungen. Die Angst entsteht, weil Du die unangenehmen Symptome als möglicherweise gefährlich interpretierst. Wenn man das macht, bekommt jeder Angst. Aber es ist nun einmal nicht so einfach, gelassen damit umzugehen. Schau Dir einmal diesen Beitrag an, vielleicht hilft er Dir.

      Lieben Gruß.

      Sebastian

  3. AvatarDonis sagt:

    Guten Abend,
    ich habe seit rund 8 Wochen immense Probleme. Mit Kribbeln in den Beinen, Doppelbildern und dem Gefühl, bewusstlos zu werden, wurde ich vor 8 Wochen ins KH eingeliefert. Nach diversen Untersuchungen wurde ich ohne Befund aus der Neurologie entlassen. Weitere Fachärzte fanden ebenfalls nichts. Die Symptome haben sich mittlerweile geändert. Ich habe nun einen starken Druck im Kopf, bin idR benommen und habe leichte Sehstörungen (Schwierigkeiten, den Fokus zu setzen). Hin und wieder resultiert das in einer Panikattacke mit Schwindel. Das kann ich aber sehr gut abgrenzen. Die anderen Symptome sind seit Wochen, eigentlich durchgehend, vorhanden – kann das von Angst ausgelöst werden – eine wochenlang anhaltende Symptomatik? Möglicherweise unterbewusst? Denn der Zustand ist auch da, wenn ich vollkommen entspannt bin. Der Druck auf dem Kopf, die Sehstörung und die Benommenheit variieren dabei in der Intensität, sind aber immerzu da.
    Über eine Antwort würde ich mich freuen.
    Beste Grüße, Donis

    • Sebastian D. KraemerSebastian D. Kraemer sagt:

      Hallo Doris,

      ich kann das natürlich nicht mit Bestimmtheit sagen, doch Symptome wie diese können meiner Erfahrung nach alle durch die Angst kommen. Ich weiß, dass das manchmal schwer zu glauben ist. Ich hatte das alles auch. Ich persönlich würde vielleicht noch einmal beim Osteopathen vorbeischauen, da ich mir vorstellen könnte, dass körperliche Verspannungen mit hineinspielen könnten.

      Lieben Gruß. Sebastian

  4. AvatarSandra sagt:

    Hallo Sebastian. Ich weiss nicht mehr weiter. Seit ich vor 2einhalb Wochen Hanföl genommen habe (legal. Kein THC. Aus der Drogerie) geht es mir absolut elend. Ich war schon beim Arzt. Körperlich gesehen bin ich topfit. Ich bin weiblich, 50ig. Seit diesen 2einhalb Wochen habe ich täglich die Symptome einer Panikattacke. Herzrasen, kribbeln an den Armen und Händen, frieren oder schwitzen, leichter Schwindel, Kopf wie in Watte…ich war beim ersten mal vor Angst in der Notaufnahme. Obwohl ich weiss dass mir nichts passieren kann, ist es schrecklich. Ich habe diese Attacken, wenn es denn tatsächlich welche sind, täglich. Sie halten mal 15 Minuten manchmal wie heute, den ganzen Tag an!!!! Ich habe nichts was mir Angst macht. Ich habe keine Ahnung ob es sich bei mir tatsäxhlich um Ängste oder Panikattacken handelt. Warum sollte ich diese genau ab dann kriegen wenn ich diese Tropfen genommen habe die alle so toll und hilfreich finden? Ich verzweifle bald. Ich kann seit diesen 2einhalb Wochen nicht mehr arbeiten. Das kann doch nicht so weitergehen. Hast du einen Rat für mich??? Sandra

    • Sebastian D. KraemerSebastian D. Kraemer sagt:

      Hallo Sandra,

      warum hast Du diese Tropfen genommen? Ging es Dir direkt danach so schlecht oder hat es ein paar Tage gedauert, bis Panikattacken auftraten?

