Panikattacken Nachts: Tipps für einen angstfreien Schlaf

Das hilft gegen Panikattacken mitten in der Nacht

Wenn man mit Atemnot und Herzrasen schweißgebadet im Bett liegt, manchmal sogar Todesangst hat, dann hat mit Panikattacken nachts zu tun. Tagsüber ist Panik oftmals schon schwer auszuhalten. Panikattacken in der Nacht sind oft noch einmal belastender.

Doch Ihr müsst Euch nicht damit abfinden, denn es gibt Mittel und Wege, die Euch gegen diese Angstzustände helfen.

Hier erfahrt Ihr, was die Ursachen für nächtliche Panikattacken sind und was Ihr dagegen tun könnt. Auf Euch warten nun die besten Tipps für einen angstfreien Schlaf.

Inhalt

Hast Du jetzt gerade eine Panikattacke?

Vielleicht ist es bei Dir gerade mitten in der Nacht und Du hast gerade große Angst. Wenn dem so ist, dann bitte ich Dich jetzt, kurz innezuhalten. Schau Dich dort um, wo Du gerade bist. Was siehst Du? Benenn die Dinge, die Du siehst.

Es ist alles gut. Eine Panikattacke ist nicht gefährlich, nur unangenehm. Dir passiert nichts.

Atme 3 Sekunden lang ein und anschließend 5 Sekunden lang aus. Und noch einmal: 3 Sekunden einatmen, 5 Sekunden ausatmen. Wiederhole das Ganze noch 3 Mal.

Geht es Dir besser? Wunderbar. Eine Panikattacke ist nicht gefährlich, aber sehr belastend. Lass uns nun darüber sprechen, wodurch diese Panikattacken in der Nacht entstehen und was Du dagegen tun kannst.

Nächtliche Panikattacken bei Menschen mit einer Angststörung

Angstzustände und Panikattacken treten oftmals in bestimmten Situationen auf. Bei der Klaustrophobie ist es die Angst vor engen Räumen, bei Höhenangst die Höhe und bei der Pferdephobie bricht die Angst aus, wenn man sich einem dieser großen Vierbeiner gegenüber sieht.

Daneben gibt es Formen der Angststörung, die weniger spezifisch sind. Bei der Agoraphobie oder der Sozialphobie beispielsweise treten Angstzustände und Panikattacken in den verschiedensten Situationen auf, bei der Panikstörung gibt es sogar kaum eine Situation, in der keine Panikattacken auftreten könnten.

Ich selbst litt damals aus einem Mix aus generalisierter Angststörung, Panikstörung und Agoraphobie. Ich hatte in jeder erdenklichen Situation schon einmal Angstzustände und ich kenne auch diese Panikattacken nachts.

Etwa bei jedem zweiten Betroffenen, der unter einer Angststörung leidet, kommt es gelegentlich zu Panikattacken in der Nacht und ich war einer von ihnen. Vor allem wenn Du auch tagsüber mit Panikattacken zu tun hast, empfehle ich Dir mein E-Mail-Coaching:

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Panikattacken im Schlaf sind bei Angststörungen häufig

Menschen mit einer Angststörung träumen generell viel und sie haben leider nicht wenige Albträume. Wenn das Leben nicht so läuft, wie man sich das vorstellt – wenn Ängste und Sorgen das Leben bestimmen, dann wirkt sich das auch auf den Schlaf aus.

Menschen mit einer so massiven Angststörung, so wie ich damals, finden im Schlaf nur schwer Erholung. Wüste Träume, Probleme beim Einschlafen und häufiges Aufwachen sind die Folge und manchmal eben auch Panikattacken im Schlaf.

Schlafstörungen und selbst Panikattacken im Schlaf sind bei Menschen mit einer Angststörung alles andere als unnormal.

Und doch ist die Not oft groß, weil man sich doch zumindest im Bett sicher fühlen möchte, was ich sehr gut nachvollziehen kann. Letztlich wird man diese nächtlichen Panikattacken los, wenn man die Angststörung als solche überwindet.

Atemnot und Todesangst – nur schlecht geträumt?

Ganz selten schrecke ich auch heute nochmal aus dem Schlaf hoch, weil ich schlecht geträumt habe. Dann ist auch bei mir im ersten Moment die Angst mit dabei (wie bei jedem Menschen). Im ersten Moment habe ich dann das Gefühl keine Luft zu bekommen und Herzrasen. Herzrasen, Atemnot und Schwitzen sind wohl die häufigsten Symptome von Panikattacken im Schlaf.

Wenn man so etwas erstmalig erlebt, ist oftmals Todesangst mit dabei und das Ganze kann einem schon ein wenig nachhängen. Nachdem ich das Licht anknipst habe, beruhige ich mich jedoch schnell wieder und schlafe wieder ein. Es kommt heute wie gesagt nur noch selten vor, doch nur weil ich meine Angststörung überwunden habe, ist mein Leben natürlich nicht komplett frei von Angst und es liegt nun einmal in der Natur von Albträumen, dass sie Angst machen.

Wenn man auf diese Weise mit Panikattacken im Schlaf umgeht, sind gelegentliche Panikattacken aus dem Schlaf heraus kein großes Problem. Zum Problem wird das Ganze vor allem dann, wenn man die Angst und daraus resultierenden Symptome als gefährlich interpretiert.

Wenn Du zum Beispiel befürchtest, dass Du einen Herzinfarkt hast, dann bekommst Du noch mehr Angst und Deine Symptome wie Luftnot und Herzrasen verstärken sich, was wiederum noch mehr Angst macht. Ein Teufelskreis.

Und wenn man öfter mit nächtlichen Panikattacken zu tun hat, kann das dazu führen, dass man nicht mehr gerne schlafen geht und sich sogar dagegen wehrt. Schlafentzug macht das Ganze aber leider nicht besser. Dadurch ist man noch mehr gerädert, anfälliger für Angstzustände und Panik und zwar auch nachts.

Tipp 1: Wenn Du befürchtest, dass etwas Körperliches hinter den nächtlichen Angstzuständen steckt, dann lasse Dich bitte untersuchen. Den Schlaf aus Angst vor Panikattacken aufzuschieben, ist die schlechteste Lösung. Es hilft, wenn Du weißt, dass körperlich alles in Ordnung ist.

Tipp 2: Dieses Hochschrecken und “nach Luft ziehen” (diese Atemnot) kann unter Umständen auch durch eine Übersäuerung auftreten. Daher solltest Du in den 2 Stunden vor dem ZuBettGehen nur Wasser trinken und auf Süßes verzichten. Wenn Du an Sodbrennen leidest, könntest Du Dich zudem auf die “Refluxkrankheit” untersuchen lassen.

Schlaflabor bei Panikattacken nachts

Weil ich das Gefühl hatte, meine Schlafqualität wäre nicht optimal, wollte ich das testen lassen. Darum war ich vor kurzem für 2 Nächte im Schlaflabor. Auch wenn ich nicht wegen Panikattacken in der Nacht dort war, habe ich Erkenntnisse gewinnen können, die dir vielleicht gegen deine nächtlichen Panikattacken helfen können.

Wie du auf dem Bild siehst, wird man ordentlich verkabelt. Auf diese Weise können nicht nur Atemaussetzer und Bewegungen im Schlaf festgestellt werden – über ein EEG kann man sehen, wann man sich in welcher Schlafphase befindet. Zudem nimmt eine Infrarotkamera den Schlafenden auf.

Zunächst einmal habe ich richtig lange gebraucht, bis ich eingeschlafen war. Durch die ganzen Kabel war es schwer, die richtige Schlafposition zu finden. Zudem hat mir diese künstliche Situation zu schaffen gemacht.

Obwohl gegen 22 Uhr das Licht ausgemacht wurde, habe ich beide Nächte nicht vor 2 Uhr geschlafen. Zumindest dachte ich das.

Die EEG-Aufzeichnungen bewiesen, dass ich immer mal wieder kurz eingeschlafen war, teilweise sogar sofort in die tiefste Tiefschlafphase gelangt war. Nur für wenige Minuten. Ich hätte jedoch schwören können, dass ich bis zu diesem Zeitpunkt hellwach war und war über die Ergebnisse total überrascht.

Und das zeigt, dass wir in der Einschlafphase zwar noch wach sind – doch gerade wenn wir nicht so richtig schlafen können, nicken wir immer mal wieder ein. Wir schlafen also ohne es zu merken. Wir fangen an, langsam zu träumen, befinden uns irgendwo zwischen Schlafen und Wachsein. Wir sind zwischendurch total entspannt (schließlich schlafen wir ein) und dann wieder angespannt, wenn wir kurz darauf wieder aufwachen oder sogar hochschrecken.

