Angststörung loswerden – Die besten Tipps im Netz

Angststörung loswerden – Die besten Tipps

Deine Hilfe bei Angst und Panikattacken

Wenn Du an einer Angststörung leidest – möglicherweise mit Angstzuständen und Panikattacken zu kämpfen hast, dann bist Du hier goldrichtig. Auf diesen Seiten dreht sich alles um das Thema Angst und Panik.

Mein Name ist Sebastian Kraemer und ich hatte selbst jahrelang eine massive Angststörung, die mit ständigen Panikattacken, Angstzuständen und großer Angst vor Krankheiten einherging. Ich hatte einen Mix aus Panikstörung, Hypochondrie und Agoraphobie. Hinzu kam eine generalisierte Angststörung, die sich in ständigen Sorgen äußerte.

Hinweis: Ich habe Dir die entsprechenden Begriffe verlinkt. Du musst also nur anklicken, wenn Du über eine bestimmte Form der Angststörung mehr erfahren willst.

Die Zeit mit dieser massiven Angststörung war die wohl schwerste Zeit meines Lebens. Angstzustände, Panikattacken, Grübeln und Sorgen bestimmten meinen Alltag für mehrere Jahre.

Heute geht es mir wieder gut. Ich kann mein Leben wieder genießen und ich helfe seit mehr als 7 Jahren Menschen mit Angst und Panikattacken dabei, ihren Weg in ein angststörungsfreies Leben zu finden.

Auch wenn dieser Weg nicht immer einfach ist – ich bin der festen Überzeugung, dass auch Du eine Angststörung überwinden und wieder ein normales Leben führen kannst. Jeder kann das!

Mehreren hundert Betroffenen habe ich nachweislich geholfen und dabei möchte ich auch Dir gerne helfen…

Kostenlose Tipps und Gratis-Ratgeber per Mail

Du findest auf diesem Blog Tipps und Hinweise, die Dir Schritt für Schritt dabei helfen können, die psychische Erkrankung hinter Dir zu lassen.

Ich empfehle Dir als erstes, Dich für mein kostenloses E-Mail-Coaching anzumelden. Hier bekommst Du in regelmäßigen Abständen E-Mails mit hoffentlich auch für Dich hilfreichen Ratschlägen. Außerdem bekommst Du gleich einmal die Ratgeber

  • “Erste Hilfe bei Angst und Panikattacken”
  • “Psychisch krank: Das sollten Sie wissen”

per E-Mail zugesandt. Und das alles vollkommen gratis. Das solltest Du Dir nicht entgehen lassen. >>Klicke dafür hier.

Über meine E-Mails wirst Du auch immer mal wieder auf den einen oder anderen Artikel in diesem Blog geführt. Das ist der einfachste und effektivste Weg, die vielfältigen Infos aufzunehmen und Dir Schritt für Schritt dabei helfen, die Angststörung loswerden zu können.

Nutze die Kommentarfunktion

Zudem würde ich mich freuen, wenn Du die Kommentarfunktion am Ende der Artikel nutzen würdest und mir mitteilst, was Du darüber denkst. Auch Fragen und Anregungen sind immer willkommen. Ich antworte immer!

Du kannst übrigens einen Fantasienamen wählen oder nur Deinen Vornamen angeben. Deine E-Mail-Adresse wird nicht angezeigt. Ich freue mich auf Deinen Kommentar.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie Du Dich fühlst, wenn Dir eine Angststörung das Leben zur Hölle macht.

Ich weiß aber auch, dass es möglich ist, ohne diese übertriebene Angst zu leben und das sollte Dir Mut und Kraft geben. Mittlerweile habe ich Hunderte Leute auf ihrem Weg aus Angst und Panik begleitet.

Menschen, die Dich verstehen

Und hier sind Leute, die Dich verstehen. Für Menschen, die Panikattacken und Angstzustände nicht kennen, sind diese Ängste sehr schwer nachzuvollziehen. Wie oft habe ich zu hören bekommen: „Ja, was soll dir denn da passieren?“

Menschen, die nie eine Angststörung hatten, können das einfach nicht verstehen: Diese Todesangst – die Angst, ohnmächtig zu werden und durchzudrehen.

PSOG – Der PSyche-blOG kann auch Angehörigen die Möglichkeit geben, etwas besser zu verstehen, was in Betroffenen vorgeht.

Panikstörung, generalisierte Angststörung, die Angst vor der Angst und Hypochondrie, um mal mit ein paar Begriffen um mich zu schmeißen, die im Rahmen einer Angststörung immer wieder auftauchen, müssen nicht das alleinige Thema bleiben.

Du bist nämlich weit mehr als die Angststörung an sich und es gibt sicher einiges, was Du über Dich erzählen könntest, wenn Du denn magst. Auch dafür bieten diese Seiten Platz.

Ich möchte Dich dazu einladen, diesen Blog aktiv zu gestalten. Nutze die Kommentarfunktion, löchere mich mit Fragen und teile Deine Gedanken mit uns. Das kannst Du, wie gesagt, vollkommen anonym tun.

Und jetzt stöbere doch ein bisschen herum und vergiss nicht, Dich für mein kostenloses E-Mail-Coaching anzumelden. Es lohnt sich! 😉

Wir lesen uns dann hoffentlich gleich in meiner ersten E-Mail.

Beste Grüße.

Sebastian

PS: Mir ist ganz wichtig zu erwähnen, dass diese Seiten kein Ersatz für eine Therapie sein können. Siehe diesen Blog vielmehr als sinnvolle Ergänzung an.
PPS: Alleine auf dieser Startseite gibt es schon über 700 Kommentare, insgesamt sind es tausende. Ich würde mich auch über einen Kommentar von Dir freuen. Ich antworte sicher.

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747 Kommentare

  1. Cindy sagt:

    Hallo! Hast du jemals Antidepressiva genommen? Ich nahm einen Tag Sertralin… Nach 2 Monaten habe ich Cipralex bekommen, da habe ich nun seit 2 Tagen total Kopfweh, will sie auch nicht mehr nehmen. Kann ich die verstärkten Panikattacken 1 Monat nach Einnahme einer einzigen halben Sertralin davon abbekommen haben?

  2. Jule sagt:

    Hallo Sebastian
    Ich leide jeden Tag unter Ängste mir könnte etwas passieren. Innere Unruhe , Schwitzen, Schwindel ect. Körperlich ist alles in Ordnung. Warum ? Ich stell mir die Frage . Ich habe eine tolle Familie und einen super Job . Fühle mich dabei nicht überfordert .
    Was kann ich tun damit die innerliche Unruhe weniger wird und ich mein altes Leben zurückbekomme ?

    • SebastianSebastian sagt:

      Hallo Jule, du findest hier auf diesem Blog und in meinem Newsletter so einige Tipps, die Dir helfen können, herauszufinden, woher das Ganze kommt. Gegen Unruhe helfen Entspannungstechniken, wie PMR oder Meditation sowie Sport sehr gut.

  3. Jan sagt:

    Hallo Sebastian,

    auch ich durchlebe eine sehr ähnliche Leidensgeschichte wie du damals. Erste Panikattacken erlebte ich schon früher (eher unbewusst) im Studium, aber erst im vergangenen November kamen sie während einer extrem stressigen Klausurenphase an der Uni häufiger und bewusster. Dazu hatte ich parallel über diesen Zeitraum von sechs Wochen ein Gefühl der Derealisierung, verschwommenes Sehen, leichten Schwindel und starke Rückenschmerzen. Der erste Arzt identifizierte bei mir einen viralen Infekt und verschrieb mir Massagen.

