Tipps für Tipps gegen Panikattacken

Man kann es mit den Tipps auch übertreiben. Jetzt gibt es schon Tipps für Tipps gegen Panikattacken, was soll denn das? Was Dich in diesem Artikel erwartet, gilt übrigens nicht nur für Panikattacken, sondern auch für jede andere Angststörung, für ein Burnout-Syndrom und andere psychische Krankheiten, im Grunde auch für jedwede Tipps, die ein Problem lösen oder das Leben verbessern sollen.

Stellvertretend für alle möglichen Tipps, befassen wir uns hier beispielhaft mit Tipps gegen Panikattacken. Wenn Du diese Tipps beherzigt, wird das dazu führen, dass Ratgeber Dir tatsächlich helfen können.

Meine Ratschläge

Zunächst einmal kann ich Dir versichern, dass ich mir bei all meinen Tipps unheimlich viele Gedanken gemacht habe. Diese beruhen auf meinen eigenen Erfahrungen, schließlich habe ich jahrelang an einem Mix aus Panikstörung, Hypochondrie, generalisierter Angststörung und Agoraphobiegelitten, aber auch aus zahlreichen Gesprächen mit anderen Betroffenen und ständiger Recherche.

Du kannst Dich von der Qualität nicht nur durch das lesen der Artikel in diesem Blog, sondern auch durch die kostenlosen Ratgeber “Hypochondrie, nein danke” (bekommst Du hier) oder “7 ultimative Tipps gegen Panikattacken” (hier gehts zum Gratis-Download) überzeugen.

Das große Problem mit den Tipps

Egal ob es sich um Tipps gegen Panikattacken oder um andere Ratschläge handelt: Es gibt sicherlich Qualitätsunterschiede. Ich behaupte jedoch, dass 90 % aller Ratgeber für viele Menschen tatsächlich hilfreich sind und dennoch helfen diese nicht. Was meine ich nun wieder damit?

Problem 1: Der Ratgeber
Obwohl die Ratschläge für viele Menschen hilfreich sind, helfen diese nicht jedem. Bei meinen Tipps gegen Panikattacken beispielsweise kann es sein, dass diese nicht helfen, selbst, wenn diese umgesetzt werden. Hast Du beispielsweise ein schweres Trauma erlitten, mögen diese Tipps gegen Panikattacken eher wenig hilfreich sein. Man kann bei keinem Ratgeber jede einzelne Konstellation berücksichtigen. Das funktioniert nicht. Darüber muss man sich bei jedem Ratgeber im Klaren sein.

Daran kannst Du nichts ändern. An den folgenden Dingen kannst Du jedoch etwas ändern und dazu rate ich Dir dringend!

Problem 2: Die Einstellung
Du bist auf der Suche nach einem Problem auf einen Ratgeber gestoßen, den Du Dir zu Gemüte führst. Dabei sagt Dir der kleine Mann im Kopf ständig: “Das funktioniert doch eh nicht.” Eines kann ich Dir gerantieren: Du wirst Recht behalten. Der Wirkung des besten Ratgebers verpufft wirkungslos, wenn Du Deine Einstellung dazu nicht änderst.

Ich kann verstehen, dass Du skeptisch bist, wenn Du schon lange an Panikattacken leidest. Versuche dennoch den Tipps gegen Panikattacken positiv gegenüber zu stehen und sage Dir “Das wird funktionieren. Diese Tipps werden mir helfen.” Wenn Du das nicht machst, solltest Du Dir die Zeit für die Lektüre gleich sparen, denn das bringt nichts!

Problem 3: Die Umsetzung
Die meisten Tipps werden niemals umgesetzt. Zum einen liegt das daran, dass uns oftmals der Glaube an den Erfolg fehlt. Viel mehr macht uns jedoch der innere Schweinehund zu schaffen. Bequemlichkeit ist keine besonders gute Eigenschaft und doch sind wir oft zu bequem. Die konsequente Umsetzung der Ratschläge fehlt.

Und selbst wenn wir diese Tipps beherzigen, machen wir das meist nur über einen kurzen Zeitraum. Dann haben wir keine Lust mehr, gute Vorsätze sind schnell vergessen, das ist menschlich. Ich nehme mich dabei keineswegs aus. Dabei können die allermeisten Tipps nur dann helfen, wenn man diese über einen längeren Zeitraum konsequent umsetzt.

Tipps für Tipps gegen Panikattacken und alle anderen Ratschläge

Glaube fest an die Wirkung: Wenn Du nicht daran glaubst, dass die Tipps Dir helfen können, helfen sie auch nicht. Gehe mit einer positiven Einstellung an die Umsetzung. Man will Dir bei einem Problem helfen, Dein Leben verbessern. Dabei wird es vorkommen, dass Dir der eine oder andere Ratschlag tatsächlich nicht hilft. Von 5 Tipps ist vielleicht nur einer etwas für Dich, aber der hat möglicherweise das Potential Dein Leben enorm zu verbessern. Nur durch eine positive Einstellung und die Umsetzung findest Du heraus, was Dir tatsächlich hilft.

Bleibe konsequent am Ball: Die meisten Tipps zeigen erst dann ihre volle Wirkung, wenn man diese eine gewisse Zeit umsetzt. Das kostet Zeit und manchmal auch etwas Anstrengung. Aber Du hast Dir bereits die Zeit genommen, den Ratgeber zu lesen und vielleicht sogar dafür bezahlt. Lass das Ganze keine Zeit- und Geldverschwendung sein.

Und wenn tatsächlich kein einziger Tipp eines Ratgebers helfen sollte, so hast Du es wenigstens versucht und Dir nichts vorzuwerfen.

Fazit

Nun hast Du einmal mehr Tipps bekommen und ich bin sicher, dass Dir diese Tipps dabei helfen werden, dass Ratgeber auch Dein Leben erheblich verbessern können. Es müssen ja auch nicht immer ganze Ratgeber sein: Manchmal genügt auch ein hilfreicher Tipp eines Freundes, um einen großen Schritt nach vorne zu machen. Doch auch dieser kann nur dann helfen, wenn Du daran glaubst und diesen konsequent umsetzt.

An dieser Stelle möchte ich auch noch einmal auf mein Buch Exfreundin Angst – Wie ich die Panik in die Wüste schickte”) verweisen, das zwar keinen klassischen Ratgeber darstellt, aber dennoch extrem hilfreich sein kann, wenn man an Panikattacken & Co. leidet.

Und denke immer daran: Ganz egal, ob Du an Panikattacken, Burnout-Syndrom, Angststörung oder anderen psychischen Erkrankung leidest: Gib niemals die Hoffnung auf, dass es wieder gut werden kann, denn das wird es!

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1 Kommentar

  1. kikica sagt:

    Meine ehemalige Arbeitskollegin hatte auch oft Panikattacken… Hat jeden Tag geweint und uns die Ohren zugestopft… Irgendwie wollte Sie sich selber nicht helfen… Schade…

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