  5. AvatarNicole sagt:

    Hallo
    Ich denke bei mir sind es auch Panikattacken. Manchmal habe ich es beim einkaufen, dann werde ich nervös habe Sehstörungen. Dann ist es eine ganze Zeit weg aber es kommt immer wieder. Arbeite sehr viel und bin auch in letzter Zeit müde. Bin mit 9 Jahren mal ohnmächtig gewesen und ins Krankenhaus. Verdacht war Epilepsie weil meine Mutter das hat. Bin aber seit dem einen Mal nicht wieder Umgefallen habe auch nicht lange Medikamente bekommen. Jetzt bin ich 37 Jahre aber dadurch kommt die Panik auch habe viel gelesen das einen da komisch im Kopf wird so wie benommen und wenn ich das mal habe dann habe ich gleich Angst das könnte das sein. Was kann ich tun? Es macht mich fertig.
    Danke Gruß Nicole

    • Sebastian D. KraemerSebastian D. Kraemer sagt:

      Hallo Nicole,
      ein “komisches Gefühl” im Kopf ist durchaus eines von vielen typischen Angst-Symptomen, wobei letztlich zumindest einmal abgeklärt werden sollte, ob organisch alles in Ordnung ist. Mein Tipp: Melde Dich für mein Online-Seminar an. Vielleicht bekommst Du dort die eine oder andere Anregung.

  6. AvatarKitsa sagt:

    Hallo bin 36 und leide seit eineinhalb Jahren unter ständigen atemnot schwindelgefühl benommenheit habe das Gefühl das ich nicht ruhig sitzen kann war bei meiner hausärztin aber sie wollte mir Tabletten geben und nur vom lesen der Nebenwirkungen wird mir schlecht und ich will sie nicht nehmen ich habe auch öfters Angst das Haus zu verlassen bitte hilf mir was soll ich tun

  7. AvatarKevin sagt:

    Hallo zu mir ich bin 25 Jahre, und leide schon seit dem ich ca 15-16 bin unter Panikattacken bzw muss ich das so erklären, das ich schon damals Angst hatte das mir was passiert oder das ich die und die Krankheit bekomme.

    nun zu meinen eigentlich Problemen die ich seit 2 Wochen habe.

    Vor 2 Wochen hatte ich wieder eine panikattacke, weshalb ich im Krankenhaus war und die Ärzte mir sagten es wäre eine panikattacke. Die sich bei mir wie folgt beschreiben lässt.

    Kribbeln und taubheitsgefühle in den Armen und Händen, augenflimmern, nervös, Angst zu sterben, keine Worte finden und wirre gedanken haben, Atemnot.

    2 Tage später fing dann folgendes an:

    Erst fing es damit an das ich dachte nicht richtig da zu sein und neben mir zu stehen, und da ich so ein Typ bin der sich wirklich viel und schnell in was reinsteigert kam ich da auch nicht so schnell raus, irgendwann kam es mir so vor als wäre ich ständig müde und können mich nicht richtig konzentrieren.

    ich habe einfach Angst mich selbst zu verlieren, nicht mehr ich selber zu sein oder nicht mehr richtig denken zu können und auch nicht richtig weiß, bin ich das jetzt oder bin ich das nicht ?!

    Mir kommt es auch so vor als wenn ich mich ständig beobachten würde beim denken, reden einfach bei jeder einzelnen bewegung.

    Als wenn ich verlernt hätte richtig zu denken 😄 klingt komisch aber so kommt es mir vor.

    Als wenn ich zwischen den Moment wo ich was denke bzw mich auf was versuche zu konzentrieren und den Moment den ich danach machen werde (zb zum Handy greifen) in den Moment nicht richtig anwesend wäre.

    Ich weiß klingt alles ziemlich kompliziert aber ich hoffe mir kann trd jemand helfen.