    Da es dadurch aber natürlich nicht besser wurde, fing ich an zu googlen – ein großer Fehler, wie du ja in deinem Buch auch schreibst. Ich hatte schon immer relativ große Angst vor Krankheiten und bei den Symptomen werden nunmal die verrücktesten Diagnosen ausgestellt. Ich war mir irgendwann so sicher, dass ich eine schlimme Krankheit habe, dass natürlich weitere Symptome und Panikattacken aufgrund des Stresses eintraten. Besonders schlimm wurde es aber in den Tagen nach der Klausurenphase, als ich eigentlich dachte, den Stress los zu sein. Ich googlete was das Zeug hält und steigerte mich immer weiter hinein. Dann bin ich zum nächsten Hausarzt gegangen, der mich erstmals auf das Thema Panikstörung und Hypochondrie hinwies. Natürlich wollte ich das erstmal nicht wahrhaben. Eigentlich dachte ich bis dahin, total glücklich zu leben und würde die Zeit davor auch jetzt noch als erfüllend bezeichnen. Ich habe nicht selten 80 Stunden die Woche mit Uni und Arbeiten verbracht, daneben eine glückliche Beziehung geführt, tolle Freunde und eine funktionierende Familie gehabt. Ich ging gerne feiern und spielte auch leidenschaftlich gerne Fußball – im Prinzip ein Leben unter Starkstrom, das mir aber auch viel ermöglichte.

    Nach der Klausurenphase hatte ich dann meinen Bachelor und ging für drei Monate ins Praktikum, in dem ich aber auch viel Freizeit hatte. Die Panikattacken wurden zwar deutlich weniger, aber ich versuchte sie zu unterdrücken. Irgendwann ging es dann natürlich einfach nicht mehr und ich gestand mir mehr und mehr ein, dass es doch ein psychisches Problem sein könnte. Ich stieß beispielsweise auf dein (wirklich hervorragendes) Buch und weitere hilfreiche Ratgeber. Ich begriff die Krankheiten und dass ich etwas in meinem Leben verändern muss. Allerdings wusste ich nicht so recht, wo meine Problem liegen soll, da mir das Studium (bei allem Aufwand) beispielsweise viele Türen für Berufe eröffnet, die mir Spaß machen. Im privaten Umfeld konnte ich ebenfalls keine Anhaltspunkte festmachen. Am Ende habe ich trotzdem das enorme Pensum für die Uni und die mangelnde eigene Persönlichkeitsentwicklung dafür verantwortlich gemacht. Außerdem habe ich mit PME begonnen und auf eigene Faust versucht, eine Art Verhaltenstherapie durchzuführen. D.h. ich habe mir vor allem ein Leben vorgestellt, wie es für mich und mein Seelenleben erfüllend ist und dies dann durchgespielt. Außerdem habe ich mein Pensum extrem runtergefahren und lese mittlerweile sogar wieder Bücher, die ich nicht für meine Uni oder den Beruf brauche.

    Das mache ich seit mittlerweile zwei Monaten, bislang mit herausragendem Fortschritten. Ich hatte (auch dank deinem Buch und deinen Anregungen) keine einzige Panikattacke mehr. Allerdings fängt nun mein Master an und ich habe natürlich Sorge, dass alles wird wie früher. Generell habe ich das ganz große Problem, dass ich die Gedanken an die Krankheit einfach nicht los werde. Ich denke mir teilweise in schönen Momenten wirklich Dinge wie: “Du kannst als Depressiver doch garnicht fröhlich sein”, obwohl ich eigentlich so gut wie keine Anzeichen für eine Depression habe. Dieses ständige Gedankenkreisen um das Vorhandensein einer psychischen Krankheit sind für mich ein riesiger Stein, den ich bislang nicht über den Hügel rollen konnte. Wie sind da deine Erfahrungen, bzw. was würdest du empfehlen, um dieses Kreisen dauerhaft zu durchbrechen? Hier überschneiden sich viele Ansätze, vom Zulassen bis zur Stop-Techniken ist hier ja alles dabei.

    Vielen Dank schon mal für dein Feedback und vor allem für dein tolles Buch!

    Jan

    • SebastianSebastian sagt:

      Hallo Jan,

      schön, dass Dir mein Buch gefallen hat. Lass es gerne auch Amazon wissen. 😉

      Ein Leben unter Starkstrom fordert irgendwann seinen Tribut, vielleicht warst du auch zu leistungsbezogen und die Angststörung hat Dich darauf besinnen lassen, was noch wichtig ist. Du hast scheinbar die richtigen Schlüsse daraus gezogen, Dich mit Dir beschäftigt und einen Ausgleich gefunden. Das hast Du aus meiner Sicht richtig gemacht. Mein Kompliment dafür.

      Aber zu Deiner eigentlichen Frage: Es macht in vielen Fällen Sinn, die Gedanken zu Ende zu denken. Handelt es sich dabei aber um Horrorszenarien oder Probleme, die nicht lösbar (oder in Deinem Fall noch gar nicht vorhanden) sind, dann ist es aus meiner Sicht sinnvoll, diese Gedanken zu unterbrechen.

      Unterbrich die Gedanken mit (einem lauten) “Stopp”. Tipp: Mit der Konzentration auf das Hier und jetzt und alle Deine Sinne sind Sorgen und Gedanken übrigens im Nu passé, auch wenn ein wenig Übung dafür erforderlich ist.
      Dann kannst Du diesen Gedanken mit positiven Affirmationen begegnen, zum Beispiel: “Es ist alles gut. Ich bin stark, glücklich, fröhlich und vollkommen gesund”. Ziel des Ganzen ist es, diese automatisierten Gedanken zu stoppen und durch solche zu ersetzen, die Dir gut tun.

      Und zu Deiner Sorge, dass es mit dem Masterstudium wieder losgehen könnte: Dir kann der Gedanke helfen, dass Dich die Angststörung lediglich darauf aufmerksam machen wollte, dass Du Dich mit Dir und Deinen Werten (nicht nur Zielen) befasst und Dir zwischendurch Pausen gönnst. Habe Vertrauen in Dich. Wenn Du die Angststörung nicht brauchst, kommt sie nicht. Und wenn doch, dann hat das seinen Grund und Du kannst dankbar dafür sein. Letztlich ist unsere Psyche ja ein Teil von uns, der das beste für uns will und nicht unser Gegner.

      Lieben Gruß.

      Sebastian

  4. Edyta Körner sagt:

    Hallo Sebastain,
    Hallo Leser dieser Blogseite,

    ich bin mit den Panickattacken und der beginnenden Angsstörung zum ersten Mal vor ca. einem Monat d.h. Ende Januar 2018 “beglückt” worden. Es klingt sarkastisch, ist auch erstmal zu gemeint, weil ich mir zum jetzigen Zeitpunkt beim besten Willen noch nicht vorstellen kann, was bei Todesangst und den ganzen weiteren Missempfindungen und Beschwerden gut sein sollte? Tatsächlich denke ich aber, dass man dieses erst dann einschätzen kann, wenn man den Weg, die Beschwerden und die Veränderungen, die nun passieren sollen, erfolgreich gemeistert hat.
    Heute Sebastian habe ich an Deinem Seminar teilgenommen und es ist Dir sicherlich nichts Neues, wenn ich sage, dass ich mich in vielen Inhalten wiedergefunden habe und den von Dir geäußerten Schlussfolgerungen weitgehend zustimmen kann. Die Tipps waren zutreffend, ich bin auf ein Buch gespannt und darauf, wie ich meinen Weg aus dem Loch schaffe. Ich bin zwar verängstigt und eingeknickt und von einer (so dachte ich zumindest) starken Frau, die voll mit beiden Beinen im Leben stand innerhalb 4 Wochen zu einem hilflosen und verängstigten Häufchen Elend geworden. Dennoch muss ich Dir Recht geben und mir selbst zugestehen, dass ich mir meinen jetzigen Zustand zum grössten Teils selbst zuzuschreiben habe. Auch ich musste fesstellen, dass ich, die sich schon deutlich früher ankündigenden Katastrophe schön, brav ignortierte und mit Vollspeed weitermachte. Jetzt nach einem Monat sitze ich auf der Couch des Psychoanalitykers und versuche herauszufinden, an welchem Punkt meines Lebes etwas schief gelaufen ist. Ich habe starke Hoffnung es herauszufinden und verändern zu können. Diese Hoffnung wünsche ich allen Betroffenen und danke Dir dafür, dass Du den leidenden Menschen einerseits knall hart die Fakten vor dem augen führst und andererseits Mut und Hoffnung spendest. Dafür ist man gerne bereit ein wenig Geld zu bezahlen, bezahlen für etwas was eigentlich unbezahlbar ist……. die Seelensruhe. Ich bin auf die Akademie gespannt und auch darauf, was ich daraus für mich Gutes entnehmen kann.

    viele liebe Grüße

    Edyta Körner

    • SebastianSebastian sagt:

      Liebe Edyta,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Es freut mich sehr, dass Du den Weg hierher gefunden hast.

