Über Sebastian

Über Angststörungs-Experte (wider Willen) Sebastian D. Kraemer

Sebastian D. KraemerMein Name ist Sebastian Kraemer und ich hatte einmal eine Angststörung.

Vor 35 Jahren habe ich in Münster als ältester Sohn eines Lehrers und einer Krankenschwester das Licht der Welt. Ich habe noch 5 jüngere Schwestern und lebe heute mit meiner Freundin Vanessa und unserer gemeinsamen Tochter Greta im Rheinland.

Wenn ich mich nicht gerade um meine Tochter kümmere oder arbeite, nutze ich meine Freizeit für sportliche Aktivitäten, wie Fußball, Fitness und Joggen. Außerdem reise ich gerne und viel und versuche mein Leben zu genießen so gut es geht. Das war jedoch nicht immer so…

Warum ich heute Menschen bei Panikattacken & Co. helfe

Ich bin Diplom-Kaufmann und Bachelor of Arts im Fachbereich Steuern und Wirtschaftsprüfung, doch in diesem Beruf arbeite ich heute nicht mehr. Seit mittlerweile sieben Jahren helfe ich Menschen mit Angstzuständen und Panikattacken bei ihrem Weg aus der Angststörung in ein glückliches, zufriedenes Leben.

Ich hatte früher ständig Panikattacken

Ich habe nämlich jahrelang selber an einer massiven Angststörung gelitten. Panikattacken und Angstzustände waren mein ständiger Begleiter.
Panikattacken auf der Arbeit, auf Partys, im Restaurant, Panikattacken beim Autofahren, in Bus und Bahn, im Kino, beim Einkaufen und sogar zu Hause begleiteten mich für mehr als 3 Jahre.

Und große Angst vor Krankheiten

Zudem hatte ich große Angst vor Krankheiten (Hypochondrie). Ich war sicher, schwer krank zu sein. Jede körperliche Regung, jede noch so kleine Unregelmäßigkeit, das kleinste Stechen und Kribbeln sah ich als Beweis dafür an, schwer krank zu sein.

Ich hatte große Angst vor einer Herz-Keislauf-Erkrankung und einem möglichen Herzinfarkt und Schlaganfall, ich befürchtete Krebs oder Multiple-Sklerose zu haben.

Die Angst vor Krankheiten war so groß, dass ich nahezu täglich im Internet recherchierte, um herauszufinden, woraus meine Beschwerden resultieren könnten. Und die Beschwerden waren vielfältig:

  • Ich hatte ständig ein Flimmern vor den Augen
  • einen Tinnitus (Ohrensausen)
  • Stiche in der Brust
  • ständig “ein komisches Gefühl” im Kopf
  • häufiger Schwindel
  • fortwährende Müdigkeit/Erschöpfung
  • Rücken- und Kopfschmerzen
  • innere Unruhe
  • und, und, und…

Und auch an Sport war zu dieser Zeit nicht zu denken. Zu groß war die Angst vor einem möglichen Herzstillstand. Und ich muss wohl kaum erwähnen, dass ich als Folge dieser Hypochondrie ständig beim Arzt war.

Und ich machte mir immerzu Sorgen

Und ich sorgte mich nicht nur um meine Gesundheit. Ich machte mir Sorgen um alles – meine Zukunft, meine Familie, im Grunde machte ich mir Sorgen um Gott und die Welt. Ich kann die schlaflosen Nächte nicht mehr zählen, die ich damals grübelnd und voller Sorgen im Bett verbrachte. Dieses Grübeln war nahezu zwanghaft.

Es gibt verschiedene Formen der Angststörung. Dabei ist es manchmal schwierig, eine entsprechende Unterscheidung zu treffen. Und oft ist es so, dass sich die Angststörung nicht auf eine Form begrenzen lässt. So war das auch bei mir.

Ich hatte einen Mix aus aus Panikstörung, Agoraphobie und Hypochondrie. Zudem war die generalisierte Angststörung Teil des Problems.

Das alles führte nicht nur zu Panikattacken und ständig vorherrschender Angst – ich war unglaublich angespannt und von einer extremen Müdigkeit erfüllt. Die Bewältigung des Alltags stellte für mich bereits eine enorme Herausforderung dar, der ich mich kaum gewachsen fühlte. Eigentlich war mir alles zuviel.

Kreisrunder Haarausfall

Und wie das im Leben oft so ist – wenn, dann kommt es knüppeldick. Als ob Angstzustände und Panikattacken nicht ausreichten, fielen mir auch noch die Haare aus und zwar am ganzen Körper. Diagnose: Kreisrunder Haarausfall.