Dieser Schlaf-Wach-Zustand ist seltsam, weder Fisch noch Fleisch. Man glaubt, man ist die ganze Zeit wach, ist es aber nicht. Und aus diesem komischen Gefühl heraus, können nächtliche Panikattacken entstehen.

Vielleicht kann dir diese (für mich total neue) Erkenntnis gegen Panikattacken in der Nacht helfen. Zudem würde es dich vielleicht beruhigen, wenn du selbst einmal Gast eines Schlaflabors wirst. Das Ganze ist vollkommen schmerzfrei. Es kann allerdings ein paar Monate dauern, bis du einen Termin bekommst.

Schlaflähmung: Siehst Du Fratzen?

In der Februar-Ausgabe 2017 der Zeitschrift “P.M. Fragen und Antworten” habe ich erstmalig von der “Schlaflähmung” gelesen. Tritt eine Schlaflähmung auf, kann man sich nicht bewegen und sieht Gestalten oder Fratzen, die auf einen zukommen, manchmal auch schreien, kreischen oder brüllen.

Manchmal kann man sich minutenlang nicht rühren und bekommt verständlicherweise Angst, die manchmal in Panikattacken münden. Meistens tritt diese Schlaflähmung am Ende einer REM-Phase (Traumphase) auf, manchmal auch beim Einschlafen. In dieser Phase sind die Muskeln noch gelähmt und man befindet sich in einem Stadium zwischen Traum und Wachsein.

Und gerade weil man dabei schon irgendwie wach ist, erscheinen diese Figuren umso realer. Man fühlt sich wie in einem real gewordenen Albtraum. Fratzen, Monster, Geister, irgendwelche grusligen Gestalten beugen sich über das Bett und man kann sich nicht bewegen. Manchmal machen sie Geräusche, der Betroffene spürt mitunter sogar Berührungen. Wer würde da keine Angst bekommen? Wen wundert es, wenn dann nächtliche Panikattacken auftreten?

Es leiden viele Menschen zumindest hin und wieder darunter. Man vermutet, dass dieses Phänomen unter Stress vermehrt auftritt.

Letztlich ist eine Schlaflähmung nicht gefährlich. Sie ist nicht unnormal und ist auch kein Anhaltspunkt für eine körperliche oder psychische Krankheit. Und dieses Wissen kann dabei helfen, besser damit umgehen zu können.

Pavor Nocturnus bei Erwachsenen als Ursache für Panikattacken im Schlaf

Besonders Kinder zwischen vier und zwölf Jahren leiden unter dieser Form der Schlafstörung, die auch als “Nachtschreck” bekannt ist. Dabei schreckt der Betroffene in der Regel kurz nach dem Einschlafen aus dem Tiefschlaf hoch – oft wimmernd, keuchend oder schreiend – und ist anschließend verstört.

Er ist in der Regel für mehrere Minuten nicht ansprechbar, zeigt Angst-Symptome wie Schwitzen, Zittern und beschleunigten Herzschlag. Dann beruhigt sich der Betroffene wieder und schläft wieder ein. Meist kann er sich an diesen Anfall nicht erinnern.

Bei Kindern ist diese Angst aus dem Nichts heraus in der Regel nicht behandlungsbedürftig. Im Jugendalter hört das Ganze irgendwann auf

Pavor Nocturnus Erwachsene: Etwa ein Prozent der Erwachsenen leiden unter dem Nachtschreck. Auch wenn die Ursachen dafür nicht wirklich erforscht sind, sind weitere Maßnahmen alleine aufgrund des Pavor Nocturnus nicht erforderlich.
Nicht selten stecken jedoch andere psychische Probleme wie die generalisierte Angststörung dahinter. Leidet man auch tagsüber vermehrt an Ängsten, neigt zu zwanghaftem Grübeln und macht sich ständig (unnötige) Sorgen, so sollte man über eine Therapie nachdenken.

Angst vor dem Einschlafen

Wenn man Panikattacken nachts hat, dann verwundert es nicht, dass man sich vor dem Einschlafen fürchtet. Schließlich gehen diese nächtlichen Panikattacken extrem an die Nieren.

Daneben haben einige Menschen mit der Angst vor dem Einschlafen die Befürchtung, dass ihnen im Schlaf etwas passiert. Menschen mit einer Herzneurose (Angst, dass mit dem Herzen etwas nicht stimmt) haben zum Beispiel oft Angst, dass ihr Herz im Schlaf aufhört zu schlagen.

Angst vor dem Kontrollverlust: Der Schlaf ist wie ein kleiner Tod. Man gleitet in eine andere Welt hinüber, man verliert auf eine gewisse Weise die Kontrolle. Und auch das kann beängstigend sein. Es geht hier meist um ein gewisses Urvertrauen – ein Vertrauen in das Leben im Allgemeinen – und auch darum, zu akzeptieren, dass wir nicht alles kontrollieren können.

Wir sind nicht dazu in der Lage alles zu kontrollieren. Wenn wir schlafen, müssen wir uns fallen lassen und darauf vertrauen, dass wir am nächsten Morgen wieder aufwachen.

Probleme werden tagsüber verdrängt

Ich kenne einige Menschen, die vor allem von Panikattacken nachts berichten und am Tag eher selten Panikattacken und Angstzustände haben. Tagsüber funktionieren sie, gehen betriebsam ihrer Arbeit und ihren Verpflichtungen nach und alles ist gut. Kommen sie dann zur Ruhe, treten wie aus heiterem Himmel Angstzustände und Panikattacken auf.

Wie immer treten hier bestimmte Panikattacken-Symptome auf, welche die Angst zusätzlich verstärken. Schweißausbrüche, Atemnot und Herzrasen. Der Gedanke “mit meinem Herzen stimmt etwas nicht” ist häufig.

Menschen, die vor allem dann mit Panikattacken zu tun haben, wenn sie zur Ruhe kommen, sind oft Meister der Ablenkung. Tagsüber beschäftigt man sich nicht mit den eigentlichen Problemen, arbeitet, macht und tut. Kommt man dann zur Ruhe, gibt Psyche und Körper zu verstehen, dass momentan etwas so ganz und gar nicht in Ordnung ist und es kann zu Angstzuständen in der Nacht kommen.

Meist geschieht das nämlich in einer Lebensphase, die nicht so erfreulich ist, in bestimmten Lebenskrisen oder bei ungelösten Problemen.

Wenn Panikattacken nur nachts auftreten, dann sollte man sich vor allem fragen, was denn im Leben nicht in Ordnung ist. Müsste man eigentlich eine wichtige Entscheidung treffen? Zieht man es vor, unangenehme Gefühle mit Angst zu überdecken, statt diese zuzulassen? Bedarf es in einem Lebensbereich einer notwendigen Veränderung, doch man scheut vor der Umsetzung, vielleicht auch, weil man nicht weiß, wie man das angehen soll?

Was ist es, womit man sich beschäftigen müsste, wenn man sich nicht mit Angst und Panik befassen müsste?

Diese Panikattacken in der Nacht sind sehr unangenehm, da man sich in seinem Bett eigentlich wohl und sicher fühlen sollte. Wenn man dann zur Ruhe kommt, fühlt man sich plötzlich schlecht und bekommt Angst.

Gehe in Dich und finde heraus, was Dich eigentlich beschäftigt.

Sind Schlaftabletten die Lösung?

Menschen, die Angstzustände nachts haben, leiden besonders. Im Bett soll man schließlich entspannen und Kraft tanken für die anstehenden Aufgaben. Wenn man kaum noch schlafen kann und sich morgens wie gerädert fühlt, überlegt man unweigerlich, ob man zu Schlaftabletten greifen sollte.

Ich bin kein besonders großer Freund von Schlaftabletten, da die Gefahr besteht, dass man mit der Zeit kaum noch ohne auskommt. Ich persönlich würde pflanzliche Mittel und Hausmittel bevorzugen. Heiße Milch mit Honig, Johanniskraut, Baldrian oder Frauenmantel können eine probate Schlafhilfe sein.

Hilft das alles nichts, könnt Ihr zusammen mit Eurem Hausarzt über die vorübergehende Einnahme von Schlaftabletten sprechen. Schläft man nicht ausreichend, hat man nicht die Kraft, um bestimmte Probleme zu lösen, wodurch die Ursache für die Panikattacken nachts nichts beseitigt werden.

Hilft Alkohol gegen nächtliche Panikattacken?

Alkohol wirkt entspannend und schlaffördernd. Von daher kann man mit einem Glas Wein oder Flasche Bier tatsächlich schneller in den Schlaf finden. Doch auch hier gewöhnt sich der Körper irgendwann daran. Für Menschen mit einer Angststörung besteht ohnehin eine erhöhte Suchtgefahr, sodass ich davon abraten möchte.