    Viele Grüße ✌🏼

    • Sebastian D. KraemerSebastian D. Kraemer sagt:

      Hey Kevin,
      das kenne ich sehr gut. Man nennt das auch Derealisation und Depersonalisation. Beides sind ziemlich typische Angstsymptome. Je mehr Du Dich anstrengst, “normal zu denken”, umso komischer wird das alles. Für mich waren das aber auch die unangenehmsten Symptome meiner Angst. Man hat das Gefühl, verrückt zu werden. Doch das wirst Du nicht. Mir hat es geholfen (soweit möglich), mich dann ins Bett zu legen und TV zu schauen. Ich habe sonst selten etwas vermieden und mich zurückgezogen, doch dann war das für mich die beste Lösung. Wenn es dann wieder okay ist (bei mir war es meist am nächsten tag so), dann aber wieder raus und sich dem Leben stellen…

      Ich weiß, wie schlimm das ist. Vielleicht hilft Dir das schon ein wenig…

      Lieben Gruß.

  8. AvatarNina Wagner sagt:

    Hey ich bin 16 Jahre alt und leide seit paar Monaten an Panikattacken. Es beginnt immer mit einen Stechen in der Brust und geht weiter mit Nackenschmerzen und Kopfhautbrennen. Ein Druck und Stechen am Kopf sind nichts Neues. Diese Kopfschmerzen lösen dann auch Augenschmerzen bei mir aus und ich sehe etwas schlechter. Schwindel und manchmal auch Zittern sind immer die Folge dieses ganzen Prozess.
    Ich habe mich seit diesen Panikattacken immer wieder mit dem Thema Sterben und Tod auseinandergesetzt und hab mich einfach nur damit fertig gemacht und nur geweint. Bis ich dann letzte Woche ein nettes Gespräch mit einer Psychologin hatte, die mir klar gemacht hat, dass wir alle Mal sterben werden und dass ich es einfach akzeptieren muss. Seit dem ist alles bisschen besser und ich versuche nicht so oft daran zu denken.

    • Sebastian D. KraemerSebastian D. Kraemer sagt:

      Das freut mich, dass es Dir ein wenig besser geht. Ich kann gerade Jugendlichen nur empfehlen, das Gespräch mit einem Therapeuten zu suchen. Gut, dass Du diesen Weg gegangen bist!

  9. AvatarSandra Freese sagt:

    Hallo…
    Ich habe auch dieses starke stechen in der rechten Brust. Damit hat es begonnen …
    Wie kann ich dir eine E-Mail schicken?
    Gruß

    • Sebastian D. KraemerSebastian D. Kraemer sagt:

      Hallo Sandra,

      so ein Stechen kenne ich auch. Mein Tipp: Melde Dich zunächst für mein E-Mail-Coaching an (kostet auch nichts). Hier bekommst Du eine Menge Tipps gegen Panikattacken. Klicke dazu hier.

      Lieben Gruß.

  10. AvatarAnna sagt:

    Bei mir ist es so dass ich danach am ganzen Körper so sehr zittere dass ich es manchmal fast nicht aushalten kann

  11. AvatarAnna sagt:

    Ich habe also eine Angststörung 🙁

    • AvatarMargit sagt:

      Hallo…mein lebensgefährte muss ins Krankenhaus und ich habe schreckliche Angst allein zu sein und umzukippen……..panik…….

  12. AvatarBirgit sagt:

    Hallo Sebastian,
    ich bin nach langer Zeit wieder hier……und dieses mit akuten Problemen.
    Ich leide seit vielen Jahren unter Panik….weiss oft diese auch zu lindern.
    Ungewöhnlichen Situation ,vermehrter Stress…..Angst vor dem Tod meines Katers ( der aktuell alt und krank ist ) verschlimmern solche Sachen.
    Ich habe Probleme mit extremer Übelkeit…..das Gefühl durchzudrehen…..der Situation nicht gewachsen zu sein.
    Was mach ich erst wenn er wirklich stirbt. Auch habe ich Probleme mit Kiefergelenk….Zähnepressen……Kiefergelenk total verschoben….hierfür bin ich in Behandlung….Aber auch hier spielt die Angst wieder mit…..kann das je wieder werden.
    Ich bin 58 Jahre…stehe mit beiden Beinen im Leben….habe vor 4 Jahren sogar eine Umschulung gemacht….und einen super Job im Büro gefunden……..und dennoch komme ich nicht klar mit dem was ich mir selbst auferlege….dem Stress ….die Angst vor unabänderbaren Dingen…..Kannst du …oder ein Leser mir etwas Mut zusprechen.
    Birgit

