Angst vor Coronavirus – berechtigt oder nicht?

Ist die Angst vor Coronavirus berechtigt?

Das Coronavirus ist nicht mehr zu stoppen. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis die Weltgesundheitsorganisation WHO das Coronavirus, offiziell SARS-CoV-2, zu einer Pandemie erklärt.

Die Angst vor dem Coronavirus ist verständlicherweise groß. Doch ist diese Angst übertrieben oder gerechtfertigt? Musst Du wirklich Angst vor einer Ansteckung haben? Was musst Du wissen und welche Vorkehrungen solltest Du jetzt  unbedingt treffen? Das schauen wir uns in diesem Beitrag an.

Was dieser Beitrag bewirken soll

Mich erreichen derzeit sehr viele Anfragen, wie mit der Angst vor dem Coronavirus umzugehen ist. Die Berunsicherung ist groß, da viele das Gefühl haben, es würden Fakten verheimlicht. Warum sonst riegelt man ganze Städte ab?

Informationen können dabei helfen, die Angst zu reduzieren. Aus diesem Grund habe ich mich eingehend informiert, um ein möglichst realistisches Bild von der möglichen Bedrohung zu zeichnen. Dabei habe ich mich auf Quellen gestützt, die ich für vertrauensvoll halte.

Was ist das Coronavirus?

Das SARS-CoV-2 kann eine Atemwegserkrankung auslösen, die meist mild verläuft, aber auch tödlich enden kann. Mit dem Virus infizierte sich im Dezember erstmals ein Mensch in der chinesischen Region Wuhan. Mittlerweile gibt es einen zweiten großen Infektionsherd in Italien, was der im Grunde eine Pandemie bedeutet.

Weltweit sind derzeit etwa 120.000 Fälle registriert, mehr als 3.000 Menschen sind daran gestorben. In Deutschland sind mehr als 400 Ansteckungen nachgewiesen (Stand 05.03.2020).

Symptome des Virus

Es werden oftmals typische Erkältungssymptome wie Schnupfen, Husten, Halsschmerzen und Fieber beschrieben. Bei schweren Verläufen treten Atmebeschwerden auf, manchmal auch eine Lungenentzündung.

Die Ergebnisse einer Untersuchung an der 138 Corona-Patienten beteiligt sind, sprechen hingegen oftmals auch von unytpischen Beschwerden wie Übelkeit, Bauchschmerzen und Durchfall.

Coronavirus Sterberate

Wie sieht es mit der Sterblichkeitsrate des Coronavirus aus?

Wie bei allen Zahlen in Bezug auf das Virus, ist zu erwähnen, dass diese mit Vorsicht zu genießen sind. Schließlich ist uns das Virus erst seit wenigen Monaten bekannt.

Verschiedene Quellen gehen davon aus, dass etwa 2% der Erkankten an dem Virus sterben. Das bestätigen auch diese Zahlen aus China, die zeigen, dass die Erkrankung für 2,3% der vor ein paar Wochen aufgeführten 41.000 Erkrankten tödlich ausgegangen ist.

Legt man hingegen die offiziellen Zahlen der WHO zugrund, so kommt man bei 2.700 Toten bei 81.000 Erkankte (Stand 26.02.2020) auf 3,3%. Dabei muss man berücksichtigen, dass 4 von 5 Fälle der Infektionen milde verlaufen, was naheliegt, dass die meisten Erkrankungen statistisch nicht erfasst werden.

In Wahrheit fällt die Sterberate vermutlich deutlich geringer aus, was auch die Aussage von Münchner Chefarzt Wendtner unterstützt, der die Sterblichkeitsrate bei deutlich unter 1% ansetzt (Quelle). Auch ein weiterer Virologe sprach von eher 0,3% – 0,7%.

Für wen ist das Risiko am Größten?

Als Vater zweier Mädels gehört es zu meinen Hauptaufgaben meine Kinder zu schützen. Was mich ein wenig beruhigt, ist die Tatsache, dass bislang kein Kind unter 10 Jahren an dem Virus gestorben ist.

Generell gilt: Je älter, desto gefährdeter. Während die Sterberate bei über 60-jährigen bei 3,6% liegt, beträgt diese bei über 70-jährigen 8% und bei über 80-jährigen fast 15%. In der Altersgruppe von 10-39 Jahren liegt diese bei nur 0,2%, zwischen 40 und 49 bei 0,4% und in der Altersgruppe von 50-59 sind 1,3% der erfassten Fälle gestorben.

