Woran glaubst Du?

Als ich gestern vom Fußballtraining nach Hause gefahren bin, spielten sie im Radio das Lied “2 Fragen” von der Band “Klee”. In diesem Lied lautet der Refrain: “Und wenn ich dich zwei Fragen fragen würde, wär das: Woran glaubst du? Und wofür lebst du?”

Das habe ich zum Anlass genommen, diese Fragen für mich selbst zu beantworten. Woran glaube ich eigentlich und wofür lebe ich? Ich habe lange darüber nachgedacht und es war gar nicht so einfach. Über die Frage, wofür ich lebe, muss ich noch ein wenig nachdenken. Zu einem späteren Zeitpunkt werde ich diesbezüglich noch einen Artikel schreiben.

Woran ich glaube

Bezüglich der Frage, woran ich glaube, bin ich zu folgendem Schluss gekommen:

  • Ich glaube daran, dass alles im Leben einen Sinn hat, auch wenn dieser einem oftmals im Verborgenen bleibt.
  • Ich glaube an das Gute im Menschen.
  • Ich glaube daran, dass jeder sein Glück finden kann, wenn er nicht aufhört danach zu suchen.
  • Ich glaube daran, dass jeder unglückliche Mensch ein besseres Leben führen kann, wenn er bereit ist, Veränderungen in Kauf zu nehmen.
  • Ich glaube, dass zufriedener werden, wenn wir uns auch mal mit Weniger zufrieden geben.
  • Ich glaube daran, dass wir unser Leben selbst aktiv gestalten sollten.
  • Ich glaube daran, dass taten wichtiger sind, als Worte.
  • Ich glaube daran, dass es etwas Größeres gibt, als uns Menschen und wir uns eines Tages dafür zu verantworten haben.
  • Und last but not least glaube ich daran, dass es nicht gut ist, an überhaupt nichts mehr zu glauben. Wenn wir davon ausgehen, dass unsere Taten keine Konsequenzen nach sich ziehen, so lange wir nicht gegen das Gesetz verstoßen, werden skrupellose Geschäftemacher ihre Profitgier voll ausleben. Schließlich erntet man in unserer Gesellschaft kollektives Schulterklopfen, wenn man genug Geld auf seinem Bankkonto hat. Ganz egal, auf welche Weise dieses verdient wurde. Und das kann doch nun wirklich nicht gut sein.

Stattdessen sollten wir versuchen, die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. Dafür lebe ich schon mal. 🙂

Woran glaubst Du?

Teile uns doch mit: Woran glaubst Du? Denke einmal darüber nach, denn ich bin sicher, dass die Beantwortung dieser Frage, Dich ein Stück zu Dir selber führt und das kann nur hilfreich sein, wenn man unter Panikattacken, Hypochondrie oder anderen psychischen Erkrankungen leidet.

Schreibe einfach einen Kommentar unter diesen Artikel.

Ich bin gespannt!

P.S.: Hier gehts zum Video von Klee.

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20 Kommentare

  1. Passi sagt:

    Was ist schon glaube, klar glaube an sich ist wichtig , wenn man in 1 Jahr 7 Mensch, darunter der Vater und der Oper. Verliert dann der beste Freund und die Freundin einen im Stich lässt, dann weiß man auch nicht mehr an was man glauben soll. Das alles war vor 6 Jahren.

    • Sebastian sagt:

      Das tut mir aufrichtig leid, allerdings bringt es nichts deshalb in Selbstmitleid zu versinken. das halte ich für einen großen Fehler. Es wird Zeit sich nach sechs Jahren eine gewisse “Jetzt-Erst-Recht-Mentalität” anzueignen!

  2. Natalie sagt:

    Ich glaube, dass im Leben alles einen Sinn und eine Bestimmung hat. Jeder Mensch hat einen bestimmten Weg um unsere Welt aufrechtzuerhalten. Ich glaube an Gott und Wiedergeburt, obwohl ich manchmal zweifeln habe, weil ich mir nicht erklären kann, warum so viele unschuldige Kindern leiden müssen ?
    Ich glaube, dass meine Panikattacken und Angstzustände mich dazu zwingen, mich selbst wahrzunehmen. Ich denke ich muss das durchleben um meine “Augen zu öffnen”, um das zu verarbeiten, was ich schon seit eine lange Zeit mit mir rumschleppe. Vielleicht auch mich umorientieren, die neue Wege einzuschlagen, neue Erkenntnisse gewinnen.
    Noch vor eine Woche hätte ich mir nicht zugetraut diesen Kommentar zu schreiben, da ich beim Schreiben doch noch sehr viele Schreibfehler mache und das ist mir total unangenehm. Jetzt sage ich mir: ” hi, du hast hier in Deutschland keine Schule besucht und trotzdem sehr viel erreicht, sei Stolz auf dich und wenn dich jemand auslacht dann interpretiere es nicht als eigenen Versagen, das ist es nicht wert.” Diese Erkenntnisse habe ich übrigens beim Lesen des Buches “Exfreudin Angst” gewonnen, Danke.