  13. AvatarHelli sagt:

    Hallo,
    ich habe seit 2013 mehr oder weniger regelmäßig Panikattacken. 2016 hatte ich einen Herzinfarkt und bin seitdem auch KHK-Patient. Meine Panikattacken kommen meistens in Form von Druck auf der Brust und Atemnot. Bin gerade aus dem Krankenhaus entlassen worden, weil ich das Glück hatte, dass die Stationsärtztin in der Kardiologie sich sehr gut mit PAs auskannte. Ansonsten sind das für mich gefährliche Symptome. Hat jemand sonst Erfahrung mit Panikattacken in Verbindung mit Herzerkrankungen?
    Schon mal Danke für eine Antwort.

  14. AvatarSimon sagt:

    Hallo,

    Ich leide ca. gut 20 Jahre an einer Atemnot, habe über die Jahre mir wie ich es nenne, Techniken zur Regulation beigebracht, um mich abzulenken. Wenige wissen davon, ich hatte es immer gut für mich behalten können.
    Zu 90 % passiert es alleine vor dem schlafen gehen.
    Dabei unterscheide ich noch noch die Art und Weise wie es abläuft, meistens ist es harmlos, ich atme tief durch dem Mund ein, bis ich ein Gefühl der Befriedigung empfinde, nicht immer klappt es, oft brauche ich mehrere Abläufe, da die Luft nicht hinein möchte, es ist als ob irgendwas blockiert.
    Ich fasse mir schon unbewusst oft an die Herzseite, ich weiß nicht, ne Art Tick, den ich mir angewöhnt hatte, aber es hilft! Ausserdem muss ich oft nachdem ich eingeatmet habe rülpsen, es ist wie eine Art Zwang aber wenn ich es nicht tue, bekomme ich das Gefühl zu ersticken.
    Nun ja, das war die harmlose Variante, die andere läuft ählich ab, nur mit dem Unterschied, das ich extreme Panik bekomme.
    Beim Einatmen, wenn die Luft hinein geht. Ich weiß nicht genau wie ich es erklären soll, es versetzt mir ne Art Schlag im Gehirn und auch in der Brust als ob beides gleich zerplatzt.
    Ich mache dann hektische Bewegungen, trete irgendwo vor oder stampfe auf. Es hört sich blöd an kein Plan wie ich es sonst Beschreiben könnte.
    Das ist das Hauptproblem, gibt aber noch viele kleine Baustellen, aber das würde den Rahmen sprengen.
    Na ja wollte es einfach mal loswerden, mir ist klar, das ich solangsam dagegen was tun muss und zum Arzt sollte. Aber es war immer schwer für mich zu einem Arzt zugehen, da ich auch nicht die besten Erfahrungen machte, irgendwie gab es nie eine richtige Diagnose zu anderen Themen.
    Bei der Bundeswehr wurde sogar eine beidseitige Lungenentzündung als vortäuschen einer Krankheit mir angelastet und erst nach drei Wochen von einem vertretungsarzt diagnostiziert.
    Nach solchen Geschichten hat man kein Bock auf Ärzte und macht die Dinge lieber mit sich selbst aus….

