Panikattacken besiegen

Wie kann man seine Angst besiegen und wieder normal leben?

Panikattacken besiegenMillionen Menschen haben regelmäßig Angstzustände und Panikattacken und suchen verzweifelt nach einer Lösung, um ihre Angststörung zu überwinden. In diesem Artikel erfährst Du, wie Du Deine Panikattacken besiegen kannst.

Niemand versteht besser, wie man sich fühlt, wenn einem Angstzustände und Panikattacken das Leben schwer machen. Ich habe jahrelang selbst darunter gelitten. Doch ich habe meine Angst und Panikattacken besiegt und möchte Dir einige Tipps dazu mit auf den Weg geben.

Jeder, der schon einmal eine Panikattacke erlebt hat, weiß, wie furchtbar so etwas ist. Diese unbeschreibliche Angst. Symptome wie Herzrasen, Atemnot, Schwindel und Schweißausbrüche welche, die Angst weiter steigern.

Man befürchtet, ohnmächtig zu werden, durchzudrehen oder sogar zu sterben. Schließlich könnten die Symptome doch Vorboten eines Herzinfarkts oder eines Schlaganfalls sein.

Wenn man immer wieder mit Panikattacken zu tun hat, beeinträchtigt das das Leben der Betroffenen erheblich und sie sehnen sich nach einem normalen Leben ohne diese Angst.

Wenn das so in etwa auch auf Dich zutrifft, dann solltest Du unbedingt weiterlesen.

Kann man Panikattacken besiegen?

Wenn man jahrelang an einer Angststörung leidet und immer wieder mit Angstzuständen zu kämpfen hat, befürchtet man, diese Panikattacken niemals überwinden zu können. Und man hört tatsächlich immer wieder, dass man lernen muss, damit zu leben.

Andere Betroffene teilen uns das in diversen Foren mit und selbst manche Therapeuten sind der Ansicht, dass man höchstens einen Weg finden kann, um besser bzw. anders mit Angstzuständen umzugehen.

Diesen Leuten möchte ich energisch widersprechen. Man kann seine Panikattacken selbst besiegen.

Wie kann ich mir da so sicher sein?

Zunächst einmal habe ich selbst mehrere Jahre an einer massiven Angststörung gelitten. Ich hatte wahnsinnige Angst vor Krankheiten, habe in den verschiedensten Situationen immer wieder Panikattacken bekommen und habe mir ständig große Sorgen gemacht.

Nach einer langen Leidenszeit habe ich meine Angststörung überwunden. Das ist jetzt mehr als 10 Jahre her. Aber ich bin bei weitem nicht der Einzige, der seine Angstzustände und Panikattacken losgeworden ist.

Ich helfe seit einigen Jahren Menschen mit einer Angststörung erfolgreich dabei, Angst und Panik hinter sich zu lassen und darf immer wieder miterleben dürfen, wie andere Menschen ihre Angststörung endgültig hinter sich lassen. Und deshalb kann ich mit absoluter Gewissheit sagen, dass man Panikattacken besiegen kann.

Das ist die gute Nachricht.

Warum es vielen Menschen nicht gelingt, ihre Angststörung zu überwinden

Ja, man kann Panikattacken besiegen. Warum aber fällt das vielen Betroffenen so schwer?

Zunächst einmal ist der Weg aus Angst und Panik nicht immer leicht, manchmal sogar sehr beschwerlich. Man muss dafür nämlich etwas tun.

“Ich habe doch schon so vieles versucht! Mir bleibt wohl nichts anderes übrig als damit zu leben!”

Das höre ich immer wieder. Aktivität ist ganz wichtig. Keine Frage. Entscheidend ist jedoch, das richtige zu tun. Dazu gleich mehr.

Der falsche Fokus

Zunächst einmal ist der Fokus meist der falsche. Man will Angstzustände und Panikattacken besiegen. Dabei konzentriert man sich meist auf die Angststörung an sich. Schließlich sieht man allein hier das Problem. Doch das ist ein großer Fehler.