Trinkt man kräftig einen über den Durst, so leidet die Schlafqualität oft erheblich. Man schläft zwar schneller ein, doch ist der Körper mit dem Abbau des Alkohols beschäftigt. Folge: Man schläft unruhig und fühlt sich am nächsten Morgen wie gerädert.

Hinzu kommt, dass nicht wenige Menschen als Folge des übermäßigen Alkoholkonsums an Herzrasen und Nachtschweiß leiden. Also genau den Symptomen, die man überhaupt nicht gebrauchen kann, wenn man nächtliche Panikattacken hat.

Panikattacken nachts – was tun?

Fassen wir abschließend noch einmal zusammen und ergänzen diese Hinweise um weitere Tipps gegen nächtliche Panikattacken. Das Wichtigste, das zu tun ist, zu Beginn:

  1. Hast Du auch sonst mit einer Angststörung zu tun, dann werden sich diese nächtlichen Angstzustände mit der Überwindung der Angststörung erledigen. Die besten Tipps zur Überwindung einer Angststörung bekommst Du in meinem kostenlosen E-Mail-Coaching. Klicke dazu hier.
  2. Bekommst Du immer dann Panik, wenn Du zur Ruhe kommst, dann solltest Du herausfinden, um was es eigentlich geht. Womit bist Du in Deinem Leben nicht zufrieden? Was gäbe es eigentlich zu tun oder zu spüren? Wenn Du gar nicht schlafen kannst, könntest Du über eine Arzneimittel nachdenken.
  3. Befürchtest Du eine ernste körperliche Erkrankung, lasse Dich untersuchen. Dein Herz-Kreislauf-System und Deine Lunge sollte im Zentrum der Betrachtung stehen. Bedenke auch die Refluxkrankheit (vor allem, wenn Du mit Sodbrennen zu tun hast). Der Besuch in einem Schlaflabor könnte aufschlussreich sein.
  4. Das Wissen allein kann helfen, mit Schlaflähmung (Fratzen sehen) besser zurecht zu kommen.
  5. Verzichte auf fettiges und säurehaltiges Essen vor dem Schlafengehen.
  6. Tagebuch führen: Schreibe vor dem Zubettgehen auf, wie Dein Tag war. Auf diese Weise kannst Du nicht nur dahinterkommen, was die nächtlichen Panikattacken verursacht oder fördert – Du schreibst die Dinge auf, die Dich beschäftigen und musst Dich während der Nacht nicht weiter damit belasten.
  7. Wenn Du Sport treibst, sorgt das für mehr Gelassenheit im Alltag, was sich auch positiv auf die Nächte auswirken wird.

Tipps gegen Panikattacken nachts (wenn diese da sind)

  • Knipse das Licht an und orientiere Dich. Gehe ins Bad und spritze Dir kaltes Wasser ins Gesicht. Schaue Dich im Spiegel an und sage Dir: “Es ist alles in Ordnung. Ich bin gesund. Alles wird gut.”
  • Ein mp3-Player oder Dein Handy mit beruhigender Musik, der auf Deinem Nachttisch liegt, kann Wunder bewirken.
  • Eine Papiertüte sollte auf Deinem Nachttisch ebenfalls nicht fehlen, wenn Du mit Atemnot zu kämpfen hast. Wenn Du hyperventilierst, kannst Du in diese Tüte atmen, um das richtige Gleichgewicht zwischen Sauerstoff und CO2 in Deinen Lungen wieder herzustellen.
  • Progressive Muskelentspannung oder Meditation kann Dir ebenfalls dabei helfen, Dich zu beruhigen.

Ich hoffe, dass Dir dieser Beitrag dabei hilft, mit den nächtlichen Angstzuständen richtig umzugehen, diese zu reduzieren und möglichst vollkommen aus Deinem Leben zu verbannen.

Ich möchte noch einmal auf mein kostenloses E-Mail-Coaching mit den besten Tipps gegen Angst und Panik hinweisen. Du kannst hier zusammen mit über 22.000 anderen kostenlos teilnehmen. Klicke dazu hier.

Ich freue mich auf Deinen Kommentar

Vielleicht ist es gerade mitten in der Nacht bei Dir. Aber auch zu jeder anderen Tageszeit freue ich mich auf Deinen Kommentar. Es kann schon einiges bringen, wenn man seine Ängste, seine Sorgen und sein Befinden mitteilt!

Sebastian D. Kraemer

Sebastian D. Kraemer

Als ehemaliger Angstpatient helfe ich seit sieben Jahren Menschen mit übermäßiger Angst und Panikattacken auf ihrem Weg aus der Angststörung. Mehr als 20.000 Menschen nehmen an meinem kostenlosen E-Mail-Coaching teil und ich freue mich über jeden einzelnen, dem ich zu einem angststörungsfreien Leben verhelfe.

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109 Kommentare

  1. AvatarJenni sagt:

    Hallo. Auch ich bin betroffen von extremen Schlafproblemen,unzwar schon seit Jahren. Neben den intensiv erlebten Alpträumen,kommen daraufhin die Panikattacken die dann mit Schlafwandel einhergehen und ich oft mit sehr lautem hysterischem schreien,weinanfällen und meist irgendwo im Zimmer aufwache.
    Ich stelle nachts Gegenstände um,öffne Fenster etc.!
    Und ich bekomme alles fast mit,kann mich aber kaum wehren,weil alles anfängt real zu wirken. Das Schlimme daran ist,dass die Albträume Phasenlang immer gleich sind. Sie starten gleich und ab einem Punkt wo es um mein Leben geht schrecke ich panisch auf.
    Auch ich habe allmählich Angst einzuschlagen und dass obwohl ich mich doch im Bett ausruhen muss.
    Und auch ich habe langsam enorme Ängste,dass je mehr sich das jetzt wiederholt,mein Herz dass nicht mehr mitmacht lange. Ich habe aufgrund vieler psychischer Probleme, psychosomatische Herzprobleme. Stress schwächt mein Herz und wenn es nachts hinzukommt,spüre ich wie meine linke Brustkrebs anfängt zu brennen und ich muss unbedingt runterkommen. Nehme dann Bachblüten. Aber dass kann es auf Dauer ja auch nicht sein.
    Ich weiß dass ich an den Lebensumständen was ändern muss die sehr erschlagend sind zur Zeit. Aber es ist leider nicht so einfach.
    Seit meiner Kindheit leider ich unter diesen nächtlichen Problemen da ich seit ich denken kann kein schönes Erlebnis mal hatte. Und langsam frisst mich alles auf. Überlege in ein Schlaflabor zu gehen und meine Hirnaktivitäten nachts mal überprüfen zu lassen und werde dann an weiteren Lösungen arbeiten. Denn ich habe auch eine Tochter die dass manchmal auch mitbekommt und sich Sorgen um mich macht. Ich muss wieder mit meinem Leben ins Reine kommen.
    Danke für Eure Aufmerksamkeit.

  2. Avatarjess sagt:

    hallo. auch ich liege grad (mal wieder) wach.panikattacken habe ich seit 11 jahren.seit knapp zwei ist hypochondrie und ne herzneurose dazugekommen
    auch ich leide seit monaten jetzt an nächtlichen panikattacken.ich kann sie nur aussitzen und brauch dann stunden um wieder schlafen zu können. es ist zum verrückt werden.
    sebastian,wenn du den ultimativen tipp hast für die nacht,nur raus damit 😉
    ich bin momentan in kur. und krempel mein leben grade komplett um…..

  3. AvatarLini sagt:

    Heute Nacht ist bei mir wieder so eine Nacht!
    Deswegen habe ich nach Gleichgesinnten gegoogelt und bin hier auf dieser Seite fündig geworden..
    Ich bin jetzt 22 und habe die PA seitdem ich 16 Jahre alt bin.. Ich hatte eine kleine Panikattackenpause von 1,5 Jahren!
    1,5 Jahre war wieder alles normal und dann wendete sich das Blatt wieder.

    Ich hab eine generalisierte Angststörung mit einer Herzneurose!
    Sowas wünsche ich niemandem, manchmal habe ich Platzangst in meinem eigenen Körper 😀
    Mein Radius wird immer mal wieder kleiner und ich versuche ihn mir immer und imme wieder größer zu erkämpfen!

    Hat jemand Tipps für mich für die Nacht? Vorm einschlafen oder auch wenn man nachts mit einer PA aufwacht?

    Mein Abend fängt schon an, dass ich Angst habe, dass es Abend wird.. Ich bekomme Schwindel .. Dann lege ich mich irgendwann ins Bett und bin super angespannt .. Oft wach ich dann zwischen halb 1 und 2 mit einer PA auf.. Herzrasen, Herzstolpern, Schwindel, Schweißausbrüche ..
    Manchmal habe ich die PA wellenartig stundenlang..
    Habt ihr Tipps abends schon einzulenken?