      Natürlich kann man nicht dankbar für eine Angststörung sein, während man dort “drin steckt”. Um die Angststörung zu überwinden, muss man etwas verändern und sich weiterentwickeln. Nur so überwindet man diese Krise. Und wenn man das Ganze hinter sich gelassen hat, ist man “anders” bzw. “weiter” und dann kannst Du dankbar dafür sein, dass Du durch die Angststörung zu dieser Entwicklung gezwungen wurdest.
      Auch glaube ich, dass es wenig ratsam ist, von Attributen wie “stark” und “schwach” zu sprechen. Du hast Deine Stärken und Schwächen wie jeder andere Mensch auch. Und so bist Du ganz bestimmt auch heute noch “stark”, darfst Dir auf der anderen Seite aber auch erlauben, mal “schwach” zu sein.

      Letzten Endes tragen wir auf die eine oder andere Weise immer zur Entstehung einer Angststörung bei, selbst wenn äußere Einflüsse mit hineinspielen. Das Schöne daran ist, dass wir es dann auch selbst in der Hand haben, die psychische Problematik hinter uns zu lassen. Aber bitte verwechsle das nicht mit “Schuld” und mache Dir Vorwürfe. Ausgesucht hast Du Dir das nämlich sicher nicht.

      Viel Spaß beim Lesen des Buches und einen guten Start in der Anti-Angst-Akademie.

      Lieben Gruß.

      Sebastian

  5. Tim sagt:

    Hallo Sebastian,

    schön das es Seiten gibt wie diese. Ich leide seit ca. 4 Jahren an einer somatoformen Störung in Verbindung mit Angst- und Panikstörung. Nachdem ich von Mai – Dezember des letzten Jahres keinerlei Probleme hatte und dachte, das Ganze sei überwunden, ist zum Jahreswechsel wieder alles anders gekommen. Seitdem ständig wechselnde Symptome im Herz-, Magen-, Darm-, Hautbereich, dazu ab und an ein Flimmern vor den Augen und dieses elendige Schwächegefühl. Man traut sich nichts mehr zu und versucht sich körperlich zu schonen, zieht sich auch sozial wieder zurück. Auf Arztbesuche und Symptomsuche bei Dr. Google hab ich größtenteils verzichtet, da ich mir einrede, das alles an der Psyche hängt. Außerdem verzichtet mein Arzt fast auf alle Untersuchungen, um „meine Angst nicht weiter zu schüren“. Auch im Familienkreis gibts zu großen Teilen nur Unverständnis.

    Aus deinem Ratgeber hab ich nun schon ein paar nützliche Tips gefiltert und versuche sie anzuwenden. Beim Webinar angemeldet und dein Buch auch bestellt, um dort eventuell weitere Möglichkeiten zu erkennen. Denn so wie es grad ist, macht’s zur Zeit wenig Spaß.

    Vielen Dank das du versuchst mit deinen Erfahrungen den Leuten zu helfen. Hier fühlt man sich verstanden!

    Tim

    • SebastianSebastian sagt:

      Hallo Tim,

      vielen Dank für Deine Worte. Das freut mich sehr. Ich kenne diese Beschwerden leider nur zu gut. Dein Arzt scheint sich ziemlich sicher zu sein, dass nichts Körperliches vorliegt, sonst würde er sicher Untersuchungen vornehmen. Vielleicht haben Angehörige etwas mehr Verständnis, wenn sie diesen Artikel lesen, wobei man sagen muss, dass es kaum nachvollziehbar ist, wenn man das nicht selbst erlebt hat.
      Es ist übrigens normal, dass es mal hier sticht und dort zwickt. Das Problem ist die Interpretation dieser körperlichen Veränderungen als etwas Gefährliches und der Fokus auf diese unangenehmen Körperempfindungen. Meiner Erfahrung nach steckt meist etwas ganz anderes dahinter. Versuche einmal die Frage zu beantworten, was Du tun müsstest, wenn Du Dich nicht mit diesen Ängsten befassen würdest.

      Lieben Gruß.

      Sebastian

  6. Tanni sagt:

    Guten Morgen Sebastian
    Herausgefunden habe ich das recht schnell. Nur den Absprung zu schaffen und mehr an mich zu denken dauert oft etwas länger. Ich bin alleinerziehend mit 2 Kndern( 1 Pupertier welches zeitweise nicht zuhause gelebt hat und die unterschwellige Angst, das dies wieder geschieht muss ich tagtäglich bearbeiten).
    Ich bin voll berufstätig in einer Suchteinrichtung und in letzter Zeit ist mir der Abstand zu den Bewohnern nicht mehr so leicht gefallen . Und wenn es mir nicht so gut geht, ich starkem Stress ausgesetzt bin weil die Anforderungen auf allen Gebieten zunehmen, schlägt mein Helfersyndrom verstärkt zu und meine Balance kippt. Aktuell geht es mir wieder besser. Und dein Blog und deine Emails sind für mich eine gute Lektüre um zu schauen wo ich stehe und wo ich nicht mehr hin möchte.

    • SebastianSebastian sagt:

      Das kann ich gut verstehen. Da Du so genau weißt, was los ist, kann ich Dir eigentlich nur raten, Dir nicht zu viel zuzumuten. Achte auf Dich, sorge für Dich. Gerade in stressigen Zeiten ist das wichtig. Nimm Dir Auszeiten, tu Dir zwischendurch was Gutes! Lieben Gruß.

  7. Tanni sagt:

    Lieber Sebastian
    Ich habe seit 18 Jahren Panikattacken und Angstzustände und bin schon vor einiger Zeit auf deinen Blog gestoßen. Die letzten 3 Jahre war ich attackenfrei aber seit geraumer Zeit merke ich das das Kämpfen wieder beginnt. Mit deinen Tipps und Ratschlägen fühle ich mich gut gewappnet, denn neben der ärztlichen Versorgung ist das Wissen von und um Gleichgesinnte ein großer Eckpfeiler der Genesung. Vielen Dank dafür!!!
    PS:Auch in meiner Arbeit als Pflegefachkraft und in meinem privaten Umfeld hat uns deine Seite schon zu viel Unterstützung und auch Verständnis füreinander verholfen.

    • SebastianSebastian sagt:

      Das freut mich sehr. Vielen Dank für das Feedback, das mich immer wieder darin bestärkt, weiterzumachen! Wenn das “Kämpfen” wieder beginnt, wie Du es nennst – vielleicht kannst Du herausfinden, was sich verändert hat, sodass die Angststörung wieder vermehrt Raum einnimmt…

  8. Falco sagt:

    Hallo,
    es ist toll das es diese Seite gibt.
    Meine Name ist Falco und ich brauche einfach noch ein paar gute Tipps um den Kampf endlich für mich zu entscheiden.
    Ich leide seit gut 2 Jahren an Angst-und Panikstörung. Damit verbundenen sind viel körperliche Symptome wie Schwindel, Kippgefühl, Ohnmachtsgefühl, plötzlich kommende Müdigkeit und Erschöpfung oder Hungergefühl. Trifft Müdigkeit, Erschöpfung oder Hunger ein, dann löst es die Angst oder Panik gerne auch aus.
    Organisch wurde alles für normal befunden.
    MRT, EKG, EEG war ohne negative Befunde.
    Psychotherapie läuft in der 20. Stunde und hilft nur bedingt. Ich habe zwar viel Wissen darüber erlangt aber es bringt den normal Zustand nicht zurück.
    Der Einsatz von 20mg Citalopram wurde ärztlich angeordnet. Es gibt ein bisschen Kraft und beschwerdefreie Zeit zurück aber auch nur teilweise.
    Ich habe durch dieses Erlebnis sehr viel Angst vor dem Tod entwickelt und es schafft mich Tag für Tag.

    Ich möchte doch nur mein alten Zustand wieder.
    Können Sie mir in irgendeiner Form helfen?