Ja, okay, es gibt Mittel und Wege, schneller wieder aus einer Panikattacke herauszukommen. Und es gibt wirksame Methoden, die Panikattacken seltener auftreten lassen.

Entspannungsmethoden, wie die progressive Muskelentspannung beispielsweise, können dabei eine Hilfestellung bieten.

Und ja: Es ist ratsam, sich den angstauslösenden Situationen zu stellen, um seinen Bewegungsradius nicht zu sehr einschränken zu lassen oder diesen zu erweitern, wenn man bereits verschiedene Situationen meidet.

Das ist aber nur ein Teil der Lösung.

Leider belassen es viele Betroffene dabei. Und genau das ist der Grund, weshalb man immer wieder hört, man kann nur lernen, besser mit der Angst umzugehen, eine Angststörung jedoch nicht loswerden.

Die Angststörung ist selten das eigentlich Problem

Im Bewusstsein der meisten Betroffenen ist es einzig und allein die Angststörung, die zwischen ihnen und einem glücklichen Leben steht. Dabei ist die Angststörung selten dafür verantwortlich.

Meiner Erfahrung nach sind es ganz andere Baustellen, die erst zu der psychischen Problematik führen. Damit wird die Angststörung lediglich zu einem Symptom.

Wenn wir uns also immer nur auf die Angststörung konzentrieren – diese furchtbaren Angstzustände – kümmern wir uns lediglich um die Symptombekämpfung, nicht aber um die eigentliche Ursache des Ganzen. Und dann muss man sich nicht wundern, wenn es nicht gelingt, seine Panikattacken zu besiegen.

Es ist wie bei so vielen körperlichen Beschwerden. Bei Spannungskopfschmerzen beispielsweise kann man eine Linderung der Beschwerden erzielen, indem man eine Schmerztablette nimmt.

Wenn man jedoch die Ursache der Spannungskopfschmerzen nicht behebt – beispielsweise Stress vermindert oder die Rücken- und Nackenmuskulatur aufbaut – wird man immer wieder mit Kopfschmerzen zu tun haben.

Genauso verhält es sich auch mit einer Angststörung. Wenn man sich nur um die Panikattacken kümmert, werden sich diese vielleicht bessern – Du wirst sie jedoch nicht vollständig los.

Es ist ein Fehler, sich nur auf die Angststörung zu fokussieren. Meiner Erfahrung nach liegt hier niemals die alleinige Lösung. Schließlich hat es seinen Grund, dass man überhaupt von Angstzuständen und Panikattacken geplagt wird.

Krisen führen oft zu einer Angststörung

Das Leben ist nicht immer einfach. Wir alle haben Krisen zu durchstehen. Und manchmal ist das einfach zu viel. Manchmal finden wir den Ausgang nicht.

So kann eine schwere Krise zu Angst und Panikattacken führen. Weil wir hier keinen Ausweg sehen, kann uns eine Angststörung unbewusst sogar lieber sein. So haben wir einen guten Grund, um uns nicht damit befassen zu müssen.

Eine unbefriedigende Lebenssituation

Wenn Du insgesamt ein glückliches, zufriedenes Leben führst, dann hat es eine Angststörung sehr schwer, Teil Deines Leben zu werden.

Deshalb ist es notwendig, mögliche Problembereiche in Deinem Leben aufzudecken und zwar unabhängig von der Angststörung. Bei dieser Betrachtung sollte die Angststörung keine Rolle spielen.

Ausgangspunkt dieser Überlegung ist es also, dass in Deinem Leben etwas nicht so läuft wie es gut für Dich wäre.

  • Vielleicht steckst Du in einer unglücklichen Beziehung?
  • Vielleicht fehlen Dir gute Freunde?
  • Möglicherweise übst Du einen unbefriedigenden Job aus?
  • Vielleicht ist Dein Leben leidenschaftslos?

Es ist wichtig, sich diesen Fragen unvoreingenommen zu stellen. Oftmals sträuben wir uns nämlich davor, uns mit diesen Dingen zu befassen.