    • Sebastian sagt:

      Liebe Natalie,

      schön, dass Dir mein Buch dazu verholfen hat, diesen Kommentar zu verfassen und Du die Angststörung auch als Chance siehst. Wo sind sie denn die vielen Rechtschreibfehler? Und auch rein sprachlich (Satzbau, Wortwahl etc) bist Du vielen Muttersprachlern weit voraus. Deine Selbstwahrnehmung scheint hier doch deutlich falsch zu sein, was vielleicht auch mit übertrieben hohen Ansprüchen zu tun hat.

      Vermutlich kannst Du sehr viel mehr, als Du Dir zutraust und daran solltest Du arbeiten.

  3. Ulla sagt:

    vielen Dank für Deinen kurzen Kommentar. Der Zweifel verunsichert mich. Und er läßt mich zur Zeit nicht in Ruhe. Meine Gedanken kreisen sehr oft darum. Ich denke, ich sollte mich endlich mal aufraffen und mit einem Seelsorger darüber sprechen.

    Alles Gute!

  4. Ulla sagt:

    Ich denke ja, dass gerade Menschen, mit mit Panikattacken zu tun haben, das Urvertrauen verloren haben oder ihn nicht besessen haben. Dazu gehört für mich der Glaube an Gott. Ich dachte auch immer, fest im Glauben zu sein, habe mir aber durch einige Ereignisse eingestehen müssen, dass mein Glaube gar nicht so fest ist und ich ein großer Zweifler bin. Dennoch versuche ich, daran festzuhalten. Es kommt mir aber so vor, als sei es “Opium für’s Volk”. Ich weiß zur Zeit nicht so recht… Vielleicht gehe ich auch zu streng mit mir ins Gericht?… das kann ich ganz gut.

  5. Sandra sagt:

    Hallo,
    genau dieser Frage bin ich während meines Aufenthaltes in der Klinik auch begegnet. Es ist schwer, sie zu beantworten. Jedoch eines möchte ich erwähnen: Ich glaube daran, dass jede psychosomatische Krankheit einem selbst so viel hilft, da man sich einfach mal mit sich und seinem Leben beschäftigt und ich denke, dass man die Augen geöffnet bekommt, sein Leben so zu ändern, wie man es SELBST will. Ich habe mir davor nie Gedanken gemacht,, “was willst Du eigentlich in deinem Leben erreichen?”. Aber jetzt verändere ich mein Leben..und auch wenn man eine falsche Entscheidung getroffen hat, man kommt irgendwie an sein Ziel, auch mit Umwegen (außerdem glaube ich, dass es gar keine “falschen” Entscheidungen gibt).
    Ich wünsche Euch allen, dass ihr viel aus eurer Krankheit mitnehmt und euch bewusst werdet, an Euch zu glauben und Euer Leben in die Hand nehmen!

  6. Kristian sagt:

    Ich glaube an Gott, oder besser gesagt an etwas höheres.
    Ich glaube, dass alles im Leben einen Sinn hat. Man muss nur den Sinn im Leben finden.
    Ich glaube an das Gute im Menschen, denn niemand wird “schlecht” geboren.
    Ich glaube daran, dass JEDER seine Ziele erreichen und sein eigenes Leben zufrieden gestalten kann. Wichtig daran ist: Den ersten Schritt zu machen.
    Ich glaube an mich selbst! Und das ist das ausschlaggebende im Leben. Nur wenn ich mit mir im reinen bin und an mich glaube, kann ich meine Ziele erreichen und auch für andere da sein.

    Als ich noch unter Panikattacken und Depressionen gelitten habe, suchte ich die Schuld immer wo anders (meine Eltern, Gott, Stress usw.) Erst als ich angefangen habe mich auf mich selbst zu konzentrieren, die Krankheit zu akzeptieren, konnte ich auch erfolgreich dagegen was machen. Nicht auf einmal, sondern Schritt für Schritt.

    Die Angst ist wie eine Leiter. Man steigert sich so hinein, bis man “Sprosse für Sprosse” ganz oben auf der Leiter seht. Das nennt man dan wohl eine “Angststörung”. Doch wie man hochgekommen ist, so kann man auch wieder heruntersteigen “Sprosse für Sprosse” bzw. “Schritt für Schritt”.

    Dabei kann vieles helfen: Eine Therapie, der Glaube, Meditation, Entspannungsübungen, ein Buch oder Ratgeber der einen motiviert…, oder Kombinationen aus einigen dieser Ressourcen.

    Ja es sind Ressourcen, die wir ALLE haben und die uns helfen können. Jeder von uns hat Kraftquellen, nur man muss auch aus diesen Quellen schöpfen, oder auch neue für sich entdecken.

    Mir hat eine Therapie, Entspannungsübungen, Sport und der Glaube an Gott und an mich selbst geholfen.

    Deshalb wünsche ich jedem das er auch seine Ressourcen findet und es auch schafft.