Neben dem Alter spielen Vorerkrankungen eine Rolle. Während nur 0,9% der Gesunden starben, waren es unter Diabetikern 7,3% und unter Menschen mit Herzerkrankungen 10,5%.(Quelle)

Vergleiche zur Grippe

Ich habe mich letztes Jahr mit Influenza Typ A, der gefährlichsten Grippe-Variante infiziert. Mir ging es 4 Tage mit über 40 Grad Fieber richtig schlecht und ich war einen ganzen Monat geschwächt. Zu keinem Zeitpunkt habe ich jedoch um mein Leben gefürchtet, dabei sterben jährlich bis zu 25.000 Menschen an der Grippe allein in Deutschland.

Doch wie kann es sein, dass auch ich mich im Vorfeld deutlich mehr mit dem Coronavirus beschäftige, als mit der Grippe, obwohl ich tatsächlich erkrankt war?

Angst vor Neuem

Der Corona-Virus ist neu und wir wissen erst einmal nicht, wie wir die Gefahr einschätzen sollen. Nicht einmal die Experten sind sich einig. Und so macht dieser neue Virus Angst. Dabei schätzen viele die Gefahr als deutlich größer ein, als sie vermutlich ist. An die Grippe und andere Erkrankungen haben wir uns gewöhnt.

Auch die Grippe birgt für Risikogruppen eine nicht zu unterschätzende Gefahr und trotzdem lassen sich viele nicht impfen. Die Grippe ist eben Teil unseres Lebens geworden und niemand verfällt deshalb mehr in Panik.

Was ist denn jetzt – ist das Coronavirus gefährlich?

Nach allem, was man derzeit weiß, kommt eine Ansteckung mit dem Virus keineswegs einem Todesurteil gleich – nicht einmal für Risikogruppen (vor allem alte Menschen und Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen). Corona ist kein Krebs. Panik ist in Bezug auf das Virus sicher nicht angebracht. Selbst wenn Du Dich anstecken solltest, so ist die Wahrscheinlichkeit riesig, dass Du das Ganze schadlos überstehen wirst und wahrscheinlich nicht einmal großartige Beschwerden verspürst.

Und doch gibt es ein paar Punkte, die Corona zumindest nicht ganz ungefährlich machen.

Schnelle Ausbreitung: Die Sterblichkeitsrate wird beim Coronavirus vermutlich höher sein, als bei der Grippe. Und es breitet sich schneller aus, auch weil viele Betroffene kaum Symptome zeigen. Wahrscheinlich infiziert ein Erkankter 2,5 – 3 Menschen. Bei der Grippe sind es nur 1,4, was einen gewaltigen Unterschied bedeutet (Quelle).

Ausbreitung kaum einzudämmen: Da die meisten Infektionen milde verlaufen, werden die meisten Fälle nicht einmal bekannt. Wer geht schon mit ein wenig Halskratzen zum Arzt? Und so verbreitet sich das Virus unbemerkt, bis es nicht mehr zu kontrollieren ist.

Keine Impfung: Zudem gibt es derzeit keine Impfung, die wie bei der Grippe auch, vor allem für Risikogruppen sinnvoll wäre. Frühestens in einem Jahr rechnet man mit einem einsetzbaren Impfstoff.

Viren könnten tagelang ansteckend sein: Während die WHO derzeit noch davon ausgeht, dass das Virus nur einige Stunden auf Oberflächen ansteckend bleibt, gibt es Hinweis darauf, dass dieses bis zu 9 Tage der Fall sein könnte. Das aber gilt noch nicht als sicher (Quelle).

Im Falle einer Ausbreitung wäre die Wahrscheinlichkeit gegeben, dass auch Du Dich infizierst. Allerdings würdest Du das Ganze mit einer extrem hohen Wahrscheinlichkeit auch schadlos überstehen – vor allem dann, wenn Du keiner der Risikogruppen angehörst.

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Warum werden dann ganze Städte abgeriegelt?