    Danke.

    Mit freundlichen Grüßen.

    • SebastianSebastian sagt:

      Lieber Falco,
      du findest auf diesen Seiten allerhand Tipps und Anregungen. Zudem empfehle ich, dass Du Dich für das kostenlose E-Mail-Coaching anmeldest.

      Zur Angst vor dem Tod findest Du hier einen Beitrag. Vielleicht hilft dir dieser schon etwas weiter. Melde Dich, wenn Du weitere Fragen hast.

      Lieben Gruß.

      Sebastian

  9. Johanna sagt:

    Hallo, ich bin seit über 20 Jahren Angstpatientin – Panik/generalisierte Angststörung und habe viele Jahre ein SSRI genomme, um meinen Alltag meistern zu können. Seit 4 Jahren bin ich regelmäßig in größeren oder kleineren Abständen bei einer Psychoterapheutin und betrachte viele Dinge anders , obwohl ich oft denke – die Therapeutin sollte mal in die Realität draußen gehen — . Vor ca. 1 1/2 Jahren wurde meine Schildrüse entfernt und die Einstellung auf das L Thyroxien erstellt sich schwierig . Auch nehme ich seit dieser Zeit keine SSRI mehr , diese habe ich über einen sehr langen Zeitraum hinweg ausgeschlichen. Nun habe ich seit dieser Zeit – über ein Jahr — massive Schlafstörungen. Ich erwache regelmäßig alle 2 Stunden gefolgt von einer Mischung aus Angst, Magenschmerzen, starkes Schwitzen, Gedankenkreisen dann. Irgendwann schlafe ich wieder ein und bin am Tage dann auch entsprechend müde – vor allem ganz dolll nach dem Essen – obwohl nur kleine Mahlzeiten . Sport , Atemübungen etc. alles schon probiert , pflanzliche Mittel – es ist wie es ist . Was kann ich tun ?

    • SebastianSebastian sagt:

      Es verwundert nicht, dass du müde bist, wenn du ständig aufwachst. Allerdings ist es nicht so ungewöhnlich, dass man in den Leichtschlafphasen am Ende eines Schlafzyklus mal wach ist (ein Schlafzyklus dauert in der Regel 1,5 Stunden; käme ja in etwa hin, wenn du anschließend etwas Zeit benötigst, um einzuschlafen). Ich nehme an, organisch ist alles abgeklärt? Was sagt dein Arzt zu dem Schilddrüsenhormonen? Kann es damit zusammenhängen? Schwitzt du zuerst oder ist das eher eine Reaktion auf die Angst? Wie verhält es sich mit den Magenschmerzen? Hat sich im letzten Jahr – seitdem du diese Schlafstörungen hast – sonst etwas in deinem Leben verändert?

    • Johanna sagt:

      Hallo, organisch ist alles abgeklärt. Im Prinzip habe ich diese Nachtattacken, seitdem ich den SSRI vollständig abgesetzt habe. Dieses abrupte Erwachen ist wie eine Panik , wobei der Puls etwas hochschießt bis max. 100 , sich aber wieder normalisiert ( liegt sonst bei 60 ) . Ich benötige mitunter fast eine Stunde um wieder runter zu kommen und wieder einzuschlafen . Am Morgen ist es dann mitunter am heftigsten . Meine Überlegung ist , das es eine Spätfolge von der Jahrelangen SSRI Einnahme sein könnte — es liegen vereinzelte Berichte im Netz vor , wo es ähnlich ist . Es liegen aber keine Langzeitstudien zu den SSRI vor ! Die Botenstoffe im Gehirn wurden Jahrzente manipuliert und nun muss es sich von selber wieder regulieren. Nach über einem Jahr dachte ich sollte es so sein — aber – aber — / ausgeschlichen habe ich ein 3/4 Jahr. Die Schildrüsenwerte einzustellen gestaltet sich schwierig , da kein Wohlfühlfaktor erreicht wird. Ob sich was verändert hat, nun es verändert sich stetig was , nur diese Attackten sind täglich und immer im selben Zeitfenster und Muster. Nicht sporadisch oder nach Stress oder Aufregung — jede Nacht …

  10. Danielle sagt:

    Hallo Sebastian, hallo alle Panikgeplagten,
    ich bin 50 Jahre und habe seit meiner Kindheit eine Angst- und Panikstörung. Ich habe sehr viel Therapie gemacht, nie Medikamente genommen (nicht weil ich so toll bin, sondern weil ich davor auch zu große Angst hatte), viel darüber gelesen. Tagsüber bin ich so gut wie geheilt. Mein Problem sind gerade die Nächte. Ich wohne seit 1 Jahr alleine, kann aber nicht alleine schlafen, weil ich dann sehr häufig Panikattacken bekomme, wo mich vor allem das Herzrasen schwer beunruhigt und veranlasst den Notarzt oder eine Nachbarin anzurufen. Ich gebe ihr Geld für jeden nächtlichen Anruf, das beruhigt mein schlechtes Gewissen aber ich kann mir das auf Dauer auch nicht leisten. Mein Puls steigt im Liegen auf 170. Ich traue mich dann auch nciht aufstehen, weil ich befürchte, dass der Puls dann noch höher wird und ich ohnmächtig werde. Liege also wie ans Bett gefesselt. Nicht schön. Kardiologe sagt, es ist ein normaler Sinusrhythmus, also nichts krankhaftes, wobei so hoch war der Puls beim LangzeitEKG natürlich nicht. Meine Bitte nun: was gibt es für Tipps,wie ich das Herzrasen alleine überstehen könnte…also ohne Hilfe rufen zu müssen. Ich habe schon lesen und singen und massieren mit dem Igelball versucht, aber die Panik ist zu groß. Würde mich gerne mit darüber austauschen wie andere das hinbekommen. Steht ihr trotzdem auf? Wie hoch ist euer Puls?

    Freundliche Grüße

    Danielle

    • SebastianSebastian sagt:

      Hallo Danielle,

      bist Du denn sicher, dass Dein Puls so hoch ist? Wie misst Du diesen? Ohnmächtig wird man in der Regel ja bei einem höheren Puls und Blutdruck nicht. Möglicherweise könnte Dir die progressive Muskelentspannung helfen. Diese kannst Du auch im Liegen machen.

      Bitte schau auch einmal hier, da sich dieser Beitrag mit nächtlichen Panikattacken beschäftigt: Panikattacken nachts.

      Lieben Gruß.

      Sebastian

    • Conni sagt:

      Hallo an alle hier…
      Ich bin Conni, 46 Jahre und leide seit Mai an plötzlich auftretenden Panikattacken meist nachts. Herzrasen, Schweissausbruch, Übelkeit, Schwindel, starke innere Unruhe und hoher Blutdruck sind die Symptome die mir dann große Angst bereiten. Alles kam plötzlich, ich war im Urlaub und entspannt. Seit dem kommt “es” in regelmäßigen Abständen. Ich habe mich belesen und für mich versucht einiges herauszufinden was mir in der akuten Situation helfen könnte… Ich sage nur bewusst, dass es “NUR” eine Attacke ist welche vorüber geht, ich atme bewusst in den Bauch… Mittlerweile nehme ich Calmvalera… Dies ist ein pflanzliches Mittel aus der Passionsblume und ich bilde mir ein es gibt mir Ruhe… Seit 2 Wochen nach ich Yoga und eine Anmeldung zum autogenen Training ist ab Ende August getätigt. Trotz allem ist mittlerweile die Angst vor der Angst da. Ganz schlimm ist es, wenn mein Lebensgefährte mal ein Wochenende zu seiner Tochter fährt. Da mag ich fast nicht ins Bett gehen. Eine innere Unruhe begleitet mich dann am Tag. Biss zum Beginn im Mai habe ich eine Zeit allein immer sehr genossen.
      Ich freue mich sehr diese Seite hier gefunden zu haben und ich muss zugeben, dass es etwas beruhigend ist zu lesen, dass es anderen auch so geht. Zeitweise habe ich das Gefühl ich werde verrückt. Darf man Hoffnung haben, dass das wieder aufhört? Diese Frage stellt sich mit nun immer wieder mal.

