Panikattacken

Was sind Panikattacken und was kannst Du ganz gezielt gegen Panikattacken tun?

Panikattacken

Was tun bei Panikattacken?

Panikattacken sind Ausdruck der puren Angst und so verwundert es nicht, dass regelmäßige Panikattacken den Betroffenen sehr zu schaffen machen.

Manchmal gehen diese Panikattacken sogar soweit, dass ein normales Leben kaum noch möglich ist – nichts bereitet den Betroffenen mehr richtig Freude. Die Angst vor der nächsten Panikattacke ist ein ständiger Begleiter.

Doch es gibt Hoffnung bei Deinem Weg in ein Leben ohne Panik und Angstzustände. Lies diesen Artikel unbedingt bis zum Ende und sichere Dir am Ende die kostenlosen Ratgeber, die Dir dabei helfen werden, den ersten Schritt in ein angstfreies Leben zu machen und endlich wieder leben zu können.

Eine Panikattacke ist die pure Angst

Eine Panikattacke ist im Grunde der Gipfel der Angst. Der Betroffene weiß oft nicht, wohin mit sich und würde in diesem Moment gerne aus seiner Haut heraus. Dabei fühlt sich alles um einen herum manchmal unwirklich an.

Hinzu kommen typische Symptome für Panikattacken und Angstzustände: Herzrasen, trockener Mund, Atemnot, Schweißausbrüche oder Schwindel, um nur einige zu nennen.

Bei manchen Menschen treten Panikattacken nur in bestimmten Situationen auf, bei anderen können diese Angstzsutände in nahezu jeder Lebenssituation auftreten. Der Betroffene schränkt sich in vielen Fällen extrem ein, einige trauen sich kaum noch aus dem Haus.

Tabuthema Panikattacken

Panikattacken sind immer noch ein Tabuthema, obwohl Millionen Menschen allein in Deutschland darunter leiden. Den meisten Menschen scheint es peinlich zu sein, an einer psychischen Störung erkrankt zu sein.

In unserer Leistungsgesellschaft ist es nicht angesagt, eine vermeintliche Schwäche zuzugeben. Hinzukommt, dass eine psychische Erkrankung für jemanden, der davon selbst nie betroffen war, schwer nachzuvollziehen ist. Deshalb ist es nicht einfach, seine Panikattacken anderen gegenüber offen einzugestehen. Dabei könnte es vieles erleichtern, wenn man offen damit umgehen würde.

Würde man gegenüber Familie, Freunden und Kollegen offen zugeben, dass man an Panikattacken leidet, würde es dem Betroffenen mit hoher Wahrscheinlichkeit wesentlich besser gehen. Er müsste sich in Gesellschaft der Menschen, die von dem Problem wissen, nicht schämen. Schließlich ist die Angst davor, dass jemand von seiner psychischen Erkrankung erfahren könnte, bzw. die Panikattacke bemerkt, einer der Gründe, weshalb eine Panikattacke überhaupt erst auftritt.

Das Wissen, dass man im Falle des Auftretens der Angstzustände zu seinen Freunden sagen könnte: “Mir geht es nicht gut. Ich habe gerade mal wieder eine Panikattacke” würde eine gewisse Sicherheit bieten, was wiederum dazu führt, dass die Angst womöglich gar nicht erst über einen kommt.

Ein weiterer Grund dafür, dass Panikattacken auch heute noch ein Tabuthema sind, besteht darin, dass sich der Betroffene oft nicht normal fühlt. Zumindest ging es mir immer so. Ich schien einer von ganz wenigen zu sein, die überhaupt eine psychische Erkrankung aufwiesen. Dabei leiden alleine in Deutschland Millionen Menschen an einer Angststörung. Es redet nur kaum jemand darüber.

Schätzungen gehen davon aus, dass 25 % aller Menschen mindestens einmal in ihrem Leben an einer Angststörung erkranken. Das muss man sich einmal vorstellen. Andere psychische Erkrankungen, wie Depressionen oder ein Burnout-Syndrom wurden dabei noch nicht einmal berücksichtigt.

Die Angst vor der Angst

Die Angst vor der Angst, auch Erwartungsangst genannt, ist vor allem bei der Panikstörung von großer Bedeutung. Jemand, der eine Panikattacke bereits einmal oder mehrmals erlebt hat, vergisst die angstmachende Erfahrung meist nicht so schnell. In einer ähnlichen Situation fühlt er sich wieder an diese erinnert.