Und so hatte ich nicht nur mit meiner Angststörung zu kämpfen, sondern musste auch noch mit Glatze und ohne Augenbrauen durchs Leben. Das Leben war besch…Aber:

Heute geht es mir wieder gut

Heute bin ich meine Angststörung los und mir geht es wieder gut. Wenn Du eine Angststörung hast, weißt Du genau, dass Angstzustände und Panikattacken die Hölle sind und ich möchte das nicht noch einmal durchleben müssen. Und trotzdem bin ich heute dankbar dafür.

Bei allen Hochs und Tiefs, die im Leben eines jeden Menschen vorkommen, bin ich heute glücklicher und zufriedener als vor meiner Angststörung. Ich fühle mich vollkommender und führe ein erfüllteres Leben, als je zuvor.

Mehr dazu in meinem Buch

In meinem Buch “Exfreundin Angst – Wie ich die Panik in die Wüste schickte” kannst Du meine ganze Geschichte lesen. Hier beschreibe ich im Detail, was mir dabei geholfen hat, diese lebensbeeinträchtigende Angststörung zu überwinden.

Dieses Buch haben schon viele tausend Menschen gelesen und Anregungen für ihren eigenen Weg aus Angst und Panik erhalten, worauf ich mächtig stolz bin.

Ich freue mich über jeden einzelnen Leser. Das tue ich wirklich und ich lese jede einzelne Rückmeldung zum Buch, das mir so viel bedeutet. Wenn Du es also ebenfalls lesen magst, dann würde mich das sehr freuen. Hier erfährst Du mehr zum Buch.

Darüber solltest Du nachdenken

Der Weg aus der Angststörung ist alles andere als einfach – der Weg ist anstrengend, selten geradlinig und manchmal schmerzvoll. Ich bin diesen Weg gegangen und habe inzwischen tausende Menschen auf ihrem Weg begleitet. Und daher WEIß ich, dass man eine Angststörung loswerden kann.

Der Weg unterscheidet sich zwischen den Betroffenen, doch eines haben alle gemeinsam: Man muss etwas anders machen. Ohne Veränderungen kann sich nichts verändern

Es ist normal, dass man manchmal am Boden zerstört ist, wenn man ständig Angst und Panik hat, so wie ich damals. Und man darf und sollte durchaus Verständnis für sich zeigen. Meiner Überzeugung nach muss man dann aber auch wieder aufstehen und etwas tun. Jammern bringt uns nicht weiter.

Wir sehen in der Angststörung gerne den alleinigen Grund dafür, warum das Leben nicht so ist, wie wir uns das wünschen. Natürlich hindert uns übermäßige Angst daran, ein normales Leben zu führen. Es gibt jedoch in der Regel Gründe für die Angststörung und darum müssen wir uns kümmern, wenn wir die Angststörung loswerden wollen. Wir müssen hinter die Angst schauen.

Mein Geschenk an Dich…

Angststoerung Coaching Gratis

Menschen mit Angststörungen zu helfen ist meine Berufung. Ich verdiene zwar meinen Lebensunterhalt damit, doch das, was mich wirklich motiviert, sind die Danksagungen, die mich tagtäglich erreichen.

Ich möchte Euch wirklich helfen. Wir kann ich das am besten?

Du findest auf meinem Blog mittlerweile eine ganze Menge Beiträge. Du kannst hier stundenlang lesen. Der beste Einstieg ist mein kostenloses E-Mail-Coaching, an dem schon über 22.000 Leute teilnehmen und teilgenommen haben.

Hier bekommst Du für mehrere Wochen hilfreiche Tipps, um eine Angststörung zu überwinden. Ich führe Dich dazu auch immer mal wieder auf den einen oder anderen Blogartikel.

Du kannst auf diese Weise strukturierter an Deinem Weg aus der Angststörung arbeiten.

Es würde mich freuen, auch Dich hier begrüßen zu dürfen. Auch wenn es kostenlos ist – es lohnt sich. Melde Dich daher am besten jetzt an. Klicke hier.

Ich freue mich über einen Kommentar

Ansonsten würde es mich sehr freuen, wenn Du Dich rege beteiligst. Nichts ist für einen Blogger schlimmer als eine One-Man-Show. Hinterlasse doch einfach einen kurzen Kommentar. Dabei wird die E-Mail-Adresse nicht angezeigt und Du brauchst auch nicht Deinen richtigen Namen verwenden.

Beste Grüße.

Sebastian Kraemer

301 Kommentare

  1. Sebastian D. KraemerSebastian D. Kraemer sagt:

    Liebe Kristina,

    diese Symptome kenne ich auch. In diesen Fällen kann Sport sehr hilfreich sein. Dazu möchte ich Dir raten. Mit dem komischen Gefühl im Kopf, meine ich jedoch eher so ein nebliges, wattiges Gefühl und das Gefühl, als knipse jemand im Kopf eine Lampe kurzzeitig aus und dann wieder an.

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