Mein bester Tipp gegen Müdigkeit

Novemberblues“Ich bin dauernd so müde und dadurch fällt es mir schwer, Deine Tipps umzusetzen – was kann ich tun?” schreibt Maren.

Und nicht nur Maren will das wissen. In den letzten Tagen haben mich sehr viele Mails mit ähnlichen Fragen erreicht.

Und weil ich mir vorstellen kann, dass es Dir ähnlich geht, bekommst Du heute meinen besten Tipp gegen Müdigkeit.

Okay: Es sind eigentlich zwei. 😉 Aber lies selbst.

Warum sind alle gerade jetzt so müde?

Angstzustände und Panikattacken sind kraftraubend. Sie entziehen jede Menge Energie und darum ist es kein Wunder, dass die meisten Menschen mit einer Angststörung oft müde sind.

In diesen Tagen wird es aber bei vielen schlimmer. Und der Grund ist klar: Die dunkle Zeit des Jahres beginnt!

Die Tage werden kürzer und wir bekommen immer weniger Sonne ab. Und das führt dazu, dass wir noch müder sind als sonst.

Warum ist das ein Problem?

Keiner fühlt sich gerne schlapp und müde. Eine Angststörung wird man meiner Überzeugung nach nur dann los, wenn man aktiv wird.

Und wenn Dir die Kraft dafür fehlt, etwas umzusetzen, dann ist das schlecht. Ganz schlecht.

Darum sollten wir einen Weg finden, wie Du fitter wirst…

Energielieferant Sonne

Es kommt ja nicht von ungefähr, dass wir im Herbst und Winter müder sind. Uns fehlt das Sonnenlicht.

Was viele nicht wissen: Selbst, wenn es bewölkt ist oder sogar regnet, ist die Lichtintensität draußen um ein Vielfaches höher als in einem hell erleuchteten Raum.

Und Licht macht fit. Was sollten wir also tun?

Richtig: Raus gehen. Das ist er aber noch nicht ganz mein bester Tipp gegen Müdigkeit.

Wenn wir müde und schlapp sind, dann lümmeln wir uns gerne auf der Couch herum oder kuscheln uns in unser Bett.

Verstehe ich total. Leider machen wir dadurch alles nur noch viel schlimmer.

Statt uns hinzulegen, sollten wir unseren Kreislauf in Schwung bringen. Und das machen wir am besten durch Bewegung.

Und wo solltest Du Dich bewegen? Natürlich draußen. Weil Du da selbst bei trübem Wetter mehr Licht abbekommst als drinnen und Du auch noch Sauerstoff tankst.

Daher lautet mein bester Tipp gegen Müdigkeit: Beweg Dich an der frischen Luft.

Geh joggen, fahr Rad oder Inline-Skating. Auch ein zügiger Spaziergang wirkt oft Wunder.

Klar, vielleicht wirst Du nicht vor Energie strotzen – zumindest nicht, solange Du eine Angststörung hast. Aber Du wirst in jedem Fall fitter. Du fühlst Dich besser und kannst aktiv an Dir arbeiten, um die Angststörung zu überwinden.

Und das ist das entscheidende.

Schlag zwei Fliegen mit einer Klappe

Sport ist meiner Erfahrung nach übrigens IMMER ein wichtiger Baustein auf dem Weg aus Angst und Panikattacken. Daher solltest Du Dich unbedingt dazu durchringen, Dich REGELMÄßIG zu bewegen.

Damit schlägst Du gleich zwei Fliegen mit einer Klappe.

Und der zweite Tipp?

Ich habe ja eingangs gesagt, dass es eigentlich zwei Tipps sind.

Weil wir im Herbst und Winter kaum Sonne abbekommen, ist unser Vitamin-D-Spiegel oft im Keller. Vitamin D wird nämlich durch Sonnenlicht im Körper gebildet.  Und ein Vitamin-D-Mangel führt dazu, dass wir hundemüde sind und kann auch noch viele weitere Beschwerden verursachen und sogar ernste Krankheiten fördern.

Und in unseren Breitengraden ist es an den kurzen Tagen des Jahres schwer, einen vernünftigen Vitamin-D-Spiegel aufzubauen, selbst wenn Du den ganzen Tag draußen herumrennst.

Daher mein Tipp: Lasse Deinen Vitamin-D-Blutwert überprüfen. Ein Piekser beim Arzt und in wenigen Tagen weißt Du mehr.

Die Chance ist sehr groß, dass Du einen Mangel hast, weisen doch nach neusten Studien mehr als die Hälfte aller Deutschen einen Vitamin D-Mangel auf. Vor allem im Winter. Und dann wirkt die Einnahme von Vitamin D oft Wunder.

Übrigens gelten Werte ab etwa 20 ng/ml schon als normal. Immer mehr Wissenschaftler und Ärzte sind allerdings der Ansicht, dass Werte ab 50 ng/ml das Ziel sein sollten.

Und um solche Werte zu erreichen, genügen oft keine dieser Tabletten mit 1.000 Einheiten Vitamin D. Es muss viel höher dosiertes Vitamin D her.

Ich bin kein Arzt und möchte daher auf folgendes Buch verweisen.

Der Typ, der das geschrieben hat, ist Arzt und sein Buch wird aktuell mit 4,6 Sternen bewertet bei über 300 Rezensionen. Es ist wirklich sehr interessant. Ich habe es auch zu Hause. 😉

Fazit

Um eine Angststörung zu überwinden, musst Du aktiv werden. Und dabei ist es hinderlich, wenn Du den ganzen Tag total schlapp durch die Gegend läufst.

Auch wenn dauernde Angst und immer wiederkehrende Panikattacken Energieräuber sind, kann es Dir gelingen, genug Kraft und Energie zu bekommen, um an Dir zu arbeiten.

Am besten eignet sich dazu Bewegung an der frischen Luft. Und zwar jeden Tag.

Zudem lautet meine Empfehlung, einmal Deinen Vitamin D-Blutwert bestimmen zu lassen. Wenn dieser im Keller ist, kann die Einnahme von Vitamin D manchmal Wunder bewirken.

 

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1 Kommentar

  1. Andreas Hau sagt:

    Meiner Meinung nach trifft der Beitrag ins Schwarze -> zumindest, die Erfahrungen, die ich machen konnte. Zum Beispiel wurde bei einer Routine Untersuchung im Dezember 2014 festgestellt, dass mein Vitamin D Spiegel absolut im Keller war. Meine Ärztin hat mir daraufhin Dekristol 20000 verschrieben, was 1x wöchentlich einzunehmen ist. Im Sommer (Vitamin D aufbauen dauert ein wenig) waren die Werte wieder normal. Ich fühlte mich auch stetig besser, war besser drauf.
    Ich möchte jedoch auch ganz klar sagen: “Keine Selbstdiagnose” und jetzt einfach Vitamin D einnehmen. Immer nur in Absprache mit dem Arzt!!!

    Bezüglich Sport und Bewegung kann ich nur sagen: Stirnlampe auf und raus 2-3 die Woche Joggen, spazieren Gehen etc. Hilft auch super gegen Erkältung 😉

    Viele Grüße
    Andreas

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