    • SebastianSebastian sagt:

      Hey Lini,
      Panikattacken sind immer anstrengend. Allerdings klingt das, was du beschreibst, wie eine echte Tortur.
      Versuche einmal dir vorzunehmen, alles, was passieren wird, anzunehmen, hinzunehmen und nicht dagegen anzukämpfen, schon bevor du ins Bett gehst. Ich weiß, dass das sehr sehr schwer ist. Allerdings wird es nur schlimmer, wenn man dagegen ankämpft.

      Kannst du dir erklären, weshalb es nach einer Pause wieder los ging? Vielleicht kommst du so der Ursache auf die Schliche. Hast du mal über eine Therapie nachgedacht? Ich empfehle dir außerdem diesen Beitrag zur generalisierten Angststörung und folgenden Artikel zur Herzneurose.

      Hoffe, du findest hier die eine oder andere Anregung.

      LG!

    • AvatarLini sagt:

      Ja, ich hab einen Bekannten mit einem Schlaganfall nachts gefunden!

      Ich war damals als es angefangen hat in der Klinik, danach wurde es besser und ich hatte Ruhe!
      Dann kam das Ereignis und es fing wieder an..
      Ich bin nochmal in eine Klinik, die echt super war und bin jetzt in ambulanter Therapie! Die auch super ist!
      Ich habe schon deutlich mehr Freiraum und meide immer weniger! Doch es fällt halt alles so schwer und mir fehlt es wieder mit einer Leichtigkeit durchs Leben zu gehen!

      Nachts ist es mal so und mal so .. Gestern war der Horror! Aber es ist schwer gegen die Angst vor der Angst anzukämpfen!
      Alles was im Körper passiert, fühlt sich so verdammt echt an obwohl alles schon 30 mal abgeklärt wurde und mir auch so oft gesagt wurde, fassendes Herz dadurch nur trainierter ist!
      Hast du noch was wie ich mich in der Nacht auch in der Situation beruhigen Kann?

    • SebastianSebastian sagt:

      Zwei wichtige Dinge: 1. Es ist nicht ratsam, gegen die Angst anzukämpfen. Das macht alles nur schlimmer.
      2. Das, was du körperlich spürst, IST echt. Deine Symptome sind real, auch wenn diese eine psychische Ursache haben bzw. durch die Angst ausgelöst werden. Hinter diesen Panik-Symptomen steckt dann halt nur nichts Gefährliches. Es sind körperliche Reaktionen auf die Angst. Doch diese bildest du dir eben nicht ein. Sie sind echt.

      Ich kann gut verstehen, dass dich der Schlaganfall deines Bekannten sehr mitgenommen hat. Das hat dir gezeigt, dass so etwas immer und überall – oft ohne Vorwarnung passieren kann. Bei einer 22-jährigen ist so etwas allerdings EXTREM unwahrscheinlich. Ganz wichtig aus meiner Sicht: Wir können nicht alles kontrollieren, auch wenn wir uns das manchmal wünschen. Wir können das Risiko minimieren, indem wir uns gut ernähren, uns ausreichend bewegen usw, aber wir können dieses (minimale) Risiko nicht vollständig eliminieren. Wir müssen das akzeptieren. Was anderes bleibt uns letztlich nicht.

  4. AvatarSprinter sagt:

    Auch ich habe mit Panikattacken in der Nacht zu tun. Ist echt ermüdend, wenn man nachts nur mit Angst einschlafen kann und dann manchmal schweißgebadet aufwacht. Es ist wohl an der Zeit, mein Leben zu verändern. Danke für deinen Impuls mitten in der Nacht!

  5. AvatarTR sagt:

    Hallo liebe Leidensgenossen, ich habe ebenfalls seit meinem 16 Lebensjahr Panikattacken. Alles begann mit einem Autounfall, kurz danach eine Herzmuskelentzündung und seither begleiten mich Panikattacken. Meistens nachts. Häufig bin ich nachts sogar in die Notaufnahme gefahren. Dort stellte man zwar erhöhten Puls und Blutdruck sowie Extraschläge des Herzens fest, jedoch ist das alles nicht weiter schlimm. Ansonsten war EKG und Blut okay und ich konnte wieder heim. Diese Nacht war es wieder schlimm, zwei Panikattacken (Überkeit, Herzrasen, Herzstoplern, Schweißausbrüche, starkes Zittern am ganzen Körper, Mundtrockenheit, Unruhegefühl in Brust und Magen) Ich bekomme mich einfach nicht beruhigt. Die ständige Angst, es könnte doch etwas organisches sein, die Angst abends ins Bett zu gehen, die Angst vor der Hilflosigkeit und Ohnmacht gegenüber dieser Attacken und natürlich die Angst vorm Alleinesein und genau dann treten die Panikattacken auf. Kann ja auch kein Zufall sein… Mit Schlaf war es diese Nacht nicht so weit her. Aber es hilft etwas, hier Berichte zu lesen und zu erfahren, dass es euch ähnlich geht. Liebe Grüße

    • AvatarDave sagt:

      @TR

      Du bist nicht alleine…
      Bin Single und leben auch alleine , in eine Kleinstadt ohne nennenswerte kontAkte. Alles oberflächlich … Der Job hat mich hierher gezogen aber in solch kleinen Gegenden ist es leider nicht einfach Kontakte zu Knüpfen. Früher war i zufrieden. Wenn i wusste das Jemand mit mir i. Der selben Wohnung ist .. (Ex Freundin etc) jetzt ohne irgendjemanden ist es schwerer … Aber nicht unmöglich. Denke erst wenn man Auf sich allein gestellt merkt man erst die Unabhängigkeit … Aber wie gesagt schön ist es trotzdem jemanden bei sich haben zu könne…. Auch wenn es nur eine WG wäre. Das Gefühl jemand anderes ist da ist schon. Beruhgender

  6. AvatarRenee sagt:

    Hallo, ich leide seit Jahren auch an PA , gerade in der Nacht alleine zu schlafen ist der absolute Horror für mich, schon der Gedanke das mein Freund für 2 Nächte weg muss, das halte ich nicht aus, versuche immer jemand bei mir zu haben , da ich aber erst vor 2 Jahren zu ihm gezogen bin, kenne ich hier niemand ,und nun ist es in2 Wochen soweit, und ich kann nicht mehr klar denken, und bin nur am überlegen was ich tun kann um nicht allein schlafen zu müssen damit keine pa kommt, wer kann. Ihr helfen ? Ich habe Therapien und Hypnose gemacht, und bisher hat alles leider nichts genützt :((( würde. Ich über Antwort freuen LG renee

    • SebastianSebastian sagt:

      Hallo Renee,

      oft sind die Gedanken im Vorfeld schlimmer, als wenn dann tatsächlich eine Panikattacke auftritt. Statt dich im Vorfeld verrückt zu machen, versuche einmal der möglichen Panik ein wenig gelassener gegenüberzustehen, nach dem Motto “Was passiert, das passiert.” Ich weiß, das ist sauschwer, aber so kannst du zumindest diese im Vorfeld auftauchenden Gedanken etwas mindern.

      Und auch wenn du eine Panikattacke in der Nacht haben wirst, so wirst du auch diese überstehen. Was für Therapien hast du denn gemacht?

  7. AvatarDave sagt:

    Hallo Diana und Mehmet ,

    Ich hatte meine erste PA während einer Umschulung und wurde von Existenzängsten und Versagen geplagt.
    Die erste kahm plötzlich und schnell auf der Arbeit . Ich wusste nicht was mit mir geschah so schnell ging das … Schwindel , herzrasen und ließ mich nachhause fahren. Mein Arzt meinte es wären PAs. Scheisse dachte ich mir … Hast es selbst belächelt wenn sowas gehört hast aber wenn es dir selbst passiert… Glaubt man nicht wie schlimm es ist am eigenen Leib zu erfahren.
    2013 begann die Odyssee und danach war ich nicht mehr ich selbst .. Musste regelmäßig Pulz und reagierte auf jedes noch so kleines zucken in der Brust. Die Ärzte wollten dies medikamentös beheben, ich aber mich dagegen entschied .. Der Grund ? Es kann nicht sein das man mir. Ach nichtmal 1 Untersuchung gleich mit Medikamenten um die Ecke kommt. Zuerst ließ i mich gründlich untersuchen .. Vorallem am Herzen. Da ich wegen herzrasen und herzstechen (linke Hälfte Taubheitsgefühl) jedes Mal dachte ich müsse sterben… (Mei. Vater starb an Herzinfarkt)
    Als ich dies ausschließen konnte ging ich auf Anraten des Arztes zum Psychologen (dauert 8monate bis i ein Termin hatte)
    Dieser zeigte mir paar Anwendungen wie man bestimmte Körperkultur abklopft und stimuliert … Und was soll ich sagen… totaler Quatsch! Hat mir kein bisschen geholfen was mir geholfen hat waren die Gespräche .. Einfach reden über jedes noch so Belanglose Zeug… Was mich stört wovor ich Angst habe … Einfach reden. Ich merkte Dan das vieles ich mich zu sehr reingesteigert habe, und nicht wusste mit Stress umzugehen.