      LG an alle Betroffene hier… Conni

    • SebastianSebastian sagt:

      Liebe Conni,

      vielen dank für deinen Erfahrungsbericht. Vieles von dem, was du schreibst, kommt mir sehr bekannt vor. Es ist super, dass du aktiv geworden bist und angefangen hast, mit Entspannungstechniken zu arbeiten. Hast Du dich schon fürs E-Mail-Coaching eingetragen? Dort sprechen wir unter anderem auch darüber, wie man hinter die Angst blickt, um sein Leben auf den Prüfstand zu stellen. Das erscheint mir für dich ebenfalls wichtig zu sein. Und ja: Du darfst Hoffnung haben, dass du die Angststörung überwindest. Es kann sogar besser werden als vorher. Von daher solltest du den Mut nicht verlieren.

      Lieben Gruß.

      Sebastian

  11. Sunny sagt:

    Hallo Sebastian
    Ich leide seit 3 jahren an einer immer mehr zunehmenden Hypochondrie. Ausgelöst durch eine Fehldiagnose in der Familie was sich später als gott sei dank weniger schlimme Erkrankung rausstellte. Ich habe schon vieles gemacht, Tiefenpsychologie, Hynosen, Antidepressiva die null geholfen haben und jetzt mache ich eine Verhaltenstherapie die zum allen übel es auch noch massiv verschlimmert hat. Ständig kontrolliere ich meinen Körper und schrecke bei jeder kleinsten Veränderung auf und habe sofort Angst vor Krebs. Bin wöchentlich bei Ärzten. Deine E-mails machen mir Mut und ich hoffe so sehr das ich wieder ein unbeschwertes Leben führen kann. Hast du vielleicht noch weitere Tips? Ich will einfach keine Angst mehr haben mich im Spiegel anzusehen, und mich selber am Hals oder so anzufassen ohne das ich Angst habe ich könnte wieder irgenteinen Lymphknoten tasten….es ist so furchtbar

    • SebastianSebastian sagt:

      Hey Sunny,

      schön, dass dir meine E-Mails gefallen!

      Auslöser und Ursache sind übrigens oftmals nicht identisch. Du findest auf diesem Blog sicher den einen oder anderen Tipp gegen Hypochondrie. Hast du dir dieses Ebook heruntergeladen? Wenn nicht, so solltes du das unbedingt tun. Zudem empfehle ich Dir, dich zu meinem kostenlosen Online-Seminar anzumelden. Klicke dafür hier.

      Lieben Gruß.

      Sebastian

  12. Karoline Schmeckenbecher sagt:

    Hallo Sebastian,
    schon seit einiger Zeit bekomme ich deine E-Mails zugeschickt, die ich ganz interessant finde!
    Ich entdeckte deine Seite, da ich ein merkwürdiges Phänomen habe, nach dem ich auch schon gegoogelt habe, aber immer noch um Dunkeln tappe, was es sein könnte. Auf jeden Fall ist es aber wohl eine Art der Panikattacke. Ich beschreib es mal kurz: ganz häufig nach dem Einschlafen, etwa 30 Min. oder auch 20 Min. nach dem Einschlafen, wach ich panisch auf, weil ich da im Hals etwas Großes spüre, wie einen Fremdkörper. Und wenn ich den nun herunterschlucke, dann bin ich erstickt. Das ist dann meine Panik, es dauert vielleicht 1 Min. bis ich vollends erwacht bin, und dann merke, dass alles okay ist. Ich habe dann wahnsinniges Herzrasen und bin völlig fertig, eben wegen dieser, ja, praktisch Todesangst. Wenn ich mich beruhigt habe, so nach 10 Min. schlafe ich dann auch wieder ein und es tritt nicht mehr auf. Das kenne ich eigentlich schon sehr sehr lange, aber so die letzten Jahre tritt es immer häufiger und extremer auf. Ich habe schon meinen Mann aus dem Bett gezerrt, und geschrien, er muss mir helfen, denn ich sterbe ja gleich oder ich hau um mich, ein anderes Mal wach ich einfach nur auf und fühl da etwas im Hals und merke dann wenig später, dass alles normal ist. Aber bei den heftigeren Anfällen bin ich danach fix und fertig.
    Du kannst Dir sicher vorstellen, dass man schon Panik hat vor dieser Panik hat, wie es die kommende Nacht wieder sein wird.
    Am Tag habe ich keinerlei Probleme.
    Ich habe mich auch schon mal eine Nacht ins Schlaflabor begeben, dort ist es natürlich nicht aufgetreten, und die haben auch nichts Auffälliges entdecken können bei meiner Atmung.
    Hast Du in der Richtung schon mal etwas gehört, was es sein könnte.

    Ich würde mich über eine Antwort freuen.
    Liebe Grüße
    Karoline

    • SebastianSebastian sagt:

      Hallo Karoline,

      ich vermute ganz stark, dass da nichts wirklich im Hals ist. Wenn man das jedoch denkt, dann ist es ja nicht verwunderlich, wenn man Panikattacken bekommt. Schau Dir doch einmal diesen Beitrag, zum Thema “Panikattacken nachts” an. Klicke hier.
      Und lies Dir mal die Punkte “Schlaflabor” und “Siehst du Fratzen” durch. Dann wird vielleicht einiges klarer.

      Lieben Gruß.

      Sebastian

  13. Sandra sagt:

    Hallo Sebastian,
    Mir geht es genauso wie du es gechrieben hast. Ich kann mit meiner Familie oder Freunden nicht in Restaurants gehen oder sogar mit Freundenkbar auf Partys aus Angst alleine da zustehen.
    Vermutlich liegt es daran das ich 5 Jahre lang schweres mobbing durch gemacht habe sowie sexuelle Misshandlungen und Vergewaltigung.
    Ich habe dies 4 Jahre lang verdrängt und als iCh in der Psychiatrie letztes jahr war kam alles wieder hoch. ICh wusste das es an der Zeit war offen drüber zu reden und bin auch noch weiter in einer psychosomatischen traumaambulanz.
    Nur leider werden meine ängste und panikattaken nicht behandelt.
    Jeden Abend leide ich jnter herzaussetzter, übelkeit, schmerzen im brust Bereich und vieles mehr. Auch auf arbeit ist es mittlerweile so das mir zwischendurch schwindlig wird und ih mich benommen fühle. Ich frage mich ob es von dem mirtazapin 30mg kommt welche ich in der Psychiatrie bekommen habe( diese aber durch die herzaussetzter verringert habe auf 15mg) und dies nun de nebenwirkungen davon sind oder von der angst störung selber…
    Ganz extrem hat es bei mir auf ein Konzert angefangen wo ca. 1000 Menschen waren und ich mich gefühlt habe als würde ich gleich sterben da mein Puls auf 180 war.
    Nun bin ich bereit dafür zu kämpfen diese ängste und panikattaken los zu werden.

    Zu deinem Blog :
    Du hast meinen vollsten Respekt und ich finde es super das du anderen Menschen dabei hilfst.

    • SebastianSebastian sagt:

      Hallo Sandra,

      es tut mir leid, was dir widerfahren ist. Mit deartigen traumatischen Erlebnissen habe ich leider keine Erfahrung. Ich vermute, dass zunächst Dein Trauma in der Therapie zunächst aufgearbeitet werden muss. Bitte sprich Deine Bedenken in der Therapie an, ob nicht gleichzeitig eine Behandlung der Angststörung Sinn macht.

      Alles Gute.