  15. AvatarKathi sagt:

    hallo, ich leide seit meinem 19ten lebensjahr unter panikattacken mal heftiger mal weniger heftig. Mittlerweile kann ich mich meistens ganz gut selbst beruhigen und ablenken. Was ich allerdings nicht ganz verstehe, ist dass ivh seit ca. 8 monaten 2-3 Tage bevor meine menstruation einsetzt mehrere kleinere panikattacken über den tag verteilt bekomme .. Das ganze hört am 2. Tag meiner periode wieder auf und macht mir ziemlich zu schaffen .. könnte ich hier iwie schon mehr oder weniger vorsorgen? Lg Kathi

  16. AvatarRamona sagt:

    Hallo ich hab das problem wenn ich zum beispiel auf Rolltreppen gehe und auch bin hab ich da gefühl als ob mein ganzer körper richtig schwer sind und das gleiche hab ich bei Treppen runter laufen,,,, hab auch ziemliche probleme mit meinem Nacken,,, das schwere gefühl hab ich seit dem meine Mama gestorben ist, sind bestimmt Panik atakken oder ich werd noch bekloppt und dann hab ich noch gleichzeitig das gefühl als ob Nebel vor meinen Augen ist und meistens kribbelt auch mein kopf dann….

    • Sebastian D. KraemerSebastian D. Kraemer sagt:

      Das können alles Angst-Symptome sein, möglicherweise gepaart mit Rückenproblemen bzw. Verspannungen. Hast Du das mal ärztlich untersuchen lassen?

  17. AvatarAlexus sagt:

    Mir geht es fast jeden Tag schlecht , fast jeden Tag plagen mich solche Attacken , ob tagsüber oder nachts , meistens verschwinden die Symptome nach spätestens 30 Minuten.

    Ich leide unter viele solcher Symptome und muss dazu sagen , das ich ein sehr ängstlicher und unruhiger Mensch bin , bei jedem Symptom denke ich direkt an einer schlimmen Krankheit und das macht es natürlich auch nicht besser, war auch ca vor einem Jahr beim Arzt mich mal durchchecken lassen ( ekg , belastungs-ekg , Lungentest etc. alles ok ).
    Ich werde einfach die Symptome nicht los.

    Dazu zählt: – Herzrasen , Benommenheit , Schwindel , hitzewallungen , Kloß im Hals , Atemnot , Veränderung der Atmung , hautjucken , Kopfschmerzen , magenprobleme ( Reizmagen ) , hoher Puls , Muskelverspannungen , gangunsicherheit , Taubheit , kribbeln in den Gliedmaßen , Schlafstörungen , kann keinen klaren Gedanken fassen , viele komische Gedanken schießen durch den Kopf , Angst zu sterben , Angst an einer Krankheit zu leiden , Stress….

    Solche Attacken habe ich z.b auch manchmal in der Nacht , ich schrecke auf und habe ein paar Symptome wie z.b herzrasen , hitzewallungen und das Gefühl gleich umzukippen , so ca nach 30min pegelr sich das wieder ein..
    Ich möchte einfach das dies verschwindet , aber ich weis nicht wie und das macht mich zu schaffen..

    • Sebastian D. KraemerSebastian D. Kraemer sagt:

      Hallo Alexus,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich kenne jedes einzelne der von Dir aufgezählten Symptome und ich weiß, wie sehr diese zu schaffen machen können. Du findest auf diesem Blog allerhand Tipps. Ich empfehle Dir außerdem, Dich für mein Email-Coaching anzumelden. Auch hier bekommst Du Tipps und Anregungen für Deinen Weg aus der Angststörung.

  18. AvatarSven sagt:

    Hallo kann es passieren das einem nach einer panikatake nacken hals und brustkorb weh tut atembeschwerden sind es nich tut halt beim einatmen weh ist das schlimm oder unnormal?

    • Sebastian D. KraemerSebastian D. Kraemer sagt:

      Hallo,
      das ist schwer zu sagen. Möglicherweise hast Du Dich während der Panikattacke so verkrampft, dass die daraus resultierenden Verspannungen diese Symptome auslösen. Letztlich kann das aber wohl nur ein Arzt sagen, ob das keine andere Ursache hat. Ich hatte regelmäßig Stiche in der Brust, die von Verspannungen herrührten und das hat sich auch beim Einatmen bemerkbar gemacht.

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