    Den Psychologen habe i nach paar Sitzungen Dan sein lassen. Dies hat mir nicht sehr geholfen aber i wusste was sich ändern musste.

    Und da fängt es an.. An dich zu arbeiten selbst die Initiative zu ergreifen und voran zu kommen… Aber ohne Stress und Druck.

    Viele Nächte hatte ich noch PAs. Plötzliches zusammen zucken in der Nacht … Keine Luft.. Das Gefühl zu Ersticken … Und es ist niemand da der mir helfen würde .. Ich bin alleine..mein Herz rast … Alles taub .. Ich denke ich sterbe… Und schlief wochenlang nur 1-2 Stunden pro Nacht. Ihr könnt euch Vorstellen wie man sich nach so einer Nacht fühlt… Müde schlapp… Irgenwann denkst dir nur noch “Scheissdrauf” mir egal ob ich sterbe dann ist es halt so.. Mir egal was andere denke. Dan ist es halt so… Ich trieb wieder Sport … Trotz Schwindel .. Arbeitete so gut ich kann und wenn was nicht klappte steigerte ich mich nicht mehr da hinein… Die PAs würden weniger … 2015 hatte ich nur noch gelegentlich eine .. Aber i wusste wie man mit umzugehen hat.. Ich ging trotzdem zur Arbeit ohne mich krank zu melden etc… Die PAs habe i zugelassen.. Und nach paar Minuten ging alles wieder. Jetzt habe ich So gut wie keine mehr .. Aber mit ist bewusst ,dass sie ein Teil von mir sind und Jederzeit sich bemerkbar machen können. Und das ist zwar scheisse… Aber man weiß nun wie man mit umzugehen hat und das ist wichtig finde ich .. Nicht drauf hinzuarbeiten keine mehr zu haben sondern mit umgehen lernen.. Bis man unbewusst mitkriegt das man schon länger keine hatte…. Seit euch dem einfach bewusst das es ein Teil von euch ist.
    Im Übrigen ich habe mich wie viele andere auch nicht geoutet… Weder Familie noch Arbeit… Nur die engsten Familienkreis wissen das ich pas habe… Wenn man jemanden hat den man sich anvertrauen kann tut es… Aber übertreibt es. Nicht. Mein Arbeitgeber würde i dies nie erzählen aber das muss jeder für sich selbst entscheiden und Abwegen.

    Und ich lebe immernoch!

    • AvatarBirgit Schäfer sagt:

      Hallo in die Runde,
      ich hatte auch bis vor kurzen an massiven Schlafstörungen gelitten, begleitet von Angstzuständen und Panikattacken.

      Mein Arzt hatte mir dann immer so grauenvolle chemische Mittelchen verschrieben, die zwar ein wenig gehlfen hatten, jedoch in keinster Weise was für die dauer waren, wegen den schlimmen Nebenwirkungen.

      Von diesen Mitteln war ich auch noch am nächsten Tage wie gerädert und ich bin rumgelaufen wie ein Zombie, – ganz schrecklich.

      Eine Arbeitskollegin hatte mir dann einen Tipp gegeben, der vor ca. 6 Monaten mein Leben verändert hat.

      Seit dem ich Medalin-Forte nehme, ist dieser Alptraum vorbei und meine Lebensqualität ist wieder die Alte. Dieses Komplexmittel, ein sogenanntes Phytopharmaka ist rein planzlicher Natur und somit nebenwirkungsfrei, jedoch mit einer bemerkenswerten, tollen Wirkung.

      Ich nehme kurz vor dem zu Bett gehen immer 2 Kapseln, manchmal auch 3 ( je nach gemütszustand ) und ich bin dann so in ca. 20-30 Minuten sanft entschlummert. Medalin beruhigt meinen ganzen Körper und lässt meinen Geist und meine Seele baumeln.

      Meine Durchschlafphasen haben sich auch wieder verdoppelt, auf ganze 6-7 Stunden. Am nächsten Morgen wache ich auf und fühle mich sofort top fit, ohne Anlaufschwierigkeiten und bin sofort bereit für die Aufgaben des Tages.

      Für mich ist Medalin eine richtig gute Empfehlung, für alle die an massiven Schlafstörungen leiden, mit Angstzuständen oder Panikattacken zu tun haben. Eine super gesunde Alternative zu all den chemischen Mittelchen.

      Liebe Grüße aus Berlin und allen eine gute Besserung und erholsame Nächte.
      Biggi

    • SebastianSebastian sagt:

      WARNUNG: Ich erhalte immer mehr dieser plumpen Werbung für irgendwelche Mittelchen, die als Kommentare getarnt sind. Ich empfehle ausdrücklich, NICHT auf diese Werbung hereinzufallen, wo auch immer Ihr so etwas lest.

  8. AvatarDaiana sagt:

    Früher hatte ich mich jeden Abend auf das Schlafen gefreut, ich fand es schön mich hinzulegen und zu Träumen … Doch seit 2013 habe ich Angst! Ich habe Angst nachts zu sterben, nicht mehr aufzuwachen; es ist sehr schwer zu erklären … Jedes Mal habe ich das Gefühl mein Bewusstsein zu verlieren, es fühlt sich im Kopf ganz komisch an, dieses loslassen, den Körper nicht zu kontrollieren ! Ich schrecke auf und denke nicht zu Atmen oder mich nicht bewegen zu können, Angst wie gelehmt zu sein, meinen Körper nicht mehr steuern zu können. Es ist so schlimm für mich, niemanden kann ich davon erzählen, da es niemand verstehen würde! Meine Ängste sind so schlimm geworden, mein Leben hat sich so sehr verändert, mein Wesen und ich selbst bin mir fremd geworden. Ich habe Angst nicht mehr normal zu werden! Diese Angst jede Krankheit zu haben, dass ich jeden Moment einen Herzinfarkt oder Herzstillstand erleide, erstickt nicht mehr sprechen oder mich bewegen kann; das ist sehr schlimm … Ich habe vieles erlebt, ich war immer stark und jetzt habe ich nur noch Angst und habe Angst keinen Ausweg zu finden! Mein Arzt meint es sei Psychosomatisch, aber diese Angst dass es doch etwas körperliches ist und dass ich verrückt werde oder ich nicht mehr gesund werde, diese Angst ist so groß dass sie mich so sehr einschränkt und ich all das was ich früher so gerne gemacht habe nicht mehr machen kann! Reisen, Tanzen, lachen, das Leben zu lieben … Ich hoffe, ich werde wieder gesund und hoffe, dass mich irgendwann jemand verstehen kann und nicht über mich lacht . Vor meinen Ängsten hätte ich nie daran gedacht, dass es so etwas schlimmes geben kann und das es mich treffen könnte! Vielleicht war ich doch nicht so stark wie ich gedacht habe. Alles fing an mit dem plötzlichen Tod meiner Oma . Dass das der Auslöser dafür war ist so schlimm; ich hatte doch schon so viele Schicksalsschläge überwunden; vielleicht habe ich sie einfach nur irgendwie verdrängt und akzeptiert! Ich habe so viele Menschen und gute Freunde verloren. Mein Opa war der erste als ich 6 Jahre alt war, ich erinnere mich immer daran, dann mein Onkel als ich 12 war dann Drei Freunde die sich das Leben genommen haben! Früher konnte ich darüber nachdenken, doch seit meine Oma verstorben ist macht mir das alles so sehr Angst! Bitte entschuldige meine so lange Nachricht, aber es tut gut über diese Ängste zu schreiben ohne dass man ausgelacht wird!

    • AvatarManuela sagt:

      Habe genau dasselbe kannst mir gern privat schreiben

    • AvatarOxana Zornow sagt:

      Wir werden dich hier nicht auslachen.. Versprochen.. Ich habe genau dasselbe. Schon seit Jahren. Jetzt liege ich wieder im Bett. Bin hellwach, mir tun schon meine Augen weh. Aber ich kann nicht schlafen. Das ist täglich. Jede Nacht. Herzstolpern am Tage. Schon allein wegen der Müdigkeit. Das macht so Angst. Es wird nur noch schlimmer. Ich war bei unzähligen Arten. Es wurde alles abgeklärt medizinisch. Und trotzdem finde ich keine Ruhe. Angst Pillen nehme ich nicht. Würde ich niemals tun. Haufen Nebenwirkungen. Auch das macht mir Angst. Daß man an einer deren Nebenwirkungen sterben kann. So plötzlich.. Kopfschmerzen täglich. Es muss doch ein Ende haben.. Ein gutes Ende..
      Schreib mir ruhig privat Daiana. Ich würde gerne mit jemandem darüber reden..

