Innere Unruhe loswerden: Tipps gegen Nervosität

innere Unruhe was tun

innere Unruhe bekämpfen und entspannen

Innere Unruhe kann sehr belastend sein. Extreme Nervosität führt zu unangenehmen Symptomen wie Herzrasen, Magenproblemen, Schlafstörungen und Konzentrationsproblemen, die nicht selten Angst machen. 

Es gibt Phasen im Leben, die Stress bedeuten und Tage, an denen man aus verschiedenen Gründen unruhig ist. Vielleicht hat man einen Kaffee zu viel getrunken. Vielleicht steht eine wichtige Prüfung an, die Angst und Nervosität mit sich bringt.

Vorübergehende Unruhe und Nervosität sind kein großes Problem. Ist die stressige bzw. unruhige Phase vorüber, entspannt man und die Unruhe mitsamt ihren Beschwerden verfliegt.

Problematisch wird es dann, wenn innere Unruhe zum Dauerzustand wird und man überhaupt nicht mehr in den Zustand der Entspannung findet. Dann wird sie zu einer großen Belastung für Körper, Geist und Psyche. Wir wollen über mögliche Ursachen sprechen und schauen uns an, mit welchen Tipps Du diese innerliche Unruhe überwinden kannst.

Inhaltsverzeichnis

Innere Unruhe-Symptome

Innere Unruhe kann zu einer Vielzahl von Beschwerden führen, die den Betroffenen je nach Ausprägung der Symptome sehr belasten können. Dazu gehören:

  • Herzrasen und Herzklopfen
  • nervöser Magen und Verdauungsprobleme
  • Schlafstörungen
  • Müdigkeit
  • Schwindel
  • innere Anspannung und körperliche Verspannungen
  • Kopfschmerzen und Rückenschmerzen
  • Migräne
  • Zappeln, Bewegungsdrang sowie Rast- und Ruhelosigkeit
  • Zittern in Händen oder am ganzen Körper
  • Muskelzucken
  • Unruhe in den Beinen
  • Konzentrationsprobleme
  • Reizbarkeit
  • Geräuschempfindlichkeit
  • allgemeines Unwohlsein

Innere Unruhe Ursachen

Unruhezustände können zu verschiedenen Symptomen führen, doch auch die Unruhe selbst ist immer ein Symptom. Die Ursachen für innerliche Unruhe und Nervosität können vielfältig sein. So kann übermäßiger Alkoholkonsum, zu viel Koffein oder Rauchen zu nervöser Unruhe führen.

Auch körperliche Ursachen wie niedriger Blutdruck, Herzprobleme oder eine Unterzuckerung (durch Diabetes) kommen als Ursache in Frage. Daneben kommen Probleme mit dem Hormonhaushalt in Betracht, die beispielsweise durch die Wechseljahre oder eine Schilddrüsenüberfunktion hervorgerufen werden können.

Alle diese körperlichen Ursachen können mittels relativ einfacher Diagnoseverfahren ermittelt bzw. ausgeschlossen werden.

Innere Unruhe als Symptom einer Angststörung

Ich hatte selbst eine Angststörung, hatte regelmäßig mit Panikattacken zu tun und habe mir ständig um alles große Sorgen gemacht. Innere Unruhe war in dieser Zeit mein ständiger Begleiter. Wie soll man auch zur Ruhe kommen, wenn man immer und überall Angst hat? Nervöse innerliche Unruhe ist daher bei einer Angststörung fast immer mit dabei.

Wie wir gesehen haben, führt innere Unruhe zu verschiedenen Beschwerden. Ich hatte oft Probleme mit dem Magen, die nicht selten in einer Magenschleimhautentzündung gipfelten. Dazu Herzrasen und diese ständige Anspannung, die zu Kopf-, Rückenschmerzen und nicht selten auch zu Stichen in der Brust sowie einem Schwindelgefühl führte.

Und dieses unangenehme Gefühl, nicht zu wissen, wohin mit mir. Alles, was mir zu viel, ich war extrem gereizt, reagierte empfindlich auf eine große Geräuschkulisse und hatte aufgrund von Schlafstörungen mit großer Müdigkeit zu tun.

Das Gemeine ist, dass diese Beschwerden wiederum Angst machten, weil ich diese als “nicht normal” bzw. “gefährlich” interpretierte. Ich hatte deshalb große Angst vor schlimmen Krankheiten. Die Angst führte dazu, dass sich die innere Anspannung noch verstärkte, was zu einem vermehrten Auftreten von Angst und Panikattacken führte.