  7. sunflowers sagt:

    ich glaube an gott und ans schicksal und das wir auf dieser nur auf dieser Welt sind um geprüft zu werden.wenn wir es die ganze zeit nur gut haben würden, wüssten wir es garnicht mehr zu schätzen.der liebe gott gibt uns prüfungen um zu sehen ob wir auch an schweren zeiten so standhaft bleiben und an ihn glauben oder ob wir dann völlig die hoffnung verlieren.es ist alles schon vorbestimmt aber jeder kann trotzdem noch sein schicksal beeinflussen.

    • admin sagt:

      Es ist schön, wenn man in unerschütterlichem Glauben Trost findet. Man sagt ja, dass jemand nur die Prüfungen auferlegt bekommt, die man selbst verkraftet. Manchmal erscheint mir das jedoch ein bisschen happig, um ehrlich zu sein.
      Der Glaube an Gott und das Thema Schicksal ist auch ein Thema in “Exfreundin Angst”. Bin mir nicht ganz sicher, ob ich an Schicksal wirklich glaube, um das vorwegzunehmen…

  8. Steffi Büchner sagt:

    Ich glaube an das Gute im Menschen,daran das nichts ohne Grund geschieht. Das wir die Welt verändern können,wenn jeder eine Kleinigkeit dazu beiträgt. Ich glaube an Engel,denn wer sonst hätte mich bei meinem schweren Unfall vor einem Jahr beschützt.

  9. Julie sagt:

    Ich glaube daran, dass man selbst die Verantwortung für alles im Leben trägt. Ich glaube an die Einheit von allem, was ist – alles ist miteinander verbunden, alles ist Energie. Jeder von uns trägt einen göttlichen Funken in sich. Ich glaube auch an Gott als die Quelle allen Seins und aller Liebe und an Engel, auch wenn wir sie nicht sehen können (noch nicht).Ich glaube, dass wenn man Gott um Führung im Leben bittet, kann das Leben um vieles leichter werden. Mir persönlich ist mein Glaube eine große Stütze im Umgang mit Angst.

  10. Will sagt:

    “Ich habe einen stressigen Job. Oft zuwenig Schlaf. Oft kein ausgewogenes Leben. Vieles kann man tun, um die Schnelligkeit des Lebens zu kompensieren. Manche Laufen, manche Schrauben zu viele Schlucken. Ich bin Buddhist. Für mich gehört zu Buddha, Sangha und Dharma die Meditation einheitlich dazu.” (Zitat)

    Besonders im Umgang mit der Panik hilft mir die (buddhistische) Meditation. Sie überwindet weder eine Panik-Attacke noch andere Symptome. Sie hilft mir aber Kraft in den Phasen der Ruhe zu finden. Ein wenig die seelischen Batterien neu zu laden. Buddha lehrt, dass das Leben mit Leiden gefüllt ist und unser Weg zur Überwindung dieses Leidens zur Erleuchtung/Erlösung” führt. Das Leid der Panik bekommt für mich dadurch ein Platz in meinem Leben…

  11. Julie sagt:

    Liebe Marion,

    ich kann gut verstehen, dass sich das alles so für dich anfühlt – auch ich habe lange Zeit so gedacht. Mittlerweile bin ich der Auffassung, dass sich jeder Mensch (bzw. die Seele eines jeden Menschen) die Erfahrungen selbst aussucht, die er machen will, bevor er auf die Erde kommt. Ich weiß für dich hört sich das wahrscheinlich befremdlich an, aber ich möchte dir dennoch ein Buch zu diesem Thema empfehlen, das dir vielleicht helfen kann, die Dinge mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten (mir hat es jedenfalls sehr geholfen). Ist nur ein Vorschlag meinerseits: “Schicksal als Chance” von Thorwald Dethlefsen. Alles Liebe, Julia

  12. Marion sagt:

    Ich glaube dass es keine Gerechtigkeit auf der Welt gibt, sonst würden nicht die liebsten Menschen so eine Scheiße bekommen ……..

    • admin sagt:

      Hallo Marion,
      ich kann Dich natürlich verstehen. Ich glaube aber auch daran, dass jeder nur so viel aufgebürdet bekommt, wie er verkraftet und dass man für eine psychische Erkrankung in manchen Fällen sogar im Nachhinein dankbar ist.

  13. Susanne sagt:

    Also ich glaube auch das man sich bemühen soll ein guter Mensch zusein z.B. das man Achtung vor der Schöpfung hat alles was unser Schöpfer für uns so wunderbar gemacht hat die Menschen sowohl die Tiere gut zu behandeln.Auch das wir sorgfältig den Müll trennen, das wir so weit es geht so wenig als möglich Chemikalien verwenden was in unseren Boden Wasser u. schliesslich wieder in unsere Atmosphäre gelangt.Das wir auch nicht Dinge unterstützen das wir z.B.Eier aus Batteriehühner kaufen denn dann wird sich nie etwas ändern. oder das wir unnötig Wasser verschwenden nicht nur weil es was kostet sondern das wir weiterdenken das andere Länder das Wasser filtern müssen um es trinken zu können.So gibt es sicher viele Projekte was man unterstützen sollte aus Ehrfurcht zu unseren Schöpfer.

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