    • AvatarMona sagt:

      Ich habe genau das gleiche mit dem aufschrecken ! Ich bin kurz vorm einschlafen und plötzlich spring ich hoch, weil ich denke nicht zu atmen oder meinen Körper nicht mehr zu spüren. Für Menschen die es nicht kennen ist es so schwer zu verstehen ..
      Ich bin auch gerade wieder in der Situation.. Liege jetzt wach und weiß nicht was ich tun soll außer heulen… Aber irgendwie gut zu wissen dass ich doch nicht die einzige bin … 🙁

    • AvatarMona sagt:

      Kannst dich bei mir gerne auch privat melden

  9. AvatarSandra sagt:

    Ich habe die Panikattacken nur Nachts und jedes Mal nach einem Alptraum. Ja ich habe im Moment viele Probleme, jedoch ist es auch nicht so einfach all die Probleme sofort zu lösen. Alles braucht seine Zeit.
    Zur Ablenkung hilft telefonieren, auch wenn es Nacht ist, TV schauen oder spazieren gehen. Temesta nehme ich nur in den Momenten wenn die Angst/innere Unruhe die Überhand gewinnt.
    Ich bin 35, alleinerziehend und habe seit ich 16 bin Panikattacken.

    • SebastianSebastian sagt:

      Hast du denn nur nächtliche Panikattacken oder auch tagsüber? Wenn diese “nur” hin und wieder nach Albträumen auftauchen, halte ich das für relativ unbedenklich, denn Albträume sind leider nun einmal beängstigend. Es kommt aber natürlich auch immer darauf an, wie sehr du persönlich darunter leidest…

  10. AvatarPhilipp sagt:

    Hallo , wäre nett wenn sich mal einer meldet der das hatte, Vllt auch was genau passiert und wie derjenige sich behandelt

    • SebastianSebastian sagt:

      Hallo Philipp,

      danke für deine Nachricht. Das Ganze ist immer auch ein wenig individuell zu betrachten. Ich schlage vor, dass du dich für mein kostenloses E-Mail-Coaching anmeldest. Klicke dazu hier.

      Beste Grüße.

      Sebastian

  11. AvatarMehmet sagt:

    Guten Morgen habe mir gerade alles durchgelesen und weis jetzt das ich nicht der einzige bin ich leide an Angstzuständen schon seit fast 2jahren bekomme ein Stich im Brustkorb hab schmerzen am linken Arm fühlt sich taub an und ist kalt. Hat jemand Vllt schon eine Idee oder hat selber gute Erfahrung gemacht wie man so etwas besser in griff bekommt bitte um eine schnelle antwort

    • SebastianSebastian sagt:

      Hallo Mehmet,

      Angst und Panikattacken können alle möglichen Symptome auslösen. Stiche in der Brust kommen zudem häufig von Verspannungen. Allerdings sollte man das schon einmal ärztlich abklären lassen, wenn das noch nicht passiert ist. Und wenn dabei herauskommt, dass das nichts Schlimmes ist, kann die ärztliche Entwarnung zur Beruhigung beitragen. Manchmal bekommt man ja auch Panikattacken, weil man befürchtet, dass ein Symptom was Ernstes sein könnte.

      Beste Grüße.

      Sebastian

  12. AvatarAnja sagt:

    hallo
    Ich leide schon sehr sehr Lange an der angststörung und ich bin grad mal 19 jahre alt. DAs problem Problem bei mir ist es das ich immer ohne Grund von jetzt auf gleich eine panik attake im Bett kriege und mein ganzer Körper verrückt spielt . Habe Schmerzen im hals , brustkorb , bauch und immer sehr viel Probleme mit meiner luft. es dauert bei mir im 1/2 stunden bis mein freund mich wieder beruhigt kriegt. Ich habe immer sofort Angst das mir irgendwas passiert und das ich durch die Luft umkippe.

    • AvatarMelanie sagt:

      Hallo Anja, ich kenne das, wenn man Angst hat und Panikattacken bekommt sobald man im Bett liegt.. Wenn du möchtest können wir uns per Mail oder so austauschen, vielleicht hilft das ja. Heisse Melanie und bin auch 19.

    • AvatarEvi sagt:

      Mir geht es genau so . Habe jeden abend angst ins Bett zu gehen . Schläfe maximal 4 Stunden in der Nacht. Ist ein ewiges Karussell. Keine luft und angst.

  13. AvatarLiliane sagt:

    3.55 Uhr, wach seit 1 1/2 Stunden, nachdem ich aus einer PA aufgewacht bin … mit Herzstolpern und -rasen hatte ich die letzten Tage sehr zu tun und auch PAs kamen immer mal wieder, sogar auch mal tagsüber, was ich gar nicht kannte.
    Jetzt tut zu allem Überfluss auch noch die linke Seite weh, so unterhalb der Rippen … wie ein Muskelkater, der erst beim Insbettgehen begann, allerdings weiter außen. Das fehlte ja gerade noch … 🙁

    Jetzt aber noch was Konstruktives! :))
    Vor einer Woche habe ich das sog. Japanische Heilströmen für mich entdeckt, Jin Shin Jyutsu. In der einfachsten Form hält man dabei jeden Finger einige Minuten lang und löst damit Energieblockaden auf.
    Vorhin hat es offenbar nichts genützt, weil ich fingerhaltend eingeschlafen war – und auch so aufgeschreckt mit pochendem Herzen.
    Aber beim Blutdruckmessen konnte ich die Wirkung schon gut messen: 1. Messung, danach ein paar Minuten die Finger halten (der kleine reicht oft schon), 2. Messung mit deutlich niedrigeren Werten!

    Hat jemand von euch damit auch schon Erfahrungen gemacht?
    Wenn ja, welche und welcher Griff hat euch am besten geholfen?

    Mal schauen – vielleicht liegt ja auch jemand wach und traut sich gar nicht erst, es mit dem Einschlafen wieder zu versuchen und schreibt dafür hier. 🙂

  14. AvatarAnonym sagt:

    Hallo, ich leide seit ein paar Wochen an Angstzuständen in der Nacht ( bin 19 Jahre alt). Dies sieht dann so aus, dass ich mit hochgezogender Decke im Bett liege und total nervös werde, habe ein mulmiges Gefühl in der Magengegend und immer das Gefühl beobachtet zu werden. Tagsüber vergesse ich das dann, aber sobald ich Zeit habe, um nachzudenken, da kommt das mulmige Gefühl wieder. Natürlich ist auch meine Stimmung gedämpft deswegen, habe keine Lust Weg zu gehen und bin immer müde.
    Hoffe dies wird besser.

  15. AvatarSunny sagt:

    Ich werde sei ein paar Nächten immer Nachts wach und habe total Panik. Und ich habe nur alpträume

    • SebastianSebastian sagt:

      Kommen die Panikattacken vielleicht durch die Albträume? Phasen mit vermehrten Albträumen gibt es erfahrungsgemäß oft in Zeiten ungelöster Probleme…

  16. AvatarPaper sagt:

    Der von Ihnen verfasste Artikel ist einfach nur superhilfreich. Ich persönlich leide schon seit 1995 an Panikattacken. 2 Jahre zuvor hatte ich einen Freizeitunfall mit fast tödlichem Ausgang. Ich war 1993 12 Jahre alt als ich mir durch ein Unglück die Schlagader im rechten Arm durchtrennte. Bis im Jahr 2000 litt ich an der Angst zu verbluten (innere Blutung) dann hatte ich ruhe bis 2007, von da an schlug es um in die Herzneurose. Ich habe seit 5 Wochen den LKW Führerschein und wollte eigentlich Ferfahrer sein, doch nachts sind die Panikattacken zu stark, so dass ich nun aufgeben muss.

    • SebastianSebastian sagt:

      Hey Paper,

      hast Du schon einmal über eine Therapie nachgedacht oder machst Du derzeit eine Therapie? Gerade wenn Dein Beruf dadurch so in Mitleidenschaft gezogen wird, halte ich das für äußerst wichtig.

      Hier findest Du übrigens einen Artikel zur Herzneurose, der Dir vielleicht etwas helfen kann. Zum Artikel.

      Beste Grüße.