Ich war zunächst in Bezug auf das Coronavirus völlig entspannt. Ein wenig beunruhigt war ich ob der Vorgehensweise der Behörden. Warum werden ganze Städte und Regionen in Italien abgeriegelt? Warum wird ein komplettes Hotel unter Quarantäne gestellt, nachdem zwei Gäste positiv auf Corona getestet wurden? Warum werden öffentliche Veranstaltungen und Messen abgesagt, wenn das Ganze doch so harmlos ist?

Was wissen DIE, was wir nicht wissen? Was wird uns verschwiegen?

Das haben mich in den letzten Tagen viele Verängstigte gefragt. Dabei sind Verschwörungstheorien selten eine gute Idee. Sie schüren nur Angst und es ist fast nie etwas dran.

Den Versuch, die Pandemie noch zu verhindern, halte ich für ziemlich aussichtlos. Und doch versucht man das Ganze noch, solange man eine Möglichkeit sieht und irgendwie erscheint mir das auch richtig. Schließlich ist es die Aufgabe unserer Regierungen ihre Bürger zu schützen.

Und auch wenn das Virus vermutlich für gesunde, nicht alte Menschen nicht so gefährlich ist, gibt es eben Menschen (Alte und Vorerkrankte), für die ein nicht zu unterschätzendes Risiko besteht und auch diese Menschen wollen natürlich geschützt werden. Und das ist auch richtig so. Selbst wenn Du jung bist, hast Du ja vermutlich auch Eltern oder Großeltern…

Zum anderen versucht man den großen Ausbruch der Krankheit hinauszuzögern, damit unser Gesundheitssystem während der Grippesaison nicht gänzlich überfordert ist. Und jeder zusätzliche Tag bringt wertvolle Erkenntnisse, wi man Erkrankte besser behandeln kann.

Das könnte die Panik verstärken…

Ich bin derzeit auf Gran Canaria. Die Menschen hier sind noch sehr entspannt, auch wenn Atemschutzmasken auch hier längst nicht mehr zu bekommen sind.

Gefahr – Hamsterkäufe: In Deutschland gibt es nun auch die ersten Fälle in meinem Bundesland (NRW) und die Menschen haben damit begonnen haben, Vorräte anzuhäufen. Diese Hamsterkäufe tragen zur Verunsicherung der Bevölkerung bei.

“Wenn jetzt alle einkaufen wie die Verrückten, muss ich das wohl auch machen!” Und so könnte eine vollkommen übertriebene Angst um sich greifen, die mit dem Coronavirus nur bedingt zu tun hat. Ich sehe keine Gefahr, dass wir Hunger leidern müssen, selbst wenn zeitweise nicht mehr alles zu bekommen ist.

Gefahr – Lieferengpässe: Seit Wochen stehen viele Schiffe in Chinas Häfen. Da unsere Wirtschaft sehr viel Waren aus China importiert, werden wir die Auswirkungen bald zu spüren bekommen. Das gilt vermutlich zuallererst für Medikamente, die teilweise nur noch schwer zu bekommen sein werden.

Gefahr – Wirtschaft: Im Zeichen der Globalisierung ist die ganze Welt wirtschaftlich eng miteinander verflechtet. Wenn einzelne Länder sich aufgrund des Virus abschotten werden und der Handel leidet, wird die gesamte Weltwirtschaft die Folgen zu spüren bekommen. Meine Prognose lautet, dass viele Unternehmen pleite gehen werden. Die Tourismusbranche steckt schon jetzt in einer dramatischen Krise.

Für den Einzelnen ist das Ganze weniger gefährlich, gesellschaftlich sind die Folgen jedoch schon spürbar. Schulen und Kindergärten sind geschlossen, tausende befinden sich in Quarantäne, die Menschen haben Angst.

Das macht mir persönlich Sorge

Auch ich möchte mich natürlich nicht mit dem Coronavirus anstecken, schätze die Gefahr, dass das in den nächsten Monaten passieren könnte jedoch als hoch ein. Ich habe eine Autoimmunerkrankung, die allerdings derzeit keine Beschwerden macht. Ob ich damit zur Risikogruppe zähle, kann derzeit wohl niemand sagen. Die Vorstellung selbst am Virus zu erkranken, bereitet mir jedoch nur bedingt Sorge.

Meine Schwiegermutter zählt jedoch aufgrund ihres Alters und diverser Vorerkrankungen. Das bereitet mir schon eher Kopfzerbrechen. Auch Du hast ja vielleicht in Deiner Familie jemanden mit erhöhtem Risiko, wenn Du nicht selbst zu dieser Gruppe zählen solltest. Und diese Sorge kann ich gut verstehen.