Hast Du mit einer Angststörung zu tun, dann findest Du auf diesem Blog zahlreiche Beiträge mit Ratschlägen, die Dir dabei helfen können, eine Angststörung zu überwinden.

Innere Unruhe bekämpfen – schlechte Idee

Natürlich ist diese Nervosität eine Belastung, die Du loswerden willst. Und doch ist es das schlechteste Mittel, diese innere Unruhe bekämpfen zu wollen. Damit machst Du sie nur noch stärker.

Vielmehr solltest Du versuchen, diese anzunehmen, auch wenn es schwer fällt. “Annehmen” bedeuten nicht “gutheißen”. Annehmen bedeutet lediglich, diesen unerwünschten Zustand für den Moment als Teil Deiner Selbst zu akzeptieren.

Gehe in Dich. Spüre in Dich hinein und erlaube der Nervosität da zu sein. Versuche einfach nur wahrzunehmen, ohne diesen unruhigen Zustand zu bewerten. Willst Du innere Unruhe bekämpfen, stilisierst Du sie zum Problem, was alles nur schlimmer macht

Was hilft gegen innere Unruhe?

Was kann man gegen innere Unruhe tun? Da innere Unruhe selbst nur ein Symptom ist, kommt es bei der Beantwortung dieser Frage auf die Ursache an. Bevor wir dazu kommen, was Du selbst gegen nervöse Unruhezustände tun kannst, solltest Du Dich zunächst einmal ärztlich durchchecken lassen, um eine körperliche Ursache auszuschließen, wenn das nicht längst passiert ist.

Ein EKG, Ultraschall des Herzens sowie der Schilddrüse und eine Blutdruckmessung ist schnell gemacht. Auch eine Untersuchung Deines Blutes auf ein hormonelles Ungleichgewicht oder Diabetes sind einfach beim Hausarzt durchführbar. Wenn organisch alles in Ordnung ist, dann helfen Dir die folgenden Tipps gegen innere Unruhe weiter.

Prüfe Deine innere Einstellung

Versuchst Du alles auf einmal zu tun und hast das Gefühl, keine Zeit zu haben?

Einige Menschen machen sich den Stress selbst. Es gibt aber auch Phasen im Leben, die sind einfach stressig. Dann ist es ganz wichtig, dass Du Dir Prioritäten setzt. Was ist gerade wirklich wichtig? Erstelle eine Liste, damit Du nicht ständig alles im Kopf haben musst, was noch zu erledigen ist. Arbeite dann eines nach dem anderen ab.

Und auch wenn es Dir schwerfällt: Mache regelmäßige Pausen, in denen Du Dir zugestehst, Dich zu entspannen. Mache in dieser Zeit etwas Schönes für Dich.

Und am Ende eines Tages darfst Du Dir gerne wieder notieren, was am nächsten Tag zu tun ist. Das verhindert, dass Du abends im Bett gedanklich immer wieder durchgehst, was noch alles zu erledigen ist. Ich habe übrigens immer einen Zettel und ein Stift auf dem Nachttisch, um notfalls aufschreiben zu können, woran ich morgen noch denken soll. So kann ich mir erlauben, mich am nächsten Tag damit zu befassen.

Und eines noch: Was passiert schlimmstenfalls, wenn Du etwas nicht bis zu einem gewissen Zeitpunkt schaffst? Die Folgen sind in den meisten Fällen weniger schlimm als man unbewusst befürchtet. Der Haushalt wurde beispielsweise nicht erledigt. Na und? In jedem Fall geht die Welt nicht davon unter, wenn Du eine Angelegenheit bis zu einem gewissen Termin nicht erledigt hast.

Willst Du alles perfekt machen?

Ein häufiger Grund für innere Unruhe ist extremer Perfektionismus. Perfektion setzt uns unter Druck. Und es führt immer zu chronischer Unzufriedenheit, wenn man alles perfekt machen will. Schließlich ist NICHTS perfekt, was dazu führt, dass Perfektionisten mit dem Ergebnis nie zufrieden sind. “Ich hätte es noch besser machen müssen!”

Wie soll man da ruhig und ausgeglichen sein? Lass mal Fünfe gerade sein. 80% sind in der Regel vollkommen ausreichend.