      Sebastian

  14. Daniela sagt:

    Hallo Sebastian
    Ich leider schon seit meiner Kindheit an vielen Ängsten und Panikattacken, doch bis her könnte ich einigermaßen damit leben ohne Medikamente. Als ich 17 wahr habe ich 1,5 Jahre eine Gesprächstherapie gemacht um den sexuellen Missbrauch in der Kindheit zu verarbeiten. Dann lebte ich lange Zeit stabil. 2011 passierte etwas was meinen Glauben an mein schönes Leben zerstörte.Es dauerte noch bis 2014 dann kämmen die ersten Panikattacken und Ängste die mich immer mehr einschränkten.Ich kämpfte mich erneut selber herraus.Die Panikattacken waren weniger und ich konnte wieder etwas durchatmen. Besorgt und nervös war ich aber immer……Am 10.12 .16starb unser 4 Monate AlterEnkel am plötzlichen Kindstot und 10 Tage später kippte meine Schwiegermutter dann auch noch tot um,meine Tochter erlitt schwere Panikattacken und ich war mit allem überfordert. Erst konnte ich noch helfen doch dann breitete sich die Angst immer weiter in mir aus.Weder einkaufen noch Auto fahren ist noch möglich. Mein Mann verliert noch seinen Job weil er sich ständig um mich kümmern muss.In den letzten 3 Wochen war ich 3 mal in der Not Aufnahme, Herzrasen,Schwindel ,keine Luft.Alles ohne Befund bzw Verdacht auf Angststörung. Ich merke mittlerweile wie die körperlichen Symptome kommen wenn die Angst wieder hoch kriecht,schlafen geht kaum noch und wenn ich dann mal ruhig bin hab ich Herzausetzer.Wie komme ich nur aus diesem Kreislauf herraus?Morgen habe ich zum ersten Mal seit 25 Jahren ein Termin bei einem Phychotherapeuten obwohl Ich kaum glaube das es mir besser geht wenn er sich mein Elend anhören muss.Ich komme mir so schlecht vor und es tut mir so leid das ich alle Menschen nur belaste….Ich möchte so gerne wieder für meine Familie da sein

    • SebastianSebastian sagt:

      Hallo Daniela,

      vielleicht sind diese ganzen Erlebnisse der letzten Jahre einfach ein bisschen viel für Dich. Du solltest Dir auch zugestehen, mal halblang zu machen. Indem Du Dich als eine Belastung für andere Menschen siehst, bürdest Du Dir zusätzlichen Druck auf.

      Lieben Gruß.

      Sebastian

  15. Anna sagt:

    Hallo, ich lese heute erstmals hier und habe auch ein paar Fragen. Ich habe (wahrscheinlich) eine massive Angststörung betreffend Gesundheit, Zukunft, Umfeld. Nach meiner Scheidung vor 7 Jahren hatte ich erst schlimme Depressionen mit Panikattacken, die ich m.E. ganz gut mit dem Therapeuten (und Fluoxetin) in den Griff bekam. Ich kann allerdings behaupten, dass ich meine vorherige “Stärke” niemals wieder erlangte. Nach mehreren Tiefschlägen beruflicher Art und Beziehungsende vor drei Monaten stehe ich nun alleine und ohne Arbeit da, inzwischen Hartz4-Empfängerin, und aus meinen ganz “normalen” Sorgen um meine Zukunft ist inzwischen eine echte und fürchterliche Angst geworden. Ich habe Nacken- und Brustkorbschmerzen, die ich gar nicht beschreiben kann und die bis in die Arme gehen. Lunge wurde zwei mal geröntgt. Beim ersten Mal beginnende Lungenentzündung und kleiner Erguss (?) – beim zweiten Mal überhaupt nichts… innerhalb von 3 Tagen. Was stimmt da? Ich ängstige mich zu Tode. Und ich habe niemanden, der mich da versteht. Man fordert mich auf, mich zusammen zu reißen. Nichts lieber als das, aber wie? Meine Hausärztin hat mir nun Sertralin 50mg verschrieben. Und ich? Habe alle Beurteilungen im Internet gelesen und habe Angst die Tabletten zu nehmen….. Kann mir jemand helfen?

    • SebastianSebastian sagt:

      Hallo Anna,

      die Tiefschläge von denen Du sprichst, müssen erst einmal verarbeitet werden. Möglicherweise hält Dich die Angststörung derzeit davon ab, die Sorge, wie es nun weitergehen soll und die damit einhergehende Hilflosigkeit zu spüren. Und vielleicht kommt Dir das unbewusst ganz gelegen. Das ist nur so eine Idee.

      Hast Du schon über eine erneute Therapie nachgedacht?

      Lieben Gruß.

      Sebastian

  16. Diego sagt:

    Hallo Sebastian,

    Ich leide seit 3 Monaten an einer angststörung. Bei mir fing das ganz plötzlich nach einendrei wöchigen grippalen infekt an, hab plötzlich Angst bekommen das ich HIV habe. Seit dem habe ich ständig allerlei Symptome und panische angst erneut krank zuwerden. Da ich dann denk es liegt an meinem geschwächten Immunsystem, habe zwei Tests gemacht die beide negativ waren.
    Trotzdem denk ich bei jeden scheiss gleich an dieser Krankheit, bin total fertig.
    Glaube auch nicht an das was die Ärzte sagen, aktuell gehts mir gut hab aber angst das sich das sobald irgendwas kommt ich erneut durchdrehe.
    Hoffe dein Buch macht es mir leichter einen klaren kopf zu bekommen
    Lg Diego

    • SebastianSebastian sagt:

      Der Test auf HIV ist schon sicher. Daher kannst Du davon ausgehen, dass Du nicht infiziert bist. Ich wünsche Dir viel Spaß beim Lesen und hoffe, dass Du etwas aus meinem Buch mitnehmen kannst…

  17. ute sagt:

    guten tag zusammen.ich habe seit ca. 18 jahren panikattacken und depresssionen.seit oktober hat mich beides wieder sehr im griff.:(im moment sind meine attacken so schlimm das ich jedes mal das gefühl habe die kontrolle über mich zu verlieren.im oktober hatte ich zum ersten mal über einen klinikaufenthalt nach gedacht.ich bin wärend eines anfalls dort hin gefahren.weil kein platz war ahben sie mich in die geschlossene gesteckt.ich bin im wahrsten sinne des wortes von da geflüchtet.das wird für mich nie wieder eine option sein.ich bin jetzt seit 3 wochen in einer therapie.mein therapeut sagt ich soll die angst hinnehmen.das ist aber garnicht so einfach.denn seit 17 jahren kämpfe ich dagegen.hast du vielleicht einen tipp für mich??lg an alle ute

  18. shorty sagt:

    Hallo,
    ich leide seit ca zwei Jahren an einer generalisierten Angststörung. Am meisten habe ich Angst mich zu überfordern und dadurch ziemlich schlapp zu sein.
    Im Moment bin ich leider wieder in einer sehr extremen Situation. Die Angst ist unterschwellig immer da und oft gehe ich zu sehr darauf ein. Ich bin immer angespannt und habe diverse Symptome, die ich immer deutlicher wahrnehme und das Gefühl habe sie werden schlimmer.
    Ich bin zur Zeit richtig Müde und habe das Gefühl schlapp zu sein. Mein Kopf kann abends kaum noch was aufnehmen und ich würde am liebsten ganz lange im Bett bleiben und bin dann auch sehr emotional.
    Mein Problem ist, ich weiß nicht was dann für mich gut ist…einfach mal ruhe und Entspannung, ein Krankenschein bis ich wieder etwas gefestigter bin oder weitermachen und die Symptome versuchen anzunehmen. Es ist nur so Kraft aufwendig und ich habe das Gefühl, dass ich diese Kraft nicht wirklich habe und länger brauche um meine Akkus wieder zu laden.

    • SebastianSebastian sagt:

      Eine Angststörung ist ja sehr anstrengend und geht daher immer mit Müdigkeit einher. Die richtige Mischung zwischen Ruhe und Aktivität scheint mir entscheidend zu sein. Zum einen darf man sich natürlich auch mal Ruhe gönnen. Man sollte jedoch nicht den Fehler machen,nur noch herumzuliegen. Sport, nach draußen gehen, sich einfach mal auf eine Bank setzen und den Blick in die Ferne richten. Auch das ist entspannend und gibt Kraft.

  19. Lennard (21) sagt:

    Hallo Sebastian.
    Ich habe neben einer generalisierten Angst und der Angst vor weiten Reisen eine Derealisationsstörung. Ich sehe die Welt wie durch eine Kamera. Dinge zu fokussieren fällt mir schwer und auch wenn meine Therapie gut anschlägt, wollte ich mal wissen ob du damit Erfahrung hattest? Wenn ja, sind sie weg ? Wie sind sie weg gegangen, schlagartig oder nach und nach?

    Liebe Grüße!