Am meisten Sorge bereitet mir die Vorstellung, dass unser Gesundheitssystem nicht ausreichend vorbereitet ist. Wenn zigtausende stationär behandelt werden müssen, stelle ich mir die Frage, wie das im Falle einer flächendeckenden Epidemie ablaufen soll. Gibt es genug Betten? Genug Geräte? Ausreichend gesundes medizinisches Personal?

Das macht Mut

  • Die meisten belastbaren Zahlen liegen derzeit aus China vor, wo das Virus erstmals aufgetreten ist. Hier zählt man 80.409 Infektionen. Davon sind mehr als 3.000 gestorben, was einem Anteil von 3,75% entspricht, aber auch 52.045 Menschen geheilt (etwa 65%). Die Dunkelziffer ist vermutlich extrem hoch, was die Sterblichkeitsrate in Wahrheit viel geringer ausfallen lässt (vermutlich unter 1%).
  • In Deutschland ist bislang bei über 400 Infektionen noch niemand gestorben und 15 Personen als geheilt entlassen.
  • Es ist noch kein Kind bis 9 Jahren gestorben. Die Sterblichkeitsrate im Alter zwischen 10 und 39 Jahren wird mit lediglich 0,2% angegeben.
  • Das Robert Koch Institut geht davon aus, dass schon in wenigen Wochen die ersten Therapeutika gegen das Corona-Virus eingesetzt werden können, eine Impfung könnte es in einem Jahr geben.
  • Es besteht die Hoffnung, dass das Epidemie mit steigenden Temperaturen abflauen könnte, wie das auch bei anderen Erkältungskrankheit wie der Grippe der Fall ist. Viren mögen es im Allgemeinen kalt.

Was solltest Du jetzt tun?

Etwas tun zu können bringt ein Gefühl der Kontrolle, was die Angst vor dem Virus verringern kann.

  1. Zunächst einmal möchte ich Dir dazu raten, Dir Vorräte für mindestens 2 Wochen anzulegen. Das empfiehlt unsere Regierung ohnehin. Nicht zu hamstern und  Vorräte für Monate zu bunkern, sondern nur so viel, dass Du 2 Wochen zuhause bleiben könntest.
    Zudem solltest Du dafür sorgen, dass Du dringend benötigte Medikamente vorrätig hast, da es hier möglicherweisezu einem Engpass kommen könnte.
  2. Ansonsten solltest Du die Hygieneempfehlungen beachten, die während der Grippesaison ohnehin gelten: Regelmäßiges Händewaschen für mindestens 30 Sekunden (2 Mal “Happy Birthday” singen), Händeschütteln vermeiden, in die Armbeuge niessen und husten…).
  3. Vor allem aber solltest Du nicht in Panik verfallen. Ich kann verstehen, wenn Du Angst vor dem Coronavirus hast. Doch selbst wenn Du Dich infizieren solltest, wirst Du das Ganze mit ziemlicher Sicherheit gut überstehen. Und zu diesem Zeitpunkt ist selbst eine Ansteckung noch ziemlich unwahrscheinlich.

Nach allem, was ich recherchiert habe, scheint Panik übertrieben. Ich habe nicht den Eindruck, dass uns hierzulande etwas verschwiegen wird. Einige Medien verbreiten Angst und Panik. Darum ist es ratsam, dass Du Dir nicht ständig alle neuen Nachrichten durcliest oder gar einen Liveticker verfolgst.

Informiere Dich am besten auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts. Meiner Einschätzung nach werden hier alle relevanten Informationen geteilt ohne Panik zu schüren.

Hast Du noch Fragen oder Anmerkungen, so freue ich mich auf Deinen Kommentar!

Sebastian D. Kraemer

Sebastian D. Kraemer

Als ehemaliger Angstpatient helfe ich seit sieben Jahren Menschen mit übermäßiger Angst und Panikattacken auf ihrem Weg aus der Angststörung. Mehr als 36.000 Menschen nehmen an meinem kostenlosen E-Mail-Coaching teil und ich freue mich über jeden einzelnen, dem ich zu einem angststörungsfreien Leben verhelfe.