Tipps zur sofortigen Umsetzung

  1. Dramatisiere die Symptome nicht: Die unangenehmen Symptome, welche durch nervöse Unruhe hervorgerufen werden, sind in den meisten Fällen harmlos. Sie sind lediglich eine Folge der Nervosität und Unruhe. Wenn Du diese als Ausdruck einer gefährlichen Erkrankung dramatisierst, macht das Angst, wodurch sich die nervöse Unruhe verstärkt. Betrachte die Symptome als das, was sie sind: Folgen der Unruhe. Nicht mehr und nicht weniger.
  2. Entspann Dich: Innerer Unruhe begegnet man am besten mit Entspannungstechniken, wie progressiver Muskelentspannung, autogenem Training, Yoga oder Meditation. Es erfordert ein wenig Übung, bis eine neu zu erlernende Technik entspannt. Lass Dich daher nicht verunsichern, wenn die erwünschte Entspannung ausbleibt. Bleibe am Ball und arbeite täglich mit einer Entspannungstechnik.
    Wenn man dauernd innerlich angespannt ist, führt das zu körperlichen Verspannungen. Diese Wechselwirkung kannst Du Dir zunutze machen, denn das Ganze funktioniert auch in die andere Richtung. Wenn es Dir gelingt, Dich körperlich zu entspannen, wirkt sich das entsprechend auf Deine Psyche aus. Die oben erwähnte progressive Muskelentspannung oder Yoga, aber auch Sport sind daher sehr zu empfehlen.
  3. Lach mal: Ähnlich verhält es sich mit folgendem Tipp gegen innere Unruhe: Vielleicht ist Dir nicht zum Lachen zumute. Egal. Ziehe Deine Mundwinkel nach oben und lächle. Vielleicht wird ja mit der Zeit ein kehliges Lachen draus. Das Lächeln signalisiert Deinem Gehirn gute Laune, was zu einem Ausstoß von Hormonen führt, was tatsächlich gute Laune produzieren kann und entspannend wirkt.
  4. Mache einen Waldspaziergang: Ein Spaziergang im Wald ist ein Ausflug aus unserem oftmals hektischen Alltag. Außerdem stärkt er das Immunsystem und wirkt nachgewiesenermaßen beruhigend. Sogar der Anblick von Bäumen wirkt auf uns schon entspannend und lässt uns nach einer Krankheit schneller wieder gesund werden. (vgl. diesen Beitrag vom NDR)
  5. Entspannung für die Ohren: Ein meditativer Vorgang ist auch das Hören von (entspannender) Musik. Und damit meine ich wirklich NUR Musik hören. Wenn Du Dich auf ein Lied konzentrierst, bist Du im Hier und Jetzt. Auf diese Art Musik zu hören, ist daher durchaus ein meditativer Vorgang. Viele bevorzugen klassische Musik, sanfte Klavier- oder Gitarrenklänge. Ich kenne aber auch Leute, die bei Heavy Metal wunderbar entspannen können. Es gibt hier keine richtige oder falsche Musik. Wichtig ist, dass sie auf Dich eine entspannende Wirkung ausübt.
  6. Sauna und Entspannungsbad: Nach einem anstrengenden Tag in der Badewanne “abzutauchen”(maximal 38 Grad) oder in die Sauna bei maximal 80 Grad zu gehen, kann ebenfalls ein wenig Ruhe und Entspannung in unser Leben bringen.
  7. Balanciere auf einem Bein: Inneres Ungleichgewicht führt häufig auch zu körperlicher Instabilität. Darum wird es Dir vielleicht zunächst schwer fallen, auf einem Bein zu stehen. Du bist gezwungen, Dich zu fokussieren, um diese Aufgabe zu bewerkstelligen, was Dich beruhigen wird.

Innere Unruhe Medikamente

Wenn wir Beschwerden haben, gehen wir zum Arzt, damit diese aus der Welt geschafft werden. Wir sind es (leider) gewohnt, eine Tablette einzuwerfen, um belastenden Symptome hinter uns zu lassen. In einigen Fällen können Medikamente gegen nervöse Unruhe hilfreich sein, in den meisten Fällen sind sie jedoch kein Allheilmittel.

Doch welche Mittel gegen Nervosität und innere Unruhe gibt es?

Besteht eine körperliche Ursache wie beispielsweise eine Schilddrüsenüberfunktion, dann können Medikamente gegen die Ursache auch dazu beitragen, die innerliche Unruhe zu beseitigen.

Ist innere Unruhe die Folge einer Angststörung oder von Depressionen, so können Antidepressiva oder Benzodiazepine zum Einsatz kommen. Diese wirken gegen Angst und innere Unruhe.

HINWEIS: Medikamente allein reichen aus meiner Sicht nicht aus, um eine Angststörung vollständig zu überwinden. Weitere Tipps bekommst Du in meinem E-Mail-Coaching sowie in anderen Beiträgen auf diesem Blog. Eine ausführliche Übersicht über angstlösende Medikamente bekommst Du hier.