      Sebastian

  17. Avataranonym sagt:

    Hallo, ich habe auch eine Angst, jeden Abend wenn ich im Bett liege fängt es schon an, mein Herz fängt an zu rasen, mir kommt ein merkwürdiges gefühl im magen oder sogar übelkeit, ich habe Angst vor dem einschlafen, ich kämpfe darum wach zu bleiben, ich habe das gefühl überall beobachtet zu werden, ( Körperlich bin ich gesund ) Ich habe Angst davor das mir etwas zustoßen kann, ich meine Kinder nicht beschützen kann. Es geht bei mir soweit, dass wenn ich mich mehr rein versetze das etwas passiert, dass ich es vor Augen sehe. Ich will es nicht war haben und versuche mich abzulenken. Es ist ein furchtbares Gefühl. Wenn mein Mann Spät oder Nachtschicht hat ist es sogar so schlimm das ich mich im Wohnzimmer oder Schlafzimmer einschließe ,je nach dem wo ich grade bin. Bei der Nachtschicht gehe ich sogar schon hoch ins Bett obwohl mein Mann noch da ist, ich habe Angst verfolgt zu werden, es klingt komisch und ich rede auch nicht gerne darüber aber ich finde das ist schon nicht mehr normal, es ist bei mir so weit das ich Ernsthaft überlege zum Psychater zu gehenn,ich brauche hilfe, ich weiß nicht mehr was ich tun soll.
    Es ist nie was in meinem Leben passiert, wo ich denke, daran liegt es, niemand ist gestorben, keine Unfälle. Ich bin ratlos

    • SebastianSebastian sagt:

      Hallo,

      eine Angststörung hat meist nicht DEN EINEN Grund. Meist handelt es sich höchstens um den Auslöser, der nicht selten als Ursache fehlgedeutet wird. Diese Sorgen, dass etwas passieren könnte, könnte auf eine generalisierte Angststörung hindeuten. Die Angst, verfolgt zu werden, scheint mir jedoch etwas anderes zu sein. Ich würde tatsächlich einmal einen Psychiater oder einen Psychotherapeuten zurate ziehen.

      Es ist keine Schande sich Hilfe zu holen. Im Gegenteil: Das erfordert Mut und Entschlossenheit.

      Beste Grüße.

      Sebastian

  18. AvatarMichaela sagt:

    Hallo,
    ich leide sehr unter Panikatacken und einer Herzneurose. Hatte vor 4 Jahren die Trennung von meinem Ex Mann, 6 Monate später starb meine Mama (nicht das beste Verhältnis) und 4 Wochen später mein Schwager. Hatte davor schon Panikattacken aber dann fing Herzstolpern an u d somit der Beginn meiner Herzneurose. Im Moment hab ich bei einer Panikattacke eine komisches Gefühl im Brustbereich als müsste mein Herz explodieren. Mein ganzer Körper fängt an zu zittern bzw verkampfen. Hatte es grad im schlaf bzw binnwach geworden und hatte dieses “ich hab mich erschreckt” Gefühl. Dann warte ich das es weg geht oder ich erwarte ein ganz schlimmes Herzstolpern. Ich hab angefangen Johanniskraut zu nehmen. Mein Arzt schrieb mir Citalopram auf die ich nicht nehmen konnte und mir Panikattacken gemacht haben vor lauter Angst vor den Nebenwirkungen. Im April ist der Stiefpapa meines Freundes gestorben. Ich hatte auch zu ihm kein gutes Verhätnis. Da er unheilbar Krebs hatte und auch schnell nach der Diagnose gestorben ist habe ich den Kontakt abgebrochen um den “Tot” nicht an mich ran zu lassen. Meine “Schwiegermutter” hat mir ganz böse Vorwürfe gemacht weil ich mich nicht gemeldet hab. Sie hatte wenig Verständnis für meine Erkranken. Seither wird es immer schlimmer mit den Panikattacken und weiss echt nicht weiter weil in einer Panikattacle kommt die Panik “komisches Brustgefühl” mehrmal hoch. Oft ist es wenn ich ein für mich schlimmes Herzstolpern hatte oder ich ich was schlimmes Erfahren habe. Ich mach eine Verhaltenstherapie aber ich schaff es nie mur die für mich nötige Zeit zu nehmen. Hab 2 kleine Kinder, gehe arbeiten. Der bzw die Berichte hier sind super. Ich versuche grad mir einzugestehen das ich an einer Herzneurose leide und das zu akzeptieren. Durch das lesen der Geschichten fällt es mir leichter das zu akzeptieren und zu verstehen. Lg Ela

    • AvatarBirgitt sagt:

      Hallo Michaela

      Mir ging es gestern also heute Nacht so wie dir bin hochgeschreckt habe furchtbare Angst ….leide auch an einer Herzneurose würde mich freuen wenn du magst wenn wir beide Kontakt aufnehmen …lg Birgitt

    • AvatarMichaela sagt:

      Hallo Birgit, sehr gerne. Nur wie ? Lg

  19. AvatarKristina sagt:

    Hallo bei mir ist es genau so ständig angst und panik, es hat alles nach der geburt meiner tochter angefangen war ein Not kaiserschnitt das ist jetzt knapp 9 Monate her. Mit der Wohnsituation bin ich auch sehr unzufrieden. Ob das wohl alles daran liegt diese Schlafstörungen und Ängste immer diese schrecklichen träume oder Gedanken das es mir nicht gut geht. Haben Sie vielleicht Erfahrungen mit Johanniskraut? Ob es vieleicht hilft ?

    • SebastianSebastian sagt:

      Hallo Kristina,

      wenn Du mit einer Situation unzufrieden bist, ist es immer gut, aktiv zu werden und etwas zu verändern. Unzufriedenheit ist immer ein guter Nährboden für eine Angststörung. Mache einen Plan und verfolge diesen konsequent. Das gibt Dir bereits ein besseres Gefühl.

      Johanniskraut wird eine beruhigende Wirkung zugeschrieben. Von daher kann das hilfreich sein. Allerdings können auch pflanzliche Mittel Neben- und Wechselwirkungen haben (beispielsweise die Wirksamkeit der Anti-Baby-Pille beeinträchtigen). Daher lohnt es sich, vor der Einnahme kurz mit Deinem Arzt oder dem Apotheker abzusprechen.

      Allerdings ändert Johanniskraut sicher nichts an der Unzufriedenheit. Daran solltest Du arbeiten.

      Beste Grüße.

      Sebastian

  20. AvatarKW sagt:

    Hey,

    Ich bin vor ca. Einer halben Stunde wieder wach geworden…ich hab bestimmt alle 2/3 Nächte diese Panik vor dem Einschlafen abends und oft auch mitten in der Nacht.

    Ich hab immer das Gefühl das ich aufstehen muss und mich wach halten muss, da ist mit schlafen nichts mehr. Ich liege dann meistens mit Tee und einem Wärme Kissen auf der Couch. Das beruhigt mich persönlich immer.

    Ich hab das seit ca. 7 monaten. Habe es nach der Geburt meines Sohnes bekommen.
    Vorher hatte ich diese Angst nie.

    Allerdings ist er gar nicht so stressig wie viele andere Babys und er schläft auch nachts durch. Also kann es daran nicht liegen.

    Allerdings verdrehen sich meine Halswirbel/Brustwirbel oft.
    Ich denke es kommt davon, immerhin steuern die ja unsere Gefühle und alles zusammen mit den Nerven.
    Ich kann wenn ich mir die Wirbel verdreht hab, kaum richtig gerade aus schauen, manchmal bekomme ich dabei auch ein Schwindelgefühl.

    Ich weiß auch nicht genau woher diese Panikattacken kommen könnten.
    Da müsste ich über legen was mir so arge Probleme bereitet, im Unterbewusstsein.

    • SebastianSebastian sagt:

      Hey,

      mir kam sofort der Gedanke, dass die nächtlichen Panikattacken mit der gestiegenen Verantwortung durch die Geburt Deines Sohnes zusammenhängen könnten. Wenn es Dein erstes Kind ist, braucht es vielleicht ein wenig bis man sich diesem Druck – den diese Verantwortung nun einmal auch mitbringen kann – gewachsen fühlt.

      Zudem kann es sein, dass Du unbewusst befürchtest, nicht mitzubekommen, falls nachts etwas mit Deinem Sohn sein sollte. Sollten die Panikattacken nachts damit zusammenhängen, könnte Dich vielleicht eines dieser Überwachungsgeräte beruhigen.

      Beste Grüße.

      Sebastian

  21. AvatarCornelia Goltz sagt:

    Es ist 3.37Uhr. Gerade zittere ich, habe richtige Panikattacke. Hauptsächlich in den Beinen. Die Gedanken drehen sich im Kreis. Die Anspannung ist gross. Eigentlich gibt es keinen Grund. Seid vielen Jahren begleiten mich Angstzustände,habe auch schon eine Therapie in Tagesklinik Anfang des Jahres gemacht. Dabei viel über Angst und Panik erfahren. Trotzdem überkommt mich immer wieder dieses lähmende Gefühl. Oft kündigt sie sich schon vorher an. Gedanken kontrollieren nicht möglich. Herzrasen und Herzstechen verschlimmern die unangenehmen Körperlichkeiten. Bin selbst Krankenschwester. Irgendwas muss ich ändern. Aber was? Auf jeden Fall ein langer Weg. Immer weiter und weiter. Wünsche allen Nachtgeplagten etwas Ruhe. Bei mir klappts grad überhaupt nicht. Trotz einer kleinen Notfallvaliumgabe. Weiss, ohne wäre viel effektiver. Aber der Weg ist das Ziel. Conny.

