Aus der Angst mit dieser Frage

Tut dir das eigentlich gut?

Wie bekomme ich diese Ängste in den Griff? Was kann ich tun für meinen Weg aus der Angst?

Bei Menschen mit einer Angststörung kreisen die Gedanken immer und immer wieder um die Angst.

Kommt dir das bekannt vor?

Ich jedenfalls kenne das sehr gut.

Ich habe nicht nur mit hunderten Menschen zusammengearbeitet – ich hatte selbst eine Angststörung mit ständigen Panikattacken, großer Angst vor Krankheiten und dauernden Sorgen.

Und ich erkannte: In der Angst selbst findet man nicht die Lösung.

Und aus meiner langjährigen Erfahrung heraus kann ich sagen: Nicht selten ziehen wir es vor, uns mit Angst und möglichen Krankheiten zu befassen, weil wir uns nicht trauen, zu verändern, was uns nicht gut tut.

Wann hast du dich zum letzten Mal gefragt, ob dir gut tut, was du den ganzen Tag so machst?

Und wann hast du zuletzt zugelassen, eine ehrliche Antwort auf diese Frage zu geben?

Das würde ja bedeuten, man müsse unter Umständen etwas verändern! Und das würde heißen, unsere eigenen Bedürfnisse in den Vordergrund zu stellen. Und diese Bedürfnisse könnten mit den Wünschen unseres Partners, Familie und Freunden kollidieren.

Unangenehm!

Also ignorieren wir fröhlich, was wir wollen und zwar so lange, dass wir bald gar nicht mehr wissen, was wir eigentlich wollen und was uns gut tut.

Wir haben verlernt, auf unsere Bedürfnisse zu achten.

Und wenn wir es doch mal tun – nur einen kurzen Moment, dann erschrecken wir, weil der Unterschied zwischen dem, was uns gut tut und unserer Realität so gewaltig ist.

Und dann lenken wir uns ab: Mit dem Handy, Internet, dem Fernseher, Essen, trinken oder auch mit der Angst.

Wie du lernst, deine Bedürfnisse in den Vordergrund zu stellen

Und damit verändern wir nicht nur nichts – es wird immer schlimmer! Mit der Unzufriedenheit und oft auch mit der Angst.

Darum sollten wir lernen, unsere Bedürfnisse wieder in den Vordergrund zu stellen.

Wie das geht?

  1. Der erste Schritt aus diesem Dilemma ist es zu erkennen, dass es ein Problem ist, dich nicht zu fragen, ob dir etwas gut tut oder nicht. 
  2. Der zweite Schritt ist es, dir diese Frage zu erlauben und dir diese Frage jeden Tag mehrfach zu stellen: Tut mir das eigentlich gut was ich da gerade so mache?

Tut mir das eigentlich gut?

Mit der Zeit wirst du merken, dass deine eigenen Bedürfnisse wieder mehr in den Vordergrund rücken.

Und wenn deine Bedürfnisse Beachtung finden, dann kann auch die Angst mehr und mehr ihre Daseinsberechtigung verlieren.

Tipp: In unserer Akademie geht es auch darum, herauszufinden, was dir gut tut und wie du das Leben finden kannst, das auf dich wartet. Die Angst spielt in der Akademie nur eine Nebenrolle.

Klicke hier, um mehr zu erfahren!

Ich freue mich auf dich!

Herzliche Grüße.
Sebastian

Sebastian D. Kraemer

Als ehemaliger Angstpatient helfe ich seit etwa 10 Jahren Menschen mit übermäßiger Angst und Panikattacken auf ihrem Weg aus der Angststörung.

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2 Kommentare

  1. Dina sagt:

    Hallo Sebastian, ich bin vor ein paar Tagen auf deinen Blog gestoßen. Ich kämpfe schon lange mit Ängsten und Depressionen, besonders macht mir meine Krankheitsangst zu schaffen. Erstmal vielen Dank für deine tolle Arbeit! Konnte schon viel Nutzen für mich daraus ziehen. Am besten gefällt mir dein Artikel darüber, dass man sich immer fragen sollte, ob die Dinge, die man tut, einem auch gut tun. Ich glaube hier liegt ein wichtiger Schlüssel für den Weg aus der Angst. Auch ich habe jahrelang Dinge gemacht, die mir nicht gut getan haben. Ich bin gerade dabei herauszufinden, was ich wirklich möchte im Leben und was mir gut tut. Liebe Grüße und mach weiter so mit deiner Arbeit!

    • Sebastian D. Kraemer sagt:

      Liebe Dina,
      ich danke dir für dein Feedback. Das ist ein ganz wichtiger Punkt, den du da ansprichst. Wenn du deine Angststörung überwunden haben wirst, auch weil du weniger Dinge tust, die dir nicht gut tun, dann bist du nicht nur deine Ängste los – du führst auch ein glücklicheres Leben!

      Lieben Gruß.

      Sebastian

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