Psychopharmaka wie Antidepressiva oder Benzodiazepine werden mitunter auch als Beruhigungsmittel verschrieben, ohne dass eine Angststörung oder eine Depression vorliegt. Da vor allem Benzodiazepine schnell abhängig machen, ist zu Vorsicht zu raten.

Im Falle einer akuten Krise, aus der man nicht so weiteres herauskommt (im Volksmund spricht man manchmal von “Nervenzusammenbruch”) kann die kurzfristige Einnahme von Psychopharmaka sinnvoll sein. Das muss jeder im Einzelfall zusammen mit einem verantwortungsvollen Arzt entscheiden.

Weniger problematisch, sind alternative Mittel, welche die Nerven beruhigen. Dazu zählen:

Pflanzliche Mittel gegen innere Unruhe

Einige Pflanzen haben nachgewiesenermaßen eine beruhigende Wirkung. Anders als bei Psychopharmaka dauert es meist einige Tage, bis eine Wirkung spürbar wird. Darum ist es wichtig, dass diese regelmäßig und entsprechend der Dosierungsempfehlung eingenommen werden (nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig).

Als pflanzliche Mittel gegen Unruhe gelten

  • Baldrian
  • Johanniskraut
  • Hopfen
  • Melisse
  • Passionsblume
  • Lavendelöl
  • Kamille 

Es existieren Kombipräparate, beispielsweise aus Baldrian, Melisse und Passionsblume, die eine beruhigende Wirkung erzielen. Eine gute Übersicht über die verschiedenen Arzneimittel, die ein oder mehrere dieser Pflanzen enthalten findest Du hier: https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2018/01/01/baldrian-gegen-unruhe-und-schlafstoerungen

Homöopathie

Ich persönlich bezweifle die Wirkung homöopathischer Mittel, da keine anerkannte Studie die Wirkung bislang eindeutig belegen konnte. Auf der anderen Seite kenne ich zahlreiche Patienten und auch Ärzte, die viel von Homöopathie halten. So habe ich mehrfach gehört, dass beispielsweise Neurexan im Einzelfall gut gegen nervöse Unruhe helfen soll.

Ich bin da sehr zwiegespalten, nicht nur wegen eines ausbleibenden Beweises der Wirkung – die angebliche Wirkweise klingt für mich einfach nicht logisch. Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.

Bei meinen Recherchen nach homöopathischen Mitteln gegen innere Unruhe bin ich immer wieder auf Chamomilla D12 gestoßen. Vielleicht ist es einen Versuch wert.

Fazit

Du siehst, dass es vielfältige Ursachen für innere Unruhe gibt. In einigen seltenen Fällen bestehen organische Gründe für Nervosität und Unruhe. In den meisten Fällen sind psychische Probleme und unsere innere Einstellung verantwortlich für ständige Nervosität, dessen Symptome Angst machen können.

In einigen Fällen macht es Sinn, Medikamente einzunehmen. Dauerhaft ist das aus meiner Sicht nicht die alleinige Lösung. Vielmehr solltest Du Dir die Fragen stellen:

  • Welche Gedanken und Einstellungen führen dazu, dass ich mich unter Druck setze?
  • Wie kannst ich stressigen Situationen gelassener begegnen?
  • Was kann ich tun, um Stress ein wenig zu reduzieren?
  • Wie gelingt es mir, regelmäßig herunterzukommen und zu entspannen?

Ich bin gespannt auf Dein Feedback. Nutze dazu die Kommentarfunktion.

Viele Grüße.

Sebastian Kraemer

Hinweis: Dieser Beitrag wurde nach bestem Wissen verfasst und erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit oder wissenschaftlicher Belegbarkeit. Du solltest einen Arztbesuch weder aufgrund dieses Beitrags, noch anderer Informationen im Internet unterlassen oder verschieben.

Sebastian D. Kraemer

Sebastian D. Kraemer

Als ehemaliger Angstpatient helfe ich seit sieben Jahren Menschen mit übermäßiger Angst und Panikattacken auf ihrem Weg aus der Angststörung. Mehr als 20.000 Menschen nehmen an meinem kostenlosen E-Mail-Coaching teil und ich freue mich über jeden einzelnen, dem ich zu einem angststörungsfreien Leben verhelfe.

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17 Kommentare

  1. SebastianSebastian sagt:

    Was genau hat Dir denn manchmal geholfen (was Du Dir angeeignet hast)?