    • SebastianSebastian sagt:

      Hallo Lennard,
      diese Symptome kenne ich auch und habe das als extrem beängstigend empfunden. Letztlich war der Weg aus der Angststörung ein längerer Prozess, wobei die Angststörung dann tatsächlich recht plötzlich vorüber war. Ich vergleiche das gerne mit einem Puzzle. Als sich das letzte Puzzleteil eingefügt hat, konnte ich das Gesamtbild erkennen. Ich beschreibe das in meinem Buch “Exfreundin Angst“.
      Lieber Gruß.
      Sebastian

  20. Carmen sagt:

    Guten morgen,
    Leider finde ich die Antwort Taste nicht ????
    Meine Angst des Alleinseins ist nicht mal dass ich ihn vermisse, sondern dass ich weil ich ja nicht weit weg von zu Hause fahren kann , ich eine PA nach der anderen bekomme
    Leider kann ich das ja nicht üben
    Was mich irritiert, dass ich sonst gerne mal alleine bin, aber nur wenn er nicht so weit weg ist
    Beim letzten Mal, als er nur 200 km weg war hatte ich trotz Arbeit und Ablenkung war ich fix und fertig
    Bin echt ratlos

  21. Carmen sagt:

    Hallo Sebastian
    Ich habe Ihr Buch mit hoher Erwartung gelesen.
    Ich habe mich in vielen Situationen, wie viele andere hier auch, selbst wieder gefunden
    Ich hab nie einem Klinikaufenthalt in Betracht gezogen, wegen der Entfernung
    ich leide seid gut 20 JJahren an Angst und Panikattacken
    Hab viel darüber gelesen und ausprobiert
    Von Hypnose bis hin zum lesen von allerlei Ratgeber
    Unmenge an Geld ausgegeben
    Deshalb war ich eher skeptisch auch dieses Buch zu lesen
    Ich bin aber sehr dankbar, mich doch durchgerungen zu haben
    Es hat Hoffnung gemacht, doch nochmal genau hinzuschauen
    Ich hatte die Hoffnung auf Heilung fast aufgegeben
    Jetzt ist es mir leichter und ich habe eine Psychotherapie angefangen
    Ich bin eine erfolgreiche Geschäftsfrau, habe eine 24 jährige Tochter
    Bin leider 3 mal geschieden, was mir schwer zu schaffen macht.Ich lebe mit einem Mann zusammen und ertrage bis heute nicht, alleine zu sein, bzw wenn er weiter weg ist
    Ich mache mich Wochen vorher verrückt
    Welchen Tipp könnten Sie mir geben?
    Ich glaube, ich muss einfach mal nach vorne schauen
    Ich danke für die guten Tipps per Mail und wünsche Ihnen weiterhin alles Gute.
    Carmen

    • SebastianSebastian sagt:

      Hallo Carmen,

      20 Jahre sind eine lange Zeit und ich kann gut verstehen, dass man dann fast die Hoffnung auf Heilung aufgibt. Ich kenne jedoch inzwischen einige, die ihre Angststörung nach viel längerer Leidenszeit überwunden haben. Die Hoffnung ist also berechtigt!

      Niemand plant letztlich eine Trennung. Manchmal ist das aber notwendig. Sie sollten die Scheidungen nicht als ultimatives Scheitern begreifen. Aus welchem Grund haben Sie Angst, wenn Sie alleine sind? Weil niemand da ist, wenn Ihnen etwas passiert? Weil Sie ihn so sehr vermissen?…

  22. Lina sagt:

    Hallo Sebastian,
    ich bin gerade über deine Seite gestolpert und bin begeistert! Ich bin 30 Jahre alt und leide schon seit meiner Jugend unter Angst- und Panikattacken, die leider nie richtig ernst genommen wurden. Ich habe Atemnot, mir ist schwindelig, mein Herz stolpert, ich bin innerlich total unruhig und weiß nicht mehr wohin mit mir. Die Angst, auf der Stelle tot umzufallen, ist mein ständiger Begleiter. Jahrelang hat man mir nur geraten, mich zu entspannen und mich nicht so anzustellen.
    Seit 2 Jahren mache ich nun eine Psychotherapie, mit der ich die Symptome zunächst gut in den Griff bekommen habe. Nachdem bei mir jedoch ein (zum Glück gutartiger) Knoten in der Schilddrüse gefunden und entfernt wurde, der jahrelang nicht entdeckt wurde, schlagen Panikattacken jedoch wieder voll zu. Ich habe durch diese Diagnose die Bestätigung bekommen, dass ja doch etwas in meinem Körper sein kann, das man jahrelang übersehen hat. Nun horche ich wieder viel zu intensiv in mich hinein und jeder Tag stellt derzeit eine Herausforderung für mich dar. Ich habe das Gefühl, alles ist schlimmer als je zuvor.
    Ich danke dir, dass du so offen mit dem Thema umgehst! Es ist schön zu sehen, dass man nicht alleine ist und dass es Wege aus der Angst gibt! Ich möchte mich nämlich auf keinen Fall erneut von der Angst beherrschen lassen, das habe ich viel zu lange getan.
    Ich habe mir sofort dein Buch bestellt und kann kaum erwarten, es zu lesen. Deinen Blog werde ich definitiv weiter verfolgen! Du machst mir wirklich Mut und gibst mir Zuversicht, dass alles doch wieder “normal” werden kann!

    • SebastianSebastian sagt:

      Hallo Lina,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich kann Dich gut verstehen. Letztlich ist es aber doch so, dass dieser Knoten harmlos war. Er hat ja nichts Schlimmes angerichtet. Lade Dir auch den kleinen Ratgeber “Hypochondrie nein danke” herunter. Diesen findest Du hier.

      Und viel Spaß beim Lesen meines Buches. Und sag mir mal, wie es Dir gefallen hat!

      Lieben Gruß.

      Sebastian

  23. Melanie sagt:

    Hallo Sebastian.
    Ich will dich erstmal bei dir bedanken. Ja ich weiß wie es ist an einer Angststörung zu leiden. Ich lebe in ständiger Angst. Habe Angst vor Krankenheizen, habe Angst zu sterben und meine größte Angst ist es das meinem Sohn etwas passiert. Alles fing vor 2 JAHREN AN..Meine kleine Prinzessin gerade 17Tage alt (Frühchen)verstarb an einer Blutvergiftung, mein Leben war zu ende. Ich dachte das die Welt stehen geblieben ist. Ich konnte einfach nicht mehr. 2 Monate später verstarb meine Oma an Lungenkrebs. Das war zu viel für mich. Eines Abends lag ich im Bett und dachte ich muss sterben. So fing der Kreislauf meiner Angst ein. Ständig habe ich Brustschmerzen, das Gefühl keine Luft zu bekommen und um zu kippen. Ich denke ständig ich habe eine schlimme Krankheit. Und das macht mich krank. Ich hab schon mehrere Therapien hinter mir. War in der Klinik und zweimal in der Tagesklinik. Ja eine Zeitlang lief es auch wieder gut, aber seit einigen Wochen fängt das wieder an. Ständig die Angst zu haben das ich etwas habe, oder das meinem Sohn was passiert. Er ist alles was ich noch habe. Es frisst mich einfach auf

    • SebastianSebastian sagt:

      Es tut mir leid, was Dir widerfahren ist. Ganz ehrlich: Das muss man auch erst einmal verkraften! Letztlich sind es Deine Vorstellungen/ Deine Gedanken, die Dir Angst machen. Wenn Du Dir vorstellst, wie Deinem Sohn was passiert, dann fühlst Du Dich schlecht. Das macht Angst. Das würde jedem so gehen. Lade Dir einmal den kostenlosen Ratgeber “Hypochondrie nein danke” herunter. Findest Du hier. Vielleicht gibt Dir das den einen oder anderen Ansatzpunkt…

  24. Enrico sagt:

    1. Kommentar ist weg. Also neuer Versuch.

    Als ich heute Nacht gegen 3 Uhr Wach wurde hatte ich das Gefühl das ich nicht mehr tief einatmen kann und bekam plötzlich Panik. Ich fuhr dann ins Krankenhaus die haben aber nichts gefunden. Jetzt ist es zwar etwas besser muss aber immer dran denken und ab und zu bekomme ich wieder so ein komisches Gefühl. Kann es sein das es daher kommt das ich seit 7 Tagen nicht mehr rauche ? Oder das ist seit 2 Wochen keine Antidepressiva mehr nehme ? Danke für Eure Hilfe.