Angst besiegen – ein individuelles Puzzle

Das ist aber noch nicht alles. Wir alle sind unterschiedlich, wir sind unterschiedliche Charaktere mit einer eigenen Vergangenheit und einer individuellen Lebenssituation.

Von daher sieht die Lösung nicht immer gleich aus. Vielmehr ist es wie ein Puzzle, das sich nach und nach zusammenfügt.

Und da wir alle verschieden sind, sind es nicht immer die gleichen Lösungsansätze. In der Zusammenarbeit mit Hunderten Betroffenen haben sich jedoch verschiedene Faktoren herauskristalisiert, die immer wieder zu beobachten sind.

Nicht jeder dieser Faktoren passt in Dein individuelles Puzzle. Auch wenn wir hier nicht alle diese Faktoren besprechen können, möchte ich einige dieser Faktoren an dieser Stelle zumindest nennen.

  • Viele Betroffene neigen zur Perfektion
  • Es fällt ihnen schwer, nein zu sagen
  • Manche stehen vor schwierigen, schwerwiegenden Entscheidungen
  • wissen nicht, was sie mit ihrem Leben anfangen sollen
  • fressen alles in sich hinein
  • haben Langeweile
  • leben in der Vergangenheit
  • und/oder sträuben sich vor Veränderungen

Du siehst, dass man mit bestimmten Methoden allenfalls Panikattacken unterbrechen, nicht aber die Angstattacken besiegen kann. Dazu braucht es wesentlich mehr.

Es muss sich grundlegend etwas ändern

Das waren nur einige von vielen möglichen Problembereichen, die ich immer wieder (auch bei mir selbst) beobachten konnte.

Wo immer auch Deine Problembereiche liegen – eines steht fest: Es muss sich etwas verändern, sonst kann sich nichts verbessern.

Lass uns also gemeinsam etwas verändern und Dein Leben auf die richtige Spur bringen. Wir kümmern uns um verschiedene Faktoren, die Dir das Leben schwer machen können, wir besprechen, wie Du mit Krisen richtig umgehst.

Und das machen wir in meinem kostenlosen E-Mail-Coaching. Hier bekommst Du Mails mit Tipps, um Deine Angst besiegen zu können.

Klicke hier und trage Deinen Vornamen sowie Deine E-Mail-Adresse in das Formular ein.

Du bekommst übrigens gleich einmal den kleinen Ratgeber “Erste Hilfe bei Angst und Panikattacken – 7 leicht anwendbare Sofortmaßnahmen” zugesendet – ebenfalls kostenlos.

Mehr als 22.000 Betroffene haben von diesem Gratis-Angebot übrigens schon Gebrauch gemacht.

Ich habe meine Angst besiegt und ich habe viele Male miterleben dürften, wie Betroffene ihre Angstattacken besiegen konnten.

Bis gleich.

Dein Sebastian

PS: Angst besiegen Buch: Wenn Du wissen willst, wie ich meine Angst besiegen konnte, dann würde ich mich freuen, wenn Du mein Buch liest. Klicke hier für mehr Infos.

2 Kommentare

  1. Dejan sagt:

    Hallo, ich bin erst seit gestern auf diese Seite gestossen. Offiziell kämpfe ich seit Juli 2016 mit Angststörung (Panikattacken und Hypochondrie) aber ich denke das ich das schon länger habe. So etwa 2 oder 3 Jahre.
    Ich hoffe und glaube ebenfalls das man diese unangenehme Erkrankung besiegen kann.
    Meine Mutter litt vor etwa 30 Jahren an Agoraphobie und mein Vater hat mir erst kürzlich offenbart das er 5 Jahre lang Panikattacken auf Rolltreppen erlebt hat. Und ihn plagte lange Zeit das Gefühl er müsste sterben wo bei er selbst nicht mal Schmerzen verspürte. Es war nur so ein Gefühl!
    Beide haben kein Problem mehr damit. Somit Leute, wir schaffen das!!!

    • Sebastian sagt:

      Vielen Dank für diesen mutmachenden Post. Es ist absolut möglich, eine Angststörung zu besiegen!

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