  2. angela sagt:

    Na ,genau so ist es und wenn es einen schlecht geht fällt mir nicht das Geringste ein .Was ich mir aus Büchern usw .angeeignet habe.Besonders schlecht geht es mir Morgen s .Da muss ich mich zu allem Zwingen und dann kommt die Angst so das ich mich oftmals wieder hinlegen muss. Ist ein Teufelskreis.

  3. SebastianSebastian sagt:

    Hallo Betti,
    das bezeichnet man als Derealisation (ggf. zusätzlich auch Depersonalisation). Ich kenne das gut und weiß, wie unangenehm das ist. Das macht zusätzlich Angst. Es ist also ein nicht untypisches Symptom einer Angststörung. Unangenehm bleibt es. Wenn ich das ganz schlimm hatte, hat mir tatsächlich nur geholfen, mich auszuruhen. Dieses Derealisationsgefühl trat bei mir vor allem in Phasen von großem Stress bzw. Überforderung auf. Es war, als hätte mein Gehirn beschlossen, mal Pause zu machen.

    Ich hoffe, ich konnte dir die Angst ein wenig nehmen.

  4. Betti sagt:

    Hallo Sebastian,

    ich muss heute dir nochmal schreiben. Mir ist heute extrem aufgefallen das ich in meiner Angst das Gefühl habe alles ist unreal. Es kommt mir vor als wäre ich nicht richtig da. Manchmal empfinde ich meine Umwelt als komisch. Das macht mir sehr Angst. ich bin in Gedanken glaube ich nur mit meiner Angst beschäftigt. Ich nehme meine Umwelt gar nicht mehr richtig war. Sehe was vergesse es aber sofort. Es ist schlimm mir macht das so Angst ist das normal?? Dazu bin icxh extrem unkonzentriert.Was kann ich tun damit es besser wird. ich habe Angst das es nicht merh weg geht…

    Viele Grüße
    Betti

  5. Mike sagt:

    Sehr guter Artikel,

    Anspannung,Unruhe,etc,das alles trifft auf mich zu.Was im Leben schiefläuft,oder unzufriedenheit,sind sehr interessante Denkanstöße.
    In 2 Wochen habe ich meine 2. Therapiestunde,wobei ich dieses Thema auf jeden Fall begleitend einsetzen werde.Entspannung allein ,vor allen nach dem Sport,(2-3 die Woche),reicht nicht um auf Dauer die Störung loszuwerden,aber ich habe dann endlich mal Pause von der Anspannung und prompt ist der Optimismus wieder da,wenn auch nicht dauerhaft….

  6. Nicole sagt:

    Ich würde gerne einen Ausweg finden, lebe schon lange mit dieser Krankheit. Der kopf ist sich alles bewusst, aber dies allein genügt nicht.

  7. SebastianSebastian sagt:

    Ich habe im Artikel über innere Unruhe den Punkt “Gratis-Informationen” noch einmal hervorgehoben, damit diese nun nicht mehr so schnell übersehen werden. 😉

  8. anne sagt:

    Ich möchte gerne die Gratis – Informationen

  9. Holger sagt:

    Hallo, leider unter psychosomatischen Beschwerden, Panikattacken und Schlafstörungen.

    Bitte um Gratisinformationen!

  10. SebastianSebastian sagt:

    Sorry, das Eintragungsfeld war verschwunden. Du findest es auf der rechten Seite. Außerdem kannst Du Deine E-Mail hier eintragen. Dort erhältst Du ebenfalls die Gratis-Infos.

  11. Brüggemann,Yvonne sagt:

    leide seit mehreren monaten unter panikattacken,würde gerne das gratispaket in anpruch nehmen um weiter an mir zu arbeiten

  12. Heike Legrand sagt:

    Ich möchte gerne die Gratis-Information

    Danke!

  13. Maria sagt:

    Ich bin gespannt auf die Ratgeber

  14. adminadmin sagt:

    Du wirst mit Sicherheit etwas anwenden können! Ob es hilft, wird man allerdings erst dann sehen! 😉

  15. Michael Markusz sagt:

    Gute Beschreibung und Tipps. Mal sehen, ob ich etwas davon anwenden kann?!

  1. 26. Juli 2015

    […] Schwindel, Schluckbeschwerden/Kloß im Hals, das Gefühl Wasserlassen zu müssen, innere Unruhe, Atemnot/Hyperventilieren, Flimmern vor den Augen und […]

  2. 24. Mai 2016

    […] diese innere Unruhe und unterschwellige Angst über einen längeren Zeitraum anhält, macht es Sinn, diesen Zustand zu […]

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