    • SebastianSebastian sagt:

      Der Kommentar wurde nur noch nicht freigeschaltet. 😉 Das mache ich in der Regel einmal täglich.

      Ich kann ja nicht beurteilen, ob Du tatsächlich nicht mehr tief einatmen konntest oder nur das Gefühl hattest, dadurch Panik bekommen hast und dadurch erst recht flach geatmet hast. Daher kann ich auch den Grund nicht benennen. Ich könnte mir auch vorstellen, dass dieses Symptom durch das Absetzen der Antidepressiva entstanden ist. Ich glaube eher weniger, dass es mit dem Rauchstopp zu tun hat.

      Ich kann Dir nur empfehlen, nicht zu versuchen, Deine Atmung zu kontrollieren. Ein ständiges tiefes Einatmen könnte zudem dazu führen, dass Du hyperventilierst. Dann hat man das Gefühl, keine Luft zu bekommen. Dabei ist das Gegenteil der Fall – Es befindet sich zuviel Sauerstoff in Deinen Lungen. Dann macht es Sinn, in eine Tüte zu atmen, um diesen Zustand wieder zu regulieren.

      Lieben Gruß.

      Sebastian

  25. Frank sagt:

    Hallo Sebastian, erstmal vielen dank für die tolle Seite.
    finde es sollte viel mehr davon geben. Keiner muss sich für seine Krankheit unnötig verstecken.
    werde mich auf jedenfall noch für den Gratis Ratgeber anmelden. Und mir alles mal genauer durchlesen.
    viele grüße

  26. Wiebke sagt:

    Hallo, ich habe mich für den Email Service angemeldet und die Ratgeber runtergeladen. Leider kann ich sie mit meinen Handy nicht öffnen. Woran kann es liegen?

    • SebastianSebastian sagt:

      Hallo Wiebke,

      Du musst die Ratgeber zunächst entpacken. Vermutlich hast Du kein entsprechendes Tool/App auf Deinem Handy. Für ios gibt es unter anderem iZip, für Android AndroZip. Gibt auch Alternativen. Kostet auch nichts.

      Lieben Gruß.

      Sebastian

  27. Kristina sagt:

    Hallo,

    Ich leide seit jahren unter Depressionen..
    Habe momentan einen schwiriegen Arbeitsplatz wo man mit mobbing und erniedrigungen klar kommen muss.
    Ich habe mir mich nun beworben.. Hatte Probearbeiten und meine erste panik Attacke in meinen leben.. Keine luft, übergeben, tränen, angst, zittern und herzschmerzen.
    Ich habe es dann angetan es liege am stress..hatte es wieder beim nächsten Probearbeiten morgens..
    Nun habe ich Tavor bekommen für das nächste mal..aber nur zwei, eine zum testen eine für das Probearbeiten.
    Ich habe mittlerweile angst vor der angst und kann mich nicht freuen über die ereignisse..
    Wie kann ich besser damit umgehen?

    Liebe Grüße

    • SebastianSebastian sagt:

      Hallo Kristina,

      das hört sich so an, als könnte das der Beginn einer Angststörung sein. Nach der ersten Panikattacke, fühltest du dich an die erste Erfahrung erinnert. Du hast Angst bekommen, dass sich das wiederholt und hast daher erneut eine Panikattacke bekommen.

      Letztlich findest du hier viele Tipps. Auch mein E-Mail-Coaching empfehle ich dir. Ehrlich gesagt finde ich es ein bisschen fahrlässig, dass man dir sofort Tavor verschrieben hat. Es mag sein, dass es manchmal nicht anders geht, ich persönlich halte jedoch nicht viel davon. Dann lieber ein “normales” Antidepressivium. Aber das ist nur meine Meinung als Nichtmediziner.

      Lieben Gruß.
      Sebastian

  28. dani sagt:

    Hy bin krankgeschrieben weger Bandscheiben und jetzt weger der Psyche, wenn ich bloß an die Arbeit denke kriege ich Schweißausbruche und Panik. Ich bin immer in der Arbeit überfordert gewesen. Körperliche ist sie mir auch zu schwer, da ich im Getränke Markt arbeite. Habe 2 Bandscheiben Vorfälle gehabt. Habe daraufhin ein Artest abgeben das ich die Arbeit nicht mehr ausführen kann. Daraufhin hat mir mein Chef einen Aufhebungvertrag hingelegt, den ich nicht unterschrieben habe. Ich habe auf dem Rechtsanwalt seinen Rat jedesmal meine Arbeitskraft mit nen Zeugen angeboten. Danach habe ich nicht mehr klar denken können, und habe vor lauter Angst am Körper gezittert. Ich habe sogar Angst vor nen Probearbeiten.

    • SebastianSebastian sagt:

      Hallo Dani,

      ich kann gut verstehen, dass dich die Sache belastet. Das ist ja auch eine außergewöhnliche, unangenehme Situation. Ich finde es richtig, dass du dir einen Anwalt gesucht hast. Überlege mit ihm zusammen, was gut und richtig für dich ist. Es geht ja nicht nur darum, Recht zu bekommen, sondern auch darum, dass du aus dieser für dich untragbaren Situation herauskommst.

  29. Morena sagt:

    Hallo Sebastian
    Danke für deine Antwort. Ich habe meinen Job relativ gut gestartet und ich bin richtig stolz auf mich, dass ich keine Panikattacke hatte, obwohl ich mein AD Cipralex am ausschleichen war und seit dem 14.08. keine mehr nehme (Ausschleichzeit 3 Monate). Nun ist es aber so, dass ich völlig unterfordert bin. Meine Arbeitskollegin hat mir gesagt dass es täglich kumuliert ca. 2 Stunden arbeit gibt und den Rest sitzt man dumm rum. Ich weiss nicht wie ich damit umgehen muss/kann. Zu viel Stress tut mir nicht gut, das musste ich nach meinem Burnout eingestehen. Aber nichts zu tun ist für mich noch schlimmer. Meine Gedanken kreisen und kreisen und ich weiss nicht wie ich diese stoppen kann und diese Situation einfach so hinnehmen kann. Bin für jeden Ratschlag dankbar. Denn ich möchte den Job nicht verlieren, da ich sonst wieder Existenzängste habe.

    Grüsse aus der Schweiz
    Anerom

    • SebastianSebastian sagt:

      Ich habe selbst mal in einer solchen Situation gesteckt: Furchtbar! Viel schlimmer als Stress. Wenn man dann noch so tun muss, als wäre man beschäftigt, wird es richtig schlimm.

      Mein Tipp: Erst einmal den Job behalten und dich in der übrigen Zeit damit befassen, was du stattdessen oder zusätzlich machen könntest (Selbständigkeit, andere Stellen). So hältst du die Situation nicht einfach nur aus, sondern arbeitest daran, etwas anderes zu machen, ohne in die Arbeitslosigkeit zu gehen…

  30. Miriam sagt:

    Lieber Sebastian,
    vielen Dank für Deine Seite! Eine Frage habe ich: Hast Du auch etwas über den Zustand des “verrückt werden”, geschrieben, den man durchaus in schlimmen Angstzuständen haben kann, wenn man keine Kontrolle mehr über die Gedanken hat und es sich wirklich wie verrückt werden anfühlt?

    • SebastianSebastian sagt:

      Hallo Miriam,
      ich kenne das aus eigener Erfahrung sehr gut. Ich hatte manchmal das Gefühl, meine Gedanken nicht mehr festhalten – nicht mehr fixieren – zu können und das fühlt sich an, wie verrückt zu werden. Wenn man in diesen Situationen krampfhaft versucht, seine Gedanken unter Kontrolle zu bringen, erreicht man nur das Gegenteil. Also: ich kenne das und es ist durchaus ein recht häufig vorkommendes Symptom einer Angststörung, dass man befürchtet, verrückt zu werden…

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