Der Betroffene bekommt Angst, dass ihn abermals eine Panikattacke ereilt. Die Folge dieser Angst ist, dass die Attacke allein aufgrund dieser Befürchtungen auftritt. Das versteht man unter der Angst vor der Angst.

Symptome bei Panikattacken

Ich hatte oftmals die Befürchtung, dass die Symptome, die bei meinen Panikattacken auftraten, organischen Ursprungs waren. Ich hatte Angst, körperlich ernsthaft krank zu sein. Deshalb halte ich es für wichtig, dass man sich bewusst macht, welche Panikattacken-Symptome auftreten können.

Zu den typischen Symptomen einer Panikattacke gehören:

  • Herzstolpern, Herzrasen, hoher Puls
  • Hyperventilation, Atemnot,Kurzatmigkeit
  • Schwindel, Benommenheit
  • Beklemmungsgefühle und Schmerzen in der Brust
  • Übelkeit
  • Schweißausbrüche / Hitzewallungen
  • Zittern
  • allgemeine Unsicherheit
  • trockener Mund, Schluckbeschwerden
  • verschiedene Missempfindungen
  • Gefühl, dass alles unwirklich ist
  • Angst vor Ohnmacht
  • verschwommenes Sehen
  • Taubheitsgefühle /Kribbeln in verschiedenen Körperregionen
  • und nicht zuletzt: die Angst zu Sterben

Diese Beschwerden habe ich allesamt gehabt und ich weiß, welche Angst diese Symptome auslösen kann. Man interpretiert diese Symptome als etwas Gefährliches, die Angst wird verstärkt, wodurch sich wiederum die Panikattacken-Symptome verstärken.

Es ist ganz wichtig, dass man verinnerlicht, dass diese Symptome psychischen Ursprungs sind und keine organische Ursache vorliegt. Nur dann wird man bereit sein, etwas gegen die Angststörung zu unternehmen, wie eine Psychotherapie zu machen oder sich mit hilfreichen Ratgebern, Blogs und Foren zu befassen.

Eine psychische Ursache bedeutet übrigens nicht, dass Du Dir die Beschwerden einbildest. Die Symptome sind real und körperlich tatsächlich spürbar. Diese werden jedoch einzig und allein durch die Psyche (die Angst) ausgelöst.

Ich habe jahrelang unter einer Angststörung gelitten und nahezu täglich Panikattacken gehabt. Mittlerweile geht es mir wieder gut. Ich möchte von meinen Erfahrungen berichten, Tipps und Ratschläge geben, wie Du mit Panikattacken umgehen solltest und Dir auf diese Weise helfen, dass Du Dein Leben wieder leben kannst und zwar ohne Angst und Panik.

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    Panikattacken-Artikel

    In diesem Blog findest Du verschiedene Artikel, von denen sicherlich der eine oder andere interessant für Dich sein dürfte. Nachfolgend findest Du eine Übersicht derjenigen Artikel, die sich mit dem Thema Panikattacken auseinandersetzen. Diese Übersicht wird ständig aktualisiert. Klicke einfach auf den Link und schon gelangst Du zum entsprechenden Artikel.

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    89 Kommentare

    1. Simone sagt:

      Hallo Sebastian,
      danke für deine schnelle Antwort. Direkt unzufrieden bin ich nicht mit meinem Leben. Klar gibt es immer etwas, das besser laufen könnte, aber im Großen und Ganzen passt das schon.

      Ich habe mir überlegt, welche Faktoren zu der aktuellen Panik geführt haben könnten. Die letzten Tage war das Wetter sehr drückend, das könnte die Schwindelgefühle erklären. Bloß assoziiere ich Schwindel sofort mit Panikattacken und schon bin ich wieder mittendrin. Ich sollte mich auf die Dublin-Reise eigentlich freuen, aber im Moment setzt sie mich mehr unter Druck. Ich glaube, wenn die Reise jetzt nicht anstünde, wäre diese innere Unruhe nicht so extrem.

      Dazu kommt, dass meine Mutter ständig Zipperlein plagen, in die sie das Schlimmste hineininterpretiert. Ich denke, dass das so langsam auf mich abfärbt.