  22. AvatarJeana sagt:

    Es tut gut zu lesen das ich nicht alleine bin mit meinen Ängsten. Habe vor 1 1/2 monaten kurzzeitig schwarz gesehen als ich mich hingelegt habe und panik bekommen und hyperventilliert.daraufhin den Krankenwagen gerufen,blutwerte top anderen tag entlassen worden mit der Mitteilung ich soll zum Neurologen und augenarzt gehen.gemacht und eine brille bekommen (was ich schon vorher wusste) und der neueologe stellte ohne weiteres die diagnose angststörung (bis zu dem Termin war ich noch 2 mal im Krankenhaus und wurde nach einem tropf mit paracetamol nach hause geschickt)ich weiß mitlerweile das es was mit der angst zu tun hat,ich merke es ja aber oft denke ich noch es könnte etwas krankhaftes sein weil niemand auf das schwarzwerden vor den augen eingegangen ist. Mittlerweile hat mein körper sämtliche Symptome durch herzrasen muskelzucken Bluthochdruckgefühl im kopf fast kontinuierlich schwankschwindel. …und regelmäßig diese”anfälle” also mit angst verbunden etc. Mrt vom schädel wurde bereits gemacht natürlich alles ok,hno technisch alles top….im moment befinde ich mich seit 12 tagen auf Sardinien mit meinem Mann und beiden kindern (2 und 4 jahre alt) “das wird ihnen gut tun” sagte mir jeder arzt….nur geht es mir hier irgendwie schlechter und für meinem mann ist das anscheinend nur pillepalle. ..das macht es auch nicht leichter.ich hatte viele probleme im letzten knappen halben Jahr und es ist auch daher kein wunder das nun die osyche nicht mehr mitmacht…aber ich habe angst mich zu verlieren immer wenn diese anfälle sind und waren.gerade wenn ich an meine kinder denke….nachts schlafen ist luxus geworden.therapieplatz habe ich noch keinen festen stehe lediglich auf einer warteliste von 6 monaten,es sind alle überfüllt….diese heftigen Symptome, im Moment druck im kopf-denke kurzzeitig Bluthochdruck -und herzschlag machen mich noch gertig.habe zur not lorazepam da aber abgesehen von der Abhängigkeit die entstehen kann und das platte gefühl wenn mama mal nachts dann bei der 2 jährigen gebraucht wird,werden nach punkt 16 stunden nach der einnahme die Symptome sofort schlimmer….ich bin froh hier leute zu lesen die dies verstehen, die “normalos” scheinen das in meiner Umgebung nicht zu tun

  23. AvatarNara sagt:

    Es ist einfach scheiße, wenn man nachts Panikattacken hat. Nicht einmal da kann man sich sicher fühlen. Diese nächtlichen Panikattacken machen mich echt mürbe. Das schlaucht!
    Vielen Dank für den Beitrag, der mir weiterhilft. Es ist tatsächlich so, dass ich viele Dinge tagsüber verdränge. Wenn ich diese angehe, hilft mir das bestimmt aus meiner Angststörung.

  24. AvatarNina sagt:

    Hallo Zusammen,
    ich habe gerade eure Beiträge gelesen,weil ich versuche mich gerade zu beruhigen.Habe um ca. 24 Uhr eine heftige Panikattacke bekommen,so richtig geschlafen habe ich noch nicht.Habe ein Stechen im Bein verspürt und das hat mir gleich Angst gemacht,dass ich ernsthaft krank bin.Kurze Zeit später habe ich dann angefangen zu zittern und mein Bauch hat sich gemeldet,musste direkt aufs Klo und hatte Durchfall.Zwischendurch wird mir auch schlecht und ans einschlafen ist gerade nicht zu denken.Ich bin einfach nur froh wenn die Nacht vorbei ist und es mir hoffentlich wieder besser geht.Ich komme mir total hilflos vor.Ich kann ganz oft nicht unterscheiden,ob ich wirklich was körperliches habe und ich handeln muss

  25. AvatarSandro L. sagt:

    Danke für diesen Artikel, der mich darin bestätigt, was ich schon lange gedacht habe. “Probleme werden tagsüber verdrängt”. Ich glaube, dass in diesem Satz viel Wahrheit steckt, zumindest bei mir.
    Ich bin insgesamt unzufrieden, mache bisher aber nichts, um was zu verändern. Man weiß auch nicht richtig, wie. Und dann liegt man stundenlang wach und grübelt und dann kommen manchmal eben diese Panikattacken.

  26. AvatarMiri sagt:

    Ich kann nur beipflichten. Wenn man im eigenen Bett Panikattacken bekommt ist das doppelt so schlimm. Wo kann man sich dann noch sicher fühlen? Es tut gut zu lesen dass man damit nicht allein ist.

  27. AvatarChris sagt:

    Das ist echt zum Kotzen wenn man sich nichtmal mehr im eigenen Bett sicher fühlen kann. Panikattacken tagsüber sind schon fies genug, muss es dann auch noch in der Nacht sein?! Ich dachte gerade meine letzte Stunde hätte geschlagen. Konnte kaum atmen und habe geschwitzt ohne Ende und mein Herz ist gerast. naja, jetzt ist es schon besser aber es hängt mir immer noch nach.

    Aber Marion hat schon recht, man muss was ändern. Hab soviel um die Ohren und irgendwie kein Plan. Das muss ich ändern. Aber jetzt versuch ich erstmal zu schlafen.

    Gruß.
    Chris

  28. AvatarMarion sagt:

    Vielen Dank für diesen Artikel,

    es ist jetzt gleich 3 Uhr in der Nacht und ich habe eine heftige Panikattacke gehabt. Ich muss glaube ich echt etwas ändern in meinem Leben. Das ist mir jetzt klar geworden. Mit dieser Gewissheit bin ich auch schon viel ruhiger. Toll dass es Menschen wie Dich gibt, die Leuten wie mir helfen. Danke.

  29. Avatarjessica sagt:

    Bin jetzt schon das zweite mal nach kurzen abstand nachts durch eine PA geweckt wurden=(….das fühlt sich tausend mal schlimmer an als am Tag, trotz des Rats meiner Therapeutin wieder mit licht aus zu schlafen=(…jetzt kann ich wieder garnicht schlafen!

  30. Wir haben durch eine Pädagogik, die uns unter Druck setzt, unsere (für vieles gar nicht zuständigen) bewussten Kräfte in die Erschöpfung treibt und uns darüber auch noch Schuldgefühle produzieren lässt, einen völlig verkehrten Umgang mit unseren entscheidenden Lebenskräften gelernt. Statt unsere sensiblen Geistes- und Seelenkräfte regelmäßig zu pflegen und reichlich zu stärken, machen wir sie mit Üben, Üben, Üben erst matt und dann platt und üben so die Sinnlosigkeit des Daseins ein. Wenn da nicht irgendwann Panik aufkommt, treiben wir uns durch solchen Unsinn glatt in die Selbstvernichtung.
    Wenn man beginnt zu erkennen, was man sich ständig selbst antut, kann man wenigstens schon einmal damit aufhören, seine Fleißaufgaben auch noch ständig bis zum Umfallen zu steigern.
    In der neuen Ich-kann-Schule, wo statt Druck das SOG-Prinzip gilt, FÜHLT man den Hunger von Geist und Seele und gibt diesen empfindlichen und entscheidenden Kräften das, was sie brauchen: Achtung, Anerkennung, Aufrichtung, Bestätigung, Bestärkung, Bewunderung, Ermutigung, Ermutnterung, Interesse an ihrer guten Entwicklung und mehr desgleichen.
    Es ist wichtig zu lernen, dass man seine Lebenskräfte nicht wie FEINDE behandeln darf und sie als FREUNDE gewinnen kann und sollte. Wir brauchen ja gar nicht alles selbst zu tun. Genau dafür sind wir BEGABT, dass wir mit unseren Gaben umgehen lernen, die für uns unsere Probleme lösen. Mit seinen BeGANBungen kann man sprechen; das wird AUTOSUGGESTION genennt Aus Coués kleinem, weltberühmtem Buch zum Thema kann man schnell, einfach und praktisch lernen, wie es geht. Guten Erfolg!
    Franz Josef Neffe

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