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13 Kommentare

  1. AvatarEdith tomaschko sagt:

    Hallo sebastian😊 wie funktioniert das mit deinem online seninar ? Lg edith

    • Sebastian D. KraemerSebastian D. Kraemer sagt:

      Hallo Edith,

      Du wählst hier einen Termin aus, meldest Dich an und nimmst zum vereinbaren Termin teil. 😉

      Lieben Gruß.

      Sebastian

  2. AvatarNini sagt:

    Super geschrieben… Mich beschäftigt das auch total und merke das ich wieder vermehrt Panik habe… Das ich daran erkranke… Dazu kommt das nun in meiner Stadt ein bestätigter infizierter corona Fall gibt., was mir nun noch mehr angst macht

  3. AvatarChristian Bittner sagt:

    Vielen herzlichen Dank für den Beitrag. So kann man nochmal zusammenfassend lesen was man über das Virus wissen sollte und meiner Meinung nach hat es mir meine innere Unruhe tatsächlich genommen. Ich hatte keine direkte Angst, aber wenn man dauerhaft von den Medien erfasst wird, zermürbt man sich dennoch ein wenig die Gedanken. Aber mit dem Beitrag kann ich dem ganzen entspannter angehen. Vielen Dank 😉

  4. AvatarCindy sagt:

    Du hast eine Autoimmunerkrankung? Das habe ich irgendwie nie mitbekommen. Könnten auch daher deine Symptome herkommen, die du immer als Angstsymptome eingeordnet hast? Lg

    • Sebastian D. KraemerSebastian D. Kraemer sagt:

      Nein, die Autoimmunerkrankung ist später aufgetreten. Mit meiner damaligen Angststörung hat das Ganze nichts zu tun.
      Lieben Gruß.
      Sebastian

  5. AvatarJulia Valente sagt:

    Ein super Beitrag dennoch trifft es mich so sehr das ich jeden Abend mit Herzrasen ins Bett gehe es extrem lange anhält weil ich grade so viel daran denken muss und einfach so viel Angst davor habe 😪ich habe ständig Panik im Moment

    • Sebastian D. KraemerSebastian D. Kraemer sagt:

      Dagegen kann es helfen, wenn Du Dir ein realistisches Bild von der Situation machst. Es ist vermutlich längst nicht so schlimm, wie man den EIndruck gewinnen könnte, wenn man manche Dinge so liest. Ich hoffe, dass Dich der Beitrag ein wenig beruhigt.

  6. AvatarNicole sagt:

    Vielen lieben Dank für diese Worte.. das ist ein Artikel von zig Tausenden dienlich innden letzten Wochen gelesen habe, der mich wirklich beruhigt, muss ich ehrlich sagen… ich habe meine Angststörung zu 98%, überwunden (sag ich mal salopp) , in dieser Angst war mit drin das ich nicht einkaufen konnte… jetzt bekam ich langsam Angst das genau diese Angst jetzt mit alle dem wiederkommt , bin ich ehrlich, das mulmiges Gefühl war wieder da… 🙁 ich denke ich werde mir dennoch für unterwegs, Tücher holen, und ansonsten gelassener an die Sache ran gehen… DANKE

  7. AvatarMirja sagt:

    Endlich mal ein Beitrag, der mich ein wenig beruhigt. Vielen Dank!

  8. AvatarAnja Vetter sagt:

    Vielen Dank für den Beitrag! Ich habe eine generalisierte Angststörung diagnostiziert und bin richtig in Panik verfallen! Ihren Tip keine liveticker mehr zu lesen werde ich mir sehr zu Herzen nehmen! Die letzten 4 Tage habe ich permanent nur nach negativen Nachrichten gesucht , was eben genau der falsche Weg ist! Meine 4 jährige lasse ich trotzdem erstmal zuhause auch wenn in Thüringen noch kein Fall bekannt ist. Ich habe ja die Möglichkeit und Schaden kann’s nicht. Ein toller Artikel zum Fakten schaffen … die es braucht bei übertriebener Angst wie ich sie habe um sich zu beruhigen! Vielen lieben Dank 😊

    • Sebastian D. KraemerSebastian D. Kraemer sagt:

      Das freut mich sehr, vielen Dank für Dein Feedback! Schön, dass Du erkannt hast, dass es nicht sinnvoll ist, ständig die Nachrichten durchzulesen…

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