      Die Reise absagen möchte ich eigentlich nicht, ein paar Tage was anderes sehen tut ja bestimmt ganz gut, wenn nur die Angst nicht wäre, dass mir unterwegs irgendwas Schlimmes passieren könnte. Diese irrationale Angst ist so nervig.

      • Sebastian sagt:

        Du solltest die Reise auch nicht absagen. Und ich weiß sehr gut, wie sehr diese irrationale Angst an den Nerven zehrt. Und dass einem bewusst ist, dass es objektiv keinen (oder kaum einen) Grund dafür gibt, macht das nicht besser.

        Du hast jetzt nichts wirklich dazu geschrieben, was diese These unterstützt: Könnte es vielleicht dennoch sein, dass es gerade irgendwie ein wenig viel ist, Du Dich vielleicht mit der einen oder anderen Sache überfordert fühlst und müde bist? Wenn man “kaputt” ist, sinkt die Widerstandskraft, was dazu führt, dass vermehrt Angstzustände und Panikattacken auftreten, wenn man eine Angststörung hat.

        Versuche auch mal diese innere Unruhe nicht als “schlimm” zu bewerten, sondern einfach mal hinzunehmen. Zumindest für den Moment. Auf diese Weise bauscht du diese Unruhe nicht unnötig auf. Vielleicht hilft Dir dabei auch die App 7mind oder die progressive Muskelentspannung…

    2. Simone sagt:

      Hallo. Ich hatte vor fünf Jahren die erste Panikattacke, aus heiterem Himmel. Ich war sechs Wochen lang krank geschrieben und hatte dann aber relativ schnell einen Therapieplatz. Die Therapie half, die Panikattacken wieder in den Griff zu bekommen und ich konnte auch wieder arbeiten. Die Therapie endete 2014. Ganz weg waren Panikattacken nie. Ich hatte immer mal wieder Tage, mit einer unterschwelligen Unruhe, manchmal auch über längere Zeit, aber nie so schlimm, dass ich nicht hätte arbeiten gehen können. Ich habe auch jedes Jahr für ein paar Tage Städtereisen gemacht, bin auch geflogen.

      Übermorgen steht Dublin auf dem Plan, aber nun sind seit ein paar Tagen die Panikanfälle zurückgekommen. Keine direkte Panikattacke, aber eine sehr starke, innere Unruhe, Schwindel, Herzrasen usw. Ich bin total verzweifelt und weiß nicht, was ich machen soll. Einerseits würde ich den Urlaub am liebsten absagen, andererseits würde das Kapitulation bedeuten und Vermeidungshaltung ist ja auch nicht das Beste, das man tun kann. Bloß wenn ich an den Flug denke, zwei Stunden in einer Flugzeugkabine, kriege ich schon Panik. Woher kommt das plötzlich wieder und was soll ich jetzt tun?

      • Sebastian sagt:

        Hallo Simone,

        verbindest du aus irgendeinem Grund etwas Negatives mit dem Trip nach Dublin? Gibt es sonst etwas, dass sich Beachtung wünscht? Bist Du mit irgendeiner Situation in deinem Leben gerade unzufrieden? Gehe in Dich und versuche diese Fragen zu beantworten. Sie können Dir dabei helfen, herauszufinden, weshalb du gerade wieder mit Panikattacken zu tun hast. Gerne kannst du deine Antworten hier posten.

        Lieben Gruß.

        Sebastian

    3. Janine sagt:

      Hallo, ich leide seit 5 Jahren an Panikattacken. Alles fing damit an das mein bester Freund plötzlich bei einem Autounfall verstarb als ich 15 war.
      Ich habe damals eine Therapie gemacht die mir super geholfen hat, nur heute ist es mitlerweile so schlimm das ich selbst Angst habe dort hinzugehen.
      Ich leide täglich an Schlafstörungen und das so doll das ich manchmal den ganzen Tag über schlafen muss , was kann ich nur tun ?
      Gerade ist wieder so ein Moment und es muntert mich auf die Beiträge hier auf der Seite zu lesen!

      • Sebastian sagt:

        Dir eine pauschale Antwort auf diese Frage zu geben, ist nahezu unmöglich. Du findest hier allerhand Informationen, die Dir dabei helfen können, Panikattacken zu überwinden. Ich empfehle dir auch, dir die kostenlosen Ratgeber